#27 Spirituelles Wachstum: Risiko für die Beziehung?
Shownotes
Du entwickelst dich weiter – innerlich, energetisch, spirituell. Und plötzlich merkst du: Dein Partner tickt anders. Ihr bewegt euch nicht im gleichen Tempo, nicht im gleichen Verständnisraum, nicht im gleichen Inneren.
🎧 In dieser Episode sprechen wir darüber, warum spirituelles Wachstum in Beziehungen nicht das Problem ist – sondern die Programme dahinter. Wir sprechen darüber dir, wie du die Spannung zwischen Nähe und Entwicklung nutzen kannst, ohne dich selbst oder deine Beziehung zu verlieren.
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00:00:00 Intro: Spirituelle Unterschiede: Wenn zwei Welten aufeinandertreffen 00:02:10 Warum Frauen spirituell oft vorangehen – und was das für Beziehungen bedeutet 00:04:45 Konflikte im Glaubenssystem: Wenn Spiritualität den Alltag prägt 00:08:26 Spirituelle Schutzmechanismen: Wie Spiritualität zur Abwehr wird 00:14:08 Programme dafür & dagegen: Die wahren Ursachen spiritueller Spannungen 00:18:22 Altes loslassen: Warum Veränderung Beziehungen herausfordert 00:21:35 Wachstum in der Partnerschaft: Wenn einer geht und der andere bleibt 00:29:13 Gemeinsame Vision statt Gleichheit: Das Fundament spiritueller Beziehungen 00:32:56 Konfrontation als spiritueller Weg: Warum Reibung Nähe schafft 00:52:08 Outro: Spiritualität & Beziehungskrisen: Wann Wachstum zur Trennung führt
💬 10. Reflexionsfragen für dich Was ist wirklich spirituell an deinem Wunsch? Was ist Schutz? Und wo beginnt dein Weg?
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Transkript anzeigen
André: Du bist in einer Beziehung und plötzlich merkst du, dass ihr spirituell in zwei völlig verschiedenen Welten lebt. Vielleicht dauert das ein Monat, vielleicht ein halbes Jahr, vielleicht zehn Jahre. Und dann merkst du, der eine fühlt, der andere denkt, der eine fliegt, der andere erdet, der eine sucht Bedeutung und der andere sucht Boden. Und bevor du es überhaupt realisierst, wird aus Spiritualität ein Spannungsfeld statt einer Verbindung.
00:00:26: Und heute reden wir darüber, wie viel Spiritualität eine Beziehung wirklich verträgt. Und warum unsere Unterschiede nicht trennen, sondern uns eigentlich tiefer verbinden als zuvor. Wir hören uns gleich noch im Intro. Willkommen bei Fein und Fühlig,
Karin: dein Kick für Intuition, Spiritualität und Business. Hi, wir sind Karin und
André: André, Unternehmer, Mentoren und Ehepaar.
00:00:52: Karin Wir sprechen über
André: gelebte Spiritualität, über Transformation und Freiheit. Und über Business, das sich erfüllt und dir den Erfolg schenkt, den du wirklich willst. Klar, fühlend, glitzernd. Und jetzt viel Spass bei der neuen Episode Fein und Fühlig.
00:01:10: Hallo, meine Liebe.
Karin: Hallo. Ja. So ein tolles Thema.
00:01:15: André Die Augen werden verdreht.
00:01:16: Karin Ja, wir sind schon sehr unterschiedlich. Das war mir lange nicht ganz so klar. Es ist mir immer noch ein Rätsel, wie mir das nicht klar sein konnte. Es wird aber im Alter noch ...
00:01:31: Ich würde nicht sagen drastisch. Nein, das ist es nicht. Aber vielleicht bewusster. Bewusster, wo ich dich auch liebe für das, dass du anders bist und mich teilweise nervt darüber, dass du anders
00:01:44: André bist. Und wo ich dich nicht liebe für das, dass du anders bist. Das habe ich nicht gesagt. Nein, nein.
00:01:51: Ja, das hat ein bisschen gedauert. Und ich glaube, es geht ganz vielen so, dass diese Dinge der spirituellen Entwicklung, auf die wir heute jetzt noch detailliert eingehen, einfach immer in die Beziehung mit einspielen. Und meistens ist es ja die Frau, die sich zuerst spirituell entwickelt.
Karin: Ja, klischiert gesehen, ja.
André: Naja, wir sehen es ja auch an den Kunden bei uns. Und generell ist die Industrie, diese ganze spirituelle Geschichte, ist etwas, das von Frauen natürlich stark gefördert wird.
00:02:27: Karin Ja, es hat auch damit zu tun, dass wir Frauen sehr empfangen sind und dass diese neue Frequenz darauf basiert, dass das Weibliche stärker in den Fokus fällt. Nicht die, wollte ich schon sagen, Weiber, nein, finde ich ein schönes Wort übrigens, sondern die weibliche Energie.
André: Ich merke ja, dass du Dinge ganz anders siehst, ganz anders wahrnimmst und dass wir unterschiedliche Wege haben, aber zum gleichen Ziel kommen oder zum Ziel kommen. Und da möchte ich mit dir dann auch noch drüber sprechen. Und mich hat das so genervt, Als wir begonnen haben, uns vor allem auch mit Wahrnehmung auseinanderzusetzen, dann kam sehr schnell, man kam sehr schnell mit einer spirituellen, mit einer esoterischen Szene oder mit esoterischen Worten in Berührung. Und da habe ich gemerkt, dass es mir gar nicht entspricht.
00:03:30: Also dieses Bild davon zu haben, was Spiritualität ist und Vielleicht magst du ja erzählen, was so unser Setting war. Vielleicht, das interessiert ja sicher alle, was unser Setting war, wo wir uns kennengelernt haben.
Karin: Wo wir uns kennengelernt haben. Wir waren gute Freunde.
André: Ich meine nicht das, sondern was diese Ausgangslage war, wie unterschiedlich unsere Standpunkte
Karin: waren. Vom Glaubenssystem her. Ich war jemand, der Anfang 20 super rebellisch war. Ich war schon immer rebellisch gegenüber Religion und Kirche.
00:04:09: schon immer sehr, sehr, sehr. Ich war, ich habe jetzt nicht strenge christliche Erziehung, ich war so im Religionsunterricht, dass man es so kennt, aber ich war super rebellisch im Sinne von, die Kirche hat die Hexen verbrennt, hat irgendwie Missbrauchsgeschichten, die erzählen, wollen mir erzählen, was ich zu tun habe, das geht ja eh gar nicht und, und, und, und, und erzählen mir irgendwas vom alten Mann im Himmel, Ich war einfach wirklich super rebellisch und bin mit 16 ausgetreten aus der Kirche und dann traf ich auf dich.
00:04:45: André Du bist in mich reingeschossen.
00:04:48: Karin Reingeschossen sozusagen. Und das war am Anfang gar nicht so ein Thema. Ich wusste nicht, wie du aufgewachsen bist, was für ein Glaubenssystem. Ich glaube, das passiert ganz vielen, auch wenn du so jung bist und vielleicht andere Themen hast mit 20, als jetzt über Religion und Glauben zu sprechen.
00:05:06: Ich wusste glaube ich von meiner Freundin, dass du da irgendwie noch am Sonntagmorgen in die Kirche gehst. Aber ich habe gemeint, du spielst einfach Orgel. Und es ist wegen dem musikalischen...
André: Ja, das habe ich auch gemacht. Aber das war eine Zeit, wo ich noch stark mit einem Konstrukt, mit einer Religion verbunden war. Einer christlichen Religion. Und das hat mich natürlich geprägt.
00:05:31: Und im Laufe der Zeit habe ich herausgefunden, dass das nicht das ist, was mich in die Zukunft führt, mich selber, und dass ich mich da neu finden darf. Ich glaube, ganz vielen geht es ja so, dass wenn sie sich mit spirituellen Tempen auseinandersetzen, dass sich Dinge da zeigen. Dann stellt sich die Frage, ob die Beziehung nur funktioniert, wenn beide das Gleiche glauben. Glauben meine ich nicht nur in unserem Fall die Religion, sondern das kann alles sein.
00:06:00: Die Emotionale, wie das Leben funktioniert. stattfinden soll das Leben.
Karin: Ziele und
00:06:08: André so
Karin: weiter. Aber bei uns war es natürlich schon drastisch. Wegen diesem ich rebellisch gegen Kirche und du und wir verliebt und auch als gute Freunde war das gar nie ein Thema. Wirklich nicht.
00:06:19: Also wir waren halt viel im Feiern und halt ja Anfang 20. Und dann weiss ich noch, als wir ganz am Anfang der Beziehung waren, war das so ein Küchentisch. Ich glaube, meine Mama war noch dabei. Ein Küchentischgespräch über irgendwie, ich glaube, Abtreibung oder so.
00:06:40: Irgendwas, was sie gelesen haben. Also beiläufig. Und dann hast du irgendwas von, ja, wenn der Teufel dann kommt und die Menschen... Also wirklich so wie aus der Bibel heraus zitiert.
00:06:54: Für mich war das wie ein Schalter um bei meiner Wahrnehmung. Du hast quasi diese Bibeltexte gesagt. Und ich dachte, geht's noch? Aber es ist jetzt nicht dein Ernst.
00:07:10: Das erste Mal, als mir das so bewusst war, dass wir eigentlich vom Glauben her in diesem Zeitpunkt noch sehr unterschiedlich waren. Und ich wusste dann schon im ersten Moment, kann ich jetzt damit umgehen, dass du jetzt plötzlich Bibeltexte von so weltlichen Themen, für mich waren das weltliche Themen damals noch, ich war nicht so spirituell unterwegs zu diesem Zeitpunkt. Und es war für mich ein weltliches Thema, es war so ein Frauenpower-Thema. Und dann kommst du mit dem Bibeltext hinten vor.
00:07:43: Kannst du dich noch an das erinnern?
00:07:45: André Ich kann mich sehr gut an die Szene und auch an die Energiediät erinnern. Quasi noch aus der Zeit. Ah, das ist jetzt noch unbekanntes Wissen. Aus meiner Sicht, ich darf da einfach mal ...
00:08:01: paar Dinge erzählen, wie ich es erlebe, wie ich es gelernt habe. Ja, und wir kommen ja dazu, warum Spiritualität und Lernen und Wissen hat eben so ein Unglücksduo bilden, die ganz viele Beziehungen dann tatsächlich sabotieren. Also die Spiritualität trennt ja nicht. Aber Menschen benutzen das oft, um sich zu schützen.
00:08:26: Die Menschen brauchen die Spiritualität, um für sich etwas in Anspruch zu nehmen und im Aussen vielleicht abzulehnen. Ich glaube ganz viel, dass diese Spiritualität, wie wir sie heute angeboten bekommen, Überall, in jedem Workshop, wo du ein bisschen mehr in dieses Fühlen reingehst, ist die Spiritualität irgendwie mit dabei. Es ist sehr trocken, dann einfach eine wissenschaftliche Geschichte. Und wir kriegen ja auch mit, beispielsweise.
00:08:58: welche Menschen erfolgreich sind, welche Menschen ein schönes Leben haben, wenn du auf Social Media unterwegs bist und wenn du in dieser spirituellen Bubble unterwegs bist, dann siehst du auch dahinter und merkst, aha, okay, die Spiritualität ist nicht etwas, was man einfach so definiert und dann ist sie für alle gleich, sondern Da gibt es unterschiedliche Strömungen, unterschiedliche Perspektiven. Und für uns ist es ein wichtiges Thema. Wir haben uns ja unterhalten, warum gerade dieses Thema, warum gerade dieser Titel.
00:09:28: Weil wir auch bei unseren Kunden feststellen, dass oftmals, also zu 90 Prozent, die Frau, die in Beziehungen Schritte geht aus einem inneren Ruf, aus einem Bedürfnis, und merkt, hey, mein Partner kommt irgendwie gar nicht mit. Mein Partner hat irgendwie gar nicht denselben Rahmen. Was passiert da, auch vielleicht mit Kindern, wenn ich mich jetzt so stark weiterentwickle und mein Partner nicht? Und deshalb ist es auch ein relevantes Lebensthema, das einfach ganz viele betrifft.
Karin: Ja, und ich glaube, natürlich kann man leben und sagen, ah, das was spirituell, was ich glaube, das ist meine Sache, das ist mein Gärtchen, das spielt nicht den Alltag mit. Es macht's aber trotzdem, weil es ist ja auch Basis für Werte. Man kann das trocken sehen, ah, Werte, wie die entstehen, und gleichzeitig sind die ja auch verbunden mit dem, was wir glauben. Und ich war schon, natürlich bin ich, ich bin ein sehr spirituelles Wesen.
00:10:29: Ich war schon mit zwei, drei, die Gedanken, was passiert nach dem Tod. Das war für mich schon immer extrem wichtig. Und die Werte waren für mich natürlich kollektiv geprägt. Wie man aufwächst natürlich auch.
00:10:43: Und gleichzeitig schützen sich die Werte, wie ich sie lebe, natürlich stark, wie ich die Welt sehe, wie ich denke, dass das Universum funktioniert. Was ich denke, wie ich ein gutes Leben führen kann. hat mit dem zu tun, was ich glaube. Und natürlich ist das nicht religiös gemeint, sondern das Religiöse prägt natürlich zutiefst.
00:11:11: Wenn ich glaube, es gibt kein Leben nach dem Tod, werde ich mich wahrscheinlich anders verhalten, als wenn ich denke, es gibt eine Wiedergeburt. Das sind für mich absolut relevante Geschichten, die natürlich in einer Beziehung Ich kann das aussen vorlassen. Und ganz wichtig, es können völlig unterschiedliche Haltungen oder Glaubenssysteme da sein. Und gleichzeitig dürfen die ...
00:11:41: gleichwertig da sein, wenn ich mich immer zurücknehme, weil ich denke, ja, ich will jetzt nicht auf die Nerven gehen mit meinem Fühl-mich und ich spüre und Energien, weil das sehen wir auch viel, dass Menschen uns erzählen, dass sie gar niemandem erzählen, was sie fühlen oder dass sie halt ihr Glaubenssystem für sich erhalten, weil sie das Gefühl haben, gerade, das ist ja auch klischiert, zum Beispiel Männer weniger den Zugang haben zum Fühlen und zu diesen energetischen Geschichten, was nicht faktenbasiert ist. Und dass da dann natürlich auch im Lauf vom Alltag, nicht per se wegen den Meinungen, sondern wegen den Haltungen auch Thema, dass man sich gar nicht gehört, nicht gefühlt
André: fühlt. Nicht gesehen, nicht gewertschätzt, nicht verstanden fühlt. Nicht gesehen, nicht kann sich sagen,
00:12:32: Karin ich fühle mich nicht verstanden. Ich kann der Vision nicht folgen, weil das ganz viel damit zu tun hat. Wie erkläre ich, dass ich einfach dem Ruf folge, meiner Seele folge? Kann ich ja nicht machen, weil man will eine vernünftige Antwort.
00:12:45: All diese Geschichten, das bindet einen wirklich auch zurück. Wie haben wir das geschafft?
00:12:53: André Für mich war es ein Ablöseprozess von dem, was ich glaube, ohne zu verurteilen, was ich mal gewusst habe oder wo ich mich mal wiedergefunden habe. Ich erlebe es oft, dass Menschen Dinge ablehnen müssen, um sich davon zu trennen. Bei einer Scheidung. Oftmals gibt es ja einen Riesenkriegen.
00:13:18: Krach nur darum, weil die Verletztheit daherkommt, dass ich einen Grund habe, aus meinem Nervensystem zu sagen, der ist jetzt blöd, das ist jetzt ein Arsch, der hat mich betrogen, deshalb mache ich jetzt diesen Schritt. Sie will mich nicht weiter unterstützen oder sie will nur Geld oder all diese Klischees. Und da kommt für mich, wenn wir über Spiritualität reden, ganz klar und schnell auch das Thema, wie bin ich geprägt und was für Sicherheitsmuster habe ich. Weil oftmals ist es gar nicht das Spirituelle, was wir denken.
00:13:56: Weil entweder sind wir eins oder wir sind es nicht. Aber es bringt mir ja nichts, jemanden zu überzeugen, dass wir es sind. Und ich habe da für mich ein Bild gefunden. Das würde ich gerne mit dir diskutieren.
00:14:08: So ein Bild. Oder einfach mit dir auch besprechen. So ein Bild gefunden. Wir haben Programme für etwas und wir haben Programme gegen etwas.
00:14:17: Und wenn wir uns weiterentwickeln, erweitern wir diese Programme. D.h., Programme für etwas werden abgestellt und Programme gegen etwas, also respektive Programme für etwas, werden addiert. Und die Programme gegen etwas können dann eben auch addiert werden, also die nehmen zu. Und das führt zu einer Veränderung.
00:14:36: Beispiel. Vorher war es mir nicht wichtig, also bei mir beispielsweise, Also vorher war es mir wichtig, in einer Gemeinschaft das zu pflegen, in einer religiösen Gemeinschaft, woran wir glauben.
Karin: Also so die...
00:14:54: André Das war dir nicht
Karin: wichtig. Ja.
André: Nein. Genau. Du bist nicht in die Kirche gegangen, du hast da keinen Bezug dazu. Jetzt hast du ein Programm dagegen.
00:15:03: Ja. Oder zumindest nicht dafür. Ich habe ein starkes Dafür-Programm. Meine Vorstellung ist jetzt, dass wenn du nicht dafür bist, passiert was Schlechtes.
00:15:13: Karin Ja.
André: In diesem Fall, du kämmst nicht in den Himmel, wir hätten keine gute Beziehung, sie wäre von Gott nicht gesegnet, all diese Geschichten. Und ich möchte es gar nicht auf die Religion beziehen. Und diese Programme, die funktionieren immer unabhängig, was du glaubst. Die sind einfach da.
00:15:27: Es gibt Programme, die für etwas sind, wo du geprägt bist, und Programme, die gegen etwas sind. Und wenn wir das auf unsere Entwicklung beziehen, und das Spirituelle wird dann ja oft erhöht, so dass wir denken, es gibt die Spiritualität.
Karin: Oder die Wahrheit.
André: Wenn ich sie für mich gefunden habe und ein Programm dafür anlege, und der Partner hat ein Programm dagegen, dann treten die Spannungen. Dann ist er mein Feind. Dann ist er vielleicht noch ein Arschengel, aber er ist mein Feind. Das sind wir uns dessen nicht bewusst.
00:16:00: Weil wir so viel Zeit mit Partnerinnen und Partnern verbringen, glauben wir, es wäre noch persönlich. Es ginge
Karin: jetzt um Karin oder um André. Dabei ist es eigentlich einfach systematisch. Es muss ja nicht nur in der Partnerschaft sein. Beziehung heisst ja auch mit Freunden oder
André: mit
Karin: Menschen, die man gerne mag oder vielleicht in Vereinen ist, wo man plötzlich merkt, die ticken anders. Und weil ganz viele jetzt auch in diesen Zeiten Ich mag das Thema Aufwachen überhaupt nicht. Ich glaube, du auch nicht. Aber vielleicht auf einen spirituellen Weg gehen.
00:16:40: Und auch wenn man vielleicht Persönlichkeitsentwicklung macht, wenn man Therapeutenausbildung macht, wenn man mehr mit Energien arbeitet, hat man plötzlich andere Werte, tickt anders, man spricht vielleicht anders. Und das ist natürlich schon etwas, was dann auch Beziehungen durchrütteln können.
00:17:00: André Sie verändert. Und manchmal kommt mir das vor ein bisschen wie Mikado. Der Erste, der sich bewegt, der
Karin: verliert. Der Erste, der was sagt. Das sehen wir schon auch viel, dass sie sagen, ach, du auch. Ach, du auch.
00:17:15: Ach, du machst da auch irgendwas mit Meditation. Ja, ja,
André: ja. Wir haben ja ganz viele Feinfühlende und Hochwahrnehmende. Und wenn du jetzt uns zuhörst, Für ganz viele ist die Beziehung nicht nur die Partnerschaft. Wir meinen nicht nur die partnerschaftliche Ebene, sondern auch die Beziehung zu anderen Menschen.
00:17:35: Da laufen diese Programme eben auch. Ich kann mich nicht äußern, ich habe niemanden, worüber ich mit dem reden kann. Das sind alles diese Beziehungen. Ich möchte mich verändern, aber die Menschen um mich herum sind noch nicht auf diesem Weg oder nicht auf ...
00:17:51: einem ähnlichen Weg. Die
00:17:52: Karin verstehen mich
André: nicht. Die verstehen mich nicht. Karin\n00:17:54 Oder bewerten das.
00:17:55: André Genau. Und was passiert dann? Es ist dann einfacher, die Menschen abzuwerten, die Qualität der Beziehung infrage zu stellen. Ja, das ist ja alles nicht mehr so gut.
Karin: Konflikte zu provozieren. Also nicht bewusst. Das passiert ja nicht bewusst.
00:18:10: André Dann habe ich einen Grund. Wir haben dieses Thema heute gewählt, weil sich die Zeit so gut anbietet, zu denken, wenn ich das Alte verlasse, habe ich das Neue
Karin: schneller.
André: Das wird aber nicht passieren. Wir sehen viele Menschen, die gerne das Alte verlassen, weil wir da viel Arbeit machen, dass Menschen sich ein Business aufbauen, in der Wahrnehmung geschult werden und danach eine andere Tätigkeit haben oder die Wahrnehmung in ihren Alltag einbringen. Ohne dass ich das Neue ganz bewusst kreiere, kommt wieder das hoch,
Karin: Was
00:18:53: André ich eigentlich verlassen habe.
Karin: Ja, einfach in einem anderen Mantel, oder? Es ist ja auch oft so, dass dieses, das, was ich auch schon besprochen habe in der spirituellen Szene, was mich auch extrem triggert, ist so, die ähnlichen Strukturen wie religiöse Strukturen zu haben. Ein Guru, der sagt, was ich zu tun habe und was ich nicht sagen soll, was ich nicht machen darf. Wann komme ich in eine höhere Frequenz?
00:19:18: Wann bin ich würdig? Und das ist ja genau das gleiche Spiel wie im religiösen. Es war nie die Religion, die ich abgelehnt habe. Das ist mir heutzutage klar.
00:19:27: Sondern, egal in welcher Religion ich groß geworden wäre, höchstwahrscheinlich, sondern die Art und Weise von Dogma. von diesem Dogmen, wo mir erzählt wird, was ich zu tun habe, dass irgendwas erfolgt und mir eigentlich abgesprochen wird, dass ich ein höheres Wesen bin. Natürlich, da sind wir in der Spiritualität, wenn du christlich, wie das jetzt noch geliebt wird, ich glaube nicht, dass es im christlichen Gedanke ist, aber so wie es geliebt wird, irgendwas ist höher, also Gott ist höher und ich bin eigentlich der Sünder und darf eigentlich gar kein gutes Leben haben, weil ich ja Irgendwie, keine Ahnung, das weißt du besser, irgendwie eine Erbsünde gemacht habe oder was auch immer.
00:20:12: Ja, nicht mal ich, sondern Anne. Und ich glaube, das ist genau das Gleiche. Wenn ich das ablebe und beim nächsten Suche und das Gefühl habe, ach, und da gibt es ja ganz viele Beispiele für, so weichgewaschene Spiritualität à la Lichtliebe und so weiter, und da das neue Zuhause finde, werde ich dann nach zehn Jahren wieder merken, okay, das ist es nicht, da habe ich mich jetzt wieder einsuhlen lassen.
André: Das ist jetzt wieder das Thema der Religion. Ich möchte mal ein bisschen weg von dem, von diesem Thema der Religion, weil es eigentlich gar nicht da wirklich um die Spiritualität geht. Die Spiritualität entzündet sich für mich mehr in diesem Bereich, wo ich wachse. Spiritualität ist für mich jetzt nicht dieses ab indisch oder buddhistisch, es geht mir nicht um das Etikett, sondern wo erleben wir das denn in unserem Alltag?
00:21:04: Diese spirituelle Wachstum und spirituell in diesem Fall heißt nicht mehr, wie geistig, also in der feinstofflichen Form, die danach die Form in dieser Realität bildet. Sprich, ich habe ein Ziel, ich möchte mich verbessern im Sinne von finanzieller Freiheit oder von emotionaler Freiheit, dass da was geschieht. Da bekomme ich einen intuitiven Impuls und den setze ich um. Jetzt habe ich eine Partnerin oder einen Partner, der nicht
00:21:35: Karin mitgeht.
André: Was mache ich denn da?
Karin: Und sprich mir das vielleicht auch sogar ab. Was mache ich? Ja, also ich finde das herausfordernd, weil bei uns war das nicht so, dass wir das Gefühl hatten, wir gehen miteinander nicht mit, sondern ich ging einfach los. Bei mir war das erste die therapeutische Ausbildung, wo ich dann gemerkt habe, ich nehme ganz viel mehr wahr und wo das sich in Gang gebracht habe, auch natürlich in Persönlichkeitsentwicklung.
00:22:02: Und in diesen Zeiten, ich weiß nicht, das kannst du erzählen, wie es dir ergangen ist. Da war ich natürlich jung. Also da habe ich mit 23, 22 die Ausbildung angefangen. Das war eine extrem prägende Zeit für mich.
00:22:15: Und da wurde ich sehr stark. Es war aber eher so quasi wie ein Erinnern daran. Ein Erinnern, dass da mehr ist. Ein Erinnern.
00:22:23: Und ich habe so viele Aha-Erlebnisse gehabt. Und nicht, weil ich plötzlich Dinge wusste vom, weißt du, sachlich Aha, das ist Spiritualität, sondern plötzlich gemerkt habe, Ich kann mich völlig neu sehen und ich kann die Gangart, wie ich das Leben, wie das Leben, es kommt zum Wort, mich braucht. wie das Leben mich braucht, plötzlich anders sehen und anders gehen. Und ich habe das Gefühl gehabt, du bist da, warst so neben mir, aber ich hatte nie so das Gefühl, vielleicht verdränge ich das, nie das Gefühl, okay, das rüttelt jetzt unglaublich stark in unserer Partnerschaft.
00:23:02: So, dass wirklich der eine nicht mitzieht, wirklich dagegen spricht oder das irgendwie abwertet. Ich habe immer das Gefühl gehabt, du gehst da mit, obwohl
André: du
Karin: nicht immer alles verstanden hast. Und ich glaube, das ist wirklich auch so eine Lösung. Du bist heutzutage auch eher christlicher geprägt als ich. Und auch bei Ansichten, teilweise nimmst du auch wieder die Bibel und sagst, aber nicht so dogmatisch, sondern eher so quasi, ah, ich verstehe das ganz anders.
00:23:33: Und ich habe da aber keinen Zugang zu, weil ich da immer noch Programme habe, wo ich sage, hm, aber ich kann darin was Schönes sehen auch, wie du aufgewachsen bist. Weil ich denke, okay, wenn du das nicht gehabt hättest, wäre ja ganz viel nicht da oder ausgeprägt, was jetzt ganz wertvoll ist auch. Und dass ich das sehe, was ich an Wert sehe und nicht, dass es übereinstimmen muss mit mir, sondern es wertschätzen darf.
André: Das ist absolut, da gehe ich mit dir eins. Das ist auch eines unserer Erfolgsrezepte, das wir gar nicht am Anfang hatten. War ja sehr lustig. Wir haben ja nicht ein Buch und nach dem leben wir, sondern das hat sich so ergeben.
00:24:17: Ich glaube, eine andere Meinung nicht nur zu tolerieren, sondern in Liebe zu sehen, in dieser Perspektive zu sehen, das ist ein Teil dieser Unterstützung, glaube ich, beispielsweise in einer Partnerschaft jetzt, wo zwei Menschen sich dafür entscheiden, in einer Partnerschaft zu sein, dass das was ganz Wichtiges ist.
Karin: Und dann kann man auch den Widerstand in Liebe sehen. Und das nicht als, das ist gegen
André: mich
00:24:42: Karin zu sehen, sondern es ist für, gerade wichtig für diese Person, für meinen Paten, für meine Partnerin, in diesen Widerstand zu gehen, weil es irgendwas beschützen will. Und wenn ich das so sehe, dann ist es kein Angriff mehr auf mich selber. Und ich glaube, das ist wirklich erleichternd. Das ist auch Widerstände.
00:25:05: Weil wenn ich denke, ja, okay, schön, das ist leicht. Ich wertschätze ja das Gegenüber, aber ich bekomme ja die Wertschätzung vielleicht von gegenüber nicht. Was mache ich dann? Auch das wertschätzen.
00:25:18: André Das
00:25:18: Karin wird eine Herausforderung,
André: oder? Genau. Weil wir machen ja manchmal so einen Drama um diese erhumene Partnerschaft. Ganz viel.
00:25:27: Es gibt ganz viele Ratgeber. Es gibt ganz viel, was man optimieren könnte. Ich habe ja in meiner letzten Episode darüber gesprochen. Das hängt da rein.
00:25:36: Wenn ich in der Spiritualität lebe und für mich ein neues geistiges Konstrukt, einen neuen geistigen Plan habe, dann lässt sich der natürlich umsetzen. Also in einer Beziehung heißt das auch, okay, für welche Interessen habe ich? Wo gebe ich mir Energie rein? Bleibe ich angestellt oder mache ich mich selbstständig?
00:25:55: Welche Ziele, welche Vision, welche Mission habe ich? Und bei ganz vielen, die nicht kommunizieren, das ist für mich so ein Schlüssel, die nicht kommunizieren darüber, was sie selber bewegt, was ihnen selber wichtig ist. Und zwar nicht, weil sie den anderen überzeugen sollten, sondern weil das für uns ja das Mitteilen ist, was wir möchten. Das ist entscheidend.
00:26:19: Wenn man das nicht tut oder wenn man nicht in diese Kommunikation mit einsteigt, dann wird die Spiritualität für mich mehr zu einem Ja, wie soll man sagen, zu einem Schutzreflex, zu einem Mechanismus, der den anderen zum Sündenbock macht, weil der jetzt gerade nicht spirituell ist, weil der jetzt nicht meinen Weg geht, ohne zu reflektieren. Hey, wenn ich meine Realität selber kreiere, was ganz viele mittlerweile für sich ja annehmen, dann kreiere ich mir einen Partner, der für mich zeigt, wo ich im Widerstand bin. Und dann sind wir wieder bei diesem Programm.
00:26:57: Habe ich was dagegen?
00:26:58: Karin Wie war das denn für dich? Ich
André: mache ein ganz konkretes Beispiel. Und das ist ganz, ganz profan. Ordnung und Unordnung. Es
00:27:08: Karin klingt so, als wäre ich
André: unordentlich. Nein, aber das ist jetzt auch wieder ein Programm dafür und dagegen. Wenn mich das stören würde, dass jemand unordentlich ist und ich den Fokus darauf lege, dass das das Zentrum unserer Partnerschaft ist, dann werde ich mich daran aufreiben. Ja.
00:27:32: Ich kann es kommunizieren. Und zeitgleich merke ich, aha, okay, warum fällt mir dieser Aspekt auf, der eine Aspekt von Hunderten, und den thematisiere ich. Das ist für mich eben auch schon Spiritualität, weil zu wissen, dass das Gegenüber nicht gleich ist wie ich und dass wir auch aushalten können, dass es eine Spannung gibt, die aber nicht trennt, sondern die fließt. Das ist für mich wieder entscheidend.
00:28:03: Viele denken eine harmonische Partnerschaft. Und wir sehen ja auch in den Social Media Bereich einiger großer Menschenreihen, sag es mal so, die sehr präsent sind. Und dieses Friede, Freude, Eierkuchen. Wenn du ein bisschen feinfühlend bist und uns zuhörst, darfst du das gerne als Experiment für dich mitnehmen.
00:28:24: Wenn du eine Sendung siehst, wenn du auch auf Social Media unterwegs bist, dann guck mal dahinter. Guck dir die Menschen mal an und verbinde dich mal mit dem Feld. Guck, was da passiert in der Wahrnehmung bei dir. Bei ganz, ganz vielen ist das nicht so real, wie das nach außen dargestellt wird.
00:28:44: Als wir unseren Podcast gestartet haben, haben wir uns völlig unterschiedlich Gedanken darüber gemacht, wie wir das starten.
00:28:53: Karin Das ist schön gesagt, Gedanken darüber
André: gemacht. Und wir waren uns nicht
Karin: einig. Nein, wir waren uns absolut nicht einig.
André: Spannend wird es, wenn man sich nicht einig ist. Was passiert denn? Dann beharre ich auf mein Programm dafür, weil der andere hat ein Programm dagegen. Das ist für mich eine Spiritualität im Alltag.
00:29:13: Dieser Podcast, das ist jetzt die 104. oder 105. Episode, zeigt, dass das möglich ist. Und wir schaffen das, das ist meine Ansicht, weil wir beispielsweise eine gemeinsame Vision haben.
00:29:27: Weil wir unsere Beziehung ausrichten auf ein Ziel. Weil wir unsere Beziehung in den Dienst stellen von etwas, was uns beiden wichtig ist. Aber wir machen nicht den Weg. Wir richten nicht den Weg aus, sondern der Weg ergibt sich durch das, was wir in der Grundenergie dieser Ausrichtung machen.
00:29:45: Oder wie nimmst du das wahr?
Karin: Ja, ich denke tatsächlich, ja. Also es tönt jetzt alles so auch ein wenig weichgespült. Also tatsächlich, wir haben uns nicht nur Gedanken gemacht vor diesem Podcast, sondern wir haben auch wirklich, wir haben wirklich Differenzen gehabt. Ich war wirklich absolut genervt zu dieser Zeit, weil Du sagst, du möchtest, dass es durchdacht wird.
00:30:09: Ich möchte Struktur, ich möchte genau wissen, planen. Wenn ich das schon höre, bin ich schon weg und habe keine Lust mehr. Wenn ich einen Impuls habe, will ich es einfach tun. Bei mir ist es ein Programm, wenn ich es einfach tue, kommt es gut.
00:30:26: Wenn ich aber noch darüber nachdenke, noch einen Plan mache, kommt es schlecht. Und jetzt kommst du, weil du ein Programm hast mit «Wenn ich zuerst darüber nachdenke und wenn ich eine Struktur habe, dann kommt es gut. Wenn ich einfach mache, kommt es schlecht.» Das ist ein Grundmuster, den wir immer wieder haben. Nicht nur beim Podcast.
00:30:47: Bis wir da angefangen haben, nervt sich der eine über den anderen. Wie sollen wir da anfangen? Ich will nicht anfangen zu planen, weil es für mich scheitert. Du willst nicht anfangen zu machen, weil es für dich scheitert.
00:31:02: Sind wir ehrlich, es ist nicht harmonisch. Wir haben einen Weg gefunden, dass wir bei all diesen Programmen einfach Liebe senden. Nein! Also will ich auch.
00:31:14: Ich will nicht zu denen gehören, die einfach sagen, wir machen das so. Nein, natürlich haben wir auch da, nerv ich mich ab und du nervst mich. Nervst mich, aber ich nerv dich wahrscheinlich auch in diesen Momenten, weil wir uns zwar gut kennen und uns das hilft, das aus der Mitterebene wieder zu sehen. Aber wenn du im Nervensystem bist, weil du denkst, du musst jetzt gerade dein Programm schützen, weil sonst kommt es schief.
00:31:38: dann bist du einfach nicht in der Meta-Ebene. Und dann kannst du nicht einfach sagen, ich weiß gerade, das bringt dir so viel. Ich
André: formuliere jetzt eine
00:31:47: Karin Ich-Botschaft. Ich formuliere eine Ich-Botschaft. Dann kommt selbst die schlecht an. Ist einfach so.
00:31:55: Ist einfach
André: so. Ist denn unsere Spiritualität, wie wir sie leben, kann denn die gut mit Konfrontation umgehen?
Karin: Ist das eine Frage an mich? Ich würde nicht sagen, dass wir vermeiden konnten. Früher haben wir vermieden. Früher vor dem Unternehmen haben wir Konfrontation
André: vermieden. Viel, viel
00:32:18: Karin mehr. Extrem viel. Weil es nicht gerade wichtig war. Wir hatten keine Kinder.
00:32:25: Wie die zu erziehen wären, wäre wahrscheinlich der erste Punkt gewesen. Ich meine nicht weltlich, sondern auch spirituell. Ich glaube, das wäre ein Punkt gewesen. Aber das haben wir umschriftet.
00:32:36: Wir hatten weniger und wir haben viel vermieden. Im Unternehmen haben wir es auch versucht zu vermeiden und gemerkt, das kostet uns den Erfolg. Und darum machen wir das nicht mehr. Wir mussten ganz neue Strategien lernen, wie wir einfach nicht Konfrontation vermeiden, aber auch nicht uns in der Konfrontation verlieren.
00:32:56: Und uns dabei
André: so auf die Nerven verletzen.
Karin: Verlieren, verletzen und uns trennen lassen. Ja. Und ich glaube, das ist etwas, was unser Unternehmen uns extrem geschenkt hat. Dass wir nicht mehr vermeiden können, weil wir wissen, das würde uns den Erfolg wieder kosten, sondern dass wir da wirklich unsere stärken, obwohl der andere vielleicht genau unterschiedlich die Programme hat und trotzdem mache ich teilweise einfach mal, obwohl ich ganz genau weiß, dass wir es so nicht verstehen
00:33:31: oder es wird sogar zur Konfrontation bei dir kommen. Aber wir können das auf eine liebevolle Art und Weise tun. Und wir waren nie verletzt. Also ich sehe das so.
00:33:40: Wir verletzen uns tatsächlich auch in diesem Nervensystem nicht. Wir sind schon so, dass ich da, wir sagen uns auch mal, dass es nervt oder es geht so nicht oder was auch immer. Aber wir sind jetzt nie persönlich Das ist, glaube ich, eine Grundausstattung von uns beiden, dass uns das so heilig ist, dass wir das nie machen würden. Für nichts
André: und nie. Ich finde das spannend, dass du sagst, in der Konfrontation waren wir viel mehr im Vermeiden. Und seit wir das Unternehmen haben und viel mehr Konfrontation, nimmt sie
00:34:22: Karin ab.
André: Ist dir das auch aufgefallen?
Karin: Ja, seitdem wir sie wirklich lieben.
André: Vielleicht ist ja die Konfrontation, und ganz bestimmt ist sie es, ein Teil der Spiritualität. Denn ich kann natürlich Konzepte haben, wie alles ist Licht, alles ist Liebe, und da kommt im Alltag oder passiert im Alltag etwas, wo im Nervensystem dieses Programm einfach ankickt, dagegen zu sein, weil ich es anders gelernt habe, weil ich jetzt einen Nachteil habe beispielsweise. Du stehst in der Schlange. Nehmen wir was ganz aus dem Alltag.
00:34:54: Du stehst in der Schlange und jemand geht vor dich rein. Dann sagst du nicht, ach, wie schön, da geht jemand vor mich rein, sondern...
Karin: Hast du das als einen Vorteil?
André: Ja, das ist ein Vorteil. Und dann hörst du noch, wie genau derjenige in der Bäckerei genau noch dieses Brot nimmt, das du gerne gehabt hättest. Und jetzt hat er es oder sie es. weil er sich vorgedrängt hat.
00:35:16: Das sind diese Momente, wo es darum geht zu gucken, hey, was passiert bei mir eigentlich? Wir werden ja trainiert, diese Programme, die dafür sind, die uns selbst widersprechen und diese Programme, die dagegen sind, die uns selber widersprechen, dass wir die bei uns lösen, dass wir die neu justieren, dass wir die neu einstellen, damit wir spirituell wachsen.
Karin: Fällt mir auf, wieso wir Konfrontation vermieden haben. Du kannst mal gucken, wie es für dich war. Ich wollte dir auch gefallen. Immer mal wieder.
00:35:58: Es ist leichter, wenn der Partner in die gleiche Richtung geht. Dann brauche ich weniger Kraft. Geht es dir nicht so? Ich kann mir vorstellen, ganz viele, die ich kenne, die einen spirituellen Weg einschlagen, auch mit einer beruflichen Therapeutin usw.
00:36:18: und die Vision aufziehen wollen. Die sagen uns ja immer, es wäre so cool, wenn mein Partner auch. Weil man das Gefühl hat, dann wäre es so viel einfacher. Dann würde man beide in die gleiche Richtung gehen und man hätte ja doppelt so viel Energie.
00:36:35: Ich kann das gut nachvollziehen. Bei uns war das weniger der Aspekt, dass es einfacher gehen würde, sondern wir wollten ein gemeinsames Leben führen. Aber das war auch so ein Teil, dass ich das Gefühl hatte, wenn du nicht mitziehst, dann kann ich ja auch nicht, dann habe ich ja sowieso verloren. Und das ist aber auch so eine Geschichte.
00:36:55: Also da hat mich ja Guatemala recht rausgeholt, weil diese Schamanen haben mir ganz klar aufgezeigt, wie die Energien gerade funktionieren bei mir. Und es wurde mir bewusst, ja, ich habe eigentlich immer nach diesem Schalter gesucht, wie du auch so Ja, wie du mich ... Ja, wie
00:37:16: André ich mit dir umgehe, wie ich dich sehe, wie wir miteinander kommunizieren und in welcher Rolle wir uns erleben.
Karin: Ich glaube, ganz viele könnten noch so lange warten, weil sie denken, irgendwo gibt es einen Knopf beim Partner, der endlich auch in diese Richtung geht, und erst dann kann ich in diese Richtung gehen. Aber ich habe gemerkt, ich habe mich zu dieser Zeit entschieden, Ich gehe in diese Richtung und warte nicht mehr, das Gefühl von Warten nicht mehr zu haben. Was muss ich machen? Das ist ja mein Konstrukt.
00:37:49: Ich bin einfach losgelaufen und habe vertraut, was du auch immer damit machst. Und ich glaube, das ist ein wichtiger Teil, weil wenn wir warten auf Zustimmung, weil wir noch das Gefühl haben, der Partner muss heilen, der muss es verstehen, ich kann erst losgehen, wenn, ich kann ja erst ein schönes Leben haben, wenn er oder sie doch noch Arbeit und ein anderes Konstrukt hat, kann ich ja gar nicht meine Spiritualität so leben, wie ich sie gerne möchte, vielleicht auch in einem Unternehmen.
André: dann mache ich eine Abhängigkeit.
00:38:18: Karin Dann mache ich eine Abhängigkeit und sind wir ehrlich, ganz viele machen das und
00:38:22: André wir
Karin: waren auch drin.
00:38:23: André Und dann passiert eben spannend doch Wir sagen ja immer, wir schwingen gleich, aber ticken völlig unterschiedlich. Und das kann dann passieren, dass einer eben sich ganz stark in einer Partnerschaft oder Beziehung generell – es muss nicht eine Partnerschaft sein – einer erlebt den anderen als Fliegen, dass er geht quasi in der Analogie, er fliegt und der andere erdet. Und dann kollidieren halt eben eigentlich nicht Werte, sondern
00:38:52: Karin Überlebensstrategien.
André: Weil ich will am Partner festhalten. Ich habe die Vorstellung, das Konzept, wenn mein Partner nicht mitgeht, verliere ich ihn. Und das ist eigentlich das, was darunter liegt. Das ist das, was bei ganz vielen passiert, dass sie sich nicht weiterentwickeln, weil sie ein Programm haben, das ihnen sagt, wenn ich mich weiterentwickle, dann verliere ich meinen Partner, weil der kommt ja gerade nicht mit.
00:39:15: Und das wirkt sich natürlich aus. Und genau das, was du dann nicht willst, wenn du uns jetzt zuhörst, dass sich das auf die Partnerschaft auswirkt, genau das passiert. Zu hundertfach. Und zwar meistens in einer negativen Form.
00:39:27: Also wir sagen dann unerlöst, weil es ist ja dann nicht schön, mit dem Partner zu streiten. Es findet ja niemand cool. Und Widerstand ist nicht was, wo du sagst, ah, das ist mega cool. Ich suche jetzt jeden Tag den und spreche, reiß dann einen Streit vom Zaun, mach das Fass auf und was auch immer.
00:39:45: Sondern das ist dann meistens das Ergebnis davon, dass die Überlebensstrategie aus dir spricht. Und genau das ist ja dann nicht das Spirituelle. Genau das ist ja dann nicht das Bewusste. Würdest du sagen, wir führen eine erfüllte, erfolgreiche Partnerschaft?
Karin: Ja, es ist wesentlich mehr Reibung, als ich früher noch in Erinnerung hatte. Früher war das wirklich sehr stark weichgespült. Und heute ist es vielmehr so, dass ich mich...
André: Heute lässt man einfach den Duft weg. Dann ist es
Karin: nicht mehr weichgespült. Nein, ich glaube, durch das, dass ich mit mir selber eine bessere Partnerschaft habe Und für mich gehe und nicht gucke, was machst du jetzt und wie müsstest du jetzt sein? Sondern ich mache das völlig unabhängig, immer mehr unabhängig davon. Nicht, weil ich dich nicht liebe.
00:40:45: Im Gegenteil, weil ich mich liebe. Weil ich mir nicht geschworen habe, deine Vision zu
00:40:52: André leben.
Karin: Sondern ich habe meiner Seele versprochen, die Seele meiner Vision und meiner Seele zu verkörpern. Und das heißt nicht, dass es nicht gemeinsam geht, aber das heißt gleichzeitig, dass ich nicht auch dein Leben kriege. Also weißt du? Ja.
00:41:10: Und ich glaube, das ist ein Punkt. Also wenn du sagst, erfüllte Partnerschaft hat immer auch zu tun, wie ich meine Partnerschaft zu mir selber lebe. Und ja, ich lebe meine Partnerschaft mit mir mit wesentlich weniger Konfrontationen als jetzt im Aussen. Meistens hat es mit dem Unternehmen zu tun, weil es sich genau da hochreibt.
00:41:42: Weil man so gut vermeiden kann, sind wir ehrlich, wenn jeder arbeitet, man sieht sich noch am Wochenende, am Abend.
André: die Kinder noch ins Bett und
Karin: dann... Ja, und bei uns waren es ja nicht mal die Kinder, sondern man hat vielleicht eine Verantwortung fürs Haus, aber... großartig guckt, was man für Hobbys hat und für Ferien, da kann man sehr viel mehr ausweichen. Und die Gefahr dahinter ist natürlich, dass man sich dann zurückzieht in seinem Kremlchen und sagt, die Spiritualität ist einfach ein kleiner Teil von mir und mit dem teile ich niemanden.
00:42:18: Das heißt nämlich auch
André: dann... Das ist mein
Karin: Schatz. Das ist mein Schatz. Und gleichzeitig heißt es für mich, das ist meine Sichtweise, für mich auch, ich gehe nicht auf für meine Vision. sondern ich kreiere einfach das Abarbeiten des Lebens und es ist schön, dass ich nicht allein unterwegs bin.
00:42:36: Was hast
André: du denn das Gefühl? Na ja, ich überlege gerade. Also es gibt so zwei Seiten. Das eine ist, ich glaube, es funktioniert bei uns, weil jeder seine Verantwortung trägt.
00:42:47: Und wir können gemeinsam, weil diese Reibung auch entsteht, weil wir uns den Spiegel vorhalten, weil wir offen darüber sprechen, was wir wollen, was wir nicht wollen, dass auch im spirituellen Sinn, dass wir das bei uns lassen können, was wir für uns für eine Verantwortung tragen, uns eben auch beim Partner lassen. Wenn du deinen Weg eingehst, den ich nie gehen kann, dann ist doch das völlig okay, dass du deinen Weg gehst und wir auf diese unterschiedlichen Wege die gemeinsame Vision weiter voranbringen. Für mich selber wird es oftmals, da merke ich, da decke ich über dich bei mir mehr Dinge auf, die mir lieb sind in der Partnerschaft.
00:43:35: Wo ich merke, aha, da sind noch Muster da, die ich auch nicht möchte oder die nicht meinem höheren Selbst entsprechen.
Karin: Von dir selber
André: meinst du? Von mir selber. Dann gibt es aber auch wieder Dinge, die ganz komisch klingen, die für mich dann aber wertvoll sind. Ich habe mal ausprobiert, wie das ist, wenn wir getrennt schlafen.
00:44:00: Weil ich mal experimentieren wollte, das ist ein Ding der Wahrnehmung, wenn wir schon so in einer Symbiose sind. Und dass für alle die, die sich das immer wünschen, mit dem Partner alles zu teilen und mit dem Partner da zu sein, der Partner ist spirituell gesehen immer auch dafür da, ein Wachstumsmotor zu sein und dir Dinge zu zeigen. Zurück zu dem, was ich sagen wollte. Wie das ausschaut, wie ich mich im Schlaf erhole, wenn unsere biologischen Systeme nicht so nah sind.
00:44:32: Wenn die Wahrnehmung, weil das Co-Träumen immer mal wieder ein Thema war, dass wir beide uns angesteckt haben mit Träumen. Also auf dieser Ebene. Das ist beispielsweise etwas, was für mich sehr hohen Vertrauen in dich und auch in mich erfordert. dass das nicht ein Thema wird.
00:44:52: Aha, jetzt trennt er quasi das Schlafzimmer ab und jetzt ist die Trennung vollzogen oder jetzt passiert etwas Negatives. Sondern das zu sagen, zu kommunizieren und zu wissen, okay, das ist jetzt ein Teil meines spirituellen Weges, meiner Entscheidung, um zu gucken, wie geht es mir damit? Was passiert da bei mir?
Karin: Es hat auch viel zu tun mit der Frage, ob man sich sicher fühlt oder nicht. Ich hatte ganz lange ein überlastetes Nervensystem, wie so viele Hochwahrnehmende, wenn wir dieses nicht regulieren. Apropos, wir haben ein super Programm dafür. Diese Sicherheit zu fühlen und nicht ständig die Tentakel draussen zu haben und nicht nachher der Pfeife zu tanzen und sich dann aber aufzuregen, weil ich das Gefühl habe, wenn ich nicht mehr gefalle, wenn ich nicht mehr das tue, was der andere will, wenn ich jetzt einfach mache und
00:45:51: nicht frage, wenn ich und so weiter und so fort ... Also immer im Sinne, dass die Wertschätzung da ist. Schon nicht so, ich mache, was ich will. Aber ich gehe meinen Impulsen nach, kommuniziere das und lasse mich nicht davon aufhalten, dass es auch dieses Sicherheitsnetz sehr stark betrifft.
00:46:11: Und wenn ich mich nicht in Sicherheit fühle, dann mache ich das halt auch, weniger oder nicht. Oder Sachsen, ich habe kein Vertrauen. Entweder Vertrauen in sich oder dann auch gerne gesehen in den Partner. Und da sind es nicht Hinweise auf den falschen Partner.
00:46:28: Ich finde immer wichtig, weil es gibt ja
André: so ein
Karin: schönes Buch, so quasi, es ist eigentlich egal, wen du heidatest, weil es werden immer deine Muster gespiegelt im Partner. Du kannst noch einen neuen nehmen. Es wird auch gespiegelt da. Also es ist nicht per se, ob ich den richtigen Menschen an der Seite habe, Anführungs-Schlusszeichen, sondern ich kann ja immer auch die die musste sehen, die ich gerade in meiner Realität abspiele.
00:46:57: Und da die Sicherheit zu haben, nur wenn ich mich verändere, verändert sich auch alles. Und ja, jede Veränderung in mir ist ein Risiko. Für eine Beziehung. Ich sehe ganz viele, die sagen, sie wollen durchstarten mit ihrer Vision, machen es dann nicht, weil sie erzählen, es sei ein nicht guter Zeitpunkt, sie vertrauen sich noch nicht.
00:47:21: Wenn ich wirklich ins Feld gehe und da nachfrage, ist zu 90 Prozent, ich habe Angst, dass ich meine Partnerschaft verliere, meine Freunde verliere, meinen sozialen Status verliere. Und das hemmt alles. Das hemmt eigentlich alles.
André: Da beginnt doch die Verantwortung, die spirituelle. Und dann ist auch nicht mehr, geht jetzt mein Partner in dieselben Seminare wie ich oder liest er dieselben Bücher? Ich würde das empfehlen. Aber
00:47:54: Karin nicht aufzwingen.
André: Nein, aber ich würde das empfehlen. Das ist ein Kommunikationsinhalt. Wir diskutieren auch, was wir Neues lernen. Wir diskutieren und besprechen, was uns inspiriert hat.
00:48:06: Darüber entsteht wieder Neues. Das sind neue Impulse. Tatsächlich wurde es für mich leichter, als ich angefangen habe, nicht meine Programme dagegen, abzuspielen oder meine Programme dafür, sondern zu gucken, welche Programme laufen denn bei dir. Also ich habe angefangen zu lesen.
00:48:29: Und das ist das, was mir eine Entwicklung ermöglicht. Weil ich mich ja entscheide für dich, muss ich ja nicht mit dir in den Widerstand gehen, damit du was ändern kannst. Sondern das ist ja genau das. Wenn wir uns viel mehr über das unterhalten, was beim Gegenüber passiert, über die Gedanken, über die Gefühle, Ich glaube, dann wird dieser Ausgleich zwischen männlich und weiblich, zwischen diesem Aufbruch chaotischen Tiefen, auch des Weiblichen, was da drin ist, und dem Ruhenden, dem Umfassenden und des Klaren, aber auch
00:49:05: des Führenden, des Männlichen, gibt da wieder eine Brücke. Und dann entsteht eben nicht das Gleiche, aber eine Übersetzung davon. Ist das jetzt ein bisschen ... zu kryptisch.
Karin: Ich kenne
00:49:24: André dich ja. Für dich frage
00:49:25: Karin ich jetzt. Ich sage dann auch manchmal, dass andere sich gerne in diesem Meta... Wir mögen das ja beide, abgesehen von... Ich bin eher noch die, die das im Alltag übersetzt.
00:49:36: Aber ich glaube, es bringt es ziemlich auf den Punkt, auf der Meta-Ebene quasi, was tatsächlich auch passiert oder wie wir das sehen können. Wir nehmen ja die Meta-Ebene gerne rein, weil es auch immer eine Distanz zu der Emotion macht. Ich kann erst, wenn ich einen Perspektivenwechsel habe, meistens ganz andere Dinge erkennen. sind ja immer Anregungen, auch für die Zuhörer, glaube ich.
00:50:00: Wie gehe ich dann auch mal aus diesen Emotionen und gucke das ganze Konstrukt mal von außen an? Das regen wir ja gerne an. Nicht als Bewertung, wer ist falsch, wer ist richtig. Auch bei uns nicht.
00:50:13: Also, nein, du bist immer so nerdig im Erklären, was ich mache, ist richtig. Sondern einfach mal rauszugehen und was passiert da gerade? Ganz unbewertet. Und zu merken, es entlastet auch, ganz neue Sichtweisen zu sehen.
00:50:28: Und nicht an dem festzuhalten, es ist die Wahrheit, das, was ich jetzt glaube, ist die Wahrheit. Nein, es ist im Moment die Annahme, die ich treffe. Und ich glaube, das ist auch ein großer Tipp. Das, was ich im Moment glaube, als Annahme treffe und nicht als Identifikation, dass es nie anders sein kann.
00:50:51: Und wie du gesagt hast, aus einer Freikirche kommend, wenn sie nicht religiös ist, kommt
André: sie ja
00:50:57: Karin gar nicht in den Himmel. Laufen ja ganz andere Überlebensgeschichten ab. Das war ja bei deiner Mama ganz süss, als sie irgendwann sagte, wenn du gar nicht in dieser Kirche bist, kommst du nicht in den Himmel. Du bist ja dann verdammt für ewig.
00:51:14: Da denke ich mir so, diese Themen habe ich noch nie in meinem Kopf gespielt, weil es für mich so unreal ist. Aber für sie ist es superreal. Und das ist für sie ein Thema oder war längere Zeit ein Thema. Aber egal, von woher sie kommen, die kann man auch selber kreieren.
00:51:34: Wenn ich festhalte an Wahrheiten und Illusionen und denke, das ist genau so, dann macht man es sich nie
André: leichter. Ich möchte noch kurz auf die Trennung eingehen. Wenn das kleinere Übel Oder wenn die Gedanken kommen, dass zusammenzubleiben das kleinere Übel ist von deinem Leben, dann hast du dich schon längst entschieden. Es geht nicht darum, die Spiritualität zu missbrauchen, um Grund zu haben, eine Partnerschaft aufzulösen.
00:52:08: Dafür brauchst du die Spiritualität nicht. Es geht darum, dass du nicht davonläufst vor einer Partnerschaft, in die nächste, wo dieselben Lektionen, die du dir spirituell aussuchst, wiederkommen. Dafür brauchst du nicht mehrere Partner, sondern dafür würde einer reichen. Es würde sogar die Beziehung zu sich selber reichen.
00:52:31: Oftmals sehen wir es nicht, wir haben ein bisschen Brett vorm Kopf, und dann haben wir einen Partner, der das liebevoll auch tut. Vielleicht hast du heute Lust, mal eine Frage mitzunehmen. Frage dich heute mal. Ist das, was ich gerade möchte, Teil meiner Spiritualität?
00:52:54: Ist das, was ich vom Partner möchte, Teil meiner Spiritualität? Ist das, was ich von mir auch in Verantwortung erbringe, einbringe, investiere, meine Intuition, meine Liebe, meine Emotion, meine Zeit? gerade meine Spiritualität oder geht es hier vielmehr um ein Schutzsystem? Geht es hier darum, dass ich verdeckt meine Programme dafür und meine Programme dagegen abspule und der Partner halt zufällig da ist, der jetzt das Versuchskaninchen ist, wie diese Programme, was für eine Auswirkung das die haben.
00:53:34: Wenn du erforschen möchtest und wissen möchtest und näher dran bleiben möchtest, wie Corinne und ich das lösen, dann habe ich dir einen Link unten. Wir haben ganz viele Möglichkeiten, wie du mit uns zusammenarbeitest. Wenn du sagst, du möchtest eine leichte, liebevolle, aber auch fordernde und weiterführende Partnerschaft, Beziehungen führen, die vor allem auch eine Beziehung zu mir selber bedeuten, dann findest du unten Links in den Show Notes. Wir freuen uns, von dir zu hören.
00:54:07: Lass uns wissen, was dich an dieser Episode begeistert hat.
00:54:10: Karin Was
André: geglitzert hat. Worüber hast du dich gefreut? Was ist ein Goldnugget? Was ist etwas, was du mitnimmst?
00:54:17: Lass es uns wissen in den DMs. Verlinke dich auch auf Insta und wir freuen uns von dir zu hören.
00:54:23: Karin Und wir wünschen dir einen wundervollen, nein, es ist noch kein erster Advent, es ist noch nicht, aber Voradvent.
André: Eine schöne Voradventszeit. So schön bist du da, bist du Teil der Community. Und wenn du magst, verschick diesen Podcast, diese Episode jemandem, der sie ebenso liebt wie du. Und wir hören uns bald wieder.
Karin: Tschüss.
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