#31 Durchbruch vorbereiten: Die 3 Phasen, bevor Veränderung sichtbar wird

Shownotes

Es gibt diese Momente, die sich anfühlen wie ein Rückschritt – obwohl sie in Wahrheit der Beginn eines grossen Sprungs sind. Zweifel, Nervensystem-Achterbahnen, Chaos im Aussen… und plötzlich fragst du dich: Bin ich wirklich noch auf meinem Weg?

In dieser Episode teilen wir mit dir die 3 Phasen, an denen du erkennst, dass du näher an deiner neuen Realität bist, als du glaubst – und wir nehmen dich mit in unsere eigenen Learnings, Entscheidungen und Alltagsszenen.

Und während du zuhörst, wirst du vielleicht spüren: Es war nie ein Zeichen dafür, dass es nicht klappt. Es war ein Zeichen dafür, dass du kurz davor bist.

🎧 Kapitel 00:00:00 Intro: Warum das Universum Durchbrüche "vorbereitet" 00:00:45 Warum sich Fortschritt oft falsch anfühlt 00:03:10 Zweifel als erster Marker: Der Schwellenwächter 00:08:00 Zweiter Marker: Wenn das Nervensystem reagiert 00:13:00 Dritter Marker: Reality-Lag – das Alte bricht vor dem Neuen 00:18:20 Wie du Zweifel richtig deutest (echtes Problem vs. Wachstumsschmerz) 00:22:30 Wenn es sich wie Scheitern anfühlt – kurz vor dem Durchbruch 00:39:58 Was du tun kannst, wenn du mitten im Wandel stehst 00:44:11 Fazit & Abschlussimpulse

✨ Was du aus dieser Episode mitnehmen wirst

🔥 Warum Zweifel sich melden, wenn du kurz vor einem Durchbruch bist 🔥 Wie dein Nervensystem dir zeigt, dass du wächst 🔥 Weshalb sich grosse Sprünge zuerst chaotisch anfühlen 🔥 Wie du aufhörst, Rückschritte falsch zu interpretieren 🔥 Woran du erkennst, dass du einer neuen Version von dir näher kommst

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Transkript anzeigen

00:00:01: Manchmal glauben wir, wir seien vom Weg abgekommen. Und in Wahrheit sind wir unserem Ziel so nah wie nie zuvor. Das Verrückte ist, Fortschritt fühlt sich nicht nach Fortschritt an. Es fühlt sich nach Reibung an, nach Zweifel, nach innerer Bewegung. André

00:00:17: Und genau darüber sprechen wir heute. Wir geben dir drei klare Marker, an denen du erkennst, dass du deinem Ziel näher kommst, selbst dann, wenn es sich nicht so anfühlt. Und wenn du diese drei Zeichen verstehst, siehst du deinen Weg mit anderen Augen und vielleicht erkennst du, dass du schon weiter bist, als du bisher gedacht hast. Wir hören uns gleich nach dem Intro. André

00:00:41: Willkommen bei Fein und Fühlig, Karin

00:00:43: dein Kick für Intuition, Spiritualität und Business. Hi, wir sind Karin und André

00:00:48: André, Unternehmer, Mentoren und Ehepaar. Karin

00:00:51: Wir sprechen André

00:00:51: über gelebte Spiritualität, über Transformation und Freiheit und über Business, das sich erfüllt und dir den Erfolg schenkt, den du wirklich willst. Klar, fühlend, glitzernd. Und jetzt viel Spaß bei der neuen Episode Fein und Fühlig. Hello, hello. André

00:01:11: Hello, my love. Hello, my love. Es ist Podcast-Time. Karin

00:01:16: Es ist Podcast Time. Und jetzt hat meine Zunge gerade so einen Knoten gemacht. André

00:01:18: Genau, so ein kurzer Kleber am Gaumen. Karin

00:01:20: Ja, vielleicht war es ein Herz für dich. Ja, man kann André

00:01:27: es so nennen. So schön. Das Thema, das ist uns heute wirklich zugeflogen. Karin

00:01:31: Ja, kann man so sagen. André

00:01:33: Es ist uns zugeflogen, weil wir bei unseren Kunden, bei uns selber ganz viele solche Momente haben und gedacht haben, es wäre doch super hilfreich für dich, wenn wir dich mal auf die Reise mitnehmen. Wie unser Alltag ausschaut, wie unser Business ausschaut und vor allem wie dein Alltag ähnlich ausschaut, schätzen wir jetzt mal, wenn es darum geht zu denken, bin ich eigentlich meinem Ziel schon näher oder laufe ich von meinem Ziel, das ich habe, davon? Karin

00:02:02: Und wir haben da ja ganz viele Learnings, muss man auch sagen. Wir haben sie für dich gemacht, damit du sie nicht mehr machen musst. André

00:02:09: Ja, ich bin immer wieder erstaunt, wenn die Menschen denken, unser Leben wäre genau so perfekt, es wäre genau so, wie wir uns das immer vorstellen und wir können nicht beruhigen. Nein, das ist nicht der Fall. Karin

00:02:20: Es sind auch da Herausforderungen. Es ist immer nur die Frage, wie man damit umgeht. Ich glaube, heute gibt es ganz viele Schlüssel für dich, Dinge neu zu sehen. Für mich war das ein extrem grosser Schlüssel, um auch Erfolg im Unternehmen zu haben. Karin

00:02:37: Nicht nur, auch im Leben natürlich. Es bringt die Leichtigkeit, nicht weil es diese Situation nicht mehr geben würde, sondern weil die Perspektive ganz neu ist darauf oder eine andere, so viel hilfreicher. André

00:02:50: Also, starten wir mal mit der These. Einem Ziel näher zu kommen, fühlt sich irgendwie selten nach Fortschritt an, sondern halt mehr nach Reibung. Hast du da eine Geschichte dazu? Karin

00:03:02: Ja, also heute haben wir direkt so eine Geschichte erlebt, dass wir eine Verfügung bekommen haben für Nachzahlungen von Arbeitslosenkasse von ganz lang her. André

00:03:14: Genau, das Sozialsystem in der Schweiz, wenn du uns von anderen Ländern zuguckst und du kennst das. So eine Steuernachzahlung, das ist nie wirklich was Lustiges. Vor allem, wenn du denkst, du hättest dir alles schön eingereicht. Wir haben einen Treuhänder, der macht seine Arbeit und so weiter. André

00:03:30: Und dann flattern diese Rechnungen rein. Wir waren kurz erstaunt. Karin

00:03:33: Und da habe ich gesagt, da stimmt was nicht, da haben die irgendwas falsch angegeben, da ist irgendwie zwischen Steueramt und diesem Amt irgendwas nicht gut gelaufen. Und wir haben das dann abgeklärt und sind auch immer in dieser Meinung gewesen, bis wir irgendwen dann am Apparat gehabt haben, der uns erklärt hat, nee, nee, also da wurde ganz viel aus der Steuergeschichte rausgestrichen, also wurden ganz viele Abzüge nicht anerkannt, die uns der Treuhändler gar nie gesagt hat. Wir haben das erst gemerkt, als diese Einschätzung kam. André

00:04:08: kam. Also alle Fristen sind vorbei. Wir öffnen diese Richtung und denken, wir nehmen ja jetzt diesen Podcast auf. Wie weit passt denn das dazu, dass wir denken, wir haben dieses Ziel? André

00:04:20: Und dann ist etwas ganz Lustiges passiert. Wir haben gemerkt, dass uns solche Dinge über die letzten Jahre immer zum gleichen Zeitraum in unterschiedlicher Form erreichen. Karin

00:04:30: Immer irgendwem haben wir vertraut. Letztes Jahr war es auch unsere Fachperson, die gesagt hat, wir sollen das so und so machen mit dem Vermögen und haben das gemacht. Es wurde uns aber nicht erzählt, dass das so und so viel kostet. Und dass wir das irgendwie selber tragen müssen und all diese Geschichten. Karin

00:04:49: Also diese Rückschlüsse, wo man das Gefühl hat, erst mal ziemlich sauer wird, weil man das Gefühl hat, es geht ganz um viel Geld, das verhindert werden könnte, aber wir vertraut haben. Und dann selber, muss man auch sagen, selber da nicht hineingegangen sind. Das sind Momente, wo man das Gefühl hat, man ist auf dem falschen Weg. Da kommt wieder ein Dämpfer, da kommt irgendein Schlag. Karin

00:05:17: Und manchmal sind es die Momente, wo man das Gefühl hat, man habe einen Rückschlag. Im Sinne von, irgendwas ist nicht so schön im Leben, es gibt Herausforderungen, irgendwas hat mich zu falsch manifestiert. André

00:05:28: Irgendwie fühlt sich das nach Rückschritt an. Und man denkt, ich habe ja jetzt all diese Fachpersonen um mich herum, die werden das regeln oder die machen das. Und dann festzustellen, dass sich Dinge in den Jahren wiederholen, weil wir dann festgestellt haben, okay, das ist ja nicht was, was zum ersten Mal passiert, sondern es scheint da in regelmäßigen Abständen zu passieren. Karin

00:05:47: Ja, und nicht immer bei einem Leichen. Eigentlich wäre das dann so, wir brauchen einen neuen Treuhändler oder wir brauchen neue Abläufe oder irgendwas so, dass man aufs Problem einsteigt. Und ja, das könnte man so sehen. Wir haben das ganz lange so gesehen. Karin

00:06:02: Wie kann man das verhindern? Wie kann man das machen? Aber wenn wir es eben anders sehen und sagen, das ist eigentlich nicht ein Zeichen für Rückschritt, sondern ein Zeichen für Fortschritt, dann kommen vielleicht staunende Gesichter daraus. André

00:06:17: Wie ist jetzt das ein Fortschritt? Wie können wir jetzt diese Geschichte drehen? Also sag du mal, ich sag dann Karin

00:06:25: meins. Ja, also ich habe immer gemerkt, immer dann, wenn es die meiste Reibung gibt, die meisten Zweifel, dann ist eigentlich nicht das, dass wir auf dem falschen Weg sind, sondern es kommt das nächste Level. Und es will mal prüfen, Universum oder das Muster oder was auch immer. Ob wir trotzdem in dieser Leichtigkeit sein können, obwohl wir das meistern, wie wir das meistern, mit welcher Identität wir das meistern, ist für mich sinnbildlich wie ein Test. Karin

00:06:57: Mache ich das mit der alten Struktur, mit der alten Strategie, also ich muss das irgendwie kontrollieren, oder kann ich das mit der neuen Identität ganz anders lösen oder weitergehen? André

00:07:10: Was mir aufgefallen ist, bevor wir zu der Erkenntnis kommen, ist, dass sich diese Dinge wiederholen. Das wäre mir vorher nicht aufgefallen. Eigentlich ist es dir im Gespräch aufgefallen. Ich habe dann gemerkt, da scheint es ein Muster zu geben, das sich bemerkbar macht. André

00:07:28: Etwas in der Schlaufe, etwas, das sich wiederholt, in anderer Form, aber in der gleichen Energie. Aha, da kann ich jetzt also was verändern. Das fühlt sich im Moment nicht toll an, weil es ja wieder passiert. Aber die Erkenntnis daraus, da ist was, was ich in meinem Leben verändern möchte, was ich so nicht mehr habe, auch das ist eine tolle Erkenntnis, die hat sich gezeigt. André

00:07:54: Und das heißt für mich, ich bin meinem Ziel mehr Freiheit, Meine Dinge beispielsweise, weil ich ja die Buchhaltung mache, meine Buchhaltung noch ein bisschen anders zu organisieren oder da noch den Finger drauf zu haben, das ist wie ein Learning. Und ich kann ja dann jetzt mich aufregen darüber, dass das passiert ist für die Vergangenheit oder ich kann die Weiche stellen für die Zukunft. Und das ist für mich ein Learning. Das heißt, ich komme meinem Ziel weiter. André

00:08:21: Ich komme meinem Punkt weiter, den ich zwar gar nicht gefragt habe, bewusst, dass jetzt eine Nachzahlung da rein flattert, aber ich komme mit dem, dass ich mehr Freiheit möchte, beispielsweise näher, weil ich für mich ein Learning habe. Und das ist halt irgendwie so, wie ich das wahrnehme, auch in meinem Leben oder auch im Businessleben, wie es läuft. Also wenn du ein Business startest oder wenn du dich im Risiko aussetzt, eine neue Partnerschaft oder einen neuen Job, dann weißt du ja nicht alles. Und dieses Anzunehmen, dass die Dinge, die da passieren, einfach dich auf den Weg führen. André

00:08:56: Dass du wie getragen bist, dass du geführt bist. Dieses Seelenvertrauen, das ist ja da genau enthalten. Karin

00:09:02: Ich finde, da gibt es noch einen Unterschied. Und zwar, dass wir manchmal an diesen Punkten dann alles hinterfragen. Also, dass wir das als Zeichen sehen, auf dem falschen Weg zu sein. Und ich glaube, das ist das Gefährliche. Karin

00:09:17: Wenn wir daraus lernen, Es ist ja mega cool, aber wenn wir das Gefühl haben, okay, da läuft was falsch, ich muss jetzt alles verändern, und das hatten wir auch schon, kommen wir vielleicht später dazu. Und dann immer wieder diesen Rückschritt dann tatsächlich auch als Moment zu nehmen, wo wir wieder alles abbauen, weil wir das Gefühl haben, wir sind auf dem falschen Weg, wir müssen wieder umkehren. dass das überhaupt nicht dienlich ist, weil das sind nicht Hinweise, du bist auf dem falschen Weg, wenn da Reibung entsteht. Das habe ich ganz lange so für mich gesehen, sondern es geht darum, da durchzugehen, also die Learnings mitzunehmen und trotzdem auf dem Weg zu bleiben. André

00:09:58: Wir könnten ja das so formulieren. Also der Zweifel, der sich da bemerkbar macht, den nicht quasi an sich auszulassen oder das nicht mit sich auszumachen und diesen Zweifel zu besiegen, sondern wir sehen den als Schwellenwächter. Das ist ja, du hast ja gesagt, Next Level, neue Schwelle. Und vor der Erkenntnis, also nach der Erkenntnis, bist du immer gescheiter als vorher. André

00:10:20: Und das emotional oder tatsächlich auch im Wissen. Und dieser Schwellenwächter hat die Aufgabe, ja, zu gucken, hast du die Frequenz deiner neuen Identität? Ist das die neue Zukunft? Kannst du die überhaupt halten? André

00:10:34: Kannst du die halten, die Energie, ja. Und lange habe ich gedacht, Wenn ich das und das mache, wenn ich weiterkomme im Leben, wenn ich noch spiritueller bin oder meine Persönlichkeit weiterentwickele, dann lässt der Zweifel nach. Ich habe gemerkt, nein, das ist überhaupt nicht der Fall. Der Zweifel ist nicht etwas, was ich bekämpfen muss. André

00:10:55: Je älter ich werde, umso mehr sehe ich, aha, okay, der Zweifel ist ein Signal, ein Zeichen. Das ist wie eine Schwelle. Wenn der Zweifel kommt, weißt du, ich bin auf dem Weg zur Veränderung. Karin

00:11:09: Und du stehst meistens, wenn der sehr stark da ist und sehr stark rüttelt, vor einem ganz großen Sprung. André

00:11:17: Wir haben kurz ausgerechnet, was wir in den letzten beiden Jahren investiert haben. Wir sind in guter sechsstelligen Summen gelandet. Wir haben uns angeguckt und gesagt, es war uns eigentlich gar nicht so bewusst, dass wir so viel in uns investieren. Dann kam kurz der Zweifel, hätten wir das jetzt nicht gemacht, die Steuerrückzahlung, das wäre jetzt einfach Peanuts gewesen. André

00:11:42: Das ist es nicht. Das sind die Momente, wo genau, sehr subtil, der Zweifel anklopft und wo es ein Unterschied ist, ob ich sage, ich habe ein echtes Problem, also ich beschäftige mich mit etwas, was wirklich ein Problem ist, oder ich habe diese Wachstumszweifel. Wie fühlen sich denn für dich diese Wachstumszweifel an? Also jene, die eigentlich eine Bestätigung sind, dass du gut auf dem Weg bist. Karin

00:12:06: Meistens kommen die in einer Schnelligkeit. Die bauen sich meistens nicht so auf, sondern das macht so ein bisschen so... auf dem André

00:12:19: Weg und Karin

00:12:19: macht bumm. Und André

00:12:21: da fällt einfach Karin

00:12:22: was runter vor deine Füße und du denkst, scheiße. Und das ist meistens dann ziemlich heftig, wo du wirklich denkst, hey, ich habe jetzt gerade das Gefühl gehabt, ich bin auf gutem Weg und dann schlägt es jetzt einfach links und rechts um die Ohren. So fühlt es sich an. Ich glaube, alle können mal relaiten dazu. Karin

00:12:42: Und das ist nicht dieses ständige nur Zweifeln, sondern irgendwann kommt der Punkt, wo du merkst, es ist schon fast der Boden unter den Füßen, der zurückgezogen wird. Mal heftig und mal weniger, klar, je nach Thema. Und gleichzeitig ist es wirklich dieses und dann zweifelst du einfach alles an. Bin ich auf dem richtigen Weg? Karin

00:13:00: Ist es das, was ich noch machen will? Ist es die richtige Form? Ist es das richtige Umfeld? Da kommt einfach alles hoch und vielleicht sogar, weil das Nervensystem natürlich da getriggert wird wie verrückt, kommen diese Muster entweder in den Kampf zu gehen oder dann auch gerne einfach zu sagen, eigentlich möchte ich alles hinschmeißen. Karin

00:13:21: Eigentlich habe ich keinen Bock mehr darauf. Und das sind Situationen, die sich sehr schnell in eine Richtung manifestieren. Entweder in einem Loop nach unten, also dass man das als wahrnimmt und dann wirklich in dieses Problem geht und das Gefühl hat, ja, wirklich, ich muss jetzt alles verändern und ich glaube, so wie ich arbeite, will ich nicht mehr. Oder sie können sich auch innerhalb von Sekunden wieder auflösen. Karin

00:13:48: Wenn ich sage, okay, spannend, Triggert gerade, ist gerade heftig und ich klebe trotzdem, das habe ich je erlebt, innerhalb von Sekunden kann das sein, dass sich die ganze Situation wieder dreht. André

00:14:03: Lass uns da noch kurz verweilen zwischen diesem Unterschied zwischen echtem Problem und Wachstumszweifel. Ich habe für mich sowas erkannt, wie ich ticke, wie ich funktioniere. Ein echtes Problem wäre dann, wenn dieser Zweifel dazu führt, dass ich alles umstelle, dass ich alles neu mache, dass ich keinen Stein mehr auf dem anderen lasse, dass alles schlecht war, dass ich alles bewerte. Widerstand gehe. André

00:14:29: Absolut in diesen Widerstand gehe, alles scheiße finde und mich berechtigt fühle, dieses Gefühl zu haben und das noch in die Länge zu ziehen, dann weiß ich, okay, da kriege ich mir jetzt ein echtes Problem aus diesem Zweifel. Karin

00:14:42: Nicht weil es eins ist, sondern weil ich es mir kreiere. André

00:14:44: Weil ich es mir kreiere. Ein Wachstumszweifel ist aber ein Indiz dafür, auf dem Weg zu sein. Bei mir war das jetzt, ah, okay, was mache ich denn falsch, dass jährlich sich dieses Muster wiederholt? Also auch diese Opfergeschichte. André

00:14:58: Ich bin dann ganz traurig und alleine und fühle mich da, wie du gesagt hast, geschlagen. Karin

00:15:05: Entgegangen von André

00:15:06: denen, die das nicht gemacht haben. Genau, und dann hat jemand was Falsches gemacht. Dann suhle ich mich darin und dann weiß ich, ach, okay, Wenn ich da drin bleibe, kriege ich mir tatsächlich ein Problem. Der Zweifel möchte ja auch nur Bestätigung haben. André

00:15:19: Der möchte ja auch eine Berechtigung. Wenn der Zweifel sich nicht in Wahrheit ausformt, dann war es ja kein echter Zweifel. Und da fallen wir auch oftmals rein, immer weniger schnell und immer weniger lang. Und trotzdem, wenn du uns jetzt zuhörst und das kennst, dass du aus, also es läuft bei dir in der Partnerschaft nicht. André

00:15:43: Und dann machst du dieses große Fass auf und denkst, aha, es ist ja nicht nur die Partnerschaft, sondern das stimmt nicht und das und das und das und das. Kannst du davon ausgehen, dass du dir ein echtes Problem kreierst, aber dass es gar nichts mit dem Zweifel zu tun hat? Weil in der Regel ist nicht alles schlecht im Leben. Es sind nicht alle Bereiche betroffen, sondern der Zweifel kommt. André

00:16:05: Und was der Zweifel macht, ist ja, dass er alle Lebensbereiche oder alle Bereiche deiner Existenz hinterfragt. Und da darfst du den Fuß reintun. Der erste Marker, dass du auf dem Weg zur Veränderung bist, auf deinem Weg zum Ziel, ist, wenn dieser Zweifel kommt, eben nicht das ganze Leben aus diesem Zweifel zu betrachten, sondern die aktuelle Situation. Und dann schaut's plötzlich aus, aha, okay, ich bin auf dem Weg zum neuen Ziel, ich hab hier ein Wachstum, wir sagen ja auch so ein bisschen Wachstumsschmerzen, das ist die nächste Schwelle, der nächste Level. André

00:16:39: Da will das Universum halt einfach prüfen, kannst du das wirklich halten? Bist du in dieser neuen Frequenz? Bist du diese neue Identität? Kannst du eine glückliche Partnerschaft überhaupt aushalten? André

00:16:50: Kann ich zu einer glücklichen Partnerschaft was beitragen? Oder Karin

00:16:53: auch Erfolg. André

00:16:54: kann ich den Umsatzsprung von einer halben Million zu einer Million oder den nächsten Job oder die Mehrverantwortung, fülle da aus, was bei dir gerade der Fall ist. Oder mehr Karin

00:17:04: Kunden zum Beispiel. Ich sehe das ja auch bei den Kunden, das wird immer getestet, ob man das jetzt getestet nennt oder ob das einfach ein natürlicher Prozess ist, der abläuft, weil alte Muster sich lösen und einfach nochmals sich anbieten. Steigt man jetzt darauf ein oder nicht? André

00:17:25: Marker Nummer zwei. Ich finde das ganz spannend. Die hängen alle zusammen. Das Erste ist dieser Zweifel als Wächter. André

00:17:37: Wenn du failst, wenn du hier nicht durchgehst, dann bleibst du halt im Zweifel drin. Karin

00:17:43: So quasi eine Runde nochmal. André

00:17:45: Das Karin

00:17:46: hatten André

00:17:47: wir ja auch. Genau. Also Umwege erhöhen die Ortskenntnis. So in diesem Stil. André

00:17:52: Und der zweite Marker, den du bemerken kannst, das sind Verschiebungen in deinem Nervensystem. Das sind emotionale Zustände. Krasse emotionale Zustände. Achterbahnfahrten haben wir kurz, als wir die Rechnung gesehen haben, der Steuernachzahlung, da haben wir, also ich kann ja sagen, was bei mir passiert ist, da habe ich gedacht, okay, so ein kurzer Moment der Leere und dann ein Schweißausbruch. André

00:18:24: Weißt du, so dieses emotionale Fühlen, wo du merkst, dass Adrenalin, aber nicht, weil du jetzt was Schönes machst, sondern weil da Angst mitschwingt beispielsweise. Das ist das, was als zweiter Marker eigentlich da ist. Karin

00:18:43: Ja, bei mir war es auch so ein Kribbeln. Und dann sofort in diese Kontrolle gehen. Also quasi, was bedeutet das? Ich mache das dann gerne, weil mein Muster läuft so quasi, ach, wenn ich mich so hilflos fühle und gerade Angst habe, muss André

00:19:01: ich Karin

00:19:01: ein Konzept haben, wie ich das jetzt abmindere. So quasi, was bedeutet das? Wie kann ich das jetzt machen, dass es nicht so wehtut? Und so weiter und so fort. Karin

00:19:11: Also das kommt dann zur Hilfe quasi. Ja, das sind Strategien, die einfach passieren, die eingelernt sind, in welches Muster man dann quasi geht, ob dann in diese völlige Erstarrung, ich kann jetzt heute nichts mehr machen, ich muss jetzt liegen bleiben, das gibt es ja auch, das ist eher nicht meins, oder man wird krank zum Beispiel, ist auch so eine Geschichte, einfach kurz ausgenockt wird. André

00:19:36: Und dann denkt man, der Rückschluss könnte dann sein, okay, es geht mir schlechter. Also ist mein Entscheid schlecht gewesen. Also ist mein Weg schlecht. Also bin ich auf dem falschen Dampfer. André

00:19:46: Das ist eben nicht so. Karin

00:19:47: Nein. André

00:19:49: Wir sehen es gerade bei ganz vielen Kunden, die im Jahresprogramm sind oder auch in der Vision Mastery. Wir haben in den letzten zwei Wochen ganz viele Calls gehabt, in Masterklassen und in der Mastermind, auch mit unseren Kunden. Und es scheint so ein Feld zu sein. Entweder kreieren wir das oder es ist so etwas Kollektives, aktuell im Dezember, im November. André

00:20:10: dass ganz viele emotional reagieren, dass ganz viele diese großen Fragen sich selber stellen im Leben. Und wie cool, dass wir heute diesen Podcast aufnehmen, weil es widerspiegelt, wie gerade dieser Umstand für ganz viele Menschen ist, diese Situation, wo man diese Sicherheit möchte, dass das, was ich entscheide, richtig ist. Und dann nach Signalen im Aussen sucht, Ist jetzt das richtig oder falsch? Und dann werde ich krank und dann denke ich, das war jetzt falsch. André

00:20:43: Oder das sind dann diese schnellen Rückschlüsse, die halt eben nicht intuitiv sind, sondern da spielt immer noch dieser Wächter eine Rolle. Karin

00:20:51: Von den ganz großen Sprüngen, die wir gemacht haben, auch im Unternehmen, aber auch sonst, aber im Unternehmen ist es so plakativer, fühlt es sich bei jedem Einzelnen so an, muss ich auch wirklich sagen, bei vor einem großen Sprung, zum Beispiel Umsatzsteigerungen oder Reichweite oder was auch immer, etwas, was passiert ist, was wirklich so, wow, vor diesem Sprung war es immer so, dass ich Momente hatte, wo ich gemeint habe, so und jetzt sind wir gescheitert. Und das ist so gut zu wissen. Ich glaube, viele wissen das nicht. Karin

00:21:26: Und es ist auch gut zu wissen von jemanden, wo du vielleicht bei uns denkst, ach, das ist immer so steigern, wir sind schon so groß, blablabla. Es fühlt sich vor großen Sprüngen an, als würdest du jetzt gerade scheitern. Und das ist eine mega Einladung vom Nervensystem. Nirgendwo anders reagiert das Nervensystem so stark, wie wenn du eine Schwelle nimmst. Karin

00:21:51: Ob das jetzt die Anfangsschwelle ist oder die Treppenschwelle. Es gibt immer wieder diese Treppenschwellen. Aber wenn du das weißt, kannst du André

00:22:00: ganz anders Karin

00:22:00: damit umgehen. Wir haben das in diesem Monat auch erlebt. Nicht nur wegen diesem Thema von heute, sondern es waren auch schon andere Themen in diesem Monat, wo wir gemerkt haben, früher hatten wir ganz ähnliche Dinge. wo wir ganz anders reagiert haben und uns den Erfolg zerschossen haben, muss man einfach im Nachhinein sagen, weil wir gedacht haben, oh nein, in diesem Fall sind wir auf dem falschen Dampfer. Karin

00:22:27: Wir stellen alles um. Das war einmal, und ich muss auch ehrlich sagen, wir sind heute anders unterwegs, weil unsere Mentoren uns gesagt haben, so, und ihr macht jetzt das nicht mehr. Es war von außen so wichtig, das mal zu hören, weil man denkt immer, man ist auf dem falschen Dampfer. André

00:22:48: Diese Menschen an der Seite zu haben, die tatsächlich dann diese ... Karin

00:22:58: Außensicht André

00:22:59: hat. Ja. Oder Prozesssicht. Genau. André

00:23:03: Die dich bei der Stange halten. Für uns war das extrem hilfreich. Das habe ich kurz gezögert. Das hat Auswirkungen auf die Partnerschaft und die Beziehung. André

00:23:15: Wenn ich merke, du zweifelst oder wir haben dieses Thema auch mit dem Nervensystem bei uns selber, Es stärkt mich, dass wir das gemeinsam erleben. Das klingt ein bisschen komisch, aber es stärkt diese Verbindung, weil wir gehen da gemeinsam durch. Und es geht nicht darum, du oder ich oder nur wir, sondern das sind Lebensmomente, die wir kreieren, an denen wir wachsen, an denen wir unseren Fortschritt auch sehen, unseren Lebensweg sehen. Und ich muss so schmunzeln, weil Wir haben vorgestern eine liebe E-Mail bekommen von jemandem, der uns geschrieben hat, seit sieben, sechs Jahren verfolgt die Person. André

00:24:01: Also verfolgt, das klingt so. Nein, ist sie in unserem neuromagischen Universum mit dabei und hört die Podcasts und die Posts und so weiter. Die hat ganz eine liebe Nachricht geschrieben. Wenn von außen bestätigt wird, was für eine Entwicklung du machst, weil du Menschen beispielsweise länger nicht gesehen hast. André

00:24:22: Das kennen wir ja alle. Du siehst jemanden vielleicht mehrere Jahre nicht mehr und dann siehst du die Veränderung. Nicht nur die paar Falten mehr möglicherweise, sondern auch die Lachfalten und auch die Erfahrung und all das. Und das ist genau der Punkt, wenn ich mittendrin stehe, dann verurteile ich mich meistens so, dass jetzt bin ich wieder weniger weit vom Ziel weg. André

00:24:42: Jetzt habe ich es noch nicht geschafft. Jetzt habe ich mir doch Ende November vorgenommen oder Ende Dezember. Jetzt ist schon wieder ein halbes Jahr rum und dann verurteilen wir uns und dann spielen wir genau diesen Mechanismus des Nervensystems in die Hände, das sagt, Wenn es nicht schon da ist, ist es für dich nicht erhältlich. Wenn du nicht schon in einer glücklichen Partnerschaft bist, dann wird es nie passieren. André

00:25:04: Wenn du noch nicht ein Umsatzziel hast, wird es nie passieren. Wenn du noch nicht die Anzahl Kunden hast, dann wird es nie passieren. Und das ist diese innere Stimme, dieses Nervensystem, die eigentlich genau sagt, hey, wenn ich mir diese Gedanken, also wenn ich dieses Ziel gar nicht hätte von mehr Kunden, schöneren Partnerschaft, mehr Freiheit, finanzielle Freiheit, was auch immer, dann würde mein Nervensystem gar nicht Karin

00:25:25: reagieren. André

00:25:26: Und deshalb ist es immer ein Indiz, dass du in Bewegung bist und dass du deinem Ziel auch näher Karin

00:25:31: kommst. Also je näher du deinem Ziel kommst, umso nervöser wird dein Nervensystem. Oder es bietet sich zumindest so André

00:25:39: an. Genau. Eigentlich sind es ja Angebote. Warum steigen wir denn auf diese Angebote eigentlich ein, wenn wir sie auch ablehnen können? Karin

00:25:46: Ich glaube, weil wir gelernt haben, ich kann es von mir sagen, ich habe ganz lange auf diese Angebote gehört, weil ich nicht unterscheiden konnte zwischen Emotionen und Intuition. Weil ich dachte, das fühlt sich nicht gut an, dann bin ich nicht auf dem richtigen Weg. Also das hat mit Haltung oder mit Vorstellung zu tun, im Sinne von, wenn es der richtige Weg wäre, dann würde es nicht so schwierig sein. Oder so ein Rückschlag, das ist ein Zeichen, ich bin auf dem falschen Weg. Karin

00:26:18: Das ist das typische spirituelle Denken, das so ein wenig verbreitet wird. Und das stimmt einfach nicht. Logisch, energetisch ist es ja eigentlich logisch, dass wenn du wächst, dass das Nervensystem wie prüft oder so eine Schwellenprüfung, der Zweifel, so eine Hüte hat, wo es wirklich geprüft wird. Kannst du diese neue Energie halten? Karin

00:26:43: Weil es ist wie, wenn du irgendwie in die schwarze Skipiste gehen würdest. Noch André

00:26:52: nie auf den Skiern gestanden bist. Noch nie auf den Karin

00:26:53: Skiern gestanden bist. Das wäre ja nicht so cool. Und das ist ja nicht böse gemeint. Sondern man will ... Karin

00:27:02: Oder man. Das Universum. Oder du selber wahrscheinlich. Du selber willst gucken. Karin

00:27:06: Kann ich das halten? Ich habe eine ganz schöne These. Ich träume ja ganz viel und mittlerweile habe ich so eine These, dass wir in den Träumen auch so ein wenig geprüft werden, im Sinne von, kann ich die neue Frequenz halten, dass wir jetzt Dinge träumen, wo wir sehen, okay, wo wir weniger Einfluss haben, sondern das passiert dann einfach und so ein wenig geprüft werden, sind wir schon, also ist das Nervensystem schon so aus ausgebreitet, dass wir das auch halten können. Karin

00:27:37: Nicht, dass irgendwas passiert und wir es nicht halten können. Nicht halten im Sinne von zusammenklappen oder tatsächlich in den Chaos zu kommen. Er hat ja auch seine Berechtigung. Es ist nichts Schlechtes. Karin

00:27:49: Es ist ja megacool, dass du sagst, okay, ich will nur Autofahren, die ja auch eine Prüfung André

00:27:58: gemacht haben auf der Straße. Karin

00:27:59: Genau. Nicht André

00:28:01: irgendwie in die Bäume fahren. Ich will ja nur Autofahrer, die sich nach mir richten. Und nicht nach den wirklichen Regeln, die da sind. Das ist ja auch so was. Karin

00:28:09: Eigentlich können wir feiern, wenn diese Dinge passieren. Weil man weiß, es steht gerade einen großen Sprung an. André

00:28:18: Ich bin ja auch nicht immer nur liebenswert, wenn ich selber in diesem Nervensystem drin bin. Sag mal. Ich merke das dann auch an mir und nach der Verarbeitung. Auch wenn ich noch mal darüber reflektiere, merke ich, ich darf mir die Zeit nehmen, dass mein Nervensystem Karin

00:28:40: wächst. André

00:28:41: Es ist ja nicht so, dass ich größere Ziele habe mit einem kleinen Nervensystem. Und dieses Nervensystem, das muss halt wachsen. Und das bedeutet, die Schuhe werden zu klein. Jetzt aufs Baby übertragen, kennen wir alle. André

00:28:55: Irgendwann wächst du aus den Schuhen raus, dann sind dir die Kleider zu klein, das T-Shirt, was auch immer, die Socken. Und dann brauchst du halt neue. Und das ist etwas, was ich lange nicht verstanden habe bei mir, warum das nicht einfach da ist. Ich kann es ja geistig jetzt. André

00:29:12: Geistig bin ich ja stark, ich bin ja mental stark. So quasi. Ich Karin

00:29:15: kann doch das. Ich kann diese Million halten. André

00:29:17: Ja, genau. Also ich wäre bereit. Ich wäre Karin

00:29:19: super bereit. André

00:29:20: Genau. Und das bringt uns eigentlich dann noch zu diesem dritten Punkt der mich. Das ist der Punkt, wo ich sage, den finde ich den Blödsten. Da finde ich wirklich den Blödsinn. André

00:29:35: Das ist das Reality-Lag. Das Ding verzögert kommen. Das Alte bricht weg, bevor das Neue da Karin

00:29:42: ist. Das ist logisch, ehrlich. Du siehst ja auch noch keine Knospen an den Bäumen, wenn die die Blätter fallen lassen. Das ist pures Vertrauen. Karin

00:29:54: Der Baum sagt ja nicht, er lasse die Blätter noch stehen, dass ich ganz sicher bin, dass die Neuen kommen. Oder am besten noch, die Neuen sind schon da, und erst dann lasse ich die Alten fallen. Sondern das funktioniert anders. André

00:30:11: Das war bei mir sicher so, als wir zum ersten Mal sechsstellig investiert haben in uns. Tatsächlich eine reine Summe, sechsstellig nur. Wo ich gedacht habe, okay, Jetzt mache ich das, und dann muss aber das, das, das und das passieren. Und mehr sunnruhig geworden bin, als es in der ersten Woche nicht war. André

00:30:39: Und in der zweiten auch nicht, und in der dritten auch nicht. Rückblickend. kann ich natürlich darüber schmunzeln, weil, sind wir mal ehrlich, auch auf Social Media, wenn du da reinguckst, natürlich schreibt da jeder Coach auch rein, in drei Wochen 5.000 Euro Umsatz oder in fünf Wochen 50.000 oder das erste Mal die Million. Und dann wissen alle, aber niemand spricht drüber. André

00:31:06: Natürlich ist das, was kommuniziert wird, nicht unbedingt das, was nachher auch nur im Hintergrund da ist. Und wir nehmen dich ja sehr authentisch mit auf unseren Weg und können dir sagen, Es gibt immer eine Verzögerung. Immer. Die Frage ist nicht, ob es passiert, aber es ist immer das Thema, wann es passiert. André

00:31:26: Und bei uns war das selber auch so. Wo wir investiert haben, haben wir gedacht, okay, das erste Mal, nein, ich nehme dieses Beispiel, das erste Mal 10.000, war ein bisschen über 10.000. Du hast deine Lebensversicherung aufgelöst. Das Karin

00:31:37: erste Unternehmenscoaching, André

00:31:38: ja. Genau, das erste Unternehmenscoaching. Für Karin

00:31:39: acht André

00:31:39: Wochen. Und dann acht Wochen haben wir gedacht, nach acht Wochen gehört uns die Welt. Karin

00:31:43: Ja, wir haben natürlich gehört, wenn du das lernst, wie das geht, dann hast du mega viele Kunden und dann hast du mehrstellige Umsätze in acht Wochen. Und heutzutage lächle ich, weil ich denke, wer hat dann überlegt, acht Wochen geht das mit dem Businessaufbau konstant. Aber gleichzeitig war es aber auch, und das wird ja auch oft kritisiert, dass man Dinge verspricht, die gar nicht sind in dieser Coaching-Branche. Gleichzeitig muss ich sagen, ja, es waren Illusionen. Karin

00:32:17: Gleichzeitig war es die Illusion, die ich damals gebraucht habe, um überhaupt zu beginnen. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Waren wir die, die in acht Wochen diese ganz vielen Kunden gewonnen haben? Nein. Karin

00:32:33: War es so, dass ich in diesen acht Wochen gekündigt habe? Ja. Es hat mir Mut gemacht, weil ich andere gesehen habe, bei denen funktioniert es. Es hat mir Mut gegeben, Schritte zu gehen, aber diese Schritte waren nicht sofort am nächsten Tag so, dass ich gesagt habe, ich habe die Bestätigung, es funktioniert super, mega leicht und überhaupt. Karin

00:32:53: Das war bei uns tatsächlich nicht André

00:32:55: so. Und? Dadurch entsteht diese Instabilität. Es gibt diesen Spruch, der ist mir zugeflogen. André

00:33:03: Ich finde ihn ganz cool. «Auf dem Weg zum Ziel wird's instabil.» Und das ist tatsächlich so. Wir haben das Gefühl, wenn wir ein Ziel erreichen, dann wird es stabiler. In Taten Wahrheit ist es aber was anderes. André

00:33:18: Es gibt eben diese Verzögerung von dem, dass du investierst, Zeit, dass du dir neues Wissen aneignest, dass du Aufbau machst, dass du Social Media machst, dass du in die Partnerschaft investierst. Egal, was du willst in deinem Leben. dann braucht es einen Moment, bis das Außen nachzieht, aus diesen Gründen, aus den Markern 1 und 2. Das Nervensystem braucht Zeit und du hast ja diesen Zweifelwächter, dieser Torwächter, der guckt, ist deine Frequenz wirklich stabil und wenn das passiert, wenn das der Fall ist, dann wird es im Außen dann noch kommen. Karin

00:33:50: Es fühlt sich jeweils ein wenig so an, als würde etwas sterben. Manchmal fühlt es sich auch an, als würde man selber sterben. Und ich denke manchmal, das ist so genial gemacht gewesen von meiner Seele oder unserer Seele, dass wir zum Beispiel die Vision hatten mit Lana, mit dem Hund, und es war auch so ein Turbo-Boost. dass wir gesagt haben, wir gehen jetzt aufs Ganze, sonst können wir den Hund ja noch nicht haben, so quasi. Karin

00:34:20: Und es war so cool, die ersten Monate, wo ich gemerkt habe, okay, da kommt jetzt nicht das Einkommen rein, das ich mir vorgestellt habe. Du hast ja da noch gearbeitet, aber mein ganzes Einkommen ist quasi weggefallen. Und ich habe mich verantwortlich auch gefühlt, jetzt muss es irgendwie klappen. Und ich hatte so Momente, wo ich gedacht habe, bin ich ganz ehrlich, Vielleicht nehme ich trotzdem noch einen Job an, weil es läuft gerade nicht so. Karin

00:34:48: Ich konnte das aber nicht umsetzen, weil es hat ja bedeutet, wir haben einen Hund, ich kann jetzt nicht mehr arbeiten gehen. Und es war so genial für meine Seele, dass ich nicht die alten Strategien vornehme, Und das einfach wieder machen. Und nicht, weil ich das bewerten will, ob man jetzt selbstständig, ganz selbstständig oder wieder teilselbstständig sein will. Es ist meine Geschichte. Karin

00:35:12: Es ist meine Geschichte und meine Strategien, wie ich mit den Situationen umgegangen bin damals noch, wenn etwas nicht funktioniert hat. Ich bin immer auf dem Plan B. Immer. Und nicht, weil das schlecht wär, versteh mich richtig. Karin

00:35:25: Manchmal hören wir auch Menschen, die sagen, ja, aber ihr sagt immer das und das und das. Es war meine Geschichte, dass das für mich so wichtig war, dass ich nicht einfach gesagt habe, okay, es klappt gerade nicht, sondern ich musste echt, ich musste echt was anderes tun, als ich gewohnt war. André

00:35:43: War das nicht auch der Punkt, wo du bemerkt hast – es ist halt sehr suggestiv, aber bei mir geht es so –, dass da jetzt die Intuition ins Spiel kommt? Also diese Entscheide von der Intuition, die haben eine innere Klarheit, die halt eben auch diesem Zweifel standhalten, die auch dieser zeitlichen Verzögerung standhalten, dass das Ziel noch nicht gerade erreicht ist oder dass man noch nicht an diesem Ziel ist. Aber dieses Vertrauen bleibt. Und da hilft mir persönlich diese intuitive Anbindung. André

00:36:10: Und deshalb haben wir bei ganz vielen Masterklassen, Programmen, Mentorings, eigentlich durchs Band weg ist die Intuition einer unserer Pfeiler. Damit es nicht das Gehirn ist. Das hat viel krasser reagiert auf diesen Zweifel. Die Emotion alles hinterfragen will, wie die Seele, die eigentlich immun ist für diesen Zweifel, die einfach einen Impuls schickt und den gehst du. Karin

00:36:32: Ich sehe das auch ein wenig so, dass ich gemerkt habe, dass es außen gerade nicht liefert, also muss André

00:36:38: ich. Karin

00:36:40: Ganz ehrlich, ich muss in die Macht kommen. Und ich musste mir auch mal sagen, jetzt tu nicht so doof. Das André

00:36:49: krieg ich gar nicht Karin

00:36:49: mit. nach dem weißen Ritter, der dich jetzt gerade rettet von dieser Situation, sondern jetzt machst du einfach Dinge, die du jetzt noch nicht gemacht hast, die extrem viel Komfortzoneerweitung bedeuten. Ich weiß noch, damals war das so, dass ich gesagt habe, niemand hat das gemacht damals und ich habe gesagt, so und wir machen eine Healing Session. Damals waren es so, dass wir noch Healingsessions gemacht haben, Menschen eingeladen haben zu Zoom-Calls und da einfach gearbeitet haben mit den Menschen. Karin

00:37:24: Und alle Marketer und Coaches haben uns gesagt, ja, das kannst du nicht machen André

00:37:29: und Karin

00:37:29: bla, bla, bla. Und da war die erste Wende, sagen wir mal so. Die erste Wende, wo es angefangen hat, zu merken, okay, ich muss das anders machen als einfach, ich mache ein Posting, ich warte auf Kunden. Sondern wo ich wirklich gemerkt habe, da brauche ich wesentlich mehr Energie, brauche ich sehr viel. Karin

00:37:47: Ich weiß noch, das war die Zeit, wo ich noch kein Social Media gemacht habe auf mich persönlich. Wir hatten eine Geschäftsseite. Wer guckt dann schon eine Geschäftsseite an? Da musste ich z.B. Karin

00:38:00: entscheiden, ich öffne meinen Facebook-Account, dass ich über meine Tätigkeit schreibe. Das war ein Riesenthema. Da waren solche Sprünge, die ich nicht gemacht hätte, wenn es einfach gelaufen André

00:38:13: wäre. Karin

00:38:14: Hätte ich vermieden. Muss man auch sagen. Und ich glaube, die eigene Macht wiederzuhaben. Nicht für jeden ist das gleich, aber für mich war da schon ein wenig Druck da, kann man sagen. Karin

00:38:29: Zu sagen, ich habe jetzt diesen Hund, ich werde alles tun. Ich kann nicht einfach die alte Strategie André

00:38:36: fahren. Ja, ja, ja. Und das sind eben auch Punkte auf dem Ziel. Wenn du eine Reise machst, eine große Reise über eine längere Distanz, schaust du selten zurück. André

00:38:50: Und das ist vielleicht auch noch so eine Möglichkeit. Und bist dir gewahr, was du eigentlich alles schon geschafft hast. Wir kommen ja wieder Ende des Jahres und so weiter. Dann gibt es ganz viele, die Rückschau machen. André

00:39:02: Und das lohnt sich dann auch mal, vielleicht auch in den Raunächten, diese Rückschau zu machen und sich gewahr zu werden, was habe ich eigentlich alles in diesem Jahr erreicht. Nicht nur, was habe ich getan, sondern auch, wie habe ich mich immer glücklich gefühlt, diese Momente zu beleuchten. Was ist eigentlich alles Wundervolles passiert, was sich im Nachhinein herausgestellt hat? Das war genau das, was ich jetzt gebraucht habe. André

00:39:26: Es war genau diese Erkenntnis. Ich habe es für mein Nervensystem getan. Wir können ja auch dem Nervensystem mal ein Geschenk machen und sagen, okay, ich schenke dir jetzt ein bisschen Energie zum Wachsen, damit ich nachher die nächste Hürde, die nächste Schwelle, das nächste Level einfach geil nehmen kann. Wir haben ja auch immer wieder Schwellen, die wir anbieten für Menschen, die weiterkommen möchten und die mit dem Zweifel weitergehen, die mit diesem Reality-Lag weitergehen und bei denen auch das Nervensystem im Umbruch ist. André

00:39:58: Und genau so einen Moment haben wir für dich kreiert, wenn du jetzt noch schnell bist, und zwar mit Doris' Shoes. Ein absolut genialer Call, ein absolut geniales Programm. Eigentlich ist es kein Programm, sondern eine Masterclass, wo du wirklich diese Schwellen überschreitest und dir voll bewusst bist, dass du eben gehen kannst mit dem Zweifel, mit diesem noch wachsenden Nervensystem und mit dieser Verzögerung. Karin

00:40:27: Und mit der Macht an den Schuhen, André

00:40:30: an den eigenen Schuhen. Du hattest ja so viel Freude an diesen roten Schuhen von Dorothy angelegt, an Wicked oder Zauberer von Oz. Da fliessen ganz viele Impulse mit rein. Wir packen dir unten die Shownotes mit rein. André

00:40:47: Solltest du dir nicht entgehen lassen. Wir starten bald. Wir starten am. Habe ich gar nicht im Kopf. André

00:40:52: Achten. Genau. Du hast noch Möglichkeit, du kannst auch danach noch einsteigen. Es wird eine Aufzeichnung geben und wir freuen uns total, dich da zu sehen und dich in deiner Größe zu sehen. André

00:41:02: Das freut uns total. Was ist die große Erkenntnis, die du hast, jetzt aus unserem Gespräch oder aus diesen Bewegungen, dass du wirklich weißt, du kommst deinem Ziel näher, du bist on track, es läuft, auch wenn es nicht läuft. Woher weißt du das und was würdest du als Erkenntnis mitgeben? Karin

00:41:25: Die Erkenntnis, die größte Erkenntnis in meinem Leben tatsächlich, wirklich fast schon Jahre Lebenserkenntnis ist, wenn es Reibung gibt, heißt das nicht, es ist der falsche Weg, sondern der richtige Anführungsschlusszeichen. Oder es heißt nicht, dass ich vermeide, ausweiche bei Reibung. Und das hat dazu geführt, dass wir extrem gewachsen sind im Unternehmen, als Person, in der Beziehung. Dass wir so ein Leben führen dürfen, wie wir es haben, das einfach wow ist, muss man wirklich sagen. Karin

00:41:59: Und gleichzeitig, dass ein wow-Leben nicht bedeutet, dass wir diese Stellen von Reibung nicht mehr haben, sondern dass wir ganz anders damit umgehen dürfen. Und dadurch auch wachsen. Ich war eine Vermeidungsmaus. André

00:42:17: Eine Karin

00:42:18: Vermeidungsmaus. So quasi, uh, da ist was. Uh, da reibt es. Nein, will ich nicht. Karin

00:42:23: Ich will Harmonie, ich will Schönheit, ich will Leichtigkeit. Und zu merken, das entsteht alles nicht im Außen, sondern durch das, dass ich die Reibung ganz anders wahrnehme. Heute ist es so, dass ich nach dem ersten Schock, heute Morgen zum Beispiel, tatsächlich feiern kann und sagen, hey, das Universum zeigt uns gerade das nächste Level. Und ich habe dir ja dann gesagt, ich weiss, was das bedeutet für André

00:42:48: mich. Karin

00:42:49: Es wird ein geniales nächstes André

00:42:51: Jahr. Ich Karin

00:42:58: studiere gerade André

00:42:59: nach meinem Fazit. Ich glaube, sich selber mehr zu lieben, obwohl das gar nicht das Thema des Podcasts ist, hier jetzt dieser Episode, aber sich mehr zu lieben bedeutet auch, sich selber die Gelegenheit zu geben, zu wachsen. Und die Gelegenheit zu geben, jeden Schritt zu genießen auf dem Ziel, auch wenn mal der Fuß im Schlamm landet oder mal ein Stein im Schuh drin ist. sondern das sind alles Erfahrungen, die kreiert werden. André

00:43:30: Und diese großen Emotionen, die helfen uns dabei, diesen Weg zu begehen, weil das ist alles eine megacoole Entdeckungsreise in diesem Leben. Und dieses Vertrauen mit der Seele zu haben, ich bin mit meinen intuitiven Impulsen bin ich auf dem Weg. Und das ist extrem stärkend, befreiend und das genieße ich, auch wenn diese Dinge trotzdem passieren. Karin

00:44:04: Ich freue mich auch sehr auf diese, wir werden ja noch ein paar Podcasts haben bis dahin, aber auf diese dunklen Zeiten, André

00:44:11: auf Karin

00:44:12: diese Raunächte, auf diese dunklen Zeiten, weil die zeigen uns ja immer mal, also früher war das immer so, dass ich Raunächte zwar nicht gefreut habe, aber die haben sich oft so scheiße angefühlt. Muss man sagen. Im Sinne von entweder krank oder irgendwie ... Und wenn du plötzlich diese Dinge anders siehst und anders einordnest, dann kann sich das so schnell verändern. Karin

00:44:37: Ihr Lieben. André

00:44:38: Ihr lieben Freunde, ihr Liebe, die alle auf dem Weg seid im neuromagischen Universum, in eurem Leben. Es ist so schön, euch dabei zu haben. Es ist so schön, dass du zuhörst. Wenn dir diese Episode gefallen hat, dann lass noch einen Like da. André

00:44:51: Schick sie jemandem, der sie unbedingt hören sollte. Abonniere den Podcast. Wir hören uns bald wieder oder sehen uns in Dorothee's. Tschüss. André

00:45:01: Ganz eine wundervolle Woche. Klack, klack, wir glitzen. Ciao.

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