#32 Warum Jenseitskontakte oft anders ausfallen
Shownotes
In dieser tief bewegenden Episode nimmt Karin dich mit in die stille, oft missverstandene Phase nach dem Tod eines geliebten Menschen – und zeigt, warum 🔥 Jenseitskontakte nicht immer so funktionieren, wie wir es erwarten. Du erfährst, warum manche Verstorbene sofort spürbar sind und andere nicht, wie Übergänge dein Feld und deine Identität neu ordnen und weshalb Rituale in diesen Phasen wie eine natürliche Sprache der Seele zurückkehren. Diese Episode ist für dich, wenn du Trauer anders erlebst, deine Wahrnehmung hinterfragst oder spürst, dass in Übergängen mehr mitschwingt als Abschied.
🔥 Kapitelmarken 00:00:00 Warum du Verstorbene manchmal nicht spürst 00:03:15 Intro - Der reale Grund, warum deine Wahrnehmung anders reagiert 00:07:40 Wie Übergänge dein Feld neu ordnen – ohne dass du es merkst 00:12:55 Warum Identität sich verändert, wenn jemand geht 00:18:10 Die unsichtbare Arbeit: Was jetzt für dich leichter wird 00:23:30 Wenn Urwissen erwacht – Rituale als natürliche Sprache der Seele 00:28:55 Einladung – Rituals of the New
🔥 Einladung und Ruf – Rituals of the New Wenn du spürst, dass Rituale mehr sind als Formen – dass sie Übergänge tragen, Identität erneuern und als uraltes Wissen in dir erwachen –, dann ist Rituals of the New der Raum, der genau das möglich macht. Eine Jahresausbildung für Menschen, die mit Urwissen, Übergängen und Kräften arbeiten wollen und die fühlen, dass es Zeit ist, Ritualarbeit neu zu verkörpern. Der Ruf kommt nicht zufällig. Er ist ein Übergang. 🔥Https://dieheldenfluesterer.ch/rituals
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00:00:00: Heute nehme ich dich mit in etwas sehr Persönliches. Es sind Gedanken aus den letzten zwei Monaten seit dem Tod meiner Mama. Aus meiner Wahrnehmung meiner Arbeit mit Feldern, mit Ritualen und Übergängen. Nicht als Erklärung, sondern als Teil einer Erfahrung, die mich verändert.
00:21:00: Heute hörst du wieder eine Episode unserer Serie Neuromagie wirkt, wo wir zeigen, wie Bewusstsein, Wissenschaft und Energie zusammenkommen. Im Leben, in Beziehung und im Business. Und jetzt viel Spaß bei Fein und Fühlig. Hallo ihr Wundervollen.
00:37:00: Super schön, bist du da. Bei diesem sehr tiefen Thema. Und ich glaube, auch sehr wichtigem Thema. Ich nehme dich heute mit in meinen eigenen Übergang, in mein eigenes Übergangsritual und teile mit dir meine tiefsten Erkenntnisse, die ich so nicht erwartet habe.
00:57:00: Nicht erwartet, weil ich schon sehr früh mich mit Tod und Übergängen beschäftigt habe. Schon bereits als Kind habe ich Verstorbene wahrgenommen. Aber dieser Verlust meiner Mama war anders. Zum einen unfassbar heilig, wirklich.
01:15:00: Zum Beispiel ihr Sterben. Alle waren da. Als wäre dieses Sterben in diesem Moment ein Abschiedsritual oder Zeremonie schon fast gewesen. Wir haben in der Familie dann auch besprochen, weil wir so tief in diesem Frieden waren, machen wir dann überhaupt eine Beerdigung, eine Abschiedsfeier?
01:36:00: Ich meine, ich, die eigentlich solche Rituale auch selber leite. Und wir haben gemerkt, das war das Ritual. Das war die Zeremonie. Aber auch danach kam ganz viel Unerwartetes.
01:49:00: Ich nehme dich heute mit mit den zwei tiefsten Erkenntnissen, die ich in dieser Zeit gemacht habe. Ich nehme sie nicht wahr. Gar nicht. Oder fast nicht.
02:04:00: Und das kenne ich so nicht. Ich, die Menschen wahrnehme, wenn sie verstorben sind, und meistens schon bereits, wenn jemand verstirbt und ich da jetzt nicht aktiv da bin, was ich ausser bei meiner Mama nie war, habe ich Menschen gesehen, die in die geistige Welt gehen, die mir nahe standen, die sehr schnell einen Kontakt zu mir aufbauten. Ich habe die wahrgenommen, ich habe die gesehen, Anführungsschlusszeichen, vielleicht stellt man sich das anders vor, als es tatsächlich ist, mit dem Sehen, sondern ich habe die immer wahrgenommen, sofort.
02:42:00: Meistens nach dem Sterben bekam ich Botschaften oder hatte einfach das Gefühl, diese Person ist ab und zu bei mir. Es gab auch Personen, die sehr viel da waren. Auf eine gute Art und Weise, nicht im Sinne von creepy, wenn man das so hört. Ich hatte immer das Gefühl, diese Person oder diese Verstorbene begleitet auf eine Art und Weise und ist einfach da.
03:12:00: Auf eine gute Art und Weise. Nach dem Tod meiner Mama hatte ich plötzlich das Gefühl, wo ist sie denn jetzt? Meine Mama hat ja Demenzsymptome und das hat sich natürlich abgezeichnet. Wenn ich so danach denke, ist es vielleicht schon fünf, sechs Jahre so, dass man die ersten Anzeichen erkennen konnte.
03:41:00: Und gleichzeitig war es in den letzten zwei, drei Jahren so, dass sie immer mehr ihre Persönlichkeit verändert hat, obwohl sie uns immer gekannt hat, aber natürlich immer weniger präsent war. Und in dieser Zeit, die natürlich auch sehr schmerzhaft war, es war schon Abschied auf Raten, habe ich mich immer damit auch ein wenig eingehüllt und mich Und ich habe mich immer gedacht, wenn sie dann gestorben ist, und das hat sich ja wie gesagt auch abgezeichnet, es war eine Erkrankung, wo sie immer mehr wegging quasi. Und ich habe aber immer für mich gewusst, okay, wenn Mama mal stirbt, dann habe ich immer noch mehr Kontakt zu ihr, als jetzt, wo sie dement ist, dachte ich.
04:30:00: Und das hat mich auch immer ein wenig getröstet. Und das habe ich ihr auch gesagt, in den klaren Momenten, die es gab in dieser Erkrankung, habe ich ihr auch manchmal gesagt, gell, du weißt ja schon, wenn du verstorben bist, ich kann ja dann mit dir kommunizieren. Das war immer unser Running Gag. Und diese Schmerz, als ich gemerkt habe, ich nehme sie gar nicht so wahr wie andere Verstorbenen, Der war stark.
04:59:00: Und der Zweifel und das Gefühl, wieso fühle ich sie jetzt nicht? Ich war zuerst sehr irritiert, dass das, was ich doch jahrelang schon bereits kenne, gerade da in meiner fast ... nahesten Beziehung von jemandem, der verstorben ist, plötzlich nicht mehr da ist, plötzlich ganz anders wahrnehme oder eben nur so ganz kurze Impulse von ihr wahrnehme, aber sie sich so unfassbar anders anfühlt, als ich das erlebt habe in ihrem Leben. Und das hat mich sehr Zweifeln lassen.
05:41:00: Zum Glück nicht an meinen Fähigkeiten, das war es nicht. Sondern es hat sich angefühlt, als wäre es ein kleiner Betrug. Ein Betrug an dieser Beziehung, die ich doch erwartet habe, der ich doch mich immer wieder aufgebaut habe und gewusst habe, okay, der Tod oder das Sterben wird ein Übergang sein in etwas Neues und auch in eine neue Beziehung. Tatsächlich war das so in unserer Beziehung, dass wir uns sehr nahe gestanden haben.
06:13:00: Wir haben uns oft gesehen und sie, meine Mama, war immer sehr, sehr fürsorglich. Und plötzlich diese Fürsorge, bereits in der Demenz natürlich, nicht mehr so zu spüren, aber mich damit zu beschäftigen, ja, wenn sie denn verstorben ist, dann guckt sie dann zu mir. Und dann zu merken, Ich nehme das gar nicht mehr so wahr. Das hat mich eine Zeit lang wirklich beschäftigt.
06:45:00: Was ist denn da passiert? Ich habe mich da natürlich auch meine Learnings und meine Fragen daraus abgeleitet. Vielleicht geht es dir auch so, dass du dich damit beschäftigst, wie du Verstorbene wahrnimmst und wieso das manchmal so unterschiedlich ist oder wie man das wahrnehmen kann oder wie das ist. Ich möchte da eine nüchterne und persönliche, nicht dogmatische Einordnung.
07:16:00: Es ist nicht so, dass ich weiss, wieso, sondern es ist meine Annahme. Das, was ich erfahren habe, das, was ich glaube, dass ich bislang durch meine Erfahrungen gemacht habe. Ich habe mich dann wirklich sehr stark gefragt, in dieser Zeit, als sie diese schrittweise Veränderung gemacht hat, war das ja tatsächlich ein Abschied auf Raten. Und das war natürlich für uns alle nicht einfach.
07:47:00: Ist es ja nie. Und gleichzeitig ist das, was viele als Trauerprozess dann vielleicht haben, wenn jemand aus dem Leben geht, durften wir durch diesen Prozess bereits verlangsamt und in Stücken erleben. Und das war unfassbar heilsam. Natürlich traurig und gleichzeitig so viel Zeit zu haben und immer wieder ein Stück Abschied zu nehmen, war unfassbar heilsam.
08:17:00: Und das haben wir auch alle gemerkt, als es dann tatsächlich ging, dass da bereits ganz viel Prozess schon gelaufen ist. Und mein Gedanke dazu war natürlich – was heisst natürlich? Oder eine These? Ich habe mich gefragt, ich habe keine abschlüssende Überlegung dazu.
08:36:00: Aber meine These war so, okay, so viele Menschen im Moment, Es ist ja so, dass es anscheinend auch exponentiell da ist. Diese Demenzerkrankungen ... Ich habe mich schon immer gefragt, wieso gerade jetzt? Wieso wollen wir vergessen?
08:55:00: Wieso gehen wir so? Und dann habe ich auch so eine These gehabt für mich und gesagt, okay, vielleicht ist diese Demenzerkrankung, obwohl sie uns noch gekannt hat, auch ein Teil Ablösung von ihrer Persönlichkeit. Denn was ich gemerkt habe, ist, viele Verstorbene, die ich gekannt habe, habe ich in den ersten Phasen, also sicher mal die ersten Wochen, sehr stark in ihrer Persönlichkeit gespürt. Also ich konnte sofort sagen, Das ist diese Persönlichkeit, wo man einfach weiss, das fühlt sich so an.
09:33:00: Und bei ihr war das absolut nicht mehr so. Ich habe zwar Kontakt zu ihr, aber es war dieses Fürsorgliche, dieses Mama-Sein. war nicht mehr so spürbar, als wäre ihre Persönlichkeit nicht im Vordergrund, sondern eher ihre Essenz. Und das ist etwas, was ich in meiner Wahrnehmung eher wahrgenommen habe, wenn Menschen länger schon verstorben sind, dass sie immer mehr ihre Persönlichkeit, die sie mal gehabt haben in ihrem Leben, so abstreifen und immer mehr zu Essenzen werden.
10:07:00: Und gar nicht mehr so persönlich, weil das sind ja nicht wir. Unsere Persönlichkeit ist ja nicht ich. Und dass das immer mehr dann quasi abgestreift wird und die quasi wie in einer anderen Ebene sind. dass sie weniger hier sind, weniger präsent sind, teilweise weniger wahrnehmbar sind.
10:29:00: Das war für mich immer so, dass es mit Zeit zu tun hat. Obwohl es keine Zeit gibt als Verstorbene. Bei ihr war das so anders. Meine These war, dass das schon zum Sterbeprozess gehört hat.
10:43:00: Diese Persönlichkeit wurde bereits mit der Demenzerkrankung abgestreift. dass das schon bereits wie ein Turboboost war, sehr viel schneller in eine andere Ebene nach dem Sterben zu kommen. Und sie fühlt sich jetzt so viel mehr nach Essenz an als nach Persönlichkeit. Und dass nicht jede Seele den gleichen Weg geht oder nicht den gleichen Schritten oder nicht in gleicher Schnelligkeit, sagen wir mal so.
11:16:00: Nicht, wer es besser oder schlechter wäre. Ich habe zum Beispiel einen Professor, den hatten wir persönlich gekannt, hatten eine ganz neue Beziehung, gleichzeitig natürlich aber nicht so wie zu meiner Mama. Als er verstorben ist, hatte ich eine Vision von seinem Tod. Ich habe gesehen, wie er rübergeht.
11:40:00: Das war vor zehn Jahren, glaube ich. Und er ist noch täglich hier. Nicht weil er irgendwie ... Es gibt ja Verstorbene, die wissen nicht, dass sie verstorben sind, hier sind und wie in einer Zwischenwelt sind, was nicht so dienlich ist.
11:56:00: Das ist es nicht. sondern er steht eher als Hüter oder als Helfer hier, dass ich sehr oft mal Kontakt mit ihm habe, dass er mir Impulse gibt und so weiter, also sehr hilfreich ist und er wie eine andere Berufung hat als Seele, als jetzt jemand anderes oder vielleicht auch Mama. Der zweite Punkt, der so viel anders war, als ich erwartet habe, ich wusste ja nicht, und das wissen wir alle nicht, was es mit mir macht, wenn Mama stirbt. Obwohl, wie gesagt, wie natürlich da ein Prozess schon bereits vorgelagert war, ist es ja doch nochmals anders, was passiert tatsächlich, wenn sie stirbt mit mir.
12:41:00: Und ich habe nicht erwartet, dass so viele Verbindungen anders werden. Dass ich nochmals erkenne, was meins, und viel genauer erkenne als vorher, was meins ist und was zu meiner Ahnenlinie gehört und bei mir jetzt endet. Weil ich das nicht mehr weitertrage. Weil ich mich bewusst, vielleicht bewusst aber auch in der Identität, mich nicht mehr mit diesen Dateien, mit diesen Mustern, wie weitertragen oder das ganz unbewusst quasi ...
13:17:00: Ja, weitertragen kann ich so sagen. Oder weitererleben. Mama war für mich immer sehr fürsorglich. Zuerst war ein grosser Schmerz da, eigentlich schon bei der Krankheit, weil sie das immer mehr abgelegt hat.
13:36:00: Sie konnte nicht mehr fürsorglich sein. Obwohl, wenn ich so überlege, war immer diese Energie trotzdem da. Sie hat sich immer sehr gefreut, wenn sie mich gesehen hat. Und zwar immer so, geht's dir gut?
13:48:00: Und dass dieses Gefühl nicht mehr da ist, dieses sehr stark Behütete und dieses sehr stark Fürsorgliche, dass ich das jetzt nicht mehr spüre, obwohl ich das so erwartet habe, wenn sie als Seele da ist, dass diese Fürsorge und dieses Mamasein immer noch da ist. Dieses Gefühl, gar nicht mehr da zu sein, hatte ich ganz ehrlich am Anfang. Das war wie ein Schock. Was macht das jetzt mit mir?
14:18:00: Dass ich da so gewohnt war, dass ich so viel liebe. Nicht, dass die Liebe nicht mehr da ist, das verstehe ich richtig. eher fürsorgliche, dieses, ich will, dass es dir gut geht, geht es dir wirklich gut. Mama hat sich immer sehr viele Sorgen gemacht, was natürlich nicht dienlich war.
14:36:00: Aber es war so, das war Mama, das habe ich so erkannt. Und teilweise natürlich war das wie, auch so unter den Flügeln zu sein von dieser Mama. Und als ich ging, Immer mehr. Und am Schluss, als ich wirklich starb, hat sich etwas Stärkeres wie abgelöst.
15:02:00: Und daraus entstanden ist so eine Art grosse Autonomie. Eine ganz andere Art von Liebe. Mama war immer sehr stolz auf das, was ich mache. Egal, was ich gemacht habe.
15:20:00: Als ich als Brotschop an der Hotelbar gearbeitet habe, bis meine Ausbildung als Schneiderin. Als ich nach Sozialarbeit gearbeitet habe oder jetzt, als wir das Unternehmen aufgebaut haben. Sie war immer stolz, egal, was ich gemacht habe. Gleichzeitig aber auch immer so behütet.
15:39:00: Hoffentlich geht es dir gut. Und auch ein wenig einengend, ohne dass ich das als negativ bewerten will. Ich habe mich ja auch einengen lassen von dieser Liebe. Und jetzt ist da so eine andere Liebe von ihr.
15:59:00: Also dieses Fürsorgliche ist weggefallen, fast schon als Schock bei mir. Und jetzt ist diese Art von auch stolz auf mich zu sein und gleichzeitig, du machst das, ich muss da nicht gucken, ich muss da nicht irgendwie ständig mir Sorgen machen um dich, sondern du machst das. Und es ist so etwas Neues. Es macht ganz viel mit mir.
16:21:00: Es ist ein anderes Verhältnis zu mir selber. das ich nicht mal wirklich erklären kann, und ein enormes Wachstum. Mir ist aufgefallen, auch seitdem sie ihre Erkrankung getragen hat, dass mein Nervensystem wesentlich stabiler wurde. dass ich viel mehr für möglich gehalten habe und ich mir nicht mal erklären konnte, wieso das jetzt gerade passiert, sondern es war so, als wäre ich noch ein Teil immer in ihrem Feld gewesen und habe ihre Sorgen mitgetragen, obwohl mir das nie bewusst war.
16:56:00: Und jetzt, wo dieses Feld der Fürsorge und der Sorgen wegging und ich gar nicht mehr spüre, war es für mich, ist da so viel Raum, so viel Wachstum und ein Prozess, der nicht nur heilend ist, sondern formend. Als würde sich etwas ständig abschälen. Ich bin noch in diesem Prozess. Ich träume unglaublich viel von diesem Abschälen, was nicht mir ist.
17:28:00: Ich sehe plötzlich Dinge ganz anders in unserer Familie und mega cool. Dass du dir das vielleicht vorstellen kannst, zum Beispiel die Tanten von mir, die auf der Seite von meinem Papa sind, habe ich immer so unterschiedlich wahrgenommen. Ich war auch durch eine Brille von Mama. Das war mir nie so bewusst.
17:54:00: Ich dachte immer, ich sehe sie so, weil ich sie so sehe. Zum Beispiel wusste ich, die eine Tante ist sehr freizügig, auf die kann man sich nicht so verlassen. Aber die ist so lebensfroh. Die andere Tante ist eher so exzentrisch.
18:13:00: Die andere ist so und so und so. Das war nie ein Problem oder so, absolut nicht. Und als ich diese Tanten, ganz spannend, als ich diese Tanten das erste Mal nach dem Tod sah, habe ich plötzlich gemerkt, dass ich ganz andere Facetten an ihnen wahrnehme. Und ganz spannend, als wäre mir eine Brille abgezogen worden.
18:37:00: Und megacool, weil ich habe plötzlich Dinge entdeckt, die ich faszinierend fand, die ich unfassbar schön fand, was ich vorher einfach ein klares Raster hatte, wie jemand ist. Obwohl ich sagen würde, ich bin reflektiert. Und gleichzeitig war das so absolut neu, dass ich die Welt plötzlich in anderen Facetten sehe, als würden mir Brillen abgezogen werden. Und das passiert tatsächlich seit diesem Sterben.
19:11:00: Und auch bereits kurze Zeit, also ein paar Stunden nach dem Tod meiner Mama, kamen Informationen plötzlich von Familienmitgliedern zu Tage von der Kindheit von meiner Mama, die wir alle nicht gewusst haben und die plötzlich sichtbar sein durften und darum auch heilen durften, was vorher immer so ein Tabuthema war. Man hat nicht darüber gesprochen. Wir wussten das gar nicht.
19:48:00: Und ein paar Stunden nach dem Tod von meiner Mama plötzlich tauchten diese Informationen auf und konnten in diesen Trauerprozess einfließen. Als wäre das eine absolut grosse Heilung. Und das hat mich unfassbar fasziniert, was da passiert. Und es fühlt sich immer noch so an, als würden Dateien, Muster ständig umgeschichtet in mir.
20:15:00: Und es ist so weit mehr als, wir nehmen Abschied von einem Menschen. Wir nehmen Abschied von Geschichten. Wir nehmen Abschied von Möglichkeiten. Und wir trauern, das ist das eine.
20:30:00: Und so habe ich Abschiede immer wahrgenommen. Und ich nehme jetzt plötzlich das ganz anders wahr, als wäre da noch etwas hinter diesem Vorhang, dass plötzlich Muster und Dateien umgeschichtet werden und ganz neue Möglichkeiten möglich werden. Und nicht, weil das verhindert wurde durch irgendwen. sondern weil dieses System sich verändert.
20:57:00: Plötzlich werden Dinge möglich, die vorher nicht möglich waren. Ich zum Beispiel habe gemerkt, dass ich automatisch plötzlich so undienliche Beziehungsmuster plötzlich erkenne und mit ganz wenig Aufwand ganz anders damit umgehen kann. Ich habe zum Beispiel gemerkt in den letzten Monaten, dass ich einen hohen Erwartungsgrad an mich selber habe, auch an meine Arbeit. Und ich habe dahinter auch entdeckt, dass ich in der Kindheit, wenn ich nicht so genehm war, Liebes hinzugefahren habe.
21:39:00: Das ist jetzt keine Kritik an meine Eltern, absolut nicht. Denn sie haben nur ein Muster weitergeführt, das sie selber auch erlebt haben. Und durch das, dass ich plötzlich diese Brille nicht mehr aufhabe, und vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich dieses Feld von Fürsorge gar nicht mehr so spüre, habe ich plötzlich dieses Muster erkannt und konnte ganz leicht das erkennen und das ändern. Was früher für mich eher so war, wenn man es dann mal erkennt, hat man das Gefühl, wieso mache ich das?
22:16:00: Und Problem behaftet und so weiter und so fort. Und hier durfte ich ganz leicht, als würde Als könnte ich einfach einen Mantel abziehen, konnte ich das einfach ablegen, als wäre es nicht meins gewesen und ich funktioniere plötzlich ganz anders. Also ohne grossartige Arbeit, was man sonst macht, wie kann ich das ändern und all diese Geschichten. Das ist sehr faszinierend.
22:44:00: Ich träume sehr viel und sehe in meinen Träumen tatsächlich, plastisch, wie meine Identität und mein Feld sich verändert, alleine durch das, meine Mama rübergegangen ist. So erkläre ich das. Und dass das Ablöseprozess weit mehr ist als diese Trauer und Trauern an jemanden oder der neue Kontakt aufbauen. Wie gehe ich damit um, dass jemand physisch nicht mehr da ist, aber ich eine andere Beziehung zu diesem Menschen habe?
23:22:00: sondern dass diese Übergangsrituale so viel, so magisch sind, so unfassbar magisch. Und ich wusste das ja auch erfahrungstechnisch. Wie gesagt, ich bin ja Ritualleiterin schon seit Jahren. Ich habe Beerdigungen gemacht, ich habe Prozesse begleitet, schon seit 25 Jahren.
23:44:00: Und diese Erfahrung zu machen, ist unfassbar heilig. Was auch passiert ist, ist, dass ich in dieser Phase, als meine Mama am Sterben lag, ganz viele Rituale, also Impulse bekommen habe für Rituale. Und nicht Rituale, die ich mir überlegt habe oder die man so macht, sondern ich plötzlich Impulse hatte und ich gemerkt habe, irgendwas in mir übernimmt. Nicht etwas Wissenstechnisches.
24:19:00: Ich weiss ja ganz viel über Rituale. Ich weiss auch, welche Rituale in welchen Kulturen gemacht werden. Es war nichts von dem. Sondern ich habe plötzlich Rituale gemacht, wo ich wusste, da muss ich noch Verbindungen lösen, damit es leichter geht.
24:35:00: Oder da muss ich das noch machen. Oder ich muss da jetzt mit der Feder das machen. Obwohl ich mir nicht erklären konnte, mit meinem Wissen, was ich jetzt gerade da tue, als hätte ich da irgendwie altes Wissen plötzlich zur Verfügung gehabt seitdem und so Urwissen aktiviert, wo ich plötzlich gemerkt habe, da funktioniert etwas. Ich mache da gerade Rituale, sehe Dinge, sehe Energien, Frequenzen, und ich gestalte da irgendwas, was ich nicht gelernt habe.
25:09:00: und was unfassbar magisch und wirksam ist. Und in dieser Zeit, als ich das erfahren habe, kam der Ruf nach Riddles of the New. Und zwar in dieser Zeit, das war mir noch nicht ganz so bewusst, aber ich habe gemerkt, hey, da passiert etwas sehr, sehr Magisches. Etwas, was ich mir wirklich noch nicht erklären konnte.
25:35:00: Und ich wusste aber, das hat sehr stark auch was zu tun mit unserer Arbeit und mit der Weiterentwicklung. Wir haben ja Zeremonienschule, wir bilden schon länger Menschen aus, die Zeremonien wie Beerdigung, Trauung oder Neugeburten oder Taufen machen. Und gleichzeitig habe ich gemerkt, dass diese Übergänge nochmals ganz andere Magie haben und auch Rituale ganz neu werden dürfen. Dass es Zeit ist, und das wurde mir auch in Visionen gezeigt danach, dass es Zeit ist, dass Menschen wieder ihr Urwissen aktivieren für Rituale.
26:19:00: Das gilt natürlich nicht für jeden, sondern für die Menschen, die schon immer gespürt haben, ich liebe diese magische Geschichte, ich liebe diese Tiefe, ich liebe dieses Dramaturgische. Wenn Karin darüber spricht, merke ich, der Puls geht schneller. Dann ist es ganz bestimmt was für dich. Es hat sich dann ausgeformt irgendwann, dass da eine Jahresausbildung bei uns entstanden ist.
26:53:00: Für ein Jahr wirklich in dieses Urwissen zu treten. Wie macht man Rituale? Wie Übergänge? Wie arbeitet man mit Menschen mit diesen Kräften?
27:03:00: Wie arbeitet man mit diesen Naturkräften zusammen? Wie arbeitet man mit Hütern, mit diesem Urwissen, das man eben nicht irgendwo lesen kann, sondern mit diesen Dateien, die bei einem wach werden, weil es Zeit ist, so zu arbeiten, in Übergängen, in Prozessen. Und das meine ich jetzt nicht nur im Sterbeaspekt, sondern tatsächlich in Übergängen, wenn wir neu werden. wenn wir uns verändern, wenn wir neue Identitäten formen.
27:38:00: Das ist immer dann, wenn wir eine neue Realität möchten, wenn wir Veränderungen möchten, wenn wir heilen möchten. All diese Geschichten basieren darauf, dass wir Rituale machen. Sprich, jede Session, jede Therapie, jedes Coaching ist grundgenommen ein Ritual. Es wird natürlich nicht immer so, angewandt, weil oft dieses Wissen nicht weitergetragen wird, sprich, nicht aktiviert wird.
28:06:00: Das war der Ruf, der tatsächlich die Menschen, die das spüren, und wir haben ja ganz viel an Urwissen aktiviert bekommen, dürfen quasi in Guatemala, auf ganz andere Art und Weise nochmals mit diesen ... Naturebenen zu arbeiten, und daraus ist Riddles of the New entstanden. Also nicht nur eine ganz neue Karin, die entsteht durch diesen Prozess des Verlustes, sondern auch ganz Neues, was ich und wir auf die Erde bringen oder ins Angebot bringen. Es durch uns spricht und ich glaube, das ist das, was am meisten wirkt in unserer Arbeit.
28:55:00: Wenn du mit Menschen arbeitest, meine ich auch dich, es ist nie das Wissen. Es ist nicht noch eine Methode. Nicht das Wissen, um noch mehr Wissen zu sammeln, sondern das, was durch dich verkörpert wird. Das, was du erlebst, was du initiierst, wie du mit Elementen und mit Kräften arbeitest.
29:22:00: wie dein Feld bereits wirkt, obwohl du nichts Grossartiges machst. Ich hatte selbst die Erfahrung, dass ich, als ich noch Therapeutin war und dieses Wissen noch nicht aktiviert war, als ich noch nicht ritueller gearbeitet habe, gemerkt habe, dass ich z.B. sehr schnell müde werde oder mir vieles ... Ja ...
29:46:00: Es war Arbeit. Es war teilweise harte Arbeit, obwohl das natürlich immer sehr sinngefühlt war. Und gleichzeitig sehe ich den Unterschied, wenn wir diese Kräfte nutzen, dass wir keinen Energieverlust mehr haben, im Gegenteil, sondern uns nähern. Und dieses, was ich schon als Kind hatte, und vielleicht kennst du das, diese Sehnsucht, mich zu verbinden mit diesen Kräften, mit der Natur, mit den Tieren, mit den Pflanzen, diese Einheit zu spüren, dieses Schamanische.
30:21:00: Und das heisst tatsächlich nicht eine schamanische Ausbildung, weil ich das nicht so nennen möchte, weil das nicht das ist, was man darunter versteht im Sinne von Dogmen, die übertragen werden. So musst du es machen, so haben es die Schamanen gemacht. Um ein Verständnis zu bekommen, wie das Urwissen funktioniert und wie diese Rituale gefüllt werden dürfen in Councils oder in Ritualen. Du siehst, ich fange an zu ...
30:50:00: zu schwärmen und möchte dich da nicht zutexten damit. Wenn du sagst, das glitzert unfassbar, dann hast du einen Link in den Show Notes, wo du mehr darüber erfährst oder mit mir in Kontakt kommst, mit einem Kurzgespräch, und wir zusammen gucken, ob genau das Urwissen in dir glitzert und genau das etwas ist, Aus einem Moment entstanden ist in meinem Leben der tiefste Moment in meinem Leben oder einer meiner tiefsten Momente in meinem Leben. Es ist ja immer so, dass die Edelsteine am tiefsten Ort sind.
31:29:00: um sie dann zu bergen und ans Licht zu bringen. Und wenn du das spürst, dann freuen wir uns über den Kontakt und begleite dich in diese wunderschöne Adventszeit, schicke dir ganz viel Glitzer und freue mich, wenn du diesen Podcast weiterempfielst, wenn du uns eine Sternebewertung gibst. Wenn du Glitzer dafür und vielleicht uns auch mal schreibst, was du rausnimmst aus diesen Episoden, da freuen wir uns sehr darüber und schicke dir ganz viele Glitzer in diese Adventszeit. Tschüss!
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