#34 Du bist gar nicht sensibel.
Shownotes
Viele feinfühlende Menschen glauben, sie sind überfordert, sensibel oder schnell erschöpft. Das fühlt sich logisch an, ist aber falsch❌ Wir kennen das gut. Auch wir haben lange gedacht, bestimmte Reaktionen gehörten einfach zu unserem Wesen. Das fühlt sich fast beruhigend an. Denn wenn „ich halt so bin“, muss ich nichts weiter hinterfragen. * ✅ Persönlich Einladung zum Free Rauhnächte Special 2025: https://flow.dieheldenfluesterer.com/rauhnacht/ * Doch genau hier beginnt das eigentliche Problem. Denn was, wenn das gar nicht dein Ich ist? Was, wenn du nicht deine Persönlichkeit beschreibst – sondern einen Zustand?
Diese Episode ist aus der Beobachtung entstanden, wie oft Menschen Identität und Nervensystem verwechseln. Und wie tiefgreifend die Konsequenzen sind, wenn man beginnt, sich mit Stress, Rückzug oder Anpassung zu identifizieren.
In dieser Folge nehme ich dich mit in diese Unterscheidung – ruhig, klar und ohne dich reparieren zu wollen. In dieser Episode erfährst du:
🔥 Warum viele Selbstbeschreibungen („Ich bin halt so“) keine Persönlichkeit sind, sondern Schutzreaktionen und wie diese Verwechslung dich klein hält, ohne dass du es merkst.
🔥 Wie dein Nervensystem wie ein innerer Alarm funktioniert und warum Gefühle sich wahr anfühlen können, ohne dich zu definieren.
🔥 Weshalb Wiederholung nicht Wahrheit ist und wie aus Zuständen über die Zeit ein festes Selbstbild wird.
🔥 Warum Identität Weite braucht – nicht mehr Kontrolle und was passiert, wenn du aufhörst, dich mit jedem inneren Signal zu identifizieren.
🔥 Wie sich Selbstführung, innere Ruhe und Entscheidungskraft verändern wenn du wieder unterscheiden kannst zwischen wer du bist und was gerade passiert.
🔥 Warum viele feinfühlige Menschen nicht zu wenig Tiefe haben sondern zu wenig Raum, ihr Ich zu erkunden – jenseits von Anpassung und Rückzug.
Diese Episode unterstützt dich dabei, dein Selbstbild zu klären, falsche Identifikationen zu lösen und wieder mehr innere Weite zu erleben – im Alltag, im Business und in Beziehungen.
Am Ende der Episode laden wir dich ein zur kostenfreien Rauhnächte Masterclass – als ruhigen Raum für Neu-Ausrichtung und bewusste Innenschau, jenseits alter Selbstbilder.
Links & Weiterführendes 🎁 Kostenfreie Rauhnächte Masterclass: https://flow.dieheldenfluesterer.com/rauhnacht/ 🔥 Neuromagie Akademie: https://www.dieheldenfluesterer.ch/365
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Transkript anzeigen
00:00:00: Staffel 2 Episode #34 ICH oder Identitätszwang Neuromagie wirkt fein und fühlig Podcast.m4a ========================================= Glaubst du auch, dass du stärker werden musst? Dein Ego überwinden? Dein Ich im Griff haben? Weniger fühlen? Dich besser regulieren? Einfach dich zusammenreissen? Ich dachte das auch lange. Und es ist falsch.
00:00:30: Vielleicht ist nicht dein Ego das Problem. Vielleicht ist es die Idee, wer du glaubst zu sein. Wir hören uns gleich noch im Intro. Heute hörst du wieder eine Episode unserer Serie Neuromagie wirkt, wo wir zeigen, wie Bewusstsein, Wissenschaft und Energie zusammenkommen. Im Leben, in Beziehung und im Business. Und jetzt viel Spass bei Fein und Fühlig. Sagen wir mal ehrlich. Viele feinfühlende Menschen glauben, sie müssten ihr Ich kontrollieren.
00:01:00: Weil sie sonst zu viel sind. Weil sie denken, so bin ich halt. Oder sie denken von sich, ich bin schnell überfordert. Ich brauche extrem viel Rückzug. Oder, auch beliebt, ich kann mit Druck nicht umgehen. Und weisst du was? All diese Dinge, die Feinfühlende so gut kennen, Das sind keine Identitäten. Das sind Zustandsbeschreibungen.
00:01:30: Das ist eher so, wie dein Nervensystem beschreibt, was gerade passiert. Aber es hat mit dir nichts oder ganz wenig zu tun. In dieser Episode schauen wir mal drauf, warum bei ganz vielen Feinfühlenden das Ich als Problem gesehen wird, aber tatsächlich das Nervensystem gemeint ist. In dieser Episode zeige ich auch, wie du das für dich drehen kannst, damit du nicht länger glaubst, wer zu sein, der du gar nicht bist.
00:02:00: Das ist extrem wichtig, weil damit für ganz viele Feinfühlende ein Irrweg oder ein Leidensweg zu Ende ist. Weil wenn du gar nicht gemeint bist, dann brauchst du vielleicht auch diese Zuschreibung nicht länger. Diese Emotionen, dieses Ich-bin-nicht-genug, dieses Zweifeln, all diese Gefühle, die man dann sich zuschreibt, wenn man denkt, Man sei noch nicht genügend stark oder genügend gross, genügend weit. Man hätte noch nicht diese Skills, diese Fähigkeiten.
00:02:30: Und dann die ganze Odyssee beginnt. Wie funktioniert das eigentlich? Lass mich kurz eintauchen in diesen Mechanismus. Als ich den zum ersten Mal verstanden habe, ging bei mir eine neue Welt auf. lange Zeit ein Thema, das ich nicht gerne bei einer Unterführung durchging. Vor allem nicht bei Bahnhöfen, wenn Jugendliche dort gestanden sind. Ich habe mich immer gefragt, warum diese Gefühle kommen. Diese Gefühle von ungemacht, von Vorsicht, auch ein bisschen Angst, war damit dabei.
00:03:00: Und nicht mal das, was passieren könnte, sondern von den Sprüchen. Und irgendwann die kommen könnten. Irgendwann habe ich dann bemerkt, okay, was genau läuft da ab? Ich habe mich an meine Kindheit oder die Jugendzeit erinnert, dass es bestimmte Vorfälle gab, wo man sich auf dem Pausenhof lustig macht über die Jeans oder die Frisur, die man anhat.
00:03:30: Oder vielleicht etwas anderes. Oder du bist hingefallen, dann haben andere gelacht. Diese Vorkommnisse, diese kurzen Ereignisse, die sind schnell vergessen. Die sind nicht wirklich relevant, weil, wenn es nicht traumatisch ist, dann ist ja nichts tragisch, ist ja nichts passiert. Und doch, da passiert ganz viel. Aber darauf komme ich noch zurück. Denn aus diesen Erlebnissen lernt dein Nervensystem sehr früh, diese Sicherheit zu generieren. Wie vermeide ich beispielsweise Ausschluss?
00:04:00: Wie kann es sein, dass ich dazugehöre? Wie muss ich mich verhalten? Was muss ich abchecken? Dann kommen diese Tentakel, von denen Karin immer spricht, wenn man sehr viel im Aussen ist, dass man ständig diese Sicherheitsschiene fährt und vermeiden möchte, dass etwas passiert.
00:04:30: Diese Strategien funktionieren nur deshalb so gut, weil das Ich irgendwann denkt, dass diese Strategien das Ich ist. Irgendwann bist du so identifiziert mit diesen Strategien, dass du glaubst, so zu sein, dass du glaubst, unsicher zu sein, dass du glaubst, nicht genügend stark zu sein, dass du glaubst, fehl am Platz zu sein, dass du glaubst, nicht sprechen zu können. All das, was du eigentlich möchtest, also wo eine Sehnsucht dahinter ist, und das, was du dir selber noch nicht zuschreibst. Und dieser Mechanismus funktioniert, weil dieses Nervensystem, dein Nervensystem, generiert da Wiederholung.
00:05:00: Das heißt, du siehst immer wieder Gefahr, wie ich, bei dieser Unterführung, wo Jugendliche stehen, bei Bahnhöfen oder Busbahnhöfen oder wo auch immer, und dieses Gefühl hochkommt. Und das muss nicht mal rational sein, denn rational ist es nicht. Es ist noch nie was passiert. Und zeitgleich schlägt mein Nervensystem der Alarm.
00:05:30: Jetzt dieses Ich. Alles das, was genügend oft wiederholt wird, wird für wahrgenommen, wird für wahrgehalten. Und das führt dazu, dass du gar nicht anders kannst, wenn du da nicht bewusst rangehst, als dass du glaubst, dass du so bist. Vielleicht kennst du dieses Erlebnis oder dieses Gefühl, dass dir gesagt wurde, du bist zu laut im Restaurant.
00:06:00: Setz dich hin. Ich mache gerne Kinder, die springen. Jetzt sei mal ruhig und so weiter. Du hast dann erlebt, dass wenn du ruhig bist, dass du geliebt wirst. Und Jahre später machst du das zu deinem Kern, zu deinem Identitätskern. Das ist ein Baustein, ein Puzzlestein von dir. Und du glaubst, dass du halt jemand bist, der ruhig ist. Und ich bin dann nicht so präsent.
00:06:30: Und dabei war es ganz anders. Eigentlich warst du klug. Eigentlich warst du nach aussen gerichtet. Eigentlich wolltest du dich mitteilen. Eigentlich wolltest du was sagen. Eigentlich wolltest du eine Frage stellen. Eigentlich wolltest du einfach deinem Spieltrieb jetzt nachgehen. Und was du gelernt hast, ist, wenn ich ruhig bin, werde ich geliebt.
00:07:00: Das ist etwas, was über das Nervensystem direkt auf dein Ich zuzieht. Das Nervensystem ist schon vorher aktiv, bevor du eigentlich dein Ich ausgebildet hast. Als kleines Kind, als Baby, hast du diese Erfahrung gesammelt. Aber weil man das kaum anspricht, gerade bei Feinfühlenden, ist es so, dass du denkst, du wärst so.
00:07:30: Und irgendwann nimmst du das an. Warum? Der Mechanismus ist, je mehr du wiederholst, umso mehr wird es die Wahrheit. Und dann verschwinden diese Grenzen zwischen dem, dass sich eigentlich etwas schützen soll, und zwischen dem, dass du eigentlich was erkunden, entdecken, erforschen willst.
00:08:00: Und wenn das genügend oft passiert, dann wählst du in der Strategie den Schutz. obwohl gar noch nichts passiert ist. Denn dass dir jemand gesagt hat, sei doch mal ruhig oder jetzt ist genug und bleib jetzt still am Platz sitzen, das war ja nicht wirklich tragisch. Es ist nicht wirklich ein Trauma.
00:08:30: Es ist nicht wirklich gravierend. Aber in der Häufigkeit, wie sich es wiederholt hat, führt es halt dazu, dass du irgendwann glaubst, so zu sein. Und dann wird es zu deiner Identität, zu deiner Persönlichkeitszuschreibung, Und dann bist du in diesem Gefängnis, dann bist du in diesem Raum, den du gar nicht selber gebaut hast, aber du beginnst, ihn halt einzurichten. Du machst es dir wohlig.
00:09:00: In der Analogie, du nimmst halt einen Teppich, hängst eine schöne Lampe auf und was auch immer. Aber du kommst nicht mehr auf die Idee, dass du da ausbrechen kannst. Das ist beispielsweise auch so, wie wenn du Nachrichten anschaust. Ich kenne das und ich weiss ganz viele auch.
00:09:30: Du schaust irgendeine Nachrichten oder einen Film oder wendest dich davon ab, weil du sagst, es tut mir nicht gut. Dein Körper hat wirklich Reaktionen. Und du denkst dir vielleicht, was passiert, was Schreckliches in dieser Welt. Ich halte das nicht aus und ich kann das nicht sehen. Und dann denkst du, du bist halt sensibel. Es ist spannend, dass diese Sätze dann immer so anfangen. Ich bin halt. Ich bin halt.
00:10:00: Und du projizierst das auf dein Ich, dabei ist etwas ganz anderes, was passiert. Du beschreibst nicht dein Wesen, sondern das, was passiert ist, das ist dein Nervensystem, das dir diese Handlungsmöglichkeit aufzwingt. Wegzugucken oder es nicht an sich ranzulassen. Aber das hat nichts mit dir zu tun, sondern das ist die Funktion des Nervensystems.
00:10:30: Oder beispielsweise – ich kenne das auch, ganz ehrlich – jemand fragt was und du weisst nicht, was antworten, und dann schreibst du nichts. Dann gibt es keine Antwort und dabei beschäftigst du dich. Dann kommst du ins Grübeln, dann entsteht eine Enge. Was soll ich schreiben?
00:11:00: Und das, was du dann bei dir machst, ist beispielsweise zu sagen, ich bin unsicher. Aber auch die Unsicherheit ist kein Zustand, sondern das ist das, was dein Nervensystem anstelle von deinem Wesen dir präsentiert. Und diese Unsicherheit ist eben nicht dein Wesenskern. Aber du glaubst es, weil wenn du genügend häufig nicht zurückschreibst oder genügend häufig diese Unsicherheit erlebst, dann denkst du, dass das ja wahr sein muss.
00:11:30: Und dann führt es sich fort in deinem Leben. Oder auch wenn du Konflikte vermeidest. So ein ganz großes Beispiel, weil ganz viele Feinfühlende das kennen, dass wenn sie sich anpassen, dann ist Friede. Wenn sie regulieren, dann geht es den anderen gut.
00:12:00: Wenn sie sich zurücknehmen, dann ist für alle genügend da. Das passiert dann vielleicht, dass jemand seine Grenze überschreitet und du nichts sagst. Jemand lädt sich selber zu dir ein, obwohl du gar nicht eingeladen hast. Oder jemand drängelt sich vor und du sagst einfach nichts, obwohl es dich emotional berührt. Und dann kommt diese Geschichte wieder, ganz perfide, ist, ich bin halt harmoniebedürftig. Ich bin halt jemand, der es gerne harmonisch hat. Ich habe halt gerne Frieden. Wie wenn die anderen gerne Krieg hätten.
00:12:30: Und diese Sätze mit ich bin, da lohnt es sich einfach mal hinzuschauen. Weil das ist in der Regel eine Sicherheitsstrategie, eine Zuschreibung, weil wenn es ja klar ist, musst du sie auch nicht rechtfertigen. Spannend. Wenn es so klar ist für dich, dass du so bist, musst du sie ja nicht immer wiederholen.
00:13:00: Wie ein Mantra, das du runterbetest, damit es sich in der Realität zeigen soll. Das ist nicht deine Persönlichkeit. Wie kann man das jetzt sehen? Stell dir mal vor, zurück zur Schule, es ist Feueralarm. Stell dir da mal eine Schulklasse vor. Das Ich ist deine Lehrperson. Das ist die Person, die Verantwortung trägt, die die Möglichkeiten auslotet, die auch für andere Verantwortung übernimmt. Die Gefühle, das sind die Schüler.
00:13:30: Da gibt es welche, die sind sehr ruhig, zurückgezogen. Da gibt es welche, die sind sehr laut. Da gibt es solche, die sind sehr leise usw. Und das Nervensystem ist der Feueralarm.
00:14:00: Und jetzt, was passiert ist, wenn der Alarm losgeht, egal aufgrund wessen oder welcher Trigger das ist, was genau das Signal ist, dann sagt der Lehrer nicht, ich bin der Alarm. sondern der Lehrer reagiert genau auf den Plan, der vorgegeben ist, und nimmt dann natürlich die Schüler mit. Man trifft sich. Du hast all das erlebt.
00:14:30: Diese Proberalarme usw. hast du alles auch mal als Kind geübt. Und das ist genau das Thema. Viele Menschen glauben genau das, dass, wenn der Alarm losgeht, ich nur genau diese eine Möglichkeit habe. Dann ist wie das Gehirn ausgeschaltet und es läuft etwas ab. Du reagierst anstelle agieren. Und genau das ist der Punkt, wo du irgendwann dann verbindest, dass dein Ich halt so ist. Stell dir mal vor, es gibt zehn Fehlalarme.
00:15:00: pro Tag. Du bist in dieser Schulklasse. Wie lange würdest du sagen, machst du das mit? Wie lange glaubst du denn, dass das echt ist, dass jetzt wirklich Gefahr ist? Deine Welt wird immer kleiner. Irgendwann nimmst du das nicht mehr wahr, wenn du die Geschichte so hörst. Aber in der Tat und Wahrheit, in der Realität, spielst du dieses Spiel und machst einfach mit. Das heisst, du reagierst auf die Gefahr, aber du denkst, das wärst du.
00:15:30: Du denkst, du schreibst nicht gerne unangenehme Mails. Das wärst du. Du denkst, Jemand darf die Grenze überschreiten, weil du bist der Harmonie bedürftig. Du übernimmst diese Verantwortung der Harmoniebedürftigkeit und lädt sie dir auf die Schultern, obwohl es einfach ein Alarm ist. Und wenn du lernst, diesen Alarm zu verifizieren, diesen Alarm anzugucken, ist da jetzt wirklich was. Dann begegnest du ganz spannenden Gedanken. Ich bin kürzlich über eine ganz spannende Autorin gestolpert. Marina Karlova heisst die.
00:16:00: Sie hat etwas sehr Radikales gesagt, das mich noch bewegt hat. Sie hat gesagt, nicht alle Gefühle gehören dir. Manche Gefühle sind übernommen, um dich in diesem bestimmten Gefängnis zu halten. Scham beispielsweise. Du kennst das. Wir haben in unseren Nervensystem-Podcasts auch schon einmal detailliert über diese Hawking-Skala gesprochen. Ansonsten hörst du dir doch noch einmal an. Ich verlinke dir unten ein paar Episoden dazu, wenn dich das interessiert.
00:16:30: Sie sagt, dass diese Gefühle dich in diesem System behalten. Klein, angepasst, kontrollierbar. Das finde ich spannend. Was, wenn dieser Alarm genau diese Aufgabe hat, dich nicht in die Grösse zu führen?
00:17:00: dich nicht mit dem Ich beschäftigen zu lassen, sondern weil du denkst, es ist ja ein Gefühl, ich fühle es ja, also muss es auch eine Relevanz haben, also es muss es bedeutend sein, also muss es auch echt sein, muss es wahr sein. Was, wenn nicht jedes Gefühl tatsächlich ein Gefühl von dir ist? Was, wenn man irgendwann in dieser Schule niedergeschrieben hat, dass es jeden Tag drei Alarme gibt? Und du gar nicht weisst, dass das Fehlalarme sind, weil du jedes Mal denkst, es passiert was, es gehört zu dir, dass du dich genau so und so verhältst.
00:17:30: Und wenn Feinfühlende zu uns in unsere Programme kommen, Masterklassen und auch in die Jahresausbildung, wenn sie ihre Wahrnehmung erweitern wollen, wenn sie tatsächlich mit ihrer Wahrnehmung und ihren Fähigkeiten auch ihre Intuition stärken und damit arbeiten, Dann ist diese Frage, wer bin ich, was ist mein Ich, was ist eigentlich mein Wesenskern? Ich finde das so schön, das Wesen. Wir sprechen ja auch viel über das Schamanische und dieses Wesen, diese Wesen.
00:18:00: Was bin ich denn eigentlich und wer bin ich? Und dann kommst du sehr schnell auf diese Reaktionen, auf diese Gefühle, die dich eben klein halten. Angepasst, höflich, friedfertig. All das, was mehr dem Gegenüber nützt wie dir selber in deiner Entwicklung.
00:18:30: Und diese Autorin, Marina Karlova, finde ich auch ein spannendes Gedanken und mal zu denken, also denkenswert. Was ist denn, wenn nicht jedes Gefühl deine Identität ist? wenn diese Gefühle einfach für alle erhältlich sind, aber du schreibst dir genau diese Gefühle zu. Im Einkaufen würdest du dir immer diesen Apfel mit reinpacken, obwohl du den gar nicht magst.
00:19:00: Aber weil das schon immer so gemacht wurde, denkst du, dieser Apfel gehört jetzt einfach dazu. Was, wenn du dich nicht mit Scham, mit Angst oder mit Mangel identifizierst, damit dein Ich strahlt und grösser wird, anstelle immer kleiner. Dann wäre doch die Arbeit an deinem Ich viel einfacher, oder? Dann würde es ja viel einfacher sein, du selbst zu sein, weil dann würden diese Gefühle, Scham, Angst, Mangel, Zweifel, all diese Geschichten, die ja eh nicht deine sind, Die würden verschwinden, kleiner werden und plötzlich würdest du viel einfacher dein grosses Ich erkennen.
00:19:30: Das, was du möchtest. Dieses Ich, das dir dein Traumleben generiert, dein Traumleben manifestiert und dein Traumleben auch generiert, indem du etwas tust, indem du in die Umsetzung kommst. Vielleicht ist das auch eine Antwort darauf, warum wir in der Neuromagie und gar in ganzem Speziellen immer von dieser Magie sprechen, auch von diesem Glitzer, von diesem Etwas, was man gar nicht so wirklich in Worte beschreiben kann, sondern wo man einfach merkt, da zieht es mich hin. Da ist eine Sehnsucht, da ist ein Sog da, da ist eine Anziehung da.
00:20:00: Das hat ganz viel mit deinem Ich zu tun. Mit diesem Ich, dass du grösser denken darfst und da auch keine Angst davor haben, weil so viele Feinfühlende denken dann, dass sie anderen etwas wegnehmen, dass andere zu kurz kommen, weil sie so sehr im Außen mit anderen beschäftigt sind, eben mit diesen Signalen, mit diesen Alarmen, die plötzlich losgehen. Und da gibt es in jedem Lebensbereich solche Alarme.
00:20:30: Und wenn ich heute einer Unterführung begegne oder wo die Jugendlichen stehen, dann freue ich mich, weil ich für mich das abdrehen konnte. Ich habe das verändert, dass meine Identität Freude hat, wenn sie Jugendliche sieht, die Freude hat und das gar nicht so bedeutend ist und gar nicht so eine Sinnhaftigkeit ist, dass mein System darauf reagieren müsste. Weil Feinfühlende, und du zählst dich ja dazu, brauchen nicht weniger Tiefe, aber was sie brauchen ist mehr Weite. Also das, was das Ich erkunden lässt.
00:21:00: Das, was das Ich neue Lebensbereiche entdecken lässt. Dort, wo du hineinwächst. Dort, wo du deine neuen Wurzeln erkunden lässt. Es braucht also mehr Magie, mehr von diesem Glitzern, das man auch nicht erklären kann, auch nicht muss, aber das einfach spürbar ist.
00:21:30: Und ich glaube, dass dort diese Neuromagie wirklich wirksam ist und noch wirksamer, wenn dein Ich grösser wird. Wenn dein Ich grösser wird als diese Schutzprogramme, als diese Strategie, als das, woran oder wogegen du vielleicht schon Monate, Jahre kämpfst und eigentlich nicht weiterkommst. Weil du an einem Ort kämpfst, wo es keinen Kampf gibt. Es ist wie ein Scheingefecht.
00:22:00: Du kannst das Nervensystem nicht überlisten. Du kannst deinem Ich sagen, ob dieser Alarm ein Fehlalarm war oder ob du auf deinem Weg bleibst. Und wir arbeiten ja in unseren Räumen nicht mit Methoden primär, sondern mit Feldern. Das ist genau das Magische, weil diese Felder dir über die Intuition genau das anbieten, wo dein Wachstumspotenzial ist, wo deine schönsten Edelsteine versteckt sind, die du für dich gewinnen darfst und die du in deinem Leben einsetzt.
00:22:30: Was du tun kannst. Kannst du dir diese Frage stellen in solchen Momenten? Kann ich dieses Gefühl gerade beobachten? Diese Frage kannst du stellen. Und wenn du sagst, ja, ich kann dieses Gefühl beobachten, dann bist das nicht du. Und wenn du sagst, nein, ich kann dieses Gefühl nicht beobachten, dann ist diese Identifikation aktiv. Eine zweite Möglichkeit ist, mal über deine Sprache zu gucken. Wie redest du eigentlich mit dir?
00:23:00: Sagst du viel? Ich bin überfordert. Ich bin halt langsam. Ich bin halt ein Zweifler. Ich bin halt ein Kopfmensch. Ich bin halt was auch immer. Oder sagst du da vielleicht, da ist Überforderung. Da ist Zweifel. Nicht alles, was an diesen Gefühlen da ist, braucht eine Identifikation, weil die Gefühle kommen nicht durch den Menschen, sondern die sind einfach da. Du lebst sie aus. Du erlebst sie. Weil das eine macht dich klein.
00:23:30: Ich bin überfordert. Und das andere macht dich grösser und weiter. Da ist Überforderung. Und etwas Drittes, was du tun kannst, nicht alles, was sich sicher anfühlt, ist auch wahr.
00:24:00: Und nicht alles, was sich wahr anfühlt, ist sicher. Dieser Satz ist etwas ganz Entscheidendes, weil unser Nervensystem sagt, das, was sicher ist, ist wahr. Und das stimmt eben nicht. Und wenn die Intuition zu dir spricht, ist eben alles, was wahr ist, nicht wirklich oder nicht alles, aber vieles, was die Intuition dir anbietet, es fühlt sich wahr an.
00:24:30: Das ist dann, wenn ich es weiss, ich habe einfach das innere Gefühl, das ist es jetzt genau. Der nächste Schritt oder ein Programm oder ein Jobwechsel oder in der Beziehung oder was auch immer. Und das ist meistens eben nicht sicher. Bald schon sind ja die Raunächte.
00:25:00: Und diese Raunächte sind für uns alle ein wunderbarer Raum. Und Karin und ich haben diese Raunächte gestaltet und gestalten die ganz anders, wie man das vielleicht aus diesem Esoterischen kennt. Wir möchten wirklich, dass diese Energie, die da zur Verfügung steht, dass du die nutzen kannst. Für dich, für deine Ausrichtung.
00:25:30: Dass diese falschen Identifikationen leiser werden. Und wir laden dich einfach ein. Link, den ich dir in die Shownotes packe und du kannst da gerne mit teilnehmen. Die Radar ist auch nicht das Special, ist kostenfrei für dich und alles was du machen darfst, ist dich eintragen und dann senden wir dir diese Informationen zu.
00:26:00: Wie schön, warst du mit dabei? Wenn dir diesen Podcast gefällt, wenn dir diese Episode gefallen hat, dann abonniere sie doch oder schick sie jemanden, der ebenso Freude hat wie du. Und ich wünsche dir jetzt eine ganz tolle Woche und wir hören uns bald wieder. Ciao, ciao.
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