#39 Feinfühligkeit verstehen: 5 Perspektiven, die dir Orientierung geben
Shownotes
Feinfühligkeit, Hochsensibilität, Intuition – wenn du damit lebst, fühlt es sich im Alltag oft eher nach Überforderung als nach Stärke an. In dieser Episode bekommst du fünf Perspektiven auf Feinfühligkeit, die dir helfen, deine Wahrnehmung neu einzuordnen und im Leben wirklich zu nutzen.
Nicht theoretisch, nicht spirituell verkleidet, sondern ehrlich, praktisch und aus Erfahrung.
In dieser Folge erfährst du:
🔥 warum Feinfühligkeit im Zeitalter von KI wichtiger wird statt überflüssig 🔥 weshalb Feinfühligkeit keine ständige "innere Baustelle" ist, sondern eine Gestaltungskompetenz 🔥 wie du Wahrnehmung und emotionale Reaktion besser voneinander trennen kannst 🔥 warum Feinfühligkeit weniger mit Entscheidungen und mehr mit Timing zu tun hat 🔥 wie Feinfühligkeit im Business zur echten Ressource wird
Kapitel 00:00:00 Intro: Warum Feinfühligkeit heute wichtig ist 00:05:33 Feinfühligkeit & KI – was Menschen können, was KI nie kann 00:15:31 Feinfühligkeit ist keine Baustelle, sondern Gestaltungskraft 00:29:24 Feinfühligkeit als Orientierung statt alles zu zerdenken 00:39:50 Timing & Seelenimpulse – warum Warten Energie kostet 00:49:34 Feinfühligkeit im Job, Business und mit Geld 00:59:15 Fazit: Was Feinfühligkeit wirklich ist 01:01:39 Einladung & was als Nächstes kommt
Diese Episode ist für dich, wenn du:
🔥 feinfühlig oder hochsensibel bist und dich oft erklärst oder rechtfertigst 🔥 viel wahrnimmst, aber unsicher bist, was du damit anfangen sollst 🔥 dich im Alltag oder im Business schnell überforderst 🔥 deiner Intuition vertrauen willst, ohne alles zu zerdenken 🔥 Feinfühligkeit nicht länger managen, sondern sinnvoll einsetzen möchtest
Du bekommst Orientierung statt Selbstoptimierung, Klarheit statt innerem Druck und neue Perspektiven darauf, wie Feinfühligkeit dir im Alltag und im Business wirklich hilft.
Diese Folge lädt dich ein, Feinfühligkeit und Hochwahrnehmung neu zu erleben – nicht als Problem, sondern als Fähigkeit, die dir Richtung, Stabilität und Wirkung gibt.
Wenn du spürst, dass etwas ansteht, aber noch nicht weisst, wie du damit umgehen sollst, dann melde dich für ein kostenfreies Gespräch mit uns.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute sprechen wir über fünf Punkte, Aspekte, Perspektiven auf die Feinfühligkeit, die wir wahrscheinlich gerne gewusst hätten, als wir uns das erste Mal mit der Feinfühligkeit, mit der Hochwahrnehmung beschäftigt haben. Und ich glaube, jetzt ist es einfach Zeit, dass wir mal fünf ganz besondere Aspekte hervorheben, die tatsächlich dann das Leben verändern können. Wir hören uns gleich nach dem Intro. Karin
00:00:27: Willkommen bei Fein und Fühlig, dein Kick für Intuition, Spiritualität und Business. André
00:00:33: Hi, wir sind Karin und André, Unternehmer, Mentoren und Ehepaar. Wir sprechen über gelebte Spiritualität, über Transformation und Freiheit. Und über Business, das sich erfüllt und dir den Erfolg schenkt, den du wirklich willst. Klar, fühlend, glitzernd.
00:00:49: Und jetzt viel Spass bei der neuen Episode Fein und Fühlig. Hallo, hallo. Hast du auf mein Zeichen gewartet? Karin
00:00:59: Ja, auf das Zwinkern. André
00:01:00: Auf das Zwinkern, dass ich es so gut kann. Karin
00:01:03: Darum sehe ich es ja so gerne. André
00:01:05: Schaut ein bisschen aus wie eine halbe Gesichtslähmung. Zugezwinkert. Schön bist du da. Und bin ich auch da.
00:01:14: Und für diesen Podcast, für diese Episode. Und zwar, das glaube ich, ein bisschen zu besprechen, über was wir heute sprechen. Wir haben gemerkt, wir lieben es, über das Thema zu sprechen. Aber heute ganz besonders möchten wir mal miteinander wieder über Themen sprechen.
00:01:31: Und ich bin ganz gespannt, was du erzählst. Wie das geht? Naja, ich bin ganz gespannt, wie wir das machen zu diesem Thema. das ja eigentlich so ein Kernthema ist von dem, was wir überhaupt tun, warum wir diesen Podcast haben.
00:01:46: Heisst ja auch fein und fühlig. Karin
00:01:47: Ja, und was uns auch ausmacht. Es ist ja nicht einfach ein gewähltes Thema. Ja, wir machen mal fein und fühlig, sondern es ist ja auch ein Grundthema in unserem Leben. Genau.
00:01:57: Das war es schon immer. André
00:01:59: Das war es schon immer. Und es ist ja immer mal wieder so, dass wir natürlich in unserem Leben auch entdecken, wenn wir neue Perspektiven haben, die uns wirklich weitergeholfen haben. Und das ist ja was, was ganz easy leicht dann geht, über diese Themen zu sprechen und das einfach weiterzugeben. Karin
00:02:17: Ja, und diese neuen Erkenntnisse erleichtern das Leben. Heute habe ich in eine Serie geschaut, in der es viele junge Menschen gibt, die im Arbeitsprozess gezeigt werden. Und da habe ich Lappi gesagt, es ist schon leichter, wenn man eine gewisse Lebenserfahrung hat. Ich hätte das gar nicht gerne gehört mit 20.
00:02:40: Absolut nicht. Gleichzeitig bin ich entspannter und durch die Erkenntnisse der Feinfühligkeit, die wir heute präsentieren oder darüber sprechen, wie wir das vielleicht auch unterschiedlich sehen. Das bringt extrem viel in allen Bereichen, aber auch im Business. André
00:02:59: Es gab da auch jemanden, der einen Geburtstag gefeiert hat, 50, und du hast mich dann ganz schockiert angeschaut. Karin
00:03:05: Da habe ich gesagt, 50? Sehe ich mich denn so anders? Ich, die angefangen hat mit Gesichts-Yoga, weil ich gemerkt habe ... Du bist jetzt in diesem Alter.
00:03:18: Nein, ich habe gemerkt, die Falten sind es nicht. Die Falten habe ich noch nie wirklich als unschön erlebt. Falten finde ich schön. Ich merke aber, das ist gar nicht das, was alt macht, sondern dass das Gesicht so hängt.
00:03:34: Und dann habe ich gemerkt, ich kaufe mir so ein Bürstchen und ich habe das Gefühl, mein Lymphdrüsen ist super mit dem Bürstchen. So eine Abschweife ganz weit vor 50. André
00:03:50: Ganz weit vor 50. Wenn ich jetzt zwinkern könnte, würde ich wieder zwinkern. Genau. Und was hat das jetzt mit der Feinfühligkeit zu tun? Karin
00:04:00: Wenn wir älter werden, haben wir vielleicht einfach mehr Erkenntnisse darüber. Oder vielleicht einfach so ein Give-a-fuck. André
00:04:08: Es ist ein Vorteil, gewisse Lebenserfahrungen zu haben. Es kommt jeder in dieses Alter, es kommt jeder dahin. Und trotzdem ... sind es heute einfach fünf geworden.
00:04:19: Wir hätten auch drei nehmen können, aber warum sind es fünf? Das ist direkt bei mir gekommen. Das sind fünf Themen oder fünf Aspekte, auf die gehen wir ein. Ich glaube auch, dass es Sinn macht, Anfang des Jahres oder jetzt zum Start, dass wir da – auch wenn du das später hörst, diese Episode – dass wir keine Zeit verlieren mit Dingen, die gar nicht so relevant sind in der Feinfühligkeit.
00:04:43: Da wirst du wahrscheinlich überrascht sein, wenn du zuhörst, was da hervorkommt oder welche Themen es sind. Denn es sind nicht diese klassischen Themen, die man abgrast, sondern die, die wir auf dem Lebensweg erkannt haben. Karin
00:04:56: Es ist eher aufbauend als dieses «Ah, wie kann ich mich schützen, wie kann ich es besser machen, wie kann ich das irgendwie filtern?» Sondern wie kann ich das wirklich, wirklich nutzen? Ich glaube, das ist auch der Unterschied. Früher dachte ich, ich sei zu sensibel, nicht richtig. Jetzt merke ich, dass es 100 % eine andere Sichtweise ist. André
00:05:21: Hast du eines dieser Themen, wo du sagst, du möchtest damit starten? Das geht nicht nach der Reihe nach. Ich glaube zumindest nicht, dass es an die Reihe gebunden ist. Karin
00:05:33: Die Reihe machen ja nur wir. André
00:05:35: Lass uns doch mit dem Thema starten, das wir dieses Jahr auch schon in einem Podcast angeschaut haben. Und zwar das Thema der KI. Das ist ja eines, das mich zumindest ziemlich umtreibt. Also die KI, diese künstliche Intelligenz.
00:05:53: Wenn du ein Business hast, ist das eine große Hilfestellung. KI ist eine super Geschichte. Wir propagieren ja bei unseren Kunden auch. die KI einzusetzen.
00:06:02: Es gibt ganz vieles, das da in Bewegung ist. Und seitgleich hat die KI ja ganz grosse Grenzen, die für die Feinfühligkeit interessant sind. Und das hängt damit zusammen. Das klingt jetzt noch ein bisschen komisch.
00:06:18: Was ich beobachtet habe, ist, die KI ist ja sehr gut darin, eigentlich die Tätigkeit des Gehirns abzubilden, im Sinne von Muster erkennen. Daten auswerten, sehr schnell. Und natürlich hat es Limitierungen, weil die KI kommt ja von jemandem. Da sind spezielle Interessen drin, ganz so frei, wie wir denken, ist die KI ja nicht.
00:06:40: Es gibt auch im Hintergrund Pläne, die man mit der KI verfolgt. Aber jetzt davon mal abgesehen. Also da große gesellschaftliche Veränderungen. Die künstliche Intelligenz ist ja nicht wirklich kreativ. Karin
00:06:52: Nein. André
00:06:52: Sie wird gespiesen von dem, was an Daten da ist, was Menschen mal gemacht haben. Karin
00:06:57: Ich glaube, es kommt darauf an, wenn du fragst, was Kreativität ist. Früher dachte ich auch, Kreativität sei, etwas zu gestalten, was bereits da ist. Kreativ ist, wenn du einen Vogel bastelst mit den farbigen Blättern, die du hast. Aber Kreativität, wie ich sie jetzt verstehe, ist, ich empfange Bilder von Dingen, die noch nicht da sind.
00:07:24: Also Ideen, Anführungs- und Schlusszeichen. Nicht im Sinne von, ich habe etwas gesehen, das könnte ich auch. neue Ideen, Dinge, die uns scheinbar zufliegen. Das kann die KI tatsächlich nicht.
00:07:38: Das ist so etwas wie, wenn du sie nutzt, und ich habe das auch schon ganz am Anfang ausprobiert, zu sagen, ich habe heute keine Ideen, über was könnte ich schreiben. Da ist sie ganz schlecht, da schmiert sie ab. Das sagt natürlich die KI nicht, ich kann das nicht. Weil sie programmiert ist, sie will ja alles können.
00:07:56: Gleichzeitig ist es eine Verstärkung von deiner Intuition. Ich finde, es ist ein absoluter Unterschied, wie ich sie brauche. Ich brauche die KI sehr gerne, wenn ich Ideen habe, um sie zu bündeln. Das fällt vielen Feinfühligen manchmal auch schwer.
00:08:14: Diese feinstofflichen Impulse, diese vielleicht ganz wilden Dinge, die da sind, und man weiss nicht, in welche Form man sie geben kann oder wie man sie strukturieren kann. Da ist die KI hilfreich. Sie kann gut strukturieren, sie kann mit etwas, was da ist, Muster bauen. Aber sie kann nicht einfach Die Ideen, die sie bringt, sind für meine Verhältnisse extrem schlecht.
00:08:41: Da muss man sich fragen, was da los ist. Ich glaube, dahin geht es, dass wir erkennen, wir Menschen haben eine Superkraft, die nie über Cain abgebildet werden kann. André
00:08:53: Das ist ja etwas Spannendes. In den vergangenen Monaten, in denen ich mich damit beschäftigt habe, habe ich gemerkt, dass die Informationen, die wir als Feinfühlende, Hochwahrnehmende, Sensitive, Energetiker usw. mit denen wir arbeiten, nicht von dieser Welt kommen. die kommen ja nicht wirklich von da, die sind ja vorhanden und wir bekommen sie.
00:09:17: Wir dürfen daraus was machen, wir dürfen das umsetzen, in eine Form, wir dürfen das für unser Leben verwenden. Und bei der KI ist es ja so, dass es vor allem darum geht, dass die Muster sich wiederholen. Es geht ganz viel um Vorhersehbarkeit, es geht ganz viel darum, Prognosen zu machen. Es geht darum, eigentlich eine Rechenleistung zu erbringen mit möglichst vielen Daten.
00:09:40: Und das ist komplett der Gegenteil von dem, was Feinfühligkeit ist. Die KI erscheint immer logisch. gibt ja auch sehr viele logische Antworten. Nicht nur Chat-GPT, sondern auch andere.
00:09:52: Bei uns ist das so bei der Feinfühligkeit. Wir haben doch unter der Dusche eine Eingebung. Oder wir bekommen den Impuls, die Strassenseite zu wechseln. Oder wir bekommen den Impuls, aus heiterem Himmel einen Freund oder eine Freundin anzurufen, die wir schon lange nicht mehr gehört haben.
00:10:10: Das ist nicht die Logik, die die KI erkennen kann. Deshalb ist die Feinfühligkeit etwas, was gerade auch im Business in Zukunft noch viel stärker wird. Die Feinfühligkeit ist nicht an die Regeln gebunden, die wir normalerweise hier in dieser dreidimensionalen Welt kennen. Karin
00:10:28: Sie wird erfolgreich, wenn sie nicht gebunden ist. Du hast auch China, die seine Taschen kopiert. Das ist ähnlich wie KI. Sie kann etwas, was schon da ist, einen Song oder so, so umkomponieren.
00:10:40: Hast du jetzt China gesagt? Ja, weil China ist sehr erfolgreich im Kopieren. André
00:10:45: Ah, du meinst jetzt ... Okay. Karin
00:10:45: Es ist ja nicht nur schlecht, etwas produzieren zu können für eine Idee, die schon da ist. Gleichzeitig ist es aber das, wie wir arbeiten, was die Währung für die Zukunft sein wird, dass wir als Menschen tatsächlich diese Ideen ... verboren werden oder einfach durch uns entstehen. Wir gebären sie.
00:11:13: Genau. Das ist etwas, was die KI nicht kann. Sie kann nur abbilden, was schon da ist. Ich glaube, das wird wirklich ganz wichtig.
00:11:20: Wir sehen das ja auch in unserem Business und bei unseren Kunden. Es wird dann erfolgreich, wenn wirklich das passiert. In unserer neuesten Ausbildung, Rituals of the New, ist das nicht etwas, was strategisch passiert ist. Quasi, ja, wir könnten jetzt noch eine Jahresausbildung machen.
00:11:36: Also es würde jetzt noch passen. Genau, zum Thema Schamanismus. Es ist aus einem Moment entstanden. Es war ja vor allem da, als meine Mama im Sterbeprozess war und ich plötzlich gemerkt habe, hey, da kommen so viele Impulse, da darf ich mal hinhören, da will etwas geboren werden.
00:11:53: Aber es ist nicht so quasi, KI würde es vielleicht errechnen, wenn ich jetzt KI fragen würde, was denkst du für mein Business? Früher habe ich das noch gefragt, weil ich gedacht habe, wir brauchen ja gar kein Business Coaching mehr, wir können einfach KI fragen. Nein. Nein.
00:12:09: Das sind wirklich Ergebnisse, die absolut nicht funktionieren, weil sie auf einer gewissen Logik basieren, die aber nicht verbunden sind mit der Seele, mit dem Feld. André
00:12:22: Da sprichst du was an. Die sind nicht verbunden. Was mir auffällt, je länger, je mehr ist, ich habe zwei Modi. Ich kann die KI erfragen, dass sie mir eigentlich gefallen will.
00:12:35: Sie reproduziert menschliches Verhalten. Und dieses Bestätigen bedeutet auch immer, wenn ich jetzt eine Idee möchte, die ausserhalb von dem ist, was ich schon kenne, wie ich mit mir unterwegs bin, dann muss ich die Kai ganz stark ... dass sie ausserhalb von meinen Mustern mich bedient. Das macht sie eigentlich nicht.
00:12:59: Bei allen Algorithmen ist das der Fall. Wenn ich Katzenvideos liebe, werden mir viele Katzenvideos angezeigt. Karin
00:13:05: Mir ist nichts anderes angezeigt. André
00:13:06: Genau. Das ist die Fehlschaltung der KI. Deshalb ist die Feinfühligkeit oder das intuitiv Angebundene, das Beseelte in diesem Sinne, Auch wenn man die KI als Wesen betrachten könnte, wie wir das ja teilweise auch tun, ist die KI nicht fähig, etwas zu ersetzen, was auch nicht vom Menschen selbst kommt. Die Intuition kommt ja nicht vom Menschen selbst.
00:13:30: Oder wie siehst du das? Karin
00:13:31: Ja, das bringt mich zum Gedanken, dass ja eigentlich die Seele uns immer wieder aus dem Gewohnten hievt. André
00:13:38: Also die Seelenimpulse sind ja meistens nicht Karin
00:13:41: Mach jetzt zehn Jahre nochmals das, was du gemacht hast, dann fühlst du dich sicher. So Seelenimpulse sind Komfortzone verlassen. Und ganz ehrlich, die KI ist nicht programmiert, um Komfortzone zu verlassen. Die KI ist programmiert, um zu unterstützen, das Gewohnte zu halten, dich zu erkennen in deinen Mustern und möglichst so zu antworten, wie es dir gefällt, wie es deinen Mustern entspricht.
00:14:07: Wie so auch immer. Wie so auch immer. Das bringt dich ja nicht aus dem Gewohnten. Ich glaube, das ist der Punkt.
00:14:14: Wir merken ja immer auch bei uns, wir haben dann Sprünge im Leben oder auch im Business. Da sieht man es nochmals viel stärker, finanziell oder erfolgstechnisch, wenn wir aus dem Gewohnten rausgehen. Und das macht die KI nicht. Das bringt mich zum Gedanken, ich weiss nicht, wie du es siehst.
00:14:33: Aha, die Seele bringt uns tatsächlich in neue Impulse, in Ungewohntes, in Abenteuer, was die KI grundsätzlich nicht wirklich macht. Sie sagt vielleicht mal, man könne anders denken, wenn man das will. Aber eigentlich ist es nicht dazu programmiert. Eigentlich ist es dazu programmiert, da zu bleiben, wo du bist, und dich dabei wohlzufühlen.
00:14:55: Und who knows wieso? Die meisten Menschen wünschen das vielleicht auch, aber eigentlich ist es schräg. Und eigentlich ist es vielleicht gar nicht so schräg, weil vielleicht kann die KI nur das. André
00:15:06: Ich glaube, dass sie gar nicht wirklich wahrnehmen kann. Wahrnehmung bedeutet für sie, Daten zu vergleichen und abzugleichen. Das ist aber nicht diese Wahrnehmung, die wir mit Hellsinne, mit höherer Wahrnehmung, mit höherer Intelligenz verknüpfen. Deshalb ist die Feinfühligkeit genau jenes Instrument, das für ganz viele immer ein bisschen ein Problemfall ist.
00:15:31: Wir können hier eigentlich zu einem zweiten Punkt gehen. Zu dem Punkt, dass wir die Feinfühligkeit – und das war bei uns auch lange so – als Problem, als Baustelle angeschaut haben. Also unsere eigene Baustelle. Die Feinfühligkeit nimmt einen grossen Raum ein, aber sie hinterlässt keine grosse Wirkung.
00:15:53: Das ist dieser zweite Punkt, der mich überrascht hat, wo ich mal in mich gegangen bin und das auch mal verglichen habe, was sich denn eigentlich über die Jahre verändert. Mittlerweile ist die Feinfühligkeit für mich keine Baustelle mehr, die ich fertig machen muss, wo ich quasi offene Türen habe, wo es reinzieht, sondern die Feinfühligkeit ist für mich vielmehr ein Instrument, um mich zu orientieren und tatsächlich auch auf den Boden zu bringen. Karin
00:16:22: Bei mir war es ganz lange so, dass ich mich falsch gefunden habe. Ich glaube, da können viele relaiten. Weil ich gedacht habe, es muss doch ähnlich sein wie die anderen. Es kann ja nicht sein, dass ich das so anders sehe oder fühle.
00:16:37: Dann bin ich doch falsch. Wieso sehen die anderen das nicht? Bin ich irgendwie komisch? Ich kann mich auch an Dinge erinnern, in meinem Job damals.
00:16:48: Eine Situation z.B., in der ich eine neue Klientin bekam. Da hatte ich nur die Aufgabe, zu checken, ob die ... Ich war eine Zeit lang in der Schuldenberatung. Ich durfte checken, welche Schulden sie hatte, um mit einem Darlehenskredit zu verhandeln.
00:17:07: Ich war die Mittelmann-Frau. Ich hatte das Gefühl, dass ich sie sah, irgendetwas stimme nicht. Ich habe das damals meinem Vorgesetzten gesagt, in der Sitzung. Irgendwas stimmt da nicht.
00:17:22: Ich möchte da genauer hingucken, weil es ist meine Unterschrift da drunten, wenn es um diesen Darlehensvertrag geht. Und wenn das Bach abgeht, dann ist es ein Teil von mir, das ich nicht geprüft habe. Dann hat es oft geheissen, ja, also mit Gefühlen, nur weil du so sensibel bist. «Deine Emotionen, du bist halt zu sensibel.» Blablabla.
00:17:41: Es wurde vielleicht nicht genau so gesagt, aber es war für mich, als würde mir das jemand sagen. «Du bist zu sensibel. Wir können nicht einfach auf deine Emotionen gehen. Das geht doch schon alles.
00:17:53: Du hast ja alles geprüft. Emotionen spielen da keine Rolle.» Dann habe ich mich lange falsch gefühlt. Es gab einiges von solchen Situationen. Ich merkte, da bin ich wohl komisch.
00:18:07: Vielleicht habe ich da eine Projektion oder was auch immer. Und da war das z.B. ... Immer, wenn ich das gespürt habe, merkte ich, da ist tatsächlich was.
00:18:18: Das war jemand, der, als ich das aufgedeckt hatte, Die hat dann tatsächlich auch mit Selbsttötung gedroht. Das war ein Riesending, weil ich da genauer hingeschaut habe, was ausserhalb meines Jobs war, weil ich gemerkt habe, irgendwas ... Und das ist nicht so ein Gefahrensystem, sondern weil ich einfach gemerkt habe, Das stimmt auch mit der Persönlichkeit der Person nicht. Diese schwarzen Anteile, diese komischen Anteile, viele nehmen sie wahr.
00:18:48: Viele haben das Gefühl ... Wir haben letztens mit einer guten Freundin gesprochen. Viele haben das Gefühl, alle anderen nehmen das nicht wahr. Alle anderen finden die Person super.
00:18:58: Bin ich die Seltsame? Irgendwie merkt man, dass etwas nicht stimmt. Feinfühlige nehmen z.B. sehr oft diese Anteile wahr.
00:19:07: Abgesperrte Anteile, schwarze Anteile. Aber sie sind eben nicht so deutlich, dass man sich infrage stellt. André
00:19:16: Genau, es ist nicht so ganz logisch. Ich habe ein Erlebnis dazu, was mir gerade wieder wach wird. Ich bin seit Jahren im Tierschutz für Hunde unterwegs. Ich darf jeweils Besuche machen.
00:19:30: Dann gab es eine Familie. Ich durfte einen Vorbesuch machen und abklären, wie es wäre, wenn die Familie einen Hund adoptieren würde. Es war eigentlich alles okay. Auf dem Papier sah alles okay aus.
00:19:43: Die haben genügend Platz. Diese logischen Dinge. Dann hatte ich aber immer schon ein Gespür, dass da was ist, was nicht angesprochen wird. Ich habe aber nichts gesagt damals, weil es ja nicht objektiv ...
00:19:58: Wie willst du das erklären? Genau, wie will man das erklären? Auf jeden Fall haben sie den Zuschlag bekommen, konnten den Hund adoptieren. Zwei Wochen später musste der Hund wieder abgeholt werden, weil das in der Familie nicht ging.
00:20:12: Nicht, weil sie den Hund misshandelt hätten, Aufgrund einer psychischen Erkrankung des Kindes ging das nicht. Ich habe das aber schon gespürt. Ich habe das aber nicht integriert. Die Familie dient auch nicht gern.
00:20:28: Eigentlich wäre der Punkt mehr, die Feinfühligkeit ist ein Gestaltungsraum. Das ist viel mehr Orientierung. Es ist ein Tool, das du einsetzen kannst. Es ist nicht logisch, und es muss auch nicht logisch sein, weil ...
00:20:43: Kommt mir noch in den Sinn? Die KI wird ja ganz viel, was die Muster, Prognosen, Vorhersagen betrifft, zukünftig abdecken. Bei Gericht, bei Medizin usw. Da sind wir jetzt schon dabei.
00:20:56: Bei Auto. Tesla ist ja jetzt schon dran. Wenn irgendwo ein Fahrbahnfehler drin ist oder die Strasse defekt ist, dann meldet das Tesla. Den anderen Autos.
00:21:11: Die Cloud informiert die anderen Tesla, wenn sie durchfahren, dass da was ist. All diese Mechanismen werden zukünftig noch viel mehr zunehmen. Aber was nicht passiert, ist, dass dein Gefühl, dein nicht-logisches, nicht-kausales Empfinden, Karin
00:21:28: Und wenn ich nur mit mir selber beschäftigt bin, weil ich denke, meine Feinfühligkeit ist falsch oder ich nehme noch zu wenig wahr oder ich kann dieses oder jenes nicht ... Und ich darf das nicht sagen, dann bin ich nicht professionell, werde ich wieder abgestempelt als die, die emotional ist, die die Emotionen nicht zwischen Fakten tauschen kann. Das ist schon auch ... Es ist ja immer alles Initiation.
00:21:54: Wir erleben ja Geschichten, um initiiert zu werden. Früher war es so schlimm. Da bin ich nicht so unterwegs. Gleichzeitig ist es natürlich ein sehr männliches ...
00:22:05: Ich meine nicht männlich im Sinne von Gender, sondern männlich im Sinne von kognitiv, linear, logisch ... Gute Qualitäten sind, aber das weibliche vollkommen abgewertet wurde. Das ist vielleicht der nächste Punkt, wo wir darüber sprechen. Oftmals konnte ich Emotionen nicht zwischen Feinfühligkeit unterscheiden.
00:22:34: Dann ist es natürlich, ich bin zu emotional, ich bin zu sensibel. Das ist ein Unterschied auch im Nervensystem und natürlich auch im Nutzen. André
00:22:46: Das haben ganz viele unserer Kunden. Wir kennen den Weg so gut, weil wir ihn auch gegangen sind, dass über die Emotionen ganz viel gezeigt wird. Dann hat man den Rückschluss, dass ich mich immer mit der Emotion beschäftige, aber das auf mich beziehe. Karin
00:23:01: Wieso geht es mir schlecht? André
00:23:03: Und dann bin ich in dieser Falle mit drin, dass die Feinfühligkeit ständig, auch von Synapsen, Gehirn, Verknüpfungen, wie du dann Muster selber prägst, dann siehst du dich selber in deiner Identität immer als jene, die feinfühlend ist, die das nicht kann, die mit diesen Emotionen umgehen muss. Karin
00:23:20: Nicht hart genug für das Business, das war bei mir lange so. Auch für den Erfolg nicht hart genug, nicht stabil genug. Ich war grundsätzlich schon immer sehr stabil, aber ich habe mich nie so gesehen. Ich dachte oft, ich sei die Sensible, die Musische, die, die sich durchs Leben schlängelt, die, die sicher keinen Führungsjob hat.
00:23:42: Letzten Endes habe ich ... Habe ich dir gerade doch erzählt. Ich habe ja noch die Führung für meinen Ressort, für meine Schule. Dann durfte ich auf irgendeinem Foto.
00:23:53: Dann habe ich so lapidar gesagt, das erste Foto, das ich tatsächlich gecheckt habe, als alle Leiter aufgerufen wurden. Dann habe ich gemerkt, ich bin ja Leiter oder Leiterin. Aha, okay, ich darf das Foto. Dann habe ich für mich gedacht, Das erste Mal im Leben stimmt, den Job habe ich schon länger, dass ich Führungsperson bin.
00:24:15: Neben deinen beiden Unternehmen. Karim, du hast gerade sieben Jahre lang mit André als Führungsperson zwei internationale Unternehmen aufgebaut. Ich glaube, es ist nicht einfach, nebenbei zu sagen, ich habe noch eine Führung. Weil ich mich so nie gesehen habe.
00:24:32: Ich habe mich so nie gesehen. André
00:24:33: Lustig ist, weil es zum KI-Thema passt, viele Feinfühlende wünschen sich doch, in eine Box zu gehören, dazuzugehören. Genau dieses Dazu wird in den nächsten Jahren durch die KI besetzt und abgebaut. Genau so zu sein wie die grosse Masse, Das wird genau der Grund sein, weshalb die KI genau diese Jobs, genau diese Tätigkeiten, genau diese Muster ablösen kann, weil es ganz viele Daten zu diesen Menschen gibt, die genau so ... sind, tun, funktionieren.
00:25:15: Und die Feinfühligkeit hebt dich von dem genau ab. Von daher ist es doppelt. Einerseits sich nicht als ewige Baustelle zu sehen und sich damit abzuwerten, sondern das einzusetzen. Ich habe die Beobachtung gemacht.
00:25:29: Wenn ich die Energie einsetze in das, was ich tun will, dass dann plötzlich das, sich mit sich selber beschäftigen, sich noch herumdoktern, Fehler suchen, zweifeln ... Schrauben drehen. Genau. Das nimmt ab, weil ich die Energie für etwas anderes dafür aufwende. Karin
00:25:47: Ja, Fokus ist etwas Supertolles. Wenn du dich fokussieren kannst, fällt alles andere weg. Wenn du dich ständig nur mit dir selber beschäftigst, fällt z.B. der Erfolg weg.
00:25:58: Weisst du, das wurde mir so klar in diesem letzten Jahr. Das ist schön zu merken. Du hast nicht verschiedene Fokusse. Da gibt es nicht das Wort, sondern es gibt den Fokus. André
00:26:12: Die Fokusse. Die Krokusse und die Fokusse. Karin
00:26:16: Es gibt den Fokus. Wir merken auch, wenn ich ständig die Schraube suche, die an mir nicht stimmt und die Schraube, die an meinem Business nicht stimmt, dann habe ich mich auch lange damit beschäftigt, was doch noch nicht stimmt, weil alle anderen erzählen doch, es sei so leicht. Dann habe ich den Fokus wieder da, wo ich Fehler suche. Das ist etwas ganz Interessantes.
00:26:42: Mir ist noch etwas in den Sinn gekommen, betreffend KI. Gerade im therapeutischen Coaching und auch im menschenbezogenen Arbeiten denkt man ja so, die KI kann das ja nicht. Dann denke ich mir, dass das, was unterrichtet wird, no judging. Es wird noch ganz viel unterrichtet auf Wissensbasis.
00:27:04: Jeden Knochen, jede Pflanze, jede Technik lernst du auf Wissensbasis. Obwohl wir, glaube ich, schon länger wissen, dass das nur ein ganz weniger Prozentsatz ist, wie Wissen wirklich funktioniert. Es wird aber noch gemacht. Meine Schule macht das so.
00:27:21: Ja, aber die KI kann dann auch sehr schnell rechnen, was für Symptome das sind und wie ayurvedisch, wie TCM, wie ... Ich weiss nicht, was für eine These und Theorie da ist und was für Ansätze das da wären. Wenn wir nur so operieren, werden auch diese Berufe sehr schnell abgebildet. über eine künstliche Intelligenz.
00:27:49: Darum ist es so wichtig, diese Superkraft einzubauen in diese Prüfe. André
00:27:56: Es scheint ja einen Grund zu geben. Wir können ja von dieser göttlichen Ordnung sprechen. Es ist ja was Übergeordnetes. Der Mensch bezieht ja seine Ideen nicht von sich selber, sondern die kommen ja vorher.
00:28:08: Es gibt ja auch die Phänomene, das zeitgleiche Erfindungen. dass zeitgleich Beobachtungen stattfinden. Das hat damit zu tun, dass diese Menschen bestimmte Felder, die jetzt verfügbar sind, erreichen. Das heisst, es ist ein bisschen wie eine Post oder ein SMS oder eine Nachricht oder ein Chat, der aufploppt.
00:28:30: Wenn er aufploppt, kann ich das dekodieren und diese Nachricht lesen. Das ist nicht primär etwas, was wir in unserer Realität finden, sondern ausserhalb dieser Realität. Karin
00:28:40: Wir bringen sie in unsere Realität. Wir bringen sie dann in unsere Realität. Das ist auch ein wichtiger Teil. Viele haben diese Brücke ...
00:28:48: Mir ging es lange so, und ich sehe das teilweise auch, dass wir Visionen oder solche Ideen nicht wirklich, weil es teilweise so viele sind ... Wir sind überall interessiert und beschäftigen uns eher mit uns selber. Das ist auch ein grosser Teil, was wir im Mentoring angucken. Wie kann ich diese Impulse, diese Ideen tatsächlich auch hierher bringen?
00:29:12: Und das natürlich auch ins Business bringen. Dann passiert Erfolg. Dann ist es mega geil. Dann ist es mega feurig und erfolgreich.
00:29:23: Das macht mega Spass. André
00:29:24: Und ich glaube, dieses Gestalten, dieses Tun, weil ich das auch immer wieder höre, ja, du musst ja gar nicht viel tun. Die Impulse, die kommen, was dann eigentlich auch unser dritter Punkt ist, die Impulse, die wir bekommen, die sind ja vor allem zur Orientierung da. Also diese Impulse, das eine ist Gestaltung, das andere ist jetzt Orientierung. Wir orientieren uns an diesen Impulsen.
00:29:48: Und das ist dort, wo ich investiere. Wenn ich meiner Feinfühligkeit vertraue und mit diesen Impulsen meinen Weg gehe, bekomme ich eine Orientierung für mich. Durch meine Arbeit, meine Tätigkeit, wenn ich gestalte, kann ich das anderen offerieren. Karin
00:30:06: Ein Beispiel, wie du deine Feinfühligkeit machst? André
00:30:09: Wir machen das beispielsweise im Business so. Natürlich haben wir Strategie. Wir können sagen, 5 % Strategie. Der Rest sind Dinge, die nicht planbar sind.
00:30:19: Nehmen wir dein Programm, das du im letzten Sommer kreiert hast. Karin
00:30:24: Vision Mastery. André
00:30:24: Vision Mastery. Es geht um diese wunderschöne Verbindung, wo du monatliche Calls hast, wo die Menschen, die da drin sind, aufblühen. Karin
00:30:34: Mega. Wir hatten wieder viele Rückmeldungen. Das ist mega. Dieser Raum ist so ... André
00:30:39: Dieses Gigantische ist nicht planbar. Ich kann nicht planen, was darin passiert. Aber diesen Raum zu gestalten ... Wenn wir von Räumen sprechen ...
00:30:48: Wenn du uns zugehörst ... was du tust, wo du die Energie reingibst, was andere Menschen von dieser Möglichkeit schöpfen können, was sie übernehmen können von dir, von deinem Feld, wie du bist, was du tust. Dieser Raum ist damit gemeint. Das entsteht nicht, weil ich Lust habe auf genau diesen Raum, dann skizzierst du den und dann wird der genau so.
00:31:15: Bei dir war es ja, Einfach einen Impuls und dann umsetzen. Karin
00:31:18: Ich sass im gleichen Ort wie heute. Viertel nach zehn morgens Freitag. Ich sagte nach gefühlten Sekunden, ich habe gerade etwas bekommen und beginne jetzt gerade zu arbeiten. In zwei Tagen war die Landingpage fertig und schon die ersten Anmeldungen da.
00:31:36: Das war überhaupt nicht so, ich muss noch eine Idee haben, ich will ein neues Programm. Ich hatte das überhaupt nicht im Plan. Ich war einfach offen. Ich war sehr verbunden.
00:31:49: Dann war es einfach zack, zack, zack, und ist alles da. Das ist auch das, was wir mitgeben in unseren Mentorings. Ende Januar wird «Soul Offer» bei uns im Jahresprogramm starten. Ein Programm, das auch ums Angebot geht.
00:32:05: Wie kreiere ich Angebote? Wie gebe ich sie raus? Ich hatte schon immer diese Vision, aber ich habe sie nie umgesetzt. Ich konnte das nicht in einem Rahmen, in einem Gefäß tun, sondern ich habe dann überlegt, ich weiss, Zeremonienschule bei uns zum Beispiel, hatten wir fünf Jahre vorher schon den Impuls.
00:32:27: Und dann habe ich gesagt, ich habe keinen Bock. Ganz viele kennen das. Sie haben den Impuls, sie wüssten, was sie haben möchten. sehen aber die Umsetzungsmöglichkeiten nicht.
00:32:38: Bei der Zeremonieschule wollte ich nicht noch Gebäude anmieten. Ich will keine Schule aufmachen. Das funktioniert nicht. Wie sollen wir das tun?
00:32:48: Dann ist die Lust schon vergangen, weil ich gemerkt habe, da habe ich keine Lust dazu. Das funktioniert unternehmerisch nicht. Viele kennen das. Viele sagen, sie möchten gerne ...
00:32:59: Ich möchte gerne ein Buch schreiben. Ich weiss, was ich anbieten will. Dann kommt das Aber. Aber so will ich auch nicht.
00:33:07: Wie soll das gehen? Da muss ich ja das und das machen. André
00:33:12: Dann ist die Lust schon verflucht. Man beschäftigt sich mit dem, was man tun müsste, und kommt da nicht in die Pötte. Karin
00:33:19: Man hat das Gefühl, man müsste den Weg schon im Kopf kriegen. Genau das ist das Schlechteste, was man machen kann. André
00:33:26: Dann lässt man es sein und hat negative Gefühle. Karin
00:33:29: Oder man merkt, man kommt nicht damit raus. Oder man merkt, niemand hat darauf gewartet, weil es nicht mehr diese Impulse gibt. Wenn ich mit Vision Messe fünf Jahre gewartet hätte, Wissen wir alle, das Brot schmeckt am besten, wenn es frisch ist. Und ich muss jetzt noch schauen, woher ich Mehl bekomme.
00:33:51: Ich warte jetzt mal drei Jahre. Vielleicht klingelt irgendwer und bringt mir das Mehl. André
00:33:58: Ich mache mal den Teig, dann lasse ich ihn stehen und irgendwann bekomme ich das Signal, ihn in die Augen zu schieben. Karin
00:34:02: Ich kann das so gut nachvollziehen, weil ich so lange so war. Also ... War ich so lange so? Ich habe mich so gesehen.
00:34:13: Ich habe nicht unternehmerisch gedacht. Ich glaube, das ist der letzte Punkt. André
00:34:18: Dazu kommen wir noch. Mir ist aufgefallen, die Wahrnehmung und Gefühlsreaktion zu trennen. Diese Orientierung, dieses Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in die eigene Wahrnehmung nimmt zu, wenn du nicht direkt mit der Wahrnehmung was machen willst. Wir haben das auch schon angesprochen.
00:34:41: Diese aktive oder passive Wahrnehmung. Etwas, was unter der Dusche passiert. Oder wenn ich ganz gezielt mit Menschen arbeite und die Wahrnehmung aktiv einsetze. Das ist das, was wir sagen.
00:34:52: Oder aktive und passive Intuition. Das zu trennen von der Reaktion … Wenn mein Gehirn eine Reaktion verarbeiten will, weil ich ein bestimmtes Gefühl habe oder ein bestimmtes Gefühl erwarte, dann ist das nicht primär die Wahrnehmung. Ich habe für mich festgestellt, Wenn ich das nicht auf eine Reaktion, eine Tätigkeit oder eine Situation beziehe, bekomme ich viel klarere Impulse von meiner Wahrnehmung, wenn ich die nicht selber in diese Box packe. Die Wahrnehmung, nur da brauche ich sie jetzt, genau das mache ich jetzt.
00:35:32: Das ist was Spannendes. Karin
00:35:34: Hat das nicht auch damit zu tun, dass dieses Trennen zwischen, was nehme ich wahr, und wie nutze ich, ein ganz wesentlicher Teil ist? Früher habe ich einfach wahrgenommen und habe mich dann oft gefragt, und viele kennen das, Wieso fühle ich mich gerade so? Was bedeutet das? Man will eine Erklärung.
00:35:54: Von wem habe ich das? Was muss ich damit machen? Ich habe mich unter diesen Fragen zerfetzt, anstelle zu merken, ich nehme was wahr und gehe wieder raus aus diesem Feld. Ich muss nicht in diesem Feld sein und die ganzen Symptome eines Klienten durchspüren.
00:36:12: Das bringt nichts. Ich wusste das früher nicht. Viele wissen das auch nicht. Was soll ich mit dem tun?
00:36:19: Sie lassen das einfach zu und haben einfach so ein aktives Programm, das eigentlich läuft. So ein Urwissen, wo es heisst, du nimmst mehr wahr. Aber es ist wie ein Programm, das viel Datenspeicher braucht, wenn du es nicht irgendwie eindämmst. André
00:36:37: Es braucht Lebenszeit, es braucht Energie, es braucht Fokus. Es absorbiert extrem viel. Das hängt mit der Gestaltung zusammen. Wenn du das zu viel machst, wenn du dich ständig hinterfragst, warum du das wahrnimmst, was das jetzt bedeutet, dann bist du ständig mit ...
00:36:58: dem Erklären beschäftigt, aber es entsteht gar nichts daraus. Karin
00:37:02: Es kommt mir so ein Bild in den Sinn. Vielleicht kennst du das. Du bist auf der Strasse. Das kennst du sicher nicht, aber ich finde es ein schönes Beispiel.
00:37:11: Du bist auf der Strasse, siehst einen Wegweiser und gehst schauen. Das ist ein Wegweiser. Welche Farbe hat er? Wieso ist er blau?
00:37:20: Was bedeutet das, dass dieser Wegweiser ... André
00:37:22: Warum steht beim Wandern drei Stunden bis zum nächsten Berg? Karin
00:37:26: Für mich heisst es jetzt, hierhin zu gehen oder hierhin zu gehen. Aber es heisst doch jetzt, welche Zahl ist es? Ist es meine Lebenszahl? Stehe ich immer noch an diesem Wegweiser dabei, wäre es einfach ...
00:37:38: einfach einen Gruss vorbeizugehen. Oder du sagst, du musst zuerst den Wegweiser übermalen, bevor du weitergehen kannst. Oder du musst zuerst weg. Oder was auch immer. André
00:37:50: Der ist noch leicht schräg. Karin
00:37:53: Genau. Was bedeutet das, wenn der leicht schräg ist? Ist das immer noch mit meinem Kindheitstrauma verbunden? Ich finde es cool, solche Beispiele zu machen.
00:38:02: Wie wenn jemand sagt, Wenn jetzt jemand zu dir kommen würde und sagen würde, er habe in der Stadt jemanden gesehen mit einem roten Kleid, dann denkst du dir, okay. Und jetzt frage ich dich, was muss ich damit machen? Was bedeutet das jetzt? Wie meinst du das jetzt?
00:38:20: Das passiert ja bei feinfühligen Wahrnehmungen. Ich habe da etwas gesehen, ich habe da etwas gespürt. Was muss ich damit machen? Es ist das Gleiche, wie wenn mich jemand fragt ...
00:38:29: Ich weiss, es klingt so unmagisch, aber ich mag Magie sehr. Aber ich mag es, einfach mal auf den Boden zu bringen, was es eigentlich ist, und es magisch zu nutzen. Aber nicht so mystifizieren, was da alles ist, und es so aufbauschen. André
00:38:47: Da sind wir wieder bei dem, dass es eigentlich nur Baustelle ist. Diese bedeutungsschwangere Geschichte oder diese ... ... hinter jedem und allem jeden Sinn erkennen zu müssen, um ihn dann weiterzuverarbeiten. Karin
00:39:01: Erst dann weiterzugehen, bevor ich weiss, ob es mit Traum A oder B zu tun hat. André
00:39:06: Wenn ich Nahrung esse, weiss mein Körper, was er damit machen soll. Ich muss dem Darm, dem Magen, der Gallenblase und der Leber nicht sagen. Karin
00:39:14: Dieses Urwissen haben wir auch in uns. Alle Menschen, die sich entschieden haben, mit Menschen zu arbeiten, haben ein schamanisches Feld. Wir arbeiten meistens nicht das erste Mal mit Menschen. Ich meine das nicht in diesem Leben.
00:39:28: Da gibt es ganz viel Urwissen. Wenn wir das unterdrücken, indem wir das Gefühl haben, das Wissen kommt aus dem Verstand, wird es herausfordernd. Dann hält man sich selber auf. Aber dazu gibt es ja uns.
00:39:42: Sie zeigen den Menschen, wie sie zu ihrem Urwissen kommen und wie es mit Leichtigkeit gehen kann. Sind wir im fünften Punkt? André
00:39:50: Nein, wir sind noch nicht beim fünften Punkt. Wir sind noch beim Thema Timing. Das erleben wir immer wieder. Dieses Care City.
00:39:59: Dieses Thema für ganz viele Feinfühlende oder Hochwahrnehmende, es richtig machen zu wollen. Weil dieses Scheitern, dieses Falschsein, dieses Nicht-Dazugehören solche Spuren hinterlassen hat, dass ganz viele eine extra Einladung brauchen in ihrem Leben, um tatsächlich diese Schritte zu gehen, die sie dorthin bringen, wo sie hinwollen. Das ist natürlich hinderlich, weil das sehr viel Zeit braucht. Karin
00:40:26: War das bei dir auch so? André
00:40:30: Bei mir war es eher so, dass alles eine Chance ist. Ich habe dann alle Chancen wahrgenommen und gemerkt, am Ende bin ich wieder im Kreis angekommen. Das war eher diese Geschichte. Ich kann aber auch nachvollziehen, dass es viele gibt, die ganz sicher sein möchten, dass dieser Impuls, dieses Signal tatsächlich eines ist aus ihrer Seele, das zum jetzigen Zeitpunkt stimmt.
00:41:02: Ja. Wegen dieser Scarcity. Diese Scarcity ist, wenn du ganz viele Angebote hörst oder siehst, die auf Verknappung aus sind. nur noch drei Stück und die ganze Zeit darauf bauen, auch in ihrem Marketing, dass du etwas verpassen könntest.
00:41:22: Also noch mal, du kannst in deinem Leben nichts verpassen. Das geht nicht. Das funktioniert nicht. Das ist eine Theorie, die du dir selber in der Praxis bestätigst.
00:41:33: Verpassen ist es dann, wenn du den Eindruck hast, dass dir etwas fehlt. Dieser Mechanismus von etwas verpassen baut darauf auf, dass du gerne etwas hättest. Jemand weiss das. Die KI weiss das beispielsweise.
00:41:48: Auch Menschen im Marketing wissen, dass du noch gerne dieses Parfum hättest, weil dann das und das einfacher geht, weil du einfacher Menschen kennenlernst oder was auch immer. Das nutzt man natürlich aus. um ständig bei dir den Eindruck zu wecken, du wärst falsch, du wärst noch nicht komplett. Es würde noch nicht funktionieren.
00:42:10: Ich glaube, die göttliche Ordnung schickt dir die Impulse. Und was haben jetzt Feinfühlende? Ich möchte es auf die Feinfühlenden beziehen. Die wissen ganz genau, dass das jetzt ihr innerer Ruf ist.
00:42:22: Hast du das immer so gespürt? Für mich hat es sich immer anders angefühlt, wenn ich im Kopf etwas gewollt habe oder wenn ich gewusst habe, das ist jetzt die Zeit. Ich habe aber nicht immer zu diesem Zeitpunkt reagiert. Ja.
00:42:41: Wie war das denn bei dir? Das ist ja ein inneres Wissen, diese hohe Wahrnehmung, diese hohe Intention. Karin
00:42:49: Ich glaube ... Darum überlege ich es so. Ich bin ... Ich glaube, es ist nicht schwarz oder weiss.
00:42:56: Ich bin nicht so Fan davon, zu sagen, man kann nichts verpassen. Es geht ja immer alles ums Leben. Gleichzeitig habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass ich oft gewartet habe, rein aus Sicherheit. Im Sinne von, wenn ich länger warte, wird es leichter zu entscheiden.
00:43:15: Wenn ich jetzt z.B. schaue, unsere grossen Entscheidungen in Unternehmen, z.B. in einen Mastermind zu gehen, und war risikoreich, war ein grosser Schritt. Habe ich mich bereit gefühlt?
00:43:30: Nein. Haben die Engel gesungen, als ich ... Was habe ich letztens schon gesagt? Ich höre sie in diesem Moment jeweils nicht singen, auch wenn sie gesungen hätten.
00:43:39: Lauter bitte. Ich bin nicht Fan davon, wenn man sagt, man könne nichts verpassen, man habe alles in sich. Grundsätzlich stimmt das schon, aber es kann auch Bullshit sein. André
00:43:56: Weisst du, warum ich das so sagen kann? Karin
00:43:57: Guck einfach mal, bleib doch einfach da. Es passiert ja eh alles. Die Chancen kommen immer wieder. Ich glaube nicht, dass man zufriedener wird.
00:44:08: Das, was ich erlebt habe ... Ja, die Chancen kommen wieder. Das Leben wird einfach fucking anstrengender und schmerzhafter. André
00:44:16: Das ist was anderes. Ich sage nicht, du kannst was ... Ich sage einfach, du kannst was nicht verpassen. Aber daraus entsteht, dass du gewisse Dinge verzögerst. Karin
00:44:25: Ja, weil ich sehe das schon auch bei Menschen, wenn ich mit denen spreche. Die haben einen Impuls und sagen plötzlich, ich warte noch. Dann sehe ich diese Energie, wie die verpufft, wo ich denke, du nimmst gerade wieder Anlauf. Es ist völlig okay, ich muss das Leben nicht retten.
00:44:45: Aber ich sehe das auch in der Energie und finde das schon ... Ich würd jetzt auch niemand einfach mal sagen, komm, ja, die kommen wieder schon. Ja, eigentlich stimmt das ja schon. Und gleichzeitig willst du ja nicht wieder Anlauf nehmen.
00:44:57: Das ist so, wie wenn du sagen würdest ... Das ist so mein Ding, dass ich denke, ich mach's jetzt. in deinem Leben. Ich muss jetzt nicht noch mal kommen und das Gleiche nochmals durchleben und dann erst springen.
00:45:09: Also mache ich lieber das schon in diesem Leben. Oder ich springe jetzt lieber als bei der nächsten Schlaufe, wo es vielleicht wenig schmerzhafter ist, weil der Körper reagiert, weil das Leben dir irgendwie zeigt, so geht es gar nicht mehr. Ich bin Fan davon zu sagen, wenn du es spürst, auch es fühlt sich selten nach bei grossen Schritten nach so, ach schön habe ich es gemacht, Ich steige jetzt gerade in eine fucking Bahn, auf der ich nicht gerne gehe. André
00:45:41: Was ist das für eine Bahn? Eine Achterbahn. Karin
00:45:45: Aha, okay. Ich denke, was habe ich eigentlich gemacht? Was hast du getan? Und das ist normal.
00:45:51: sich so zu fühlen, finde ich. Ich normalisiere viel Liebe, dass das überhaupt nicht eine klare Situation ist. Habe ich schon gewusst, dass wir in Guatemala gehen, als ich so im Widerstand war? Ganz ehrlich, ja.
00:46:05: Habe ich schon gewusst, fünf Jahre vorher, dass ich gekündigt habe, dass es Zeit ist für etwas Grösseres? Ja. Hätte es leichter sein können, nicht die fünf Jahre noch durchzuhalten und all das zu erleben, was ich erlebt habe? Ja.
00:46:17: War es eine Initiation? Perhaps. Weisst du, was ich meine? Ich bin nicht so Fan, einfach grundsätzlich zu sagen, du kannst nichts verpassen.
00:46:25: Gleichzeitig hast du dieses Leben ausgesucht. Liebes, Abenteuer, Risiko. Und das sagt eine Stierfrau, die eigentlich am liebsten, am allerliebsten im Sicherheitsnest mit ganz vielen Nüsschen sitzen würde. André
00:46:41: Genau. Als ich dich kennengelernt habe, hattest du ganz viele Verstecke mit Nüssen. Karin
00:46:45: Es ist eine Analogie. Ich habe keine Nüsse zu Hause. André
00:46:54: Nein. Wir haben einen Garten, aber wir haben keine Nüsse vergraben. Es ging eher darum, nicht aus dem Impuls heraus, was zu verpassen. Das ist kein ratsamer Impuls, sondern ...
00:47:07: Ich glaube und immer mehr, ich erkenne bei den Feinfühlern, bei den Hochwahrnehmern, bei diesen Menschen, die den Podcast hören und die selber so unterwegs sind, auch in der Seelenanbindung, dass sie genau wissen, was zu tun wäre. Die können den Seelenimpuls unterscheiden. Sie reden sich ein, damit sie verzögern können. Sie würden das nicht erkennen.
00:47:32: Aber in Tat und Wahrheit weiss jeder, der eine Intuition, der schon mal unter der Dusche einen Geistesblitz hatte, genau, wie sich das anfühlt. Aber es zu tun, ist noch mal was anderes, diesem Impuls zu folgen. Das führt dann zeitlich zu einer Verzögerung. Zeitlich ist ja eh nur ein Konstrukt in dieser Realität. Karin
00:47:52: Ja. Ich denke, Was sich bei mir extrem verändert hat, ist wirklich, dass ich sagen würde, ich bin ja so auch am Ausprobieren bei mir. Ich bin ja auch so, ich mag schöne Dinge. Und dann bin ich manchmal auch bei mir am Ausprobieren, brauche ich das jetzt wirklich oder ist das jetzt etwas, was ich einfach das Gefühl habe, habe ich jetzt auf meinem Algorithmus so oft gesehen, dass ich das Gefühl gehabt habe, diese Eismaschine brauche ich.
00:48:17: oder einen Lippenstich brauche ich. André
00:48:20: Ich weiss, sie steht im Keller, im Schrank unten. Das war ein schöner Sommer. Mit ganz vielen Töpfen. Karin
00:48:26: Das ist zwei Jahre her. Den neuen Lippengloss hätte ich nie gekauft. Ich brauche keinen neuen Lippengloss, weil Lippengloss eh nicht so meins ist. Und der ist super.
00:48:38: Manchmal bringen solche Geschichten dich zu Superprodukten. André
00:48:44: Ich bin pro. Karin
00:48:46: Du bist pro was? Pro ausprobieren, pro einfach mal tun. André
00:48:50: Das klingt, als ob ich das nicht gesagt hätte. Ich sage einfach, du kannst nichts verpassen. Weil das nicht die Energie ist, die du im Leben wählst. Du wählst keine verpasste Energie im Leben.
00:49:01: Das ist nicht ratsam. Nein. Und das hat auch nichts mit deiner Intuition zu tun. Es ist ein Thema des Timings.
00:49:06: Also wenn dieses Kapitel, wenn wir da einen Titel wählen würden, wäre heute jetzt. Das ist ein Timing. Das heißt, dein Timing, dein Ruf, kann schon stattfinden, wie wir jetzt mit der Ausbildung Rituals of the New. Wir wussten schon vor vier, fünf Jahren, dass das kommt.
00:49:23: Aber das Timing war noch nicht da. Wir haben aber diesen Ruf als Seelenruf erkannt. Jetzt ist es vier Jahre später. Ich würde nicht sagen, wir hätten vier Jahre lang was verpasst.
00:49:34: Gut, so funktioniere ich eh nicht. Das ist diese Schiene, meine ich. Das führt uns zum fünften überraschenden Punkt. Ich muss gestehen, ich habe mich lange schwergetan, wie ganz viele, die zuhören, dieses Thema des Business, der Wirtschaft, des Erfolgs, des Geldes, damit zu verknüpfen, mit einer Feinfühligkeit.
00:49:59: In meinem Kopf ging das nicht zusammen. Das eine ist eine schöne Pflanze, und das andere ist so «bäh». Wie die Ikea-Pflanzen, die du holst, die blühen, und dann stellst du sie zu Hause hin, und nach zwei Wochen fallen alle Blüten weg und die Pflanze verdorrt. Einfach irgendwie ...
00:50:22: Zwischen dem, wie es ausschaut, und dem, wie es dann ist, ist völlig was anderes. Ich wollte nicht, dass meine Feinfühligkeit, die ich als heilig angeguckt habe, als wertvoll, als von Gott gegeben, als so ein wundervolles Präsent und Geschenk, vermauschelt wird mit Wirtschaft, mit all dem, was ich da reininterpretiere. Verkaufen, Geld. Genau, mit Geld und reininterpretieren, vielleicht mit Systemen, die nicht sauber arbeiten und all das.
00:50:52: Ich habe heute aber eine ganz andere Einstellung dazu. Vor allem zu den B. Zu den B. Also nicht zu den IKEA-Pflanzen.
00:51:02: Sondern dass die Feinfühligkeit gerade auch aus diesen Gründen, die wir ja besprochen haben, dazu führt, dass es wichtig ist, dass Feinfühlende ein System haben, wo sie ihre Felder, ihre Gaben, ihre Möglichkeiten weitergeben können. Karin
00:51:23: Ja, dass es vorangekoppelt wird zwischen Feinfühligkeit und diesem unternehmerischen Denken. Und dann wird es wirklich pures Gold. Da hat es verschiedene Schalter dazwischen, diese Feinfühligkeit nicht als nur sensibel oder emotional abzutun, sondern wirklich zu nutzen, als Orientierung. All das, was wir besprochen haben.
00:51:50: Und dann wird das wirklich das, was sie durch die Decke bringt. Es ist nicht per se, und viele legen es auf die Fähigkeiten. Wenn ich genug gute Fähigkeiten habe, werde ich erfolgreich. Nein.
00:52:04: Ich kenne viele gute Therapeuten, die sind nicht extrem finanziell ... Oder Coaches oder Menschen, die Menschen begleiten. Ja, das kann man nicht sagen. Die Guten werden sowieso erfolgreich.
00:52:18: Nein. Im Gegenteil oft. Er hat diesen Funktionskreis, diese Fähigkeit zu nutzen und auch, bei mir war das so, dieses Unternehmerische ganz neu zu sehen und auch neu zu denken. André
00:52:36: Was wäre da so ein Beispiel? Was ist denn jetzt anders, wenn Feinfühlende Business machen? Karin
00:52:40: dass es nicht darum geht, dieses harte Business, wie es sein müsste, wie die Marketer schon immer gesagt haben, wie Manipulation, wie du verkaufen musst, blablabla, und gleichzeitig aber für dich gleich Strukturen zu haben, dass es funktioniert. Du kannst nicht sagen, ich sehe das immer wieder, dass Menschen sagen, ich spüre, das wird ganz gross, was ich mache. Aber ich will z.B. eins zu eins arbeiten.
00:53:06: Dahinter frage ich natürlich, ob wir das finanziell und wirtschaftlich anschauen. Wie will man das machen? Sprechen wir mal über Geld, Einkünfte und Umsätze. Dann wird man so ...
00:53:16: Ja, aber meine Seelenbestimmung und all die Sachen gehen so gut. Dass man sich tatsächlich anfängt, eine andere Identität aufzubauen. Es ist nämlich nicht so, Feinfühligen das nicht können. Oft ist da dieses Bäh dazwischen.
00:53:33: Das harte Business schränkt mich ein. Das hat mich schon immer eingeschränkt. Das ist herzlos. Die Vorstellung davon, ja.
00:53:40: Ich will nicht manipulativ sein. Ich will Menschen helfen und nicht von ihnen verdienen. Da gibt es natürlich noch alte Felder, mit Heilung verdient man kein Geld. All diese Geschichten, die noch da drauf sind, unbewusst.
00:53:55: Wir werden ja auch nicht unternehmerisch erzogen, ausser man kommt von einer Familie, die schon so funktioniert. Ich habe immer gehört, eine sichere Stelle, eine möglichst Beamtenstelle. Dann hast du bis 65 das und das, und dann wird es dir gut gehen. Aber dieses unternehmische Denken, dass es z.B.
00:54:17: nicht darum geht ... Viele sagen mir, ich müsste so viel verdienen, dass ich euer Coaching kaufen kann. Nein. Ein Arzt, der direkt z.B.
00:54:27: aus dem Studium kommt, Er baut sich eine Arztpraxis auf. Er sagt nicht, zuerst muss er so viele Kunden haben, bevor er einen Arztpraxistuhl machen kann. Er überlegt sich ... André
00:54:43: Er investiert vorher. Karin
00:54:44: diese Energie zu investieren, nicht nur Energie im Sinne von meine Fähigkeiten auszubauen, weil das haben dann auch viele. Ich will möglichst gut werden, weil das dann das erfüllt, dass ich mit Menschen arbeiten kann und möglichst wirksam bin. Aber dieses Unternehmerische, das ist nicht ein Gegenteil. Das gehört dazu.
00:55:03: Und das auf eine andere Art und Weise einzubauen und auch die Möglichkeiten zu nutzen. André
00:55:09: Ganz konkret. Thema Resonanz. Viele kennen diese Regel, dieses Gesetz der Resonanz. Das spielt bei einem Feinfühlen-Business eine viel höhere Rolle.
00:55:22: Unsere Kunden kommen aus einer Resonanz zu uns. Das würde gar nicht funktionieren, wenn wir die jetzt in einem Gespräch, wie wir es selber auch noch gelernt haben, mit einem Sales-Pitch durch den Schmerz führen und in den Himmel rein. Ich bin sicher, wenn du auch aus dem Sale bist oder das auch schon ein Business aussieht ... Einwände drehen.
00:55:47: Das ist mir alles zu kompliziert. Das machen wir gar nicht. Karin
00:55:50: Jetzt manipulativ auch. André
00:55:51: Wenn sich jemand für etwas interessiert, dann ist doch der mündig genug. Dann ist doch der gross genug, um zu entscheiden, das ist für mich oder nicht. Auch das meinen wir damit. Wenn diese Punkte oben, dieser Gestaltungsraum, Diese Orientierung, auch dieses Thema mit der KI, das fliesst damit rein.
00:56:10: Wenn das Timing stimmt, dann kommt dieser Kunde. Das heisst aber nicht, dass ich nicht mein Angebot präsentiere. In diesen Gesprächen gucken wir – für so ein Gespräch kann man sich bei uns auch bewerben, ich packe da unten mal den Link rein – da schauen wir, was würde denn passen, was hilft denn weiter. Wo ist denn ein Bedarf da?
00:56:32: Was nützt mir das, wenn jemand ein Produkt kauft, das er nicht einsetzt? Karin
00:56:35: Die füllen wir auch rein. Ich glaube, das ist das Wichtige. Wir schauen nicht einfach so logisch, dass wir sagen, das sei ein logisches Produkt. Ich sage auch mal in diesen Gesprächen, dass ich mir Produkte vorstelle und dann ins Feld lege und schaue, was das Feld von gegenüber macht.
00:56:52: Und wenn ich merke, dass Catch nicht aufhört, auch wenn dieser Schritt logisch wäre, sage ich immer, ich merke gerade, dein System reagiert nicht auf das. André
00:57:03: Das ist doch eine Superkraft, eine Fähigkeit. Stell dir doch mal vor, du hast ein Business und ziehst genau die Kunden an, die so happy sind mit dem, was du produzierst, mit der Dienstleistung, mit dem, wie du bist, wo du dich hinentwickelst, was für Ziele du hast. Das ist ein Geschenk, das kann man nur sagen. aus der göttlichen Ordnung, aus dem Universum, weil das genau dem entspricht, wo wir uns hinbewegen, vom grösseren Bewusstsein her.
00:57:29: Da denken dann viele an das Businesses nicht, weil die Vorstellung davon, wie sie Business machen, sich an dem orientiert, was sie für sich nicht haben wollen. Aber wenn ich das umdrehe und sage, welches Business möchte ich denn? Wie möchte ich denn senden und empfangen? Wie möchte ich denn dieses Prinzip von geben und empfangen für mich tatsächlich umsetzen?
00:57:53: Und das sind Dinge, die wir natürlich in unseren Coachings auch angucken. Apropos Thema des Verkaufens, auch da gehören natürlich die Angebote dazu. Da gehören Angebote hinzu. Und wir sehen es immer wieder, dass Menschen nicht scheitern, weil ihre Produkte, ihre Dienstleistung nicht gut wäre, weil sie zu wenig Fähigkeiten hätten, weil sie nicht ausreichend wahrnehmen würden, sondern weil sie ihre Angebote nicht matchen mit dem, was die Menschen möchten. Karin
00:58:21: Nicht mit der Seele, sondern mit dem, was sie sich vorstellen. André
00:58:27: Das machen wir ganz anders. Einer unserer nächsten Mentorings, die wir haben, Heisst dann auch Soul Offer, wo wir ganz gezielt auch für Feinfühlende, Hochwahrnehmende, wenn du auch mit Menschen arbeitest, ein eigenes Business hast oder eines aufbaust, wo wir genau darauf eingehen, wie darf denn ein Angebot von dir mit deiner Essenz, mit deiner Seelendna sein, damit die Kunden, deine Kunden, deine Traumkunden, deine Lieblingskunden, tatsächlich auch die Brücke bekommen, um dieses Angebot zu sehen, dass die Sichtbarkeit da ist. Da ist ganz viel da. Karin
00:59:01: Mit dem Produkt rausgehen. Für viele rausgehen, meinen wir damit nicht, die Webseite hochzuschalten. Ich triggere da immer mal wieder. Das hat eine ganz andere Geschichte. André
00:59:15: Jetzt haben wir fünf Punkte besprochen. Ich schaue ein bisschen auf die Uhr, dass wir in diesem Range sind. Vielleicht machen wir einen zweiten Teil und erwähnen noch fünf andere. Wenn dir diese Episode gefallen hat, dann lass uns doch eine Bewertung da.
00:59:34: Gib eine Fünf-Sterne-Bewertung, schreib einen Kommentar, wenn du beispielsweise bei Spotify zuhörst. Oder wenn du bei YouTube uns zuguckst, auch lass einen Kommentar da. Wir nehmen die ja jetzt immer wieder bei YouTube auf und stellen die rein. Oder empfehle sie einfach weiter.
00:59:52: Abonniere sie auf jeden Fall, wenn dir die Episode gefällt. Und wir packen da unten ein paar Links rein. Sicher auch zum Gespräch. Und irgendwann, ich weiss gar nicht wann, Ende Januar findet dann «Soul Offer» statt. Karin (1:00:06) Es wird sicher auch noch ein Masterclass geben zu diesem Thema. Ich weiss noch nicht ganz genau, wie sie heissen wird. Jetzt sind wir kurz davor. Also guckt gerne auf unsere Webseite. (1:00:16) Dann wird es ein Masterclass geben mit vier Calls. André (1:00:19) Trage dich, wenn du noch nicht bist, in die Newsletter ein. Dann senden wir dir, wenn es Zeit ist, alle zu. Thema Timing. Wir senden dir alles zu, damit du der Erste bist, der davon erfährt. (1:00:34) Ich wollte noch ein Fazit machen. Die Frage war mehr an dich. Wenn du aus diesen fünf einen Kernsatz formulieren dürftest, was würdest du mitgeben? Karin (1:00:46) Etwas Langweiliges. Die Feinfühligkeit ist eine Superkraft. Ich weiss, wir sagen das immer wieder, aber das ist das Fazit. Und es ist keine Baustelle, sondern eine Superkraft, die du neu mit deinem Urwissen anwenden darfst. (1:01:02) Dein Fazit? André (1:01:04) Mein Fazit ist tatsächlich, hör auf, dazu gehören zu wollen, was in den nächsten Jahren eh durch die KI ersetzt wird. Orientiere deine Identität nicht nach denen, die ein Leben führen, das du gar nicht haben willst, sondern orientiere dich und deine Identität, wie deine Fähigkeit, deine Möglichkeit, deine Gabe, der Wahrnehmung, der Feinfühligkeit noch mehr unter Menschen kommt, um anderen Menschen zu helfen und damit dir ein Leben zu kreieren, das du haben möchtest. Das wäre mein Fazit. (1:01:39) Wir haben ein bisschen überzogen. Ich glaube zum ersten Mal mehr als 60 Minuten. Macht nichts. Es war sehr eine schöne Episode. (1:01:47) Ich habe sehr Freude gehabt, mit dir zu sprechen. Und wenn es dir auch so gefällt, dann freuen wir uns auch an Feedback und hören uns. Karin (1:01:55) Und schicken dir natürlich, du weißt, Glitzer. André (1:01:58) Bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.
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