#41 Warum Wahrnehmung allein dein Leben nicht verändert

Shownotes

Ein geniales Leben entsteht nicht durch Zufall. Und auch nicht durch noch mehr Wahrnehmung, noch mehr Wissen oder noch mehr innere Arbeit.

Viele feinfühlige Menschen haben eine hohe Wahrnehmung. Sie spüren früh, wenn etwas nicht stimmt. Sie sehen Potenziale, Möglichkeiten, Dynamiken. Und trotzdem leben sie oft in Strukturen, die sie klein halten, müde machen oder innerlich leer lassen.

In dieser Episode sprechen wir über drei entscheidende Pfeiler, die unser eigenes Leben grundlegend verändert haben.

00:00:00 Intro & Glitzer 00:02:18 Wahrnehmung als Ausgangspunkt, nicht als Ziel 00:07:00 Wenn Wahrnehmung überfordert statt befreit 00:12:14 Initiationsmomente und innere Umbrüche 00:24:27 Wahrnehmung als Rohmaterial 00:28:50 Identität und der Mut zur eigenen Grösse 00:37:21 Grenzen setzen statt sich weiter anzupassen 00:45:00 Warum Business nicht automatisch frei macht 00:49:50 Das passende System für feinfühlige Menschen 00:54:21 Entscheidung statt endloser Impulse 00:57:25 Einladung zu The Key

Zuerst über Wahrnehmung. Nicht als Ziel, sondern als Rohmaterial. Wahrnehmung kann Orientierung geben – oder überfordern. Sie wird erst dann kraftvoll, wenn sie geführt wird und eine Richtung bekommt.

Dann über Identität, Mindset und Persönlichkeit. Nicht im Sinne von Selbstoptimierung, sondern als innere Entscheidung: Was mache ich nicht mehr mit? Wo höre ich auf, mich anzupassen? Viele Menschen scheitern nicht an mangelndem Mut, sondern daran, an alten Rollen loyal zu bleiben.

Und schliesslich über Business und Systeme. Denn Freiheit braucht ein Gefäss. Ein Leben kann innerlich noch so klar sein – wenn das äussere System diese Klarheit nicht trägt, entsteht wieder Enge. Nicht weil etwas falsch ist, sondern weil es nicht passt.

Diese Folge verbindet all das. Nicht theoretisch, sondern aus gelebter Erfahrung. Und sie zeigt, warum die Reihenfolge entscheidend ist.

Und warum die Masterclass „The Key“ passt – als Raum für Menschen, die spüren, dass jetzt eine echte Entscheidung zur Veränderung ansteht.

Transkript anzeigen

André: Diese Episode ist für alle, die ihr Leben wirklich verändern möchten, die dieses Jahr zu ihrem absoluten Lieblingsjahr machen. Und Karin und ich haben uns überlegt, dass wir eigentlich das reduzieren können auf drei Punkte. Drei wichtige Bereiche, die für uns in unserem Leben eine große Rolle gespielt haben, dass wir da stehen, wo wir jetzt stehen. Und in dieser Episode, wenn du wirklich dein Leben verändern wirst, kannst du diese drei Punkte für dich auch nutzen.

00:00:29: Wir hören uns gleich nach dem Intro. Willkommen bei «fein und fühlig».

Karin: Dein Kick für Intuition, Spiritualität und Business.

André: Hi, wir sind Karin und André, Unternehmer, Mentoren und Ehepaar. Wir sprechen über gelebte Spiritualität, über Transformation und Freiheit. Und über Business, das sich erfüllt und dir den Erfolg schenkt, den du wirklich willst. Klar, fühlend, glitzernd.

that line.: Und jetzt viel Spass bei der neuen Episode «fein und fühlig». Hello, hello.

Karin: Hello, noch die Haare gerichtet.

00:01:04: André Noch schnell die Haare gerichtet und jetzt geht's los.

00:01:07: Karin Jetzt geht's los. So schön bist du da. Ja, ebenso.

André: Mit neuen Jeans. I like it. Mit neuen Jeans.

Karin: Mit neuen Jeans. Mit neuen Jeans, ja, die haben wir heute gekauft. Also, man sieht dich ganz neu. Okay.

00:01:20: Also, man, ich.

André: Und es ist was Gutes.

Karin: Ja, es macht dich so...

00:01:28: André Ich bin ganz gespannt. Ich auch. Wir haben uns unterhalten für die heutige Episode. Viele stehen ja direkt heute an diesem Punkt noch. Das Jahr ist noch frisch. Man hat ganz viel vor.

00:01:43: Man möchte ins Tun kommen. Es ist sehr viel Aktivität. Es ist vielleicht auch ganz viel von den Träumen und Vorstellungen, was in diesem Jahr passieren wird. Und da passt es doch, dass wir einfach mal darüber sprechen.

00:01:53: wo wir stehen, warum diese Punkte, die wir in diesem Podcast, in dieser Episode ansprechen, tatsächlich uns zum Erfolg geführt haben, zur Seelenvision, zur Seelenmission.

00:02:05: Karin Zu einem genialen, freien Leben.

André: Genau. Und was diese Punkte sind und vielleicht auch, durch welche Struggles wir durch sind, was wir verändert haben bei uns. Und das sind die drei Punkte, über die wir heute sprechen.

.: Karin Right.

Woche.André: Glitzer des... Glitzer der Woche.

Karin: Glitzer der Woche? Ich glaube, Glitzer der Woche ist... Wir waren ja am Xavier Naidoo Konzert. Wir waren die 001 und 002 der B-Tickets.

fantastische Story.André: Das ist eine ganz fantastische Story.

line.: Karin Mega. Und es war wirklich, wirklich berührend. Ich musste da irgendwann weinen. Du hast mal zu mir geguckt.

breaks.: Ich hatte die Tasche nicht dabei, nur das Handy. Und ich hatte keine Sucht dabei. Währenddem habe ich gemerkt, dass so ein Kitzeln in der Nase ... Wenn du weisst, jetzt kann ich es nicht mehr aufhalten, es bewegt mich so sehr.

Saft.: André Die Schleimhäute schwellen an, und jetzt fliesst der Saft.

Karin: Dann weiss ich, ich kann es nicht mehr aufhalten. Ich hab's im richtigen Moment rübergeguckt. Wie bei einem Film. «Meinst du jetzt?» Nicht, dass war der Glitzer, aber generell den ganzen Abend.

no extra.: Wir hatten da ja einen VIP-Dinner und mega. Und das erste Mal auch ein VIP-Chauffeur im Sinne von ... Nicht Chauffeur, aber ... Wir durften das Auto abgeben und es wurde parkiert.

that.: Das ist schon so, wie Business Class fliegen ist, so Business Class ans Konzert zu gehen. Ja, I like.

00:03:37: André Und gibt es auch was über das Konzert noch zu sagen?

that.: Karin Natürlich, dass es sehr bewegend war. Ich finde, als Ausnahmekünstler gehen wir ja nicht so viel an Konzerte. Ich mag das nicht so mit ganz, ganz vielen Menschen. Das heisst schon ziemlich was, wenn ich sage, ich will an dieses Konzert.

00:03:55: Es war sehr bewegend. Diese Stimme, wow. Zweieinhalb Stunden. Nicht nur kein falscher Ton, sondern eine bewegende Stimme.

line.: Nicht nur gesanglich mega, sondern auch emotional mega. Es war toll.

André: Es war ein schöner Abend mit dir. Tatsächlich fand ich es sehr toll, wie er das Publikum einfach ... Wir kommen ja dann vielleicht auch noch bei uns drauf, zu diesem Glitzer, was da an Identität da ist. Gerade bei Künstlern sieht man das oft.

.: Und das hat mich wirklich umgehauen nach dieser Zeit. Ich hatte ja auch ein bisschen schwierige Zeit jetzt gehabt, da über die Mikroben-Zeit. Und das war schon was. Mein Glitzer der Woche ist was ganz anderes.

.: Mein Glitzer der Woche waren die Gespräche, die ich geführt habe mit wundervollen Menschen, die sich entschieden haben, ihr Leben zu verändern und die in Programme von uns gesprungen sind und auch Menschen, mit denen ich Gespräche geführt habe, die schon sehr lange bei uns, sagen wir immer, im Universum rumfliegen. Und zu sehen, dass es – und da werden wir auch noch heute sprechen – dass es manchmal gar nicht viel braucht, um tatsächlich diesen Entscheid für sich zu gehen, damit neue Möglichkeiten kommen. Und das war extrem berührend, weil viele Personen ein Leben haben, wo sie ganz genau wissen, dieses Leben möchte ich nicht weiterführen.

00:05:26: dann braucht es diese Entscheidung. Sollte man sich irgendetwas machen? Dass meine Uhr nicht immer dazwischen ...

00:05:32: Karin Wir hatten diese Woche auch ganz viele Rückmeldungen. Wir haben immer per se viele Rückmeldungen, aber Rückmeldungen, die wirklich so tief gingen von ehemaligen Kunden, die uns per Social Media kommentiert haben, die uns geschickt haben, wo sie stehen, wo man merkt, das wirkt so enorm nach, Eine Frau hat mir geschickt, die an unserem Retreat war im Sommer, dass sich das ganze Leben verändert hat. Sie hat einen neuen Partner, sie hat eine neue Aussicht im Business.

00:06:05: Sie sagt, es sei unfassbar, was in diesem halben Jahr passiert sei. Da geht so das Herz auf. Oder auch Menschen, die ... Die war vor vier Jahren in unserem Coaching, die runtergeschrieben haben, es war jeder Cent wert, seitdem ich bei euch bin.

00:06:27: Es geht einfach mein Business durch die Decke. Nicht nur die, die aktuell auch da wirklich ins Tun kommen, sondern dass es so nachwirkt. Das ist einfach Seelenbestimmung, wenn du einfach merkst, das macht die nicht auf der Uhr, sondern im ... Im Herzen.

.: André Ja, das ist toll. Das ist absolut bewegend. Auch zu sehen, wie sich die Wahrnehmung verändert. Das ist einer unserer Punkte.

line.: Wir haben unser Business gestartet, wenn du diese Episode zum ersten Mal hörst und uns noch nicht kennst. Wir haben unser Business gestartet und es war ganz was anderes. Ja.

that line.Karin: Also nicht mit Innendekoration oder so. Ja, genau.

André: Aber schon Beratung, Coaching, aber ein ganz anderes Thema. Ich erinnere mich noch an diese Zeit. Die Wahrnehmung war da. Die Wahrnehmung war sehr gross.

.: Das war auch ein Grund, weshalb wir uns selbstständig machen und Unternehmen aufbauen. Zeitgleich war die Wahrnehmung sehr fokussiert auf etwas Bestimmtes. Nämlich so, wie ich es gekannt habe, dass ich meine Hellsinne eigentlich eingesetzt habe für das Unternehmen oder die Organisation, in der ich gearbeitet habe. Wer kann gut miteinander?

.: Was für kreative Ideen sind da? Was für Möglichkeiten gibt es? Und das war so dieser Punkt, wo die Wahrnehmung da war. All das andere war für mich privat.

.Karin: Ja, ganz lustig. Ich habe gerade heute einen Podcast von einer Topmanagerin gehört. Sie hatte ganz grosse Jobs bekommen, ganz grosse Firmen. Erst nachdem sie gesagt hat, sie müsse etwas im Leben ändern und Coaching oder sogar Hypnoseausbildung gemacht habe, hat sie gemerkt, das sei gar nicht normal.

it.: Dass ich Menschen ansehe und Dinge sehe, das hat sie immer genutzt in ihrem Job als Topmanagerin, weil sie genau immer die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt gematcht hat. Dass sie Dinge gewusst hat, wo sie gedacht hat, das ist einfach mein Fachwissen, und erst in dieser Ausbildung gecheckt hat, nein, das sind ja Hellsinne. Ich glaube, das geht ganz vielen so.

00:08:56: André Ja. Oder an dieser Schwelle zu stehen und zu denken, meine Wahrnehmung kann ich das? Fühle ich mich auch manchmal überfordert mit dem? Wie kann ich das dann fokussieren?

00:09:08: Und wenn du jetzt zuhörst und denkst, schön wäre es auch mal zu wissen, wenn ich so fokussiert die Wahrnehmung einsetzen könnte. Ich hatte ja nie das Thema mit dieser Wahrnehmung, dass ich es nicht wahrgenommen habe. Das war nicht das Thema. Die Überforderung war eher, damit zu sehen, die anderen haben das nicht.

.: Und dann vielleicht auch, sich als sonderbar zu fühlen. Oder ich gehöre nicht dazu. Oder ich bin ganz anders. Das, was für die anderen gilt, gilt für mich nicht, weil ich ticke ganz anders.

that.: Diese Schiene war es bei mir eher.

line.Karin: Bei mir war es schon noch anders. Als ich körpertherapeutisch ausgebildet wurde, kam es tatsächlich so stark zurück, dass ich wirklich Dinge gesehen habe, die ich gedacht habe. Ich sehe nur Menschen, die in Diagnosen stecken, sagen wir mal so. Ich habe wirklich Botschaften bekommen oder Dinge gewusst, die ich nicht wissen konnte.

breaks.: Ich habe das gar nicht so eingesetzt, Im Job, glaube ich. Aber nicht so auf diese wirkliche Art, wo ich gemerkt habe, ich habe das schon noch mehr als Spooky erlebt als bei dir, glaube ich. Dass ich in der Nacht geweckt wurde, dass ich ... Vorahnungsträume hatte.

00:10:31: Das war für mich schon mega spooky und auch so, dass ich es nicht greifen konnte. Ich hatte nicht das Gefühl, ich kann das wirklich einsetzen, weil ich es nicht lenken kann. Ich kann nicht wollen. Wenn ich will, dann sehe ich genau nichts.

.: Ich kenne viele. Aber wenn es nicht darauf ankommt, habe ich plötzlich Vorahnungen, wo ich nicht mal weiss, dass es Vorahnungen sind. Was soll ich mit dem? Ich kann es nicht einsetzen, wenn es nicht abrufbar ist.

.: Das war eher das Thema, das Gefühl zu haben, das ist spooky, Dinge zu sehen oder nachzumerken. Ich bin da irgendwie nicht alleine, aber es ist nirgends ein Mensch da. Das ist auch ... Ja.

that line.: Mir war es eine Zeit lang so, dass ich gedacht habe, was stimmt mit mir auch? Vielleicht medizinisch nicht.

André: Aber du hast das nie irgendwie abgeklärt oder so?

that.Karin: Ich glaube, in dieser Zeit hatte ich auch viele Körpersymptome, weil ich wollte sie unterdrücken. Ich kenne auch viele Körpersymptome, Müdigkeit. Mir ging es auch mental nicht wirklich gut, weil ich dachte, es stimme etwas nicht, es sei ein Umbruch. Das sind typische Initiationsmomente im Leben, wo du nicht das normale Leben leben kannst, wo du denkst, das müsstest du jetzt leben, sondern es schiebt dich etwas aus der Bahn.

.: Und das sind immer Hinweise. Man fühlt sich meistens in diesen Momenten scheiße. Entweder bekommst du eine Kündigung oder es klappt alles nicht oder du hast das Gefühl, du struggelst nur noch. Aber es sind eigentlich Hinweise, wo das Leben sagt, hey, diese Bahn wird es nicht werden.

.: Du darfst was ändern in deinem Leben.

.André: Das ist ganz unterschiedlich. Wenn wir mit unseren Kunden sprechen, hören wir ganz unterschiedliche Geschichten. Es kann sein, dass du ein cooles Ausgangslager hast, und trotzdem drängt dich etwas in dir, dich zu verändern. Oder du bekommst scheisse vor die Füsse geknallt und musst damit umgehen, oder etwas passiert bei dir im Leben, wo du sagst, ob du es manifestiert hast, ob du es wirklich willst.

line.: Dann geht es von da aus weiter. Auf jeden Fall ist es so, dass wir diese Wahrnehmung erkennen. Es ging mir so, das sei eine Ausgangslage. Die Wahrnehmung ist nicht das Ziel.

.Karin: Es ist eine Fähigkeit, die ich habe, die ich nutzen muss. Es ist nicht per se einfach ...

.André: Ich habe das schon früh gemacht, aber nicht primär für mich. Ich habe das immer im Dienst gestellt für andere. Für die Organisation, das Unternehmen, den Chef, das Team, die Abteilung, in der ich war. Ich war auch Führungskraft und habe das dort eingesetzt.

00:13:22: Und das war immer spannend, dass bei uns Projekte durchgeflutscht sind, die an anderen Orten undenkbar gewesen wären oder das Team hatte Freiheiten und konnte tun und machen und hatte Möglichkeiten und bei anderen war das irgendwie ganz eine komische Stimmung. Das führe ich sicher darauf zurück.

Karin: Hattest du nie so ... Ich habe immer das Gefühl, ich habe mehr gestruggelt in dieser Zeit, auch mit Dingen zu spüren, Emotionen zu spüren. Es ist ja nicht nur zu wissen ... Also bei mir jeweils nur zu wissen, okay, irgendwie habe ich Fähigkeiten, dass Menschen matchen, dass ich einfach Dinge kann, sehe, Muster kenne.

.: Aber auch natürlich Dinge zu spüren, mehr zu spüren, Emotionen zu spüren. Hattest du da nie einen Struggle?

.André: Doch, ich habe in einer meiner letzten Episoden, wo es um diese dunklen Gedanken ging, ich glaube, das war Episode 40, da habe ich ja darüber gesprochen. Ich habe ganz viele von diesen dunklen Gedanken über längere Zeit gehabt, das bedingt von der Kindheit. Und ich habe dann immer gedacht, ich muss mich sehr damit beschäftigen. Das hat einen grossen Teil von meinem Sein eingenommen.

.: Ich war sehr glücklich. Dann kam diese Zeit, kam diese Geschichte wieder. Dann hat es mich wieder runtergerissen. Es war immer ein Schritt vor, zwei zurück.

00:14:45: So habe ich mich lange gefühlt. Das hat auch mit der Wahrnehmung was gemacht, weil ich irgendwann begonnen habe, meine Wahrnehmung zurückzufahren, weil es körperlich wurde. Und wenn es körperlich wird, dann ist es wie Survival Mode. Dann geht es ins Überleben.

00:15:04: Wenn du Schmerzen hast, kennst du das. Dann will der Körper die Aufmerksamkeit und dann lenkst du das dahin. Und es wird dann eigentlich immer noch schlimmer, weil der Fokus so auf dem Schmerz ist oder auf dem, was nicht funktioniert, was das Problem ist. Und das hat dann wie meine Wahrnehmung überschattet.

that line.: Du hast noch eine therapeutische Ausbildung gemacht. Die war bei dir entscheidend für deine Veränderung der Wahrnehmung.

Karin: Ja. Da konnte ich sie einfach nicht mehr wegdrücken. Vorher hatte ich Phasen, in denen ich nur an das glaubte, was ich sehe und anfassen kann. Als Anderes war es sehr rebellisch.

00:15:43: Das war alles Humbug, das war alles Hokus-Pokus. Und als ich dann in diese Ausbildung ging, körpertherapeutisch, aber auch energetisch mit Meridianen zu arbeiten, kam das plötzlich einfach zurück. Und dann war ich die, die ich eigentlich ja nie sein wollte. Ich wollte ja nie die sein, die im Wasser war.

breaks.: Man kann sie ja nur anfassen usw. Das hat mich auch in der Identität extrem viel ... Es war eine Identitätskrise, kann man nachsagen. Jetzt bin ich die, die Dinge spürt, die überschnappt, die Dinge spürt, die andere nicht sehen.

line.: Und was mache ich damit? Und wer bin ich dann überhaupt? Und dann hatte ich natürlich auch diese Richtung, die viele kennen, mediale Ausbildung usw. Und dann habe ich gemerkt, in dieses Dogma will ich auch nicht.

.: Da herrschen sehr viele Dogmen, finde ich. In diese spirituelle, esoterische Richtung war es überhaupt nicht meins. Aber was anderes gab es nicht so. Auch in der Ausbildung wurde das nie thematisiert.

.: Ich fand mich extrem los darin. Dass das alles zurückkommt und du weisst nicht, was mit dir geschieht, wie du das anwendest, war nicht mal ein Thema, sondern einfach so, wie überlebe ich das? Wer bin ich? Das war ein Riesenthema in dieser Ausbildung.

line.: André D.h., du hast dich mit der Wahrnehmung beschäftigt und hattest das Gefühl, du kommst da vorwärts.

no extra.Karin: Nein. Also, was heisst vorwärts? Die Warnung hat mich natürlich vorwärts gedrängt. Ich ging, also dass man sich so vorstellen kann, es war nicht so eine sanfte Geschichte, sondern, und das kennen viele oder werden viele kennen, weil viele werden immer feinfühliger, ich ging in einen ÖFA-Bus und plötzlich habe ich Bilder gesehen von Menschen, die Dinge erlebt haben.

00:17:41: Ich habe Emotionen gespürt. Das war wie ein mit zehn Radiosender plötzlich aufgehen. Ich merkte, dass es mich auch überlastet. Ich war ständig müde, hatte extreme körperliche Symptome, und es war überhaupt nicht mehr schön.

.: Das war schon sehr belastend. Es hat mich dazu gedrängt, etwas zu tun. Natürlich habe ich zuerst den schulmedizinischen Teil abgeklärt, auch mit den Symptomen, aber es war wie als Kind auch schon ... Das muss psychisch sein.

00:18:14: Das ist Stress.

.André: Ich habe vorhin noch gefragt wegen der Abklärung. Es stimmt nicht ganz, dass wir es nicht abgeklärt haben. Wir haben vor ein paar Jahren mal eine Messung machen lassen.

Karin: Ja, Hirnstrommessung.

00:18:28: André Genau, eine Hirnstrommessung. Ich packe den Link mal rein, wenn sich das für jemanden interessiert. Damals war ja die Geschichte noch mit deiner Mama und den Symptomen der Demenz. Dieser Verein setzt sich dann ein, dass ganz viele Gehirnareale wieder über stimulierende Musik, neuroaktive Musik, dass man die wieder aktivieren kann.

00:18:58: Und das hat ja wundervoll bei deiner Mama dann funktioniert. Ich wollte aber jetzt nicht die Geschichte eigentlich erzählen, sondern eine andere.

with that.Karin: Sondern, dass sie gar nicht gewusst haben, dass wir wahrnehmungstechnisch anders unterwegs sind und so. Und bei den Hirnstrommessungen, bei der Auflösung, dann wird man so erklärt...

.: André Genau, beim Screening und dann bespricht man die Resultate.

Karin: Und beim Besprechen der Resultate hat sie mich angeguckt und gesagt, das sind Messungen von jemandem, der hellsichtig ist. und hat mich so angeguckt. Und die wusste das nicht. Und dann habe ich gesagt, ja, ja.

.: Zu diesem Zeitpunkt war das für mich natürlich klar. Es war aber sehr spannend, dass man das in den Hirnmessungen tatsächlich erkennt. In dieser Form, wie das ... Ich glaube, Hoffner heisst das.

.: Da hat ja auch ganz viel zu Lebzeiten mit ... mit verschiedensten Schamanen usw. zusammengearbeitet.

two lines.André: Ich glaube, Gunther Ahaffelder. Wenn dich das interessiert und du uns zuhörst, packe ich dir einen Link in die Show-Notes. Da kannst du dich gerne auch mal melden. Wir haben das gemacht, weil das sehr spannend war, weil man über diese Wahrnehmung tatsächlich auch seine Fähigkeiten ganz konkret, Beispielsweise beim Sporttraining.

.: Es gibt auch ganz viele, die über Rehabilitationstraining quasi dann wieder die Gehirnleistung oder die Fähigkeit der Vernetzung des Gehirns ankurbeln, Impulse senden und neue Synapsen tatsächlich bilden.

Karin: Und Stress reduzieren.

.André: Genau. Und weil die Hunderte, Tausende von Menschen über die Jahre untersucht haben, haben die eine extreme Bandbreite und können auch sagen, wo diese Fähigkeiten geklustert sind, wo sie hinkommen. Das war auf jeden Fall spannend. Ich habe das auch gemacht.

line.: Da sieht man tatsächlich auf dieser Chart, wo die Fähigkeiten liegen. Man kann das wirklich wissenschaftlich oder zumindest auch jetzt Vom Gehirnstrom her kann man das aufzeigen.

.Karin: Man bekommt ja so persönliche, neuroaktive Musik. Das war ganz spannend. Wenn ich die höre, habe ich auch Visionen dabei. Also ich habe ja eh immer oft Visionen, aber da kann ich die tatsächlich...

that line.: Mein Gehirn findet dann so... Das sind ja die Betaströme, die werden dann ausgeglichen. Schon coole Sache.

André: Eigentlich sind wir ein bisschen abgeschweigt. Wir können also die Wahrnehmung messen. Heute können wir Aspekte von der Wahrnehmung messen. Für mich ist diese Wahrnehmung, und war das ja lange Zeit, einfach ein bisschen lustig.

it.: Das war schön, die zu haben. Irgendwann habe ich festgestellt, ich kann für mich einen Vorteil ziehen, z.B. im Job, aber ich habe das nicht wie niemandem gesagt, ich habe das nicht wirklich strategisch verfolgt, sondern es war für mich wie, das ist mir nützlich, ich mache das für mich in meinem Job, damit es dem Team besser geht, damit die Resultate für das Unternehmen usw. Teil der Fähigkeiten.

00:21:55: Genau, das war für mich klar. Ich habe aber nur diesen Teil genommen, der einfach da war. Ich habe mich immer dafür interessiert, aber ich habe das nicht weiterverfolgt. Ich habe Kurse schon gemacht, aber auch mediale Kurse.

line.: Das war aber nie das, wo ich gesagt habe, das war persönlich interessant. Das war für mich. Ganz viele kennen ja die Situation, dass, wenn man entdeckt, oder das zum Problem wird, dass die Wahrnehmung zu hoch ist, zu gross, zu überwältigend, oder das einem interessiert und zieht, dann geht man einfach in der Wahrnehmungsschiene weiter. Dann macht man Kurse.

.: Bilde sich weiter. Aber wirklich passiert ist eigentlich nichts.

that.Karin: Nein. Man macht das dann für sich zum Einordnen. Ich habe das gemacht zum Einordnen und gemerkt, aha, okay, das ist auch nicht normal, dass ich bei Medialitätskursen diese Dinge kann, die andere üben. Für mich war das so, was übt ihr denn?

that line.: Es geht ja nicht ums Vergleichen. Gleichzeitig wurde mir klar, das scheint schon aussergewöhnlich zu sein. So kann ich das eher ansteuern. Es war interessant, es hat mich interessiert.

that line.: Als ich als Körpertherapeutin gearbeitet habe, hat es mich geprägt, weil ich gemerkt habe, ich sehe die Energien. Dann sagt ein Schulbuch, du musst das und das machen. Ich sehe aber die Energien. Was mache ich da?

00:23:21: Ich merkte, wie schnell die Energien sich verändern, wenn ich so arbeite. Aber ich kann doch nicht so arbeiten. Das hat mich doch niemand gelernt. Ich hatte da schon auch noch so ...

00:23:34: Wie mache ich das jetzt? Oder dass Menschen mich angesprochen haben und teilweise auch ... Viele haben jeweils so ein Ding draus gemacht, so, ah, du machst mir Angst, weil ich Dinge gesagt habe, nicht extra, sondern einfach Dinge gesagt habe, wie weisst du das? Du machst mir Angst.

.: Oder plötzlich kam der Chef und hat gesagt, soll ich diesen Flug buchen oder nicht? Kannst du mal reingucken? Ich dachte, was reingucken? Die anderen haben das schon eher gesehen.

00:24:00: Da habe ich gedacht, das kann ich ja gar nicht. Ich habe mir das anders vorgestellt. Aber grundsätzlich habe ich das nicht wirklich genutzt. Natürlich als Sozialarbeiterin habe ich gemerkt, da spüre ich was.

00:24:13: Dem Kind geht es nicht gut, aber ich habe ganz schnell gemerkt, das kommt dem Team nicht gut an.

André: Was war denn der Punkt, wo es gedreht hat? Es ist für mich ein bisschen Rohmaterial. Es ist ein Geschenk. Eine erhöhte Wahrnehmung ist für die einen ein Fluch, für die anderen ein Geschenk.

no extra.: Es kann für alle ein Geschenk sein, das können wir wirklich sagen, auch nach unserer Biografie. Aber das ist ja wie Rohmaterial, wie Ton. Aus dem Ton musst du was machen.

line.Karin: Ich kann ja für mich sprechen. Als ich mich entschieden habe, das wirklich einzusetzen und Raum und Platz dafür gemacht habe ... Ich musste es zuerst ausbilden, das, sondern ich habe plötzlich angefangen, Felderlese-Coachings anzubieten, wo ich Felder von Menschen gelesen habe und plötzlich gemerkt habe, ich sehe Dinge. Und das wird immer mehr und ich kann das immer besser.

line.: Und erst da, wo ich wirklich entschieden habe, es einzusetzen, tatsächlich, dann wurde es anders. Und dann wurde es plötzlich nicht nur einfach, da ist noch irgendwas, da bin ich ein wenig seltsam, sondern das hat was mit meiner Seelenbestimmung zu tun.

it.André: Ich kann mich genau erinnern, an welchem Punkt es bei mir war. Es wurde immer klarer in meinem Leben. Wir hatten schon ein Haus, uns ging es gut, wir waren Doppelverdiener, wir hatten keine Kinder. Finanziell alles war wunderbar.

00:25:39: Trotzdem war innerlich die Herausforderung, dass wir uns seelisch nicht abgeholt gefühlt haben, dass wir seelisch nicht weitergewachsen sind.

Karin: Als hätte noch etwas gewartet. Als müssten wir etwas kreieren. Als wäre das Abarbeiten des Lebens nicht das Richtige.

André: Ich habe in diesem Sinne viel gearbeitet, viel Präsenzzeit. Ich war oft zusätzlich am Abend noch weg, auf Events, Netzwerkanlässe usw. Irgendwann habe ich gemerkt, ich will das nicht. Ich dachte immer, das mache mir Freude, aber nicht so, wie ich eigentlich möchte.

.: Nicht die Fühlung.

.Karin: Genau.

.: André Dann habe ich immer mehr gemerkt, die Menschen, die ich treffe, mit denen das wirklich tolle Projekte sind, die haben alle diese Fähigkeiten auch. Da habe ich mir gedacht, okay ... Ich konnte immer mehr darüber sprechen. Ich habe das auch immer mehr gemacht und kein Blatt mehr vor den Mund genommen.

line.: Irgendwann war das auch in der Organisation, in der ich gearbeitet habe, klar. Dass ich da anders unterwegs bin, dass dieses Sonderlingsein, dieses Anderssein, ein Teil von meinem Brand war, wenn du so willst, von dem, wie ich bin und meiner Identität. Das war für mich der Moment, wo ich gemerkt habe, will ich einfach so weitermachen und mich anpassen, oder will ich selber entdecken, wer ich sein kann, wenn meine Wahrnehmung tatsächlich nicht mehr gedeckelt ist? Ja.

breaks.: Das war für mich der zweite Punkt, wo ich gemerkt habe, nein, und dann haben mich auch immer mehr Dinge gestört. An der Organisation, nicht am Team, nicht mit den Menschen, die ich direkt gehabt habe. Aber ich habe immer mehr gesehen, da sind Themen da oder unlösbare Dinge, gar nicht lösen muss, weil es ist nicht mein Auftrag. Es ist nicht meine Seelenbestimmung, da drin zu sein und den Dreck zu wühlen und irgendwie zu hoffen, irgendwann sind die Probleme weg von dieser Organisation oder irgendwann ist das Umsatzziel erreicht und dann kommt das Nächste, sondern das hat sich ganz anders angefühlt.

00:27:37: Dann hatten wir diese wundervolle Frau, die uns mit einem Sack vor die Füsse geknallt hat, vor den Latz geknallt hat und uns gesagt hat, warum macht ihr nichts zusammen.

?Karin: Und der Klassiker ist natürlich das ... Also, wie meinst du das? Also, wir wissen nicht, was du meinst. Auch wenn ich Menschen treffe und ihnen sage, wieso machst du eigentlich nichts draus?

.: Also, wie meinst du das? Ich kenne das so gut, oder? Und anstelle, dass du sagst, nein, haben wir gesagt, da ist irgendwie ... Ich habe ja noch körperliche Symptome gemacht.

.: Das wurde immer herausfordernd in meinem Job im Team. Und ich habe gemerkt, das Leben drängt mich gerade, dass ich etwas ändern muss. Menschen verändern ja nicht per se einfach gerne. Das muss man auch sagen.

end.: Ich habe einfach gemerkt, es wird unbequemer. Und ich will nicht, dass es so unbequem wird, dass es mich raushaut, dass ich keine Wahl mehr habe, sondern ich will dem Glitzer folgen.

André: Dem Glitzer folgen, das heisst auch, dass natürlich das Thema der Identität da war. Ja. Das war gar nicht so auf dem Schirm. Bei mir war es zumindest eine längere Zeit, auf jeden Fall zwischen 20 und 30, und ein paar Jahre noch in den 30ern.

00:29:05: Ich dachte, ich habe schon eine gute Wahrnehmung.

with that.Karin: Ich nutze das ja schon. Ich nutze das ja schon.

.André: Ich dachte dann auch, ich entwickle meine Persönlichkeit schon weiter. Ich habe aber unterschätzt, wie wichtig es ist. Natürlich wusste ich ganz viel, auch meine Ausbildung, Kommunikation und Psychologie, wie das eigentlich funktioniert, wie das Verhalten ist. Ich habe aber erst spätzünder, zwischen 30 und 40, erkannt, was für eine coole Schraube das ist, wenn du an deiner Identität, an deiner Persönlichkeit, an dem du arbeitest, was du über dich denkst, was du über die anderen denkst.

Karin: Dass du denkst, wer du bist.

André: Genau. So ein bisschen diese grundsätzliche Arbeit. Wir hatten im Yoga doch mal eine Situation, wo man sich über eine halbe Stunde mit einem Partner immer wieder ... Who am I?

Karin: Who am I? Ich habe diese Übung nicht verstanden. Ich verstehe sie heute noch nicht.

.: André Und das hat mir nochmal ... Doch, doch, bei mir hat das schon was ausgelöst.

that.: Karin Ja, ich weiss, du warst so ... Und ich dachte so, nein, ehrlich, ich komme nicht daraus.

line.: André Ja, aber dann sagst du was und dann fragst du wieder diesen Satz und dann gehst du immer weiter und merkst, irgendwann fallen dir keine Worte mehr ein. Irgendwann kannst du nicht mehr erklären, ich bin ein Mann, ich bin eine Frau, ich bin verheiratet, ich habe diese Profession oder diese Fähigkeiten. Dann merkst du, wie fragil diese Identität ist, wenn man sie infrage stellt. Das hat mich aber dazu gebracht, mich neu zu definieren und für mich ein neues Mindset aufzubauen.

00:30:40: Das hängt damit zusammen. Und ich glaube, dann hat es gewechselt. Dann war auch klar, okay, wir wollen nicht zweigleisig fahren, wir wollen nicht angestellt bleiben und ein Unternehmen aufbauen, sondern wir gehen da all in.

that line.: Karin Und auch kreieren ein Leben. Wir kreieren ein Business. Wir sind nicht so losgegangen, dass wir gesagt haben, wir wollen Unternehmen werden, wir wollen ein Business machen, wir wollen erfolgreich sein. Im Gegenteil.

line.: Erfolg war ganz oft definiert zwischen Stress und nicht herzlich und blablabla. Wir sind los, weil wir gesagt haben, wir wollen unser Leben gemeinsam ... Wir wollen nicht auseinander leben, wir wollen nicht nur noch am Abend uns sehen, wir wollen nicht, dass irgendeine Organisation sagt, wann ich wo zu sein habe, wann ich Ferien oder Urlaub haben möchte oder darf, was ich mit meiner Lebenszeit mache. Das wurde plötzlich so klar.

00:31:38: Das war wie Schuppen von den Augen. Du kannst ja nicht in diesem System sein, wenn du diese Schuppen von den Augen nicht hättest. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele denken, jetzt habe ich eine Organisation, die mir sagt, ich muss um 8 Uhr irgendwo sein, einstempeln, gewisse Dinge machen und um 18 Uhr wieder ausstempeln. Mein Papa hätte wahrscheinlich gesagt, ja, aber du musst ja arbeiten.

that.André: Ja, das haben wir so mitbekommen. Ganz viele. Was gibt es für Alternativen? Genau, so war der Punkt.

start.: Und bei der Identität habe ich dann gemerkt, ich stelle meine Fähigkeiten einfach immer dem Label zur Verfügung dieser Position, die ich gerade innen gehabt habe. Beim Marketing wusste ich immer, wie eine Planung ausschauen muss, damit sie erfolgreich ist. Und die hat auch immer super performt. Das war immer super.

00:32:30: Aber das habe ich nicht über das Wissen gemacht, sondern über das Anzapfen von diesem ... War die wahrscheinlich bewusst? Nein, über dieses übergeordnete Wissen, dieses Hellwissen.

.: Karin Ich glaube, vielen ist es nicht bewusst, die in solchen Jobs arbeiten, dass es eigentlich Fähigkeiten sind, die hellsinnig sind.

André: Ich weiss nicht, wie es dir ging, aber diese Grösse zu anerkennen und trotzdem demütig zu bleiben, also trotzdem zu wissen, ich stehe da erst am Anfang oder ich darf diese Schritte, die ich begangen bin, noch weitergehen. diese Grösse auch zu schaffen, diese Räume zu schaffen, für sich selber zu sagen, ich halte mich nicht mehr klein, ich halte mich nicht mehr zurück. Ich bin nicht derjenige, der jetzt einfach 20 Prozent seiner Fähigkeiten einsetzt, sondern ich habe für mich erkannt, da will ich mehr.

paragraph.Karin: Ja, und gleichzeitig waren das schon auch sehr viele Fragezeichen. Wie mache ich das? Ich bin ja kein Unternehmer. Ich habe die Fähigkeiten, aber wie kommen die Fähigkeiten in ein Business, das funktioniert?

that line.: Viele sagen mir dann, ich weiss, ich habe die Fähigkeiten, ich nutze die teilweise auch bewusst oder unbewusst, aber es macht ja noch lange kein Business draus. Weil viele sagen, ich kann das ja nicht, ich wüsste ja nicht mal, wo anfangen.

einen Unterschied.André: Also Business kommt ja dann noch. Ich möchte noch ein bisschen bei der Identität bleiben und ein bisschen von dir noch hören, was so ein ausschlaggebender Punkt war, wo du gemerkt hast, dass also diese Rolle oder diese Identität, die du hattest, gut zu seinem Job, ich weiss nicht, die Situation bei dir, bei deinem Chef auch, mit deinem Chef war ja auch sonderbar, dass du gemerkt hast, hey, nein, an dieser Schraube kann ich auch drehen und das macht einen Unterschied.

.Karin: Bei mir wurde es unbequem. Ich identifizierte mich sehr mit meinem Job als Sozialarbeiterin. Ich dachte, das sei sehr sinnvoll. Das war für mich immer schon wichtig.

00:34:27: Ich arbeitete nebenbei noch als Zeremonieleiterin. Ich legte mir Identitäten zurecht, aber nicht in die Grösse gekommen, die ich eigentlich gehabt hätte oder schon da ausgeprägt war. Und ich habe natürlich angeeckt. Obwohl ich so gefallen wollte.

line.: Die Energie kannst du nicht faken. Du kannst zwar so tun, als würdest du gefallen, aber die Energie, die du hast, kannst du nicht faken. Wenn du eine gewisse Grösse hast ... eine Seelenbestimmung, die sagt, dass jemand vorausgeht.

line.: Du siehst dich aber anders. Ich habe mich nie als Führungsperson gesehen. Ich hatte immer das Gefühl, ich sei die musische Person, die sehr empathisch ist, die mit Menschen arbeiten will, die helfen will usw. Aber ich habe mich nie in dieser Grösse gesehen.

line.: Natürlich wurde ich krank. Natürlich habe ich angeeckt. Natürlich habe ich es nicht verstanden, weil ich gedacht habe, jetzt bin ich doch so nett. Und jetzt mache ich doch alles.

00:35:36: Ich bin doch ein guter Arbeiter. Und ich mache das alles gut und will das gut machen. Und gleichzeitig weiss ich mittlerweile, wenn ich in den Raum komme, ecke ich auch teilweise an. Nicht weil ich jetzt irgendwie, ich weiss nicht was für Attitüde hätte, sondern weil meine Energie einfach, tada,

.André: Ja. Ich glaube, das geht ganz vielen so, die sich dann bei sich rumschrauben, an der Persönlichkeit.

uben.": Karin Runterschrauben.

00:36:03: André Und vor allem runterschrauben.

00:36:05: Karin Müde werden.

extra spaces.André: Ja, ja. Und immer kleiner drehen. Und irgendwann explodiert oder implodiert das ganze System.

Karin: Ja. Wir haben noch eine Freundin, die genau das gleiche Moment erlebt hat. Man kann das ja auch energetisch nachvollziehen. Wir sehen das ja, wenn Menschen in Situationen bleiben, wo sie einfach zu gross sind für diese Situation.

André: Für mich ist das so ein typisches Bild. Das ist eine Person, die in die erste Reihe gehört, aber in der zweiten Reihe spielt.

.: Karin und natürlich Schwierigkeiten bekommt mit der ersten Reihe. Das ist ständig jemand, der gefährlich ist.

.André: Der sagt an deinem Stuhlbein, wenn du das kennst, hast du eine Situation, bist vielleicht im Team tätig, und irgendwie wirst du blöd angemacht. Dann denkst du dir, aber ich mache doch meinen Job. Das sind auch energetische Feinheiten, die da spielen, weil es eigentlich um diese Grösse geht, um diese eigene Grösse. Die hat ja dann ganz viel gemacht, Die Identität ist oftmals – und das hört man ganz viel – aber zu diesem Zeitpunkt war bei mir die Identität nicht, ich müsse in die Frequenz schauen, mein höchstes oder mein bestes Self, die schönste Version, die ich sein kann.

breaks.: Natürlich sagen wir das auch. Aber an diesem Punkt war es eher etwas anderes. Meine Identität hat von mir verlangt, zu sagen, wo meine Grenzen sind. Meine Identität wollte von mir hören, was ich nicht mehr mitmache.

that line.: und weniger meine Grösse. Es war klar, dass ich das nicht mehr mitmache. Beispielsweise abends noch vier Stunden zu Events zu fahren und dann um halb neun, zehn nach Hause zu kommen, nach zehn, zwölf, 13, 14 Stunden. Das wollte mein System nicht.

00:37:57: Oder mein System, das habe ich lange nicht gecheckt, wollte auch nicht, dass ich meine Fähigkeiten länger deckele. Mein System wollte beispielsweise auch nicht, dass ich sehe, dass ich da ein Problem lösen könnte in der Organisation, energetisch beispielsweise, aber ich keinen Auftrag habe. Mein System wollte nicht mehr, dass ich Dinge, wo ich wusste, dass in der Organisation sie falsch laufen, dass ich weiter in der Situation bin, sie ansehen zu müssen, aber nicht handeln zu können.

spaces.Karin: Und sogar stützen zu müssen.

André: Genau. Weil Teil des Auftrags ... Das sind Dinge, bei denen ich gemerkt habe, da läuft doch was schief. Das kann ja nicht mein Leben sein.

00:38:46: Das will ich nicht, dass es mein Leben ist.

.Karin: Mir hat mein Leben dazu ganz viel gezeigt, dass ich von aussen kleingehalten wurde. Ich habe mich natürlich aufgelehnt, traurig gemacht, weil ich gedacht habe, ich will ja gar nicht in die erste Reihe, sondern ich will einen guten Job machen. Ich habe gemerkt, ich muss mich tatsächlich stimmen. Er kann mehr.

00:39:16: So, dass sogar ein Coaching stattfand im Team. Der Coach damals ... Ich hasste es, als er kam und als Letztes erzählte, dass er problemorientiert arbeitete. Das Problem war, dass er nicht hierhergehörte, weil er zu viele Fähigkeiten hatte und zu gross war.

00:39:40: für diese Stelle. Und ich fand das unverschämt. Ich fand das nicht als ... Du bist eigentlich überqualifiziert.

that line.: Du bist überqualifiziert, nach dem Motto, schon so nahegelegt, ich würde es ihr kündigen.

paragraph.: André Ja, genau. Gehen Sie doch, dann sind Sie die Probleme los.

.Karin: Ja, tatsächlich. Eigentlich sind Sie das Problem.

André: Dadurch die Blume.

.Karin: Und ich dachte, ich werde gerade gemobbt. Geht's eigentlich noch? Und der steigt einfach darauf ein. Aber die Engel konnten nicht lauter schreien.

00:40:13: Aber in dieser Situation merkt man es einfach nicht. Unsere Freundin hat ja auch eine Situation, wo sie gemerkt hat, für mich war das so, ich habe ja gesagt, ich weiss, es ist nicht immer so toll, wenn man in diesen Situationen steckt, wenn man so Dinge hört wie, hey, die Classic-Welt hat jetzt gerade den...

.André: Die hat was anderes vor.

that.: Karin Ich habe nicht gesagt, was anders war. Das wäre mega doof. Sondern ich sehe das Bild, die haben mir das Bild gezeigt, wie von einem Flugzeug, so ein Kampfjet, der irgendwie nach unten driftet. Dann hast du doch so einen Hebel, wo du dich mit dem Fallschirm ab...

00:40:56: Schleudersitz. Die haben mir einen Schleudersitz gezeigt. Dann habe ich gesagt, ich sehe jetzt gerade einen Schleudersitz. Du hast ihn einfach nicht gezogen, also wurde er gezogen.

00:41:07: In diesem Moment hat man das Gefühl, ich kann doch so klein bleiben, kein Problem. Diese Grösse, man weiss nicht ... Und dann?

André: Dann verliere ich die Stelle und was dann? Dann wird man meistens doch eingeladen, noch mal eine Runde zu drehen. Das Gleiche machen. Ich gehe dann einfach in eine neue Organisation.

.: Ich mache einen Ministep, aber prinzipiell treffe ich die gleiche Situation. Spätestens dann könnte man sein Leben in die eigene Hand nehmen und gucken, was meine Identität ist. Was trage ich dazu bei? Wie will ich denn sein?

00:41:40: Und welche Identität passt zu mir? Ich erinnere mich, wenn du mir mit 20 gesagt hättest, wer du sein möchtest, dann hätte ich gesagt, der, der ich bin. Ich habe mir damals gar nicht die Gedanken gemacht. Ich habe mich zwar früh für solche Dinge interessiert, Ich habe mir gar nicht die Gedanken gemacht, das kann ich wählen.

start.: Aha, ich kann das so einfach verändern. Das sind Dinge, bei denen wir bei unseren Kunden merken, die performen da so stark, und zwar nicht mit dem Geist, also nicht mit dem Willen, nicht primär mental, sondern weil sie sich dem öffnen. Wenn du eine gute Wahrnehmung hast und die ausbildest, und wenn das in Kombination geschieht mit dem ... Mit einer tollen Identität, mit etwas, wo du reinwächst, weil das deine Bestimmung ist, kreierst du ein unglaublich cooles Leben.

no extra.: Dann fallen dir gewisse Dinge auch in den Schoß, wenn du bereit bist, die Entscheidung zu treffen. Das habe ich auch gelernt. Kurz nach 20 habe ich ein Unternehmen an die Wand gefahren, mein eigenes. Ich war sehr jung und sehr ...

.: Ich war nur lieb. Mir fehlte die Business-Härte. Mir fehlte zu gucken, Was braucht denn das System, was braucht denn das Wesen vom Business, damit es genährt ist? Und ich habe einfach gedacht, ja, was reicht?

or end.: Ich habe nicht an die Sonne gedacht. Und dann ist es halt nicht wirklich gut gelaufen. Und das hat mir dann schon Dämpfer gemacht und Zweifel auch, ob ich dazu fähig bin. Das hat sich aber gedreht, weil ich gemerkt habe, ich kann immer wieder neu entscheiden.

.: Das war auch ein Change in meiner Identität, in meinem Wechsel. Ich wurde da erwachsener. Ich wusste, was ich wollte, und ich habe es auch durchgezogen. Ich habe dann für mich das auch ...

.: Ich habe so eine Tendenz. In der Bequemlichkeit ist mir wohl. Ich werde aber genauso gefordert. Ich weiss nicht, wer relaten kann, wenn du zuhörst.

00:43:42: Ich bin nicht der, der sagt, gib mir das nächste Abenteuer und das nächste. Ich finde es auch cool, wenn es einfach mal schön ist. Ich habe dann aber gemerkt, meine Entscheidung, meine Identität beeinflussen auch welche Wirkung ich haben kann. Da wurde mir klar, ich kann nicht mein Leben und das Leben der anderen verändern, wenn ich bleibe, wie ich bin.

00:44:07: Nicht, weil es was Schlechtes ist, sondern weil ich die Veränderung beim Gegenüber initiiere. Und daraus ist ja dann eigentlich das Business entstanden.

output that.: Karin Ja, weil wir gemerkt haben, wenn das natürlich ins Leben kommt, die Wahrnehmung plötzlich wirklich einsetzen zu können und zu wollen und dann die Identität dazu auch zu kreieren, dann merkst du sehr schnell, dann passt du nicht mehr wirklich ins System.

that.: André Ja. Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du dieses System von 8 bis 5 und Montag bis Freitag oder so diese geregelte Geschichte?

.Karin: Das eine. Und das andere ist auch das System im Sinne von, da gibt es eine Box. Du kannst auch ein Unternehmen, ein Business aufbauen nach einer Box. Bei mir war das zum Beispiel, ich bin Schiazo-Therapeutin und mache eine Schiazo-Praxis wie tausend andere.

line.: und arbeite eins zu eins in dieser Form, wie ich es gelernt habe. Und ja, ich kriere mir das. Und das ist ja auch nicht frei. Es heisst noch lange nicht, ein Business aufzubauen und ein Business zu haben.

.: Man ist frei oder man hat wirklich die Möglichkeiten, die Seelenbestimmung oder die Fähigkeiten zu leben. Das muss man auch mal sagen. Es ist nicht per se, die Form Business ist genau das Richtige. Zuerst ist mal Wahrnehmung, Identität, und aus dieser Identität wächst dann genau das Business, was dann auch passt und ein geniales Leben führt.

.: Du kannst ein Business aufmachen und genauso viel arbeiten und dich als Sklave vom System fühlen. Das muss man auch sagen. Wir wussten von Anfang an, das ist nicht der Weg. Es geht nicht per se nur darum, ein Unternehmen aufzubauen, sondern ein geniales Leben.

00:45:54: mit Unternehmen.

André: Das ist ja auch das, wo man sagt, ich gebe die Verantwortung ab. Für viele, und das war für mich damals auch, ich habe das aber dann mit den Tränen im Arbeiten gar nicht gemerkt, ich gebe so viel Verantwortung ab und werde eigentlich ein Gefühl der Ohnmacht bekommen.

Karin: Es ist eine Ohnmacht, aber auch Sicherheit. Wenn man immer weiss, man hat einen gewissen sicheren Job, man weiss, was man jeden Tag machen muss.

lines.André: Meine Wunde war natürlich, ich bin froh, ob ich die Sicherheit habe, weil ganz tief in mir war gespeichert, ich kann es ja nicht. Weil das mit dem Unternehmen beim ersten Anlauf nicht geklappt hat. Und wenn du früh solche Erfahrungen machst, dann speicherst du die irgendwie ein. Es gibt nur einen Weg, davon loszukommen, indem du neue Entscheidungen triffst, indem du das wieder zur Disposition stellst.

line.: Indem du dir klar bist, ich kann jederzeit neu entscheiden. Für mich war klar, ich will nicht in diesem System, wir haben ja früher gesagt, wie wir das Unternehmen haben wollen, nämlich standortunabhängig und lange bevor die Mikrobenzeit da war, wir gehen da online. Das war auch im therapeutischen Kontext etwas völlig Neues. Viele wissen gar nicht, dass sie online und offline kombinieren können, als Therapeut menschbezogenes Arbeiten.

answer.: Karin Oder wie sie ihre Methoden anwenden, wenn es nicht darum geht, im 1-zu-1 oder im 4-a zu sein. Darum entwickelten sie auch die Neuromagie.

System bauen.André: Die gäbe es doch nicht, wenn wir weiter in unserem Weg gewesen wären. Diese Gelegenheiten würden es nicht geben. Wir könnten es nicht weitergeben, unabhängig von der Methode, wie man diese Kombi hat, dass man sagt, man könne Menschen erreichen, weil man feinfühlend ist. Das war für mich ein Game-Changer, zu wissen, ich kann mein eigenes System bauen.

Karin: Wenn ich darüber nachdenke ... Wir haben die Neuromagie entwickelt. Wir hatten so viele Ausbildungen, so viele Tools und all diese Geschichten. Fähigkeiten.

00:47:59: Und es war für uns aber klar, wir wollen das nicht auf die klassische Art und Weise anbieten. Das ist nicht stimmig für uns, im Sinne von wie wir das Leben haben möchten. Aber auch, und ich finde das wichtig zu sagen, für die Energie. Also ich bin nicht jemand, der...

spaces.: Ich könnte nicht zehn Kunden am Tag eins zu eins mit 60 Minuten haben. Das könnte ich nicht. Ich bin nicht dafür ausgelegt. Meine Energie ist nicht dafür ausgelegt.

.: Ich bin hochwirksam, aber ich kann nicht mein System so arbeiten lassen. Es geht nicht. Ich dachte lange, mit mir stimme etwas nicht. Ich bin zu faul oder was auch immer, weil ich sehr schnell müde werde.

00:48:37: Das kennen Menschen, die hochpotenziell arbeiten, hochwirksam. Und die denken sich dann, ich muss ja acht Kunden am Tag nehmen, es geht ja gar nicht anders.

System sind.André: Also sie stellen gar nicht zur Frage, oder, wenn ich dich richtig verstehe, dass nicht sie falsch sind, sondern dass sie im falschen System sind.

.Karin: Dass sie anders funktionieren, das ist so wie wenn du einem Giraffe sagst, du musst jetzt genau gleich wie der Affe auf den Baum gehen oder klettern. Das funktioniert nicht und du kannst noch so trainieren und du kannst dich dafür falsch fühlen. Aber es funktioniert nicht. Und ganz viele, die schamanisch arbeiten, im Sinne von diesen Rufhören mit Menschen zu arbeiten, die funktionieren unterschiedlich.

.: Und wir schauen uns das eigentlich immer an, dass die Angebote, die Menschen machen, Business aufmachen. zu ihrem Feld passen. Es bringt nichts, einfach eine Methode anzuwenden und zu merken, das kann ich gar nicht durchhalten, zehn Jahre mit sechs Klienten am Tag zu arbeiten. Ich komme auf keinen grünen Zweig.

that.: Ich habe zwar Wirkung, es gefällt mir zwar, aber ich kann nicht. Mein Körper hält das nicht durch. Auch meine Energie hält das nicht durch.

.: André Irgendwann war der Punkt, wo ich gemerkt habe, ich habe gut verdient, aber das reicht mir nicht. Ganz ehrlich. Wo ich gemerkt habe, für das, was ich bewege, für dieses Glück, für diese Möglichkeiten, die ich eröffne, das stimmt nicht mehr. Und das war für mich auch ein Punkt, wo ich gesagt habe, ich will das selber machen.

it.: Ich will das selber entscheiden. Ich will meine Preise selber machen. Ich will vollkommen frei sein. Und habe gemerkt, genau ein Punkt ist es in der Freiheit.

00:50:20: Ich entscheide mich für meine Verantwortung. Ich übernehme die Verantwortung. Ich entscheide mich dafür. Und das hat dann ...

line.: Viele denken dann, das Business ... Ich muss das perfekte Business haben, Wieder suche ich eine Box, und wenn ich die gefunden habe, bin ich glücklich. Aber bei Feinfühlen ist es ganz ... Das ist so ...

00:50:50: Bei deiner Analogie zum Giraffen sagst du dem Giraffen, okay, jetzt musst du so schnell schwimmen wie ein Delfin. Dann sind sie in dieser Box und werden wieder nicht glücklich. Es braucht, das ist ein Teil unserer Mission, ganz viele hochwahrnehmende, feinfühlende Menschen, sollten sich ein System aufbauen, wo sie ihre Fähigkeiten am wirkungsvollsten entfalten. Bei ganz vielen davon ist es eben nicht dieses klassische System von Arbeitnehmern von acht bis fünf, diese geregelte Geschichte, sondern sie ticken anders.

.: Wenn man da einen Schritt weitergeht, merkt man, so viele Möglichkeiten, wie jetzt ein Business, aufzubauen, gab es noch nie. Das ist eigentlich wurscht, in welchem Land du bist. Wir haben ja internationales Publikum hier, also aus Deutschland, aus Österreich, aus der Schweiz, aus dem Südtirol. Ich sehe dann auch manchmal noch Amerika und Kanada und so.

.: Da frage ich mich immer, lassen die das übersetzen? Ja, oder auch von Frankreich beispielsweise. Aber ich finde das cool. Und es ist egal, wo du bist.

00:51:58: Wenn du diesen Podcast hören kannst und dich darin wiedererkennst, dann schreib uns. Wenn du von Kanada bist. Ich kann mir vorstellen, wo es ist. geht es darum, zu schauen, wo ich tatsächlich Möglichkeiten habe.

that line.: Diese Skills des Businesses habe ich komplett neu verstanden. Ich habe sie komplett neu gelernt. Das Wissen, das ich hatte, das mit 20 Unternehmen an die Wand zu fahren, hat mich ja nicht weitergebracht, ausser zum Punkt persönlich. Aber businesstechnisch können wir heute ganz vielen Menschen weiterhelfen und tun es ja in unseren Ausbildungen, Coachings, Mentorings, egal was.

.Karin: Und es ist eben nicht dieses Wissen. Wir haben beide Marketingausbildungen in einer alten Welt. Dieses Wissen wird teilweise noch angewandt, aber es wird nicht mehr lange gehen. Das funktioniert nicht mehr.

.: Sondern diese Kombi zwischen diesen Hellsinnen und wie Energie funktioniert, ist eben Marketing. aber auf andere Art und Weise, dass man es versteht, dass man ein Unternehmen aufbaut, das zu seiner Energie passt. Wir haben immer wieder Menschen, die sagen, ihre Angebote würden nicht gekauft, was sie tun können. Wenn sie mit uns zusammenarbeiten und wir sie unterstützen, fragen wir, was eigentlich dein Code, dein Feld ist.

final.: Und die machen dann ... Angebote plötzlich ganz neu und eben nicht auf «Ja, so macht man es», sondern sie merken plötzlich «Hey, ich kann ja Angebote-Streusel machen, die mega cool sind und dann läuft plötzlich das Business.» Also wir haben eine Kundin, ganz kürzlich, eine Kundin, die hatte schon bereits zwei, zwei, zwei, also drei Standbeine.

André: Das ist offline, online und dann hatte sie auch noch ein anderes Geschäft, Vermietung und so weiter. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, ein Buch veröffentlicht, noch ein Business aufgetan. Das ist alles möglich, nicht weil das von vornherein klar war. Da komme ich noch zu vielleicht etwas Abschliessendem.

.: Ganz viele denken, wenn die Wahrnehmung genügend gross ist, fliesst es dann einfach. Sie beschäftigen sich so viel mit ihrer Wahrnehmung und denken gar nicht, wo das fliessen soll. Wo ist denn das Gefäß? Wo ist denn das geile, schöne Leben, wenn ich nicht weiß, wie das ausschauen soll?

line.: Und der Punkt ist tatsächlich immer wieder, dass nicht entschieden wird, dass die Menschen nicht entscheiden, wenn sie den Impuls bekommen. Dann nützen dir halt alle Impulse nichts. Oder es gibt tatsächlich Skills, die man lernen darf im Business. Und für das haben wir ja auch in unserem Programm ganz viele Möglichkeiten.

00:54:44: Und wie ich finde, Wenn das in Kombination ist mit der eigenen Grösse, mit der Wahrnehmung, und wenn es z.B. um Kunden geht, dann ist das einfach etwas Geniales.

Karin: Zum Beispiel wie die neuste Masterclass. Genau. Die hat genau diese Punkte, wo es darum geht, ich fühle das ärgerlich, aber im Leben zeigt sich das gar nicht und ich wüsste auch nicht, wie. Ich habe immer wieder Menschen, die sagen, ich spüre, wenn ich in diese Wirkung komme, wenn ich das mache, das geht durch die Decke.

.: Und dann aber als Möglichkeit, wie sie das aufbauen, zum Beispiel sagen, ja, dann mache ich das eins zu eins. Gehe ich dann hin und sage, wenn das so gross wird, wie du das fühlst, dann ist es nicht das Gefäss.

that.André: Dann geht es nicht eins zu eins.

.Karin: Du kannst es nicht skalieren. Ja, aber wie soll ich es sonst machen? Genau dafür sind auch unsere Produkte, unsere Jahresreisen. Das ist eine ganz neue Identität, ganz neue Möglichkeiten, ganz neue Gefässe, die entstehen, weil dieses Grosse entsteht.

that.: Nicht, dass man das macht, was man bisher gemacht hat. Viele haben diesen Gap, zu sagen, ich habe vielleicht ein gut gehendes Business, arbeite vielleicht viel damit und merke, ich möchte es anders, aber weiss gar nicht, wie das gehen soll. Weil sie nicht gelernt haben, Angebote neu Ich sage schon fast zu channeln, aber es geht ja auch schon in diese Richtung. Es darf das, was da ist, an Vision.

breaks.: Die Seele will das ja. Die Seele hilft ja mit. Nur wenn wir ständig Impulse bekommen und sagen, ich wüsste nicht wie, ich habe noch gar kein Geld oder keine Möglichkeiten, dann bleibt es dabei. Die Seele macht es für dich nicht, sondern sie zeigt dir, was du dir ermöglichen darfst.

00:56:41: André Wir hatten ja ein sehr erfolgreiches Jahr 2020, 2025.

.Karin: Ich glaube, das Erfolgreichste bei sich.

André: Und ich weiss, dass 2026 noch viel, viel grösser wird. Weil wir, glaube ich, diesen Dreh heraushaben, wie wir individuell funktionieren und wie wir gemeinsam funktionieren. Wir erkennen die Bedürfnisse unseres Unternehmens und treffen die Entscheidung, Ich bin sicher, wir werden in diesem Jahr noch ganz viele Stellschrauben entdecken, wo wir noch Neuerfahrungen machen, wo wir noch mehr und andere Entscheide treffen, wo wir die Ängste noch weiter ablegen. Ich weiss, ganz viele, die uns zuhören, direkt jetzt am Anfang des Jahres, da ist man voller Euphorie, da möchte man wirklich jetzt Gas geben.

.Karin: In diesem Feuerjahr.

that.André: In diesem Feuerjahr. Und damit dieses Gas auch bleibt, darf man, und das ist halt so, wie wir unterwegs sind, darf man sich auf diese Treibpfeiler stützen, die gegeben sind, diese Wahrnehmung. Das, was deine Persönlichkeit ausmacht, deine Identität, das Mindset auch, dass das ein Growthset ist, das Wachstum bringen darf. Und dann tatsächlich auch ein System, wo du nicht abhängig bist von anderen, sondern tatsächlich für dich entscheidest.

00:57:53: Das bringt noch mal einen Wachstumsschub. Wie heisst die Masterclass?

Key».: Karin Die Masterclass heisst «The Key».

that.: André The key, genau. Der Schlüssel. Du kannst dich ab sofort anmelden.

00:58:06: Karin Respektive buchen. Dann bist du Mitte Januar dabei.

da?"André: Die Daten werden heute … Was für ein Investing liegt da?

.Karin: Da fragst du mich was. Ich werde es heute hochladen, wenn wir das jetzt aufnehmen. Du wirst es entdecken. Das wird wahrscheinlich ...

00:58:30: Guck sie mich an. Jetzt muss ich das live channeln. 42 Franken.

André: Also 42 Euro, 42 Franken, sowas in dem Dreh wird es kosten. Das ist die Masterclass. Vier Calls, das ist schon mal klar.

breaks.: Dürfen wir sagen. Wir freuen uns total drauf, weil wir haben uns ja noch, auch wenn wir ein bisschen schon drüber sind mit der Zeit, Wir haben uns ja gesperrt, zunehmend ich. Ich wollte am Anfang ja eigentlich gar nicht. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, da kommt jetzt wieder das mit der Comfort-Zone, dass wir dieses Thema von Business überhaupt mit aufnehmen, die ersten Jahre.

00:59:06: Und das haben wir auch nicht gemacht.

Karin: Ich wusste ganz genau, ich wusste, als wir das Unternehmen gegründet haben, war für mich das klar, gell, wir machen keine Business-Themen. Das war für mich extrem wichtig. Wir machen keine Business-Themen. Nein, das will ich nicht.

00:59:19: Ich will nicht so sein wie die anderen im Markt.

André: Schau, welche Impulse wir bekommen haben. Heute bekommen wir wirklich virtuelle und echte Geschenke zugeschickt. von Menschen, die uns so dankbar sind, dass wir sie auf diesem Weg begleiten. Und das freut uns total, weil genau dafür sind wir da.

.: Genau das möchten wir weitergeben. Und wie cool, dass das Business heute so einfach gehen kann. Und was das mit dem Kunden zu tun hat, wie gesagt, the key, vielleicht sogar the magic key. Aber man findet die Stadt, die findet irgendwann im Januar noch statt.

breaks.: Im Januar, genau. Die Daten habe ich jetzt nicht im Kopf, aber auch hier. Ich packe dir den Link in die Shownotes und dann freuen wir uns, wenn du mit uns und ganz vielen anderen mit dabei bist.

01:00:08: Karin Schön war's.

01:00:08: André Schön war's. Direkt so zum Jahresstart jetzt in diese wunderschöne Energie und wir hoffen, du hast diese Energie auch. Du bist motiviert, so wie wir dieses Jahr zu rocken und freuen uns von dir zu hören und sagen,

Karin: Mit Glitzer.

Bis bald.: André Bis bald.

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