#46 Ist glücklich sein eine Illusion?
Shownotes
Glücklich sein gilt für viele als grosses Lebensziel. Und gleichzeitig scheint es etwas zu sein, das immer wieder entgleitet. In dieser Episode schauen wir genau hin: Woher kommt die Vorstellung, dass Glück erst dann eintritt, wenn etwas erreicht ist? Mehr Erfolg, mehr Geld, mehr Freiheit, mehr Zeit.
Wir sprechen darüber, warum Glück nicht im Aussen entsteht, sondern im Umgang mit dem eigenen Alltag. Warum ein einzelner Tag unbezahlbar ist und weshalb wir ihn trotzdem oft behandeln, als wäre er nichts wert.
Es geht um Illusionen von Happy Life, um Konsum, Dopamin und um die tiefe schamanische Idee von Ausgleich zwischen Geben und Empfangen.
Diese Folge ist eine Einladung, dein Leben nicht zu bewerten, sondern bewusster zu bewohnen. Glück nicht zu produzieren, sondern wahrzunehmen. Und zu erkennen, was du deinem Leben heute anbietest, damit es sich stimmig anfühlt.
Kapitel 00:00:00 Intro 00:01:45 Glücklich sein als Lebensantreiber 00:03:28 Die Illusion vom „Dann bin ich glücklich“ 00:07:52 Der Wert eines Tages und das Millionen-Gedankenexperiment 00:14:13 Konsum, Output und innere Balance 00:22:00 Was ein glückliches Leben wirklich ausmacht 00:31:28 Nervensystem, Selbstführung und Verkörperung 00:40:43 Glück, Erfolg und SoulOffer
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Transkript anzeigen
André: Willkommen bei Fein und Fühlig, dein Kick für Intuition, Spiritualität und Business. Hi, wir sind Karin und André, Unternehmer, Mentoren und Ehepaar. Wir sprechen über gelebte Spiritualität, über Transformation und Freiheit. Und über Business, das dich erfüllt und dir den Erfolg schenkt, den du wirklich willst.
00:00:22: Klar, fühlend, glitzernd. Und jetzt viel Spass bei der neuen Episode Fein und Fühlig. Hello, hello.
Karin: Vorhin hat gerade meine beste Freundin angerufen und hat mit einem Satz begonnen. Wie geht es euch in diesen Strubenzeiten? Es ist Januar, es ist kalt, es ist neblig, es scheint wenig Sonne. Und das ist nur das, was im Aussen passiert.
00:00:55: Im Inneren ist es ... Im Inneren ist es sonnig.
André: Im Innen gibt es Strand, Kokosnüsse und Ferrero Rocher.
00:01:01: Karin Ja, ich habe ihr auch gesagt, im Moment ... Sie hat tatsächlich auch im Aussenseen Strube Zeit, wie, ich glaube, sehr viele. Ich habe ihr gesagt, ich sehe dich immer mit der Kokosnuss am Schlürfen und sage, so machen wir es nicht.
00:01:19: André Also das Schlürfen?
00:01:21: Karin Nein, weil sie ja einige rechtliche Dinge hat, die gerade aktuell sind bei ihr und wirklich für ihre Grenzen einstehen darf. Und immer wieder sagen darf, nein, das machen wir so nicht. Und dann habe ich immer gesagt, nimm doch eine Kokosnuss und mach so. Ich flirfe und sage, nein, so machen wir das nicht.
00:01:42: André So machen wir es nicht. Was wir heute machen ... Ich glaube, es ist noch eines dieser grössten Phänomene oder der ... Wie soll ich sagen?
00:01:52: Der Antreiber, den wir als Menschen haben können, ist doch, glücklich zu sein, eine happy life zu führen. Wenn man an die Welt guckt, könnte man denken, Voll verpasst. Den einen mag das wohl am Arsch vorbeigehen, bei den anderen schiesst man übers Ziel raus. Wiederum haben andere gar nicht verstanden, um was es wirklich geht.
00:02:17: Karin Ja, aber 26 ist ein Vorjahr. Das wird einfach ziemlich reinigen. Reinigt, aber nicht im Sinne von warm duschen. mit dem Kokosnusssalber eingeregt.
André: Doch nicht Strand, Sonne und Kokosnuss, sondern die harte Realität. Es ist immer wieder so, dass gewisse Illusionen platzen. Zumindest mir geht es so. Neue Illusionen tauchen auf bis zum Zeitpunkt, wo sie platzen.
00:02:48: Und vielleicht ist das das Grundkonzept, dieses Glücklichsein zu checken, dem Glücklichsein zu folgen, das Glücklichsein zu praktizieren, ohne dass das immer mit einer Illusion oder mit einer Zerstörung zusammenhängt.
00:03:04: Karin Oder, das ist ja meistens ganz extrem das Thema, dass man das Gefühl hat, wenn dann das eintrifft, wenn der Erfolg eintrifft, wenn die Partnerschaft eintrifft, wenn das perfekte Haus da ist, blablabla, wenn ich dann mal ... Dann bin ich dann glücklich. Das ist ja per se eine Illusion. Es ist ja alles eine Illusion.
00:03:28: Aber das praktiziert immer dieses Glücklichsein auf irgendwann mal. Das wird nie eintreffen, weil es irgendwann manifestiert wird. Und das Glücklichsein passiert, glaube ich, zumindest hier und jetzt.
André: Wir unterhalten uns manchmal über unseren Alltag. Eigentlich ist der Alltag ziemlich boring.
Karin: Ja. Das ist vor allem auch sehr stark dein Ding. Ich kann mich ja sehr gut als Stierfrau in diesen üblichen Routinen freuen.
André: Ich meine das nicht mal schlecht, aber ich merke die Vorstellung von dem als Kind, was ein geiles Leben ist, und dann als Jugendlicher oder Erwachsener. Das ist ja dann was anderes, als wenn du diesen Alltag prägst. Und ein geiles Leben zu haben, das steht ja bei ganz vielen ja irgendwo auf dem Vision Board. Das ist doch ein innerlicher Traum, den ganz viele haben und sich ausrichten an dem, was ein geiles Leben ist, was ein schönes Leben, was ein erfolgreiches Leben, was ein zufriedenes Leben, was auch immer.
00:04:37: Und ich bemerke, wenn ich das nicht an einem bestimmten Tag kann. Wenn ich meinen Horizont nicht auf einen Tag im Leben beziehe und das praktiziere an diesem Tag, weil ich denke, ich habe ja noch einen Tag, dann ist das irgendwie verfehlt. Ich merke, dass das bei mir auch zusammenhängt, wie langweilig der Alltag ist. Und zwar nicht nur Excitement, also nicht nur das, wie cool ich diesen Tag erstalten kann.
00:05:10: Wir haben ja die Freiheit, ganz einfach zu entscheiden, ob wir in die Berge oder in die Sonne fahren. Das machen wir ja. Ich glaube, das ist etwas anderes. Ich merke immer mehr, dass mein Leben im Alltag startet.
00:05:25: Das Glück liegt doch nicht nur im Besonderen, sondern v.a. in dem, was du täglich erlebst.
Karin: Ja, und im Rhythmus davon. Ja, ich glaube, schon auch. Wenn wir ein Vision Board anschauen, ich schaue gerade deins an, das war vielleicht sieben oder sechs Jahre her, da gibt es Segelboote drauf und Autos und Pools und alles Mögliche an Adventure-Geschichten. Adventure ist meistens nicht der Alltag.
00:05:55: Diese Vorstellung von, ich gehe jetzt nur noch reisen. Teilweise erschöpfend. Adventure, Dinge anders zu machen im Alltag, braucht sehr viel Energie, als der boring Alltag zu haben. Ich glaube schon auch, dass dieser Alltag der Start- und Wendepunkt und überhaupt der Punkt ist, wie gestalte ich diesen Alltag, dass der nicht einfach ein Tag davon ist, auf dem Weg zum Glücklichsein, sondern tatsächlich ...
00:06:28: Im Moment, wenn die Tage so kurz sind, habe ich manchmal das Gefühl, meine Träume sind mehr Adventure. Wir haben wirklich ein geniales Leben. Wir können aufstehen, wenn wir wollen. Wir haben geniale Kunden.
00:06:44: Wir unterrichten im Moment wieder, was viel Freude macht. Ich habe heute eine neue Sonnenbrille in den Kopf gekauft. Ich muss nicht mehr gucken, ob ich das mache. Wir haben wirklich ein geniales Leben.
00:06:56: Das ist auch so. Wir kreieren uns keine Dramen oder praktisch keine Dramen. Früher war das anders. Dramen sind ja auch sehr oft kollektiv ein wenig Adventure.
00:07:11: Ach, jetzt geht das gerade nicht. Nicht, dass man das will, dass man das aktiv will, aber gleichzeitig geht die Energie rein. Da sehen wir auch, was im Fernsehen gezeigt wird. Das sind Dramen.
00:07:25: Interessant sind.
André: Ja, wenn du das ansprichst ... Ich glaube auch, dass man im Fernsehen schon immer, wenn man das möchte, ein geiles Leben sehen kann. Jemand, der ein geiles Leben lebt. Oftmals sind da Dramen mit dabei, Reality-Geschichten usw.
00:07:41: Ah, der hat's ja auch nicht besser, die hat's ja auch nicht besser. Dann kommt man wieder in so einen Mut, dann habe ich doch ein gutes Leben. Also diese Vergleichsgeschichte. Ich meine ...
00:07:52: mehr nach diesem Alltag, weil das Leben doch im Alltag beginnt. Ja. Es gibt diese coole Story von einem Menschen, der angesprochen wird ... Das war lange her.
00:08:10: Karin Das ist ein Elend.
André: Das ist ein Gedankenexperiment. Da kommt jemand und wird angefragt und sagt, er habe einen Deal. Du bekommst 1 Mio. Dollar auf dein Konto.
00:08:26: 1 Mio. Euro, 1 Mio. Schweizer Franken. Du bekommst die auf dein Konto.
00:08:30: Du kannst investieren, tun und machen, was du willst. Du kannst alles kaufen. Es gibt eine einzige Bedingung. Es gibt einen Vertrag, der auf dem Kleingedruckten steht.
00:08:40: Du wirst morgen früh nicht mehr aufwachen. Okay. Du bekommst eine Million, aber morgen wachst du nicht mehr auf.
00:08:52: Karin Ja. Ob ich das will oder nicht, oder was ich mit der Million mache, dass die heute noch durchbraten, weil ich morgen früh bin.
André: Nein, du kannst ja auch Nein sagen.
00:09:00: Karin Ah, ja, natürlich nein. Ich glaube, das würde ja jeder machen. Was willst du in diesen paar Stunden mit der Million? Obwohl, ganz viele sind natürlich auch so ein wenig lebensmüde im Sinne von, da habe ich wenigstens ein paar Stunden schön und dann ist es gut.
00:09:17: Aha, du meinst am Ende des Lebens mit 85.
00:09:19: André Ich glaube schon, dass es auch geht. Aber die Geschichte geht ja noch weiter. Die Person sagt natürlich auch Nein, will ich nicht. Spinnst du?
00:09:29: Lass uns dann noch mal nachverhandeln. Der Mann lächelt und sagt, ich gebe dir 2 Mio. Ich gebe dir 10 Mio. Ich gebe dir 100 Mio.
00:09:41: Und so der natürliche Reflex ist, glaube ich, bei allen, dass sie sagen Nein. Dann ist der Punkt, warum schätzt du deinen Tag nicht so, als wäre er 100 Millionen Euro wert? Tatsächlich ist es so. Wir haben im Moment viele coole Masterclass, die mit der Key gelaufen sind.
00:10:21: Solofa hat gestartet. Genau, Solofa. Rituals of New ist gestartet. Mega.
00:10:22: Da merken wir schon, wo wir auf die schamanische Sichtweise eingehen. Vielleicht lassen wir das in den Podcast einfliessen. An diesem einzelnen Tag wird bestimmt, wie der Rest des Lebens läuft. Es gibt diesen Kalenderspruch.
00:10:37: Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens. So ein blöder Kalenderspruch. Wenn du aber anschaust ... Wenn du 20 bist und dein Leben anguckst, dann denkst du, das geht noch lang.
Karin: Obwohl es ja auch nicht immer ... Eigentlich wüssten wir das, aber wir verdrängen das halt auch, dass es grundsätzlich endlich ist. Letztlich habe ich aber auch gesehen, weil es endlich ist, schätzen wir es ja auch. Wenn wir sagen würden, das Leben sei unendlich in der Form, wie du gerade lebst, würde das ja auch ganz viel machen mit einem, wo man das Gefühl hätte, ja, gut ...
00:11:17: Wie mache ich das jetzt für das Vermögen? Ich muss jetzt nicht nur für die Pension, sondern für ewig. Weisst du, es gibt doch so zwei Leute, die Vampire leben doch ewig, oder? Und dann merkst du auch, würde das ...
00:11:36: Müsste das wirklich dann auch? Und wenn du alleine wärst, der ewig lebt, das wäre für mich scheisse.
André: Es würde ja nichts mehr Bedeutung haben. Wenn du jetzt ewig lebst, hätte es gar keinen Sinn. Es hätte gar keine Bedeutung. Es würde gar nichts ausmachen.
00:11:53: Du hast ja jederzeit alles zur Verfügung. Wenn wir jetzt mal von ausgehen ... Du hast noch 24 Stunden, 365 Tage, kurz überschlagen, ich habe es nicht ausgerechnet, 7000 Stunden im Jahr. Okay.
00:12:13: Ja, 365 mal 24. Vielleicht ein bisschen mehr. Aber sagen wir mal, knapp 8000 Stunden. 8000 Stunden ist ein Jahr.
Karin: Das ist gar nicht so viel.
00:12:27: André Das ist gar nicht so viel. Also 8'000 mal ... Sagen wir, du wirst jetzt 90 oder hast vielleicht noch 50 oder 40 Jahre, kannst du dir das ausrechnen. So viele Stunden.
00:12:37: Und dann merkst du, 24 Stunden davon sind extrem wertvoll, je älter du wirst.
Karin: Also eigentlich immer.
André: Und je früher du startest, auch mit dem Thema des Glücks, was das für dich bedeutet, umso mehr hast du davon. Aber viele suchen doch dieses Glück auch im Außen. Natürlich ist es cool. Wir haben ja auch ein Business.
00:13:03: Wir übernachten in wunderschönen Hotels, wir geniessen feines Essen.
Karin: Eine neue Sonnenbrille.
00:13:08: André Eine neue Sonnenbrille. Das macht ja auch Spass. Das ist Teil davon.
Karin: Das ist ja das Erleben. Es ist nicht, die Sonnenbrille ist das, was mich glücklich macht. Sondern das Erleben, diese Identität, das Spielen damit. Ich glaube, dann wird es auch viel gesünder.
André: Dieser Wert des Tages wird ja gefüllt. Er ist ja wertlos, wenn der Sinn nicht da ist.
Karin: Hast du manchmal das Gefühl, dass du zu wenig Wert darauf legst?
André: Ja, manchmal fällt mir das schon mehr auf. Wenn es Kacktage gibt, wo du denkst, am liebsten verkriechen in ein Loch rein, wo einfach nichts gelingt, wo du das Gefühl hast ... Da hilft es eigentlich auch, weil es ist ein Tag von ganz vielen, die noch kommen. Aber es hat eben eine Bedeutung, wenn du sagst, wenn ich mich jetzt ertappe, dass ich mich in diesen Gefühlen suhle usw., das bringt mir dann nicht ein schöneres Leben.
00:14:13: Karin Ich habe das eher weniger mit dem Verglichen im Loch als Gefühl. Bei mir ist es eher so, dass ich in letzter Zeit das Gefühl habe, ich bin teilweise ein wenig lazy, im Sinne von, ich glaube, für andere schon sehr hoch. Effektiv, aber für mich lazy. Manchmal denke ich, ich schaffe nicht das, was ich eigentlich hätte gerne machen wollen und verbringe zu viel Zeit mit Dingen, die nicht so produktiv sind.
00:14:38: Und dass ich dann denke, jetzt habe ich diesen Tag verbracht, ohne vielleicht zu tanzen oder ohne dass ich irgendwas erstellt hätte, was mich stolz macht, sondern habe da vielleicht eine Stunde zu lang Ich habe auf TikTok gescrollt, statt eine Botschaft per Video aufzunehmen und selber aktiv geworden. Zu viel konsumiert, zu wenig gegeben. Gleichzeitig merke ich auch, im Moment zumindest, habe ich auch so eine Energie, dass ich oft müder bin, dass ich mehr Pausen brauche, dass ich gar nicht nur im Excitement sein kann. Gleichzeitig habe ich da Bei mir ist es eher so gelegen, dass ich dann schon auch abends denke, jetzt ist es schon wieder den ganzen Tag rum.
00:15:29: Und nicht nur diesen Leistungsgedanken, ich habe zu wenig geleistet, sondern eher ... Ich habe ja auch begrenzte Zeit. Was habe ich da gerade gemacht? Sonntags mögen wir es z.B.
00:15:45: sehr, am Brunch zu sein, bei uns zu Hause, und dann manchmal noch in den Serien zu gucken. Dann wird es halt eine Stunde länger. Ich denke mir auch, es ist schön, neben dir zu sein, mit der Wärmedecke. Einfach mal nicht ...
00:15:59: Nicht leisten zu müssen, einfach mal berieseln zu lassen. Und gleichzeitig macht es nicht nur Zufriedener, wenn ich merke, die anderen Dinge ... Es ist keine Ausgewogenheit. Wenn es Tage gibt, wo es keine Ausgewogenheit gibt, wo ich merke, ich habe zu wenig kreiert ...
00:16:20: von mir gegeben, sondern vielmehr konsumiert.
André: Das finde ich noch ein spannender Gedanke. Was, wenn Glück und Happy Life auch bedeuten würde, dass es einen Ausgleich gibt zwischen dem, was man empfängt, und dem, was man gibt. Und wenn man eine längere Zeit nur konsumiert, also nur empfängt, aber nichts Produktives macht. Das ist für das Nervensystem nicht toll, das ist für den Stoffwechsel nicht toll.
Karin: Ich glaube, es macht tatsächlich was. Wenn man es so sehen würde, würde ich sagen, es sind ja auch solche... Wir sagen ja oftmals im Coaching, wenn du merkst, du bist unzufrieden, Geh in den Output, nicht mehr in den Input. Sehr viele sind im Input.
00:17:03: Ich muss noch mehr wissen, ich muss noch mehr können. Ich muss noch irgendwo ein Tutorial anschauen, anstelle das zu verändern. Ich glaube, das ist ein Riesenpunkt, was glücklich macht. Nicht im Leistungsgedanken, das finde ich auch wichtig.
00:17:22: Das ist immer im Balance. Wenn du nur noch gibst, ist es genauso unbalanciert. Dieses ständige Rhythmus im Rhythmus folgen. Nicht einfach, das ist das Richtige, ich muss nur noch leisten, ich muss nur noch Output machen.
00:17:41: Sondern diese Balance zu haben. Wann kann ich in dieser Bewegung folgen?
André: Ich koche ja gerne. Kochen macht mich glücklich, weil es ein Prozess ist, der einen Anfang und ein Ende hat. Glücklich sein für mich heisst auch ... Ich habe diese Ausgewogenheit zwischen dem, was reinkommt, z.B.
00:18:05: einem Rezept, und dem, was ich erstelle. Ein fertiges Gericht, das ich mit dir geniesse oder was auch immer. Es ist eben nicht an diesen äusserlichen Dingen geknüpft. Natürlich kannst du dir mit ein bisschen mehr Geld, mit mehr Möglichkeiten auch mehr Sicherheit ermöglichen und andere Dinge wählen, die aber immer alle wieder im Ausgleich sind.
00:18:33: Es gibt eine Serie, die wir geguckt haben, die heisst doch «Below the Deck», wo Menschen auf eine Yacht gehen und du siehst eigentlich, dass diese Seite von der Crew, die eigentlich auf kleinem Raum lebt, sehr viel arbeitet, unglaublich wenig Schlaf bekommt, auch natürlich emotionalen Stress hat und dann siehst du aber die Gäste, wie sie sich verhalten. Manchmal kommt der Gedanke, das seien alles undankbare Kinder, wie man sich verhalten kann. Man lebt quasi im Paradies, wird bedient, ist aber nicht zufriedener, ist nicht happier.
00:19:11: Weil irgendein Drama wieder kreiert wird. was einfach da ist und darauf hindeutet, da ist noch was im Ungleichgewicht und nicht, ich muss das jetzt auflösen, sondern sich bewusst machen, da ist was, was mir vermisst, dass ich dieses Glück geniesse. Deshalb ist es vielleicht oftmals eine Illusion,
00:19:32: Karin Immer. Ich sehe das oft so, gerade im Business, das sieht man so schön plakativ, dass man das Gefühl hat, wenn man beginnt mit dem Business und sagt, die ersten Monate, wo man über 10.000 Franken Umsatz macht,
André: Das ist so excitement, wow.
Karin: Aber wenn man immer in der Haltung ist, ja, aber man hat noch keine 50. Und wenn man 50 hat, hat man noch keine 100. Und man ist erst dann glücklich, wenn dann irgendwann mal ... Followerzahlen.
00:20:10: Ah, ich habe ja nur so viele Followerzahlen. Wenn ich dann mal so viel und so viel habe, und das durfte ich schon auch lernen, weil es so plakativ ist im Business, und wir ja immer im Mastermind sind, habe ich Menschen kennengelernt, die haben so viel mehr Follower, so viel mehr Umsatz, und habe gemerkt, hey, die sind ja gar nicht zufrieden damit. Speziell, und das hört nicht auf, nur weil es im Aussen eine andere Zahl draufsteht.
00:20:41: Natürlich gibt es auch Menschen, die so Erfolg kreieren. Es macht aber nicht glücklich, sondern es ist immer noch mehr stressig. Im Sinne von, wenn ich 100'000 ... Wir kennen ja mehrere, die 100'000 Fr.
00:20:54: im Monat umsetzen. Aber wenn da mal 80'000 sind, sind die im Drama, weil sie ihre Vorhaben nicht durchsetzen können. Nicht Luxus im Sinne von ... Konsum.
00:21:08: ... Konsum, sondern ich kann weniger schicken da, wo ich z.B. spenden will. Ich habe weniger Sicherheit für meine Angestellten.
00:21:18: Was auch immer. Du kreierst dir einfach wieder genau das Gleiche in Grün. Ich glaube, da bewusst zu sein, dass es nie das Außen ist, was man irgendwie erreichen müsste, sondern dass wir von innen herausgehen, ohne dass wir sagen, wir brauchen kein Geld, um glücklich zu sein. Das ist auch so ein Bullshit.
00:21:42: Macht das bitte nicht. Arm sein ist nicht glücklicher. Auch wenn das teilweise aus gewissen Gründen erzählt wird, Sondern es ist nicht das Ziel, sondern du bist glücklich und darum hast du im Aussen diese Wahlmöglichkeit.
André: Was heisst denn für dich ein glückliches Leben? Was umfasst denn das eigentlich?
00:22:05: Karin Ein glückliches Leben umfasst, dass ich viel schätze. Gerade jetzt zum Beispiel, in dieser Zeit. Ich mag den Winter nicht so lange. Früher war das nie so.
00:22:18: Es könnte durchaus sein, dass es auch mal auf meine Laune stützt, wenn ich das Gefühl habe, es ist so lang, es ist so kalt, ich kann keine schönen Dinge anziehen. Ja, das macht mich glücklich. Auch, wenn ich Wahlmöglichkeiten habe oder das Gefühl habe, ich kann nicht so viel draussen sein, weil ich meine Füsse abfriere. Das könnte durchaus auf die Laune drücken.
00:22:42: Was ich aber in diesen Zeiten mache, und das ist ganz spannend, das mache ich nicht nur bewusst, anfangen zu schätzen, was ich eigentlich gerade für Wahlmöglichkeiten habe. Zum Beispiel täglich schätze ich das extrem, wenn ich aufwache. Entweder bist du schon bereit im Training, oder du liegst noch neben mir, um dann zu spüren, wie du atmest. und wie Lana sich streckt in ihrem Hundebett.
00:23:10: Und ich merke, auch seit dem Tod meiner Mama, dass ich es nochmals ganz anders schätze. Das berührt mich gerade, weil ich glaube, es ist auch ein Kalenderspruch, auch die kleinen Sachen zu schätzen. Aber das ist so ein Start in den Tag, zu merken, Cool ist das, dass ich nicht vom Weckerton geweckt werde, dass ich irgendwie meine Routine möglichst schnell wie früher, kalt in die Dusche, das unangenehme Gefühl so zu verwachen und eigentlich gar nicht bereit zu sein, wach zu werden und dann noch duschen zu müssen, müssten, wollen.
00:23:47: Und dann irgendwie zu stressen, irgendwo hinzugehen, wo ich mich einlocken muss, um zu beweisen, dass ich da bin und irgendwie aufgedrückt bekomme, was ich jetzt am Tag zu tun habe, um dann, wenn es dunkel ist, wieder nach Hause zu gehen und zu gucken, wie wir noch die eine Stunde verbringen. Beide sind davon gestresst. Eigentlich ist das Schönste, darüber zu sprechen, ob wir in Urlaub gehen oder nicht.
00:24:15: Ich schätze das so sehr, und ich glaube, ich kann das nur schätzen, weil ich es anders erlebt habe. Es war nie schlimm. Ich hatte nie einen schlimmen Job, Anführungsschlusszeichen. Ich habe mich auch sehr identifiziert damit.
00:24:28: Gleichzeitig zu spüren, dass wir ... Nein, es ist nicht nur alles leicht. Nein, es ist nicht nur, dass wir das alles nur easy kreieren. Und dass wir nicht auch mal zweifeln, nur stolpern oder so.
00:24:43: Und gleichzeitig aber zu merken, das ist für mich ein anderes Stolpern, weil ich immer merke, für was mache ich das? Zum einen für meine Seelenbotschaft nach aussen, ja, dass die Seele überhaupt diese Weisst du, wenn du es nur als Komfort machen würdest ... Ich glaube, das würde auch nicht so gut bei mir funktionieren. Sondern dieser Aspekt dazwischen ...
00:25:09: Ich kann so viel wählen. Ich kann aufstehen, wenn ich möchte. Ich kann arbeiten beginnen, wenn ich möchte. Und ja, auch da gibt es mal so ...
00:25:18: Wenn ich zwei Stunden mehr arbeiten würde, hätte ich vielleicht noch mehr Erfolg. Da gibt es manchmal diese Gedanken auch und gleichzeitig dann so zu schätzen, dass ich wählen kann und durch das das Glück kriege und für mich immer wieder liebevoll zu mir gucken und sagen, ja im Moment hast du gerade keinen Bock auf Tanzen und gleichzeitig weisst du doch, nach drei Minuten sieht es anders aus, wenn du tanzen tust. Ich glaube, das sind diese Momente von Glück.
00:25:54: Und dann aber auch zu erkennen, wo bin ich denn vielleicht noch bequem. Ich merke, dass ich in diesen Glücksmomenten, die ich kreiere, auch bequem werden kann. Es ist schön, dass ich aufstehen kann, wenn ich will. Und ich muss erst ab 10 Uhr arbeiten, wenn überhaupt.
that line.: Und dann aber auch zu merken, wo ich das verändern will, weil es mir vielleicht noch leichter geht, nicht in Kooperation zu sein. Ich glaube, auch da ist ein Balance. Wie geht es dir?
that.André: Ja, es ist vielleicht auch das Thema des Angebots. Was biete ich meinem Leben an, um dieses Glück zu kreieren? Wenn Zeit die Währung ist, die wir bekommen, in der viel gerechnet wird ... Viele nennen es Zeit und Gesundheit und Liebe.
that line.: Da ist immer wieder Geld dabei. Wenn wir die Zeit bekommen, dürfen wir gut investieren. Manchmal machen wir Fehlinvestitionen. dann investieren wir etwas, was eigentlich nicht glücklich macht.
breaks.: Mit der Zeit merken wir hoffentlich, wo wir einen Anteil davon haben, wo wir wirklich in unserer Frequenz sind, wo unsere Seele sagt, da gehöre ich hin, das mache ich. Sei es ein Hobby oder ein Beruf oder im Business auch. Dann ist vielleicht die Kehrseite von diesem Angebot, was ich meinem Leben anbiete, und nicht zu mäkeln, was ich direkt vom Leben bekomme.
Karin: wenn ich nichts anbiete oder nur das anbiete, was ich biete.
lines.: André Ich nehme mir vor, Montag starte ich mit Glücklichsein. Dann kommt der Dienstag, vielleicht noch der Mittwoch, und dann passiert was. Das testet das Leben. Genau.
00:27:38: Du bekommst eine Rechnung. Oder du bekommst keine Promotion. Oder du wirst schief angeguckt oder ein blödes E-Mail oder so. Oder du bekommst keinen Like unter deinen Post, was du machst usw.
.: Dann ist es wirklich lustig, zu schauen, was passiert. Glück ist ja nicht etwas, was vom Mensch produziert wird. Sonst wäre es ja Mangelware. Aber es ist ja immer da.
line.: Das heisst, diese Happiness existiert, unabhängig von dem, was dir gerade wieder fährt. Wo du drinsteckst. Ob du eine Prüfung hast oder eine Partnerschaft, die auseinandergeht. Ob es dir wundervoll geht, ob du deine Ferien planst, deinen Urlaub, ob du eine neue Idee hast für dein Business und dein Programm.
that line.: Ich glaube, es zeigt sich dann. Dieses Zeigen, dieses Verkörpern ist immer mehr ein Thema. Wir erkennen auch, und ich bei mir erkenne, wo ich in welcher Frequenz bin. Das gelingt mir auch nicht immer.
00:28:41: Ich bin nicht immer top gelaunt, habe nicht immer die top Stimmung. Und dann trotzdem nicht das ... Glück zu vermissen in dieser Zeit, das ist so eine Herausforderung. Aber für mich sind es auch die Werte im Leben, die für mich diese Beständigkeit ausmachen.
.: Ich kann nicht sagen, ich gründe jetzt ein Unternehmen und jetzt geht's mir eine Woche schlecht. Dann war's das halt.
.Karin: Ich muss schon sagen, bei mir hat sich schon verändert, seitdem wir das Business haben und in dieser Form haben, dass ich auch das Business als Wesen sehe, dass ich das oftmals auch sage, das Business hat es nicht verdient, dass ich jetzt irgendwie das Gefühl habe, ich mag es nicht, jetzt habe ich zu wenig Likes bekommen, es ist so schwierig auf Social Media, ich weiss nicht, was zu erzählen oder was auch immer. Dann denke ich mir manchmal nicht mal wegen des Erfolgs, sondern wegen dem Wesen. Ich liebe unser Unternehmen als Wesen.
it.: Es hat es nicht verdient, dass ich das hineingebe, was ich eigentlich gar nicht will. Das hat sich schon sehr stark verändert, seitdem ich so eine schamanische Sichtweise habe. Dass ich auch merke, wenn ich es dann nicht für mich mache, weil ich dann irgendwie im Nervensystem bin und gerade das Gefühl habe, nein, ich will jetzt nicht tanzen, es ist mir jetzt nicht ums Tanzen. Dass ich denke, mein Wesen hat es nicht verdient, dass ich jetzt gerade das so hineingebe, jetzt gerade unglücklich bin über etwas, was überhaupt nicht lebensrelevant ist.
that line.: Wie zum Beispiel, mein Video wurde wieder nicht ausgespielt. Das sind manchmal so Gedanken, wo ich mich entdecke. Ich glaube, ich kenne viele, wo wir alle zusammen wissen, das ist doch nicht relevant. Und gleichzeitig ist man manchmal in dieser Sichtweise.
.: Und es ist gut, dann wieder herauszufinden, mir gelingt das am besten, wenn ich merke, hat mein Wesen, und wir haben ja so ein schöner Alltag für unser Business, dass wir da auch nicht einfach nur so ein imaginäres, ja, das Business ist einfach Selbstständigkeit und was auch immer. Nein, es ist ein Energiefeld. Und dass ich dieses Energiefeld ganz bewusst nähre und gucke, was braucht mein Business von mir? Und das kann man ja auch mit dem eigenen Leben machen.
extra.: Was braucht mein Leben von mir, dass es eben diese Momente kreieren kann?
André: Und das ist investieren. Das braucht auch Zeit. Manchmal auch diese Emotionen, die die Basis sind.
line.Karin: Manchmal die Führung, die Selbstführung. Wir haben alle mal die Gedanken von Zweifel, von ... Was könnte jetzt passieren, wenn das blablabla wird? Und Horror-Szenarien.
.: All diese Geschichten, die das Nervensystem anbietet, wirst du nicht weniger haben, nur weil du erfolgreich bist. Sondern es geht darum, da viel schneller zu erkennen, dass es eben gerade diesen Kreislauf nimmt oder einen Eingang in diese Spirale nimmt, und du dann diese Selbstführung hast und erkennst, okay, investiere ich jetzt in diese Gedanken? Ja, in was investiere ich? Diese Gedanken tönen ja dann so klug und so logisch.
that.: Und wir haben wieder angefangen ... zu unterrichten und dann haben wir ja anfangs von Tagen immer, wir steigen schon immer sehr krass ein, sagen wir es mal so. Wir steigen schon mal mit der These ein, die Wirklichkeit gibt es, aber niemand erkennt die Wirklichkeit, du wirst nie die Wahrheit haben. bei Therapeuten, das triggert unfassbar stark.
00:32:25: Da gehen viele ins Nervensystem. Das ist auch verständlich. Gleichzeitig dürfen wir bewegen. Dass dann Gedanken hochkommen wie «Ja, aber...» und logische Gedichten.
line.: Menschen merken gar nicht, dass man im Nervensystem ist. Dein Nervensystem will gerade das, was du im Moment noch glaubst, mit allem Verteidigen, dass du mich doof findest, dass du es nicht korrekt findest, dass du Wassersache bist. Und dann kannst du meistens nicht den Menschen sagen, du seist gerade im Nervensystem. Alles, was du jetzt auf mich projizierst, ist das Nervensystem.
.: Das haben wir alle. Wenn wir im Nervensystem sind, scheinen diese Argumente extrem logisch, überlegen müssen, wie doof es ist, wer Schuld hat. Sondern da rauszukommen und zu merken, wie man in seiner eigenen Sicherheit sein und kreieren kann.
André: Für mich ist dieses Glück immer mehr in der Verbindung. Als Feinfühlender bekommst du viele Informationen. Manchmal denkt man, man möchte sich vor diesen Informationen schützen. Zu viel in den Menschen, wenn das unangenehm wird, erschöpfen usw.
that.: Diese Verbindung mit dem, wo ich Resonanz habe, mit dem, wo ich wirklich hinwill, wo der Wille auch Sinn macht, da merke ich, das wird immer bedeutender. Für mich. Sei es in der Natur, tatsächlich auch in diese Verbindung zu gehen und den Impulsen zu lauschen, die da kommen. Das wäre dann wieder das Innere, eigentlich auch das Verarbeiten.
line.: Ich gehe in die Natur, weil die Natur mich jetzt wieder auflädt. Wenn ich nicht in die Natur gehen kann, fehlt mir was. Dann bin ich noch unglücklicher.
.: Karin Ja, dich tragen all der Shit in die Natur. Das ist genau so, wie wenn du einen Müllkübel auslernst.
André: sondern vielmehr in dieser Verbindung zu stehen und mich zurückzubesinnen auf das, warum mir bestimmte Dinge dieses Gefühl vom Glück vermitteln, warum ich das anhand von denen erkenne. Das sind ja dann wie Spiegel. Ich gehe da durch und erkenne, okay, dieser Baum ... Wenn ich unglücklich bin, dann macht mich der Baum auch nicht glücklich.
line.: Oder es hält nicht an.
.: Karin Aber das ist auch ein wenig trügerisch. Ich meine das nicht mit der Natur, überhaupt nicht, sondern mit der Gangart, was mich glücklich macht. Ich meine, Tafel Schokolade macht im ersten Moment auch glücklich. Und Scrollen macht auch glücklich, weil Dopamin.
00:35:05: Das ist ein wenig vereinfacht gesagt. Viele wissen, dass sie nicht das glücklich sind, was man meint, dass man scrollt und danach total erschöpft ist. Dieses Gefühl von, das war jetzt aufregend ...
..."André: Es ist ja auch kein Output. Es geht ja immer wieder davon ...
.: Karin Konsumieren macht glücklich, nur kurze Zeit, Dopamin, und dann ist es umso ... Eigentlich macht es unglücklich.
.André: Schamanisch könnte man sagen, wenn dieses Leben im Ausgleich ist zwischen Geben und Nehmen, dann kannst du davon ausgehen, zwischen Geben und Empfangen, dass du ein glückliches Leben hast, das viel weniger anfällig dafür ist, dass einzelne Situationen in deinem Tag, wir kommen wieder vom Leben in den Tag, dir dieses Glück, dass du dieses Glück vermisst oder den Eindruck hast, dieses Glücklichsein wäre jetzt nicht mehr da.
Karin: Ich will noch etwas zum Output sagen. Wir sind eine Leistungsgesellschaft. Alles geht um Leistung. Man darf nicht still sein, man darf nicht ausruhen.
that line.: Wenn wir ausruhen, dann nur partiell oder man ist faul. Dann könnte man denken, wir hätten genug Output. Ich möchte das noch unterscheiden zwischen Output im Sinne von, ich funktioniere, Von Output im Sinne von aus mir herausschöpfen. Output im Sinne von z.B.
.: Musik. Das ist ja etwas, was ganz viele auch erkennen, wenn ich male, wenn ich singe. Das ist nicht etwas leisten, also ich gehe da wirklich in diese Geschichte rein, sondern Wenn es einfach fliesst, wenn ich einfach aus mir heraus kreiere. Das ist Output und nicht in der Leistung stehen.
00:36:56: Sonst könnten wir sagen, in der Gesellschaft haben wir ziemlich viel Output, wir müssen ständig irgendwas leisten.
00:37:02: André Ja, dieses Müssen, dieses Bezweckende. In der Verbindung stehende Natur heisst ja auch, den Baum mal ein Liedchen zu singen oder einen Vers aufzusagen, einen Reim. Die mögen das ja eh. Naturgeister lieben Reime.
00:37:18: All diese Dinge zu tun, bedeutet auch, in einen Fluss zu kommen. Wenn ich nur empfange, werde ich nicht glücklich, sprich nur konsumiere. Aber wenn ich nur Output gebe, brenne ich auch aus. Auch dann wird das Glück nicht ...
Karin: Es ist Kommunikation, in Beziehung sein. Das ganz Schamanische, das Grundsätzliche, in Beziehung sein mit allem und jedem in diesem Rhythmus.
André: Da passt das Angebot auch gut, weil wir aktuell ganz viele Menschen in den nächsten Tagen, Wochen, über Soul-Offer noch mal sprechen und in Tiefe gehen, wie man eigentlich aus dem Business heraus Angebote macht, die tatsächlich die Kunden lieben.
that.Karin: Und auch nicht erschöpfen, ja.
lines.André: Und die in dieser Verbindung stehen. Und da kommen natürlich schamanische Elemente mit rein. Es kommen aber auch metaphysische mit rein. Es kommen ganz praktische mit rein.
.: Unternehmerische. Unternehmerische, businessorientierte, wie diese Angebote ausschauen. Und mir schmerzt jeweils das Herz, wenn ich sehe, wenn Menschen, die wundervolle Fähigkeiten haben, einfach ihr Business nicht wenn das nicht vorwärtsgeht, weil sie nicht wissen oder weil sie nicht umsetzen, wie die Angebote wirklich zünden.
line.: Karin Oder grundsätzlich schon Erfolg haben, aber durch ihre Arbeitsweise völlig ausbrennen. Ja. Weil oftmals dieser Erfolg, der vorgelebt wird, den so verstanden wird, ich merke das immer mal wieder, wenn wir zum Beispiel Titel machen oder so, merke ich immer, ganz viele Menschen sprechen gar nicht auf Erfolg an. Die wollen gar nicht Erfolg haben.
by spaces.: André Ja, das Wort Erfolg ist bei vielen noch so geprägt, dass es gar nicht mit Happy Life, mit Glück zusammenhängt.
.Karin: Nein, sondern mit Leistung, mit Geben. Es heisst einfach, ich habe Erfolg im Sinne von die Bücher voll, die Terminbücher voll. Aber ich bin eigentlich ständig erschöpft. Das ist ein wenig das, was im alten System vorgelebt wurde.
.: Ich hatte das auch so. Ich bin nie mit der Vorstellung aufgewachsen, erfolgreich zu sein. Ich war nie so unterwegs in meinem Business, ich war nie so unterwegs in meinem Angestelltenverhältnis. Lustig, man zieht ja immer nur das an.
line.: Wir merken, da gibt es kein Wort dafür, wie wir Erfolg definieren. Erfolgreich bist du nicht, wenn du die Bücher voll hast. im Sinne von Termine voll. Erfolg ist, wenn du aus dir heraus kreierst, ein geniales Leben hast, erfolgreich im finanziellen Aspekt bist und in der Balance sein kannst.
that line.: Das gehört dazu. Angebote kreierst, die Menschen so magnetisch anziehen. es keine Rolle für dich spielt, ob das fünf oder 20 sind. Das Nervensystem war bei mir immer so.
no extra.: Wenn ich merke, es kommen 20 neue Kunden und ich habe den Terminkalender voll für die nächsten drei Monate, dann krepiert das ganze Erfolgsding, weil ich gemerkt habe, so will ich nicht arbeiten, das erschöpft mich usw. Ich glaube, das ist auch ein wichtiger Teil, zu sagen, es geht nicht immer darum, möglichst viel zu haben, so Angebote zu kreieren, die finanziell und energetisch erfolgreich sind.
that.André: Absolut. Und das ist «Soul of A». Wann startet «Soul of A»?
Karin: Am 6. Februar, also am Freitag, startet «Soul of A» als Mentoring. Ich freue mich schon extrem darauf, weil es spürbar ist, wie viel sich da verändern wird. Viele haben das Gefühl, genau das will ich, aber ich habe keine Ahnung, wie ich das machen soll.
line.: Oder ich habe schon Angebote, die am Markt überhaupt nicht funktionieren. Oder ich habe noch ein Thema mit Sichtbarkeit. Das sind all diese Geschichten, die wir im Mentoring angucken.
.: André Du findest da einen Link in den Show Notes. Wenn dich das glücklich macht, wenn dich so eine Episode glücklicher stimmt und wenn du was rausziehst, freuen wir uns sehr, wenn du den Podcast abonnierst, wenn du fein und fühlig abonnierst. Das hilft uns sehr, auch der Community, dass da immer mehr Menschen dazufinden. Schick sie auch jemandem, der gerade diese Gedanken und Impulse hat, schätzen und lieben würde.
Karin: Ja, weil ich glaube tatsächlich, wenn mehr Menschen diese Glücklich-Momente im Alltag leben, wird die Welt ganz anders.
André: Was ist dein nächster Punkt, was ist dein nächste Schritt, wo du dein Glück vermehrst? Heute essen. Heute essen. Jeder Tag ist ein kleiner Zyklus wieder.
that.Karin: Aufstehen ... Ja, natürlich. Grundsätzlich ... Natürlich nicht, aber das war ein Running-Gag.
.: Abends mit dir am Tisch zu sein ... Das ist nicht einfach das Essen, sondern mit dir im Austausch am Tisch zu sein. Lana sitzt immer bei uns am Bänklein, wenn wir essen. Ich glaube, das ist das gemeinsame Zelebrieren.
00:42:37: In diesem Moment macht mich auch sehr glücklich.
.André: Man hat jeden Tag ein neues Leben. Insofern beginnt jeder Tag mit einem Leben, das man hat. Ich finde, das ist ein wundervolles, schönes Geschenk, auch das zu nutzen. Auch wenn mal ein Tag nicht so verläuft, wie du in dir denkst, das Glück ist immer da, das ist immer verfügbar und wir freuen uns, wenn dir das jetzt einen Impuls gegeben hat, dieses Glück für dich zu vermehren, anzunehmen und vielleicht auch mal wieder in ein Liedchen, in
.: eine Zeichnung, in etwas Kreatives zu verwandeln, weil das fördert extrem und wünschen dir einfach Eine ganz tolle Woche. Wenn du mit uns starten möchtest in diese Soul-Offer, dann freuen wir uns auch. Und jetzt einen ganz schönen Tag. Mit Glitzer.
.: Tschüss.
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