#54 Warum Wut nicht von dir kommt

Shownotes

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Eine Hundebegegnung. Eine Wut, die nichts mit dem Hund zu tun hatte.

In dieser Episode erfährst du: 🔥 Warum starke Emotionen nie persönlich sind 🔥 Die 3 Ebenen im Umgang mit Wut (Spiegeln, Schlucken, Transformieren) 🔥 Was der Rumpelstilzchen-Effekt mit Bewusstsein zu tun hat 🔥 Wie klare Grenzen und innerer Frieden kein Widerspruch sind

KAPITELMARKEN 00:00:01 – Die Hundebegegnung: Was wirklich passiert ist 00:02:42 – Fassungslos und wütend: Mein Nervensystem im Vollmodus 00:04:49 – Es ist nie persönlich – zwei Muster begegnen sich 00:07:12 – Die 3 Ebenen: Spiegeln, Schlucken, Transformieren 00:13:37 – Vom inneren Konflikt zum Weltgeschehen 00:15:39 – Der Rumpelstilzchen-Effekt: Muster benennen, Macht entziehen

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Transkript anzeigen

Speaker 1: Gestern musste ich meinen Hund hochheben und in diesem Moment ist bei mir etwas explodiert, was überhaupt nichts mit dem Hund zu tun hatte. Wir sprechen heute über Grenzen, über Wut und was das mit Krieg zu tun hat. Vor ein paar Tagen ist mir etwas widerfahren. Ich möchte dir davon erzählen in dieser Podcast-Episode, weil ich glaube,

dass es ganz hilfreich ist.: Ich weiss, dass es ganz vielen so geht. Aus dieser Alltagsgeschichte habe ich so viel rausgenommen. Das möchte ich mit dir teilen. Wir sind mit unserer Lana in unserem Quartier spazieren gegangen und haben von Weitem gesehen, dass ein Hund frei

lief.: Den Hund habe ich sofort erkannt. Mit ihm oder der Halterin hatte ich vor ein paar Wochen bereits einmal eine unschöne Begegnung. Doch dazu später mehr. Der Hund ist freigelaufen und wir sind stehen geblieben und er ist einer Katze nachgejagt, die ins Quartier

verschwand.: Und der Hund hat uns gesehen, ist auf Lana zugestürmt und ich konnte unseren Hund direkt noch hochheben, habe mich breitbeinig hingestellt. Der Hund war so getriggert, er ist direkt zu mir ans Bein gesprungen. Er hat nicht gebissen. Es ist nicht weiter

passiert.: Er ist dann wieder zurück. Seine Halterin hat alles beobachtet. Kein einziger Versuch, ihren Hund zurückzurufen. Wir sind

dann weitergelaufen.: Auf der Höhe bei ihr hat sie uns gefragt, ob denn unser Hund beissen würde. Und was wir alles falsch machen würden, wenn wir unseren Hund hochheben würden. Dass wir unsere Angst

auf den Hund projizieren würden. Ich war fassungslos.: Ich war so wütend. Ich habe gemerkt, wie das Blut mir in den Kopf geschossen ist, wie alles warm wurde. dass Adrenalin durch meine Venen lief. Ich war fassungslos und unglaublich wütend, wie so eine Situation entstehen

kann.: Dann noch bei dieser Hundehalterin, bei der schon von Wochen ich einmal vorbei wollte, Sie hat das gesehen und hat extra ihre Leine noch weitergelassen, dass ihr Hund zu meinem hätte kommen sollen. Ich wollte das nicht. Und ich habe es ihr mehr als deutlich gesagt. Wenn ich das jetzt erzähle, merke ich noch, wie Anflüge von dem, Was da hochgekommen ist, diese Wut, dieses Ungerechtigkeitsgefühl und dann noch

dieses Drehen der Verantwortung.: Wie wenn wir uns falsch verhalten hätten. Ich habe ihr dann gesagt, dass eine nächste Begegnung, ohne dass ihr Hund angeleint wäre, zu einer Anzeige, dass ich das zur Anzeige bringe. Wenn ich das jetzt erzähle, bin ich ruhiger. Und ich möchte dir das erzählen, weil das immer mal wieder passieren kann, dass du in eine Situation kommst, in der du dich ungerecht behandelt fühlst.

00:04:01: In dem tatsächlich, was auch ungerecht abläuft. Es kann sein, dass du dich ausgeliefert fühlst. Einer Entscheidung, einer Situation, einem Konflikt, Und ich bin ja Coach und arbeite täglich damit, mit

Emotionen. Ich weiss, wie es funktioniert.: Ich kenne das Nervensystem in- und auswendig. Ich kenne mich sehr gut. Und es ist trotzdem passiert. Aus einem Reflex, unseren Hund zu schützen und, wie gesagt, fassungslos, wie sich jemand, der so ein Wesen anvertraut und

die Verantwortung übernimmt, so uneinsichtig sein kann.: Ich habe in diesem Moment nicht gewusst, was ich mit meiner Wut machen soll. Und ich habe es einfach gelassen. Ich habe gemerkt, wie ich in diese Wut mal wahrgenommen habe. Und ein paar Schritte weiter wurde mir klar, dass

es gar nicht um uns ging.: Es ging nicht mal um den Hund. Es ging nicht um Karin oder mich. Es war nichts Persönliches. Sondern das, was getriggert hat, war die Energie des Systems von dieser Frau.

00:05:27: Weil es ja nicht das erste Mal ist. Und weil ich mir etwas anderes vorgestellt habe, das aus dieser letzten Begegnung gelernt wurde. Was da kommuniziert hat, waren nicht zwei Menschen miteinander.

Denn auch ich war in dieser Konfrontation.: Ich war in diesem Kampfmodus, in dem ich ihr gesagt habe, dass ich es zur Anzeige bringe. Und zwar mehr unbewusst als bewusst. Mehr als Reflex und als Angriff. Denn als Klarstellung und Klarziehung der Grenzen, Sondern was da

kommuniziert hat, das waren zwei energetische Systeme.: Das war die Emotion von zwei Mustern. Sie, indem sie gleichgültig war, aus meiner Sicht. Und ich, indem ich es als extrem grenzüberschreitend und

gesetzverletzend empfunden habe. Aber sie ist nicht persönlich.: Das, was passiert, ist nie persönlich. Es geht nie um die Person. Das, was passiert, ist, dass diese Muster übernehmen, wenn wir unbewusst

sind. Das ist so eingerichtet im Nervensystem zu verengen.: Es ist eingerichtet, dass wir unsere Entscheidungsfähigkeit reduzieren, damit wir schnelle Prozesse haben. Autonome Entscheidungen, ohne Verstand, ohne Gedanken. Aber es ist nicht in Ordnung, in dieser Energie zu bleiben und sich dahinter zu verstecken. Das habe ich für mich auch

erkannt.: Wir können auf drei Arten mit diesen Emotionen umgehen. Die erste Art ist, sie genau zurückzuspiegeln. Das heisst, jemand ist wütend, verhält sich wütend und du nimmst diese Wut auf und spiegelst sie vielleicht noch verstärkt zurück. In dieser Ebene war ich

in der Konfrontation.: Diese Ebene war das, was ich gefühlt habe. Ich bin heilfroh und ich bin so dankbar, dass nichts Physisches passiert ist. Nicht Lana, nicht dass der Hund mich angegriffen hat. Oder dass etwas noch passiert wäre persönlich in der Begegnung mit dieser

Frau.: Und ich schildere dir das, weil das eine erste Reaktion ist, die wir kennen, wenn wir dieses Muster mitbekommen haben, wenn wir es uns angelegt haben und glauben, wir müssen dieses Muster weiter bedienen. Vielleicht vom Elternhaus, vielleicht weil wir es gesehen als Kind haben. Und es geht nicht um Schuld. Es geht darum, zu verstehen im Nachhinein und zu begreifen, dass wir andere Möglichkeiten haben.

00:08:26: Wir verlassen diese erste Ebene, indem wir, wie du mir, so ich dir, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Blutrache, Ehre, all das sind diese Themen, die darüber abgewickelt werden. Die zweite Ebene ist, wenn wir Dinge einfach schlucken. Wir nehmen die Emotion wahr. Wir nehmen das

Triggern wahr.: Wir nehmen die Regung bei uns wahr. Und wir lassen den Prozess geschehen, aber wir schlucken es runter. Wir verneinen es, wir verkleinern es, wir bagatellisieren es. Und das ist

nicht okay.: Es entsteht kein direkter Schaden im Aussen, weil ja meistens keine Handlung folgt. Aber die Handlung geht innerlich. Statt dem Explodieren wie in der Phase 1 oder in der Stufe 1 implodieren wir irgendwann. Wir können Emotionen nicht einfach aufnehmen und denken, ich mache sie in einen Abfalleimer rein, ich deckele die einfach zu und

dann sind sie weg.: Die richten genau denselben Schaden an, halt einfach nur bei dir. auf deine Kosten. Wir sind dann ein Stück weitergegangen und das hat mir gut getan, auch mit Karin mich darüber zu unterhalten, weil sie war ebenfalls fassungslos, was da passiert ist. Wir konnten uns beide nicht fassen, wie unachtsam, uneinsichtig Menschen

sein können und nicht einsehen, wenn sie Grenzen überschreiten.: Das ist unsere Sicht. Das ist das, was uns passiert ist. Das ist unser eigener Lernprozess. Und da kommen wir zur dritten Phase, zur dritten

Ebene.: Wir können das, was uns widerfährt, transformieren. Ich nehme die Wut wahr, ohne sie weiterzugeben. In diesem Moment war es

nicht möglich. Ich hätte eher an die Gurgel gehen können.: Ein paar Stunden später sah es aber schon anders aus. Ich kam in diese Bewegung und ich habe mich gut geerdet. Ich habe die Füsse auf der Erde gespürt und mir auch immer wieder in Erinnerung gerufen. Es ist nichts

passiert.: Das, was sich da abgespielt hat in meinem Kopf, das waren die Szenarien, was ich tun werde. wenn es noch weiter eskaliert, wozu ich bereit wäre, was für Szenarien es gibt. Und genau das ist bei diesen negativen Emotionen so wichtig. Die Emotion wahrzunehmen, aber

nicht den Gedanken zu folgen, die sie auslösen.: Nicht den Gedanken zu folgen, die sie produzieren. Weil das führt zu Krieg. führt zu mehr Ungerechtigkeit. Das führt zur Verbreitung von genau dem, wovor

ich mich erschützen will.: Das führt genau zu dem Verhalten, das sich aktuell im Weltgeschehen zeigt, dass so viele Konflikte publik gemacht werden. Das ist scheinbar Normales, dass Menschen sich bekriegen, sich gegenseitig Leid zufügen, Schlimmes antun. Ich will das nicht relativieren, sondern ich will aufklären. Ich will an meiner Geschichte zeigen, wie dieser innere Konflikt, diese innere Spannung, wenn wir sie nicht erwachsen, spirituell erwachsen, wenn wir nicht damit spirituell erwachsen umgehen, dass aus genau dieser Energie das

gespiesen wird, das wir anschliessend im Aussen verurteilen.: Wir gehören da alle dazu. Wir sind alle in der Verantwortung, unser Bewusstsein auszuweiten, uns bewusst zu machen, was läuft. Mit der Zeit zu erkennen auch, dass wir nicht mit den Menschen interagieren, dass wir nicht wirklich mit den Menschen kommunizieren, sondern dass in diesen Ausnahmezuständen, wenn dieses Adrenalin pumpt, wenn wir bereit sind, auch Verluste in Kauf zu nehmen, dass da Muster am Spiel sind. Wir sagen

im Schamanischen auch Wiesen.: die anstelle von uns handeln, diktieren, was jetzt zu tun ist. Wir sagen doch auch, bist du noch bei

Sinnen? In diesem Moment nicht. Weil wir fühlen nur noch eines.: Wir haben den Tunnelblick. Und in diesem Tunnelblick sind wir nicht bewusst. Wir kämpfen ums Überleben. Die Situation selber war nicht

bedrohlich.: hat sich im Nachhinein herausgestellt. Aber mein Wert, meine Selbstachtung, meine Grenzen wurden verletzt und das hat diese Reaktion hervorgeholt. Dessen bin ich mir bewusst. Wenn wir in

diesem Nervensystem bleiben, dann werden wir nicht bewusster.: Wir müssen transformieren. Wenn wir in Frieden bleiben wollen, in unserer Mitte, dieses Transformieren, das geschieht nicht sofort. Ich bin dazu nicht fähig. Bei mir hat es ein paar Stunden gedauert bei

diesem Vorfall, weil es um Lana ging.: Und jeder, der Kinder hat, jeder, der etwas hat, was er beschützen will, jemand, der ihm wichtig ist, etwas, das kostbar ist, wenn man diese Ungerechtigkeit auch fühlt, der kann das verstehen. Und wir suchen uns diese Situation nicht aus, damit wir Leid erfahren, sondern wir suchen sie aus, damit wir erkennen, was da passiert. Damit wir nicht in einen persönlichen Krieg einsteigen, weder mit uns noch mit anderen. Und trotzdem brauchst du da

klare Grenzen.: Das ist kein Widerspruch. Das ist Reife. Das ist ein Prozess, der dich grösser macht, weiter macht, weiser macht. 24

Stunden habe ich ihr Liebe geschickt.: Ich habe ihr die Liebe geschickt, dass sie ihre Muster erkennen möge. Die Kraft, sich davon zu lösen. Die Kraft, in die Transformation zu gehen. Weil es braucht nicht

die Ebene, wer hat Recht.: Selbst wenn es Gesetze gibt. Es braucht diesen Dieses Emotionale. Es braucht diese emotionale, spirituelle Einsicht, dass man sich verändern kann. Ich habe das Muster

gesehen, plastisch.: Erst bei ihr, zu spät bei mir. Und es hat ein paar Minuten gedauert. Ich habe sehr viel daraus gelernt. Denn sobald ich einem Muster Namen gebe, sobald ich ein Muster benenne,

sobald ich es erkenne, Verliert es die Macht?: Wir nennen das den Rumpelstilzchen-Effekt aus diesem Märchen. Ach, wie gut, dass niemand weiss, dass ich Rumpelstilzchen heiss. Was im Verborgenen agiert, schadet. Was im Verborgenen nicht adressiert wird, ist nicht von

Bewusstsein durchdringt.: Es ist ganz banal bei mir in den vergangenen Tagen mit einer Hundebegegnung auf der Strasse. Was ich dir jetzt erzähle, in dieser Episode, hätte ich direkt nach der Begegnung und auch noch einen Tag danach noch nicht so erzählen können. Und vielleicht denkt man da, dass ich es als Coach ja besser wissen müsste. Und das liegt ja nicht am Wissen, sondern es liegt daran, dass jeder von

uns Erfahrungen macht, um weiterzukommen.: Diese Arbeit mit sich selber, diese Bewusstseinsarbeit, die ist heilig. Karin und ich haben ein Event für dich, kostenfrei, wo du teilnehmen kannst. Der heisst Sacred Work. Wir lassen mit einfliessen, woran du dich erinnerst, wenn

du dich dafür eröffnest.: An diese Heilung, an das, was da ist, was du dir wieder an Bewusstsein in Erinnerung rufen kannst. Egal, ob für dich oder wenn du mit Menschen arbeitest, als Coach, Therapeut, einfach menschbezogen berufen. in einer Tätigkeit, wo es ihr hilft, Heilung und mit Menschen zu interagieren. Ich packe dir da den Link in

die Shownotes.: Und wenn es dich interessiert, deine Identität zu vergrössern, auch wenn es manchmal nach solchen Geschichten, Wochen oder Tage oder Stunden geht, eine Identität aufzubauen, in der es möglich ist, dich selber zu entwickeln, groß zu denken, für dich, für dein Business, für deine Familie, für dein ganzes Leben, dann ist das nächste Mentoring the great you. Auf jeden Fall für dich. Gesagt, beide

Links findest du in den Show Notes.: Was wäre denn, wenn wir alle bewusst sind, Und wir nicht einzelne Muster quasi gegen uns diese Muster stellen, sondern wenn unsere Grundhaltung wäre, wir sind alle bewusst und sind überlagert von Mustern, von Programmen, von Wesen. Und das Bewusstsein führt genau dazu, dass wir uns immer freier fühlen, dass wir alle Möglichkeiten haben, dass wir uns freier entscheiden. Und vielleicht magst du dich ja selber fragen, wo führst du deinen eigenen Krieg? Wo gehst du in einen Konflikt, bei dem du weißt, dass es nicht

von deiner Seele kommt?: Wo kämpfst du gegen dich, indem du Dinge runterschluckst, anstelle klare Grenzen zu ziehen? Und wo sind welche Muster, die du noch nicht beim Namen genannt hast? Ich wünsche dir einen wundervollen Tag und ein bewusstes, achtsames Erleben deiner Emotionen. https://flow.dieheldenfluesterer.ch/sacred https://kataga.thrivecart.com/great

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