#58 Was dir niemand über dein Herzensbusiness sagt

Shownotes

Heute sprechen wir mit über den Alltag, der sich hinter der glitzernden Fassade zeigt.

🔥 Den Alltag, den niemand zeigt. Kein Wecker, kein Takt – aber auch keine Freiheit, die einfach so da ist. Wie sieht ein Herzensbusiness wirklich aus, wenn du als feinfühliger Mensch endlich selbstständig bist?

🔥 Die Muster, die du mitschleppst Die meisten Coaches und Therapeuten bauen ihr Business unbewusst genauso auf wie einen Job. Pendenzenlisten, Zeit gegen Geld, Strukturen, die einengen – man merkt es erst, wenn man mittendrin ist.

🔥 Das Business als Spiegel Wer selbstständig mit Sinn arbeiten will, merkt schnell: Was in einer Organisation versandet, landet im eigenen Business direkt bei dir. Immer. Das ist unbequem – und gleichzeitig dein grösster Wachstumshebel.

🔥 Du bist das Business – nicht deine Methode Kunden buchen nicht deine Technik. Sie buchen dich. Der Moment, wo das wirklich ankommt, verändert alles – besonders wenn du als Coach oder Therapeut erfolgreich und frei arbeiten willst.

🔥 Warum das Ankommen eine Lüge ist Ziele mobilisieren Energie – aber Erfüllung entsteht auf dem Weg. Wer ein Herzensbusiness mit Freiheit aufbauen will und nur auf das Ziel wartet, wird immer wieder enttäuscht.

**KAPITEL **00:00:00 Hätte mir das jemand vorher gesagt… 00:01:07 Kein Wecker. Kein Takt. Aber wirklich frei? 00:06:35 Du hast gekündigt – und arbeitest noch immer wie angestellt 00:13:31 Dein Business zeigt dir, was du nicht sehen willst 00:22:39 Sie buchen nicht deine Methode. Sie buchen dich. 00:36:23 Warum das Ankommen eine Lüge ist 00:44:37 Von unsicher zu unstoppable – die Firehorse Masterclass

**FREE MASTERCLASS **Wenn du spürst, dass da mehr möglich ist – und aufhören willst, dich selbst aufzuhalten. 👉 flow.dieheldenfluesterer.ch/firehorse Start: 29. März

🔥 Acht Jahre Erfahrung. Echte Abkürzungen. Kein Bullshit. Wenn du bereit bist, dein Herzensbusiness wirklich zu leben – hier arbeiten wir zusammen im neuromagischen Universum. https://dieheldenfluesterer.ch

COMMUNITY FRAGE Was fällt dir in deinem Herzensbusiness immer wieder positiv oder negativ auf?

Lass es uns wissen auf Insta:

Teile es gerne mit uns auf Instagram: 👉 @karin.dieheldenfluesterer 👉 @andre.dieheldenfluesterer

Wenn du beim Hören an jemanden gedacht hast, schick diese Episode einfach weiter und abonniere den Podcast. 💚

Love, Karin & André

Transkript anzeigen

André: Hätte mir jemand vor acht Jahren gesagt, wie mein Alltag heute mit einem Herzensbusiness aussieht, hätte ich ihm wohl den Vogel gezeigt, was da alles möglich ist. Und wir haben ja komplett unterschiedliche Alltage eigentlich, die wir gemeinsam verbringen. Irgendwann treffen wir uns wieder morgens und dann ist Lana mal dran, weil wir mit ihr einen wunderschönen Spaziergang machen in der Natur und dann natürlich das gemeinsame Frühstücken. Hallo zu dieser Episode.

00:00:28: Du hast gar nichts gesagt.

Karin: Ich habe dich ganz fasziniert angeguckt. Was kommt da alles noch?

André: Wir sprechen über das Herzensbusiness und über das, was dir niemand sagt, wenn du ein Herzensbusiness startest. Niemand kann vorhersehen, was genau wirklich passiert.

00:00:46: Karin und man es oft nicht für möglich hält. Genau. Und man es auch vielleicht anders auch schon erfahren hat. War ja bei uns auch so.

00:00:54: Es ist ja nicht das erste Business, was wir haben, aber das erste Her

André: Genau, das erste Herzensbusiness. Und eigentlich sieht kein Tag genau so aus wie jeder andere auch.

00:01:07: Karin Ausser, ganz wichtig, ich werde nicht mehr vom Wecker geweckt.

00:01:11: André Du wirst nicht mehr vom Wecker geweckt. Du wirst von mir geweckt. Weil ich meistens am Morgen direkt Sport mache, Bewegung, ins Fitness-Gehen oder was auch immer.

Karin: Ja, aber es ist nicht so, dass ich aufstehen muss und innerhalb von 40 Minuten getaktet gucken muss, dass ich auf den Bus springen kann oder erreichen kann.

André: Hier ist es spannend. Meistens sind ja genau diese Termine oder diese Vorgaben, diese Strukturen, die so einengen. Und wenn du dich gefragt hast, wie das anders sein kann, vielleicht hast du dich das ja eben auch schon gefragt, wenn du denn mal ein eigenes Business hast und wenn du im Business bist, dann könnten dir ja auch die Dinge auffallen, die du vorher gar nicht gemerkt hast. Was für Muster laufen, was du immer noch tust, weil du es vielleicht 10, 20 Jahre als Angestellter gemacht hast und wie sich das aufs Herzensbusiness auswirkt?

00:02:05: Es ist einfach anders. Und ich erfahre ganz, ganz viel mehr Freiheit. Und das ist ja einer der Punkte, das stimmt zu mir sicher zu, wo ganz viele starten, weil sie in ein Herzensbusiness möchten, das einfach mehr Freiheit hat, mehr von dem, was man selber möchte.

Karin: Ja, ich würde sogar mal sagen, das Leben kreieren und nicht einfach agieren. Ich glaube, das ist das Wichtige. Und wirklich das machen, was man wirklich fühlt. Ich glaube, da können ganz viele Feinfühlige relaten.

00:02:37: Ich bin jemand, der sehr stark spürt, was stimmig ist und was nicht. Ich konnte schon aushalten, ich konnte schon boxen sein. Aber dann hat mein Körper mit Symptomen rehabiliert. Aber ...

00:02:50: Dieses Ich-kann-tatsächlich-mein-Potenzial-Ausschöpfen, weil ich es in meinem Tempo machen kann, weil ich nicht von acht bis fünf irgendwo hocken muss und irgendwie, was mir aufgetragen wird, gemacht werden müsste und ich da zwar schon auch Sinn dahinter sehen kann, sondern wirklich was Erbauen, Erschaffen. Ich glaube, das ist das, was bei mir ganz tief angeklungen hat.

00:03:18: André Ist das so herausgekommen nach ein paar Jahren, wo du sagen kannst, genau das, was ich mir vorgestellt habe, in jedem Detail, genau so ist es?

00:03:26: Nein. Nein, ich konnte mir das nicht so vorstellen. Wir sind ja auch vor sieben oder acht Jahren alles auf die Karte gesetzt. Wir hatten da schon eine Vision, das gemeinsame Frühstücken und für etwas gehen, was wir wirklich glauben, und durchzustarten

00:03:48: wie dieser Alltag wieder aussehen wird. Wie war es für dich? Es war schon klar, dass wir gemeinsam frühstücken. Es war auch klar, dass ich nicht vom Termin zu Termin hopsen will.

André: Es ist ja nicht nur der Alltag. Es geht ja ums Ganze.

00:04:09: Karin Wie man das Leben sieht.

André: Ja, weil dieser Alltag ist meist geprägt durch das, dass jemand bestimmt, wie du den verbringst. Das ist in einer Organisation eigentlich die Regel. Und wenn du dein eigener Chef bist, deine eigene Chefin, dann hast du in der Regel weniger von dem, aber mehr Eigenverantwortung, mehr von Eigeninitiative. Eigener Struktur.

Karin: Viele haben das Gefühl, wenn man selbstständig ist, muss man für alles Verantwortung tragen. Natürlich kommt es sehr darauf an, wie man ein Business aufbaut. Logisch. Die Business, die ich mit 19 gekannt habe, mein Designatelier, mit 25 meine Praxis, die waren alle nicht selbstbestimmt.

00:05:04: Ich habe das gelernt. Und so macht man es halt. Im Designatelier muss man vor Ort sein und gewisse Öffnungszeiten haben und Zeit gegen Geld. Nur wenn ich so viel und so viel arbeite, bekomme ich dieses und dieses Geld.

00:05:21: Und bei der Praxis war es noch fast schon extremer, im Sinne von, wenn ich einen Patienten habe, dann arbeite ich. oder Klient war noch eher so, weil du am Anfang kennst, dass du wahrscheinlich viel Freude hast, dass Menschen auf dich zukommen und zu dir in die Therapie gehen. Dann ist es auch nicht so, dass du sagen willst, ja, es hat nur noch um vier einen Platz, sondern das sind meistens Abendrandseiten oder man... Ja, man kreiert sich wieder alles rund um die Klienten.

00:05:53: So habe ich es gekannt. Auch als Zeremonienleiterin, was ich immer sehr gerne gemacht habe. Da war es aber so quasi, dann heiraten die Menschen, dann gibt es die Beerdigung, und ich organisiere mich um diesen Termin herum. Und dann ist es schon auch dieses ...

00:06:10: Dann ist es auch ein Gefängnis, einfach nicht gezahlt, sondern du hast noch das Risiko vom Unternehmer. Aber eigentlich die gleichen Strukturen, wie wenn du angestellt wärst. Die meisten bauen sich ein Business genau so auf.

00:06:25: André Genau. Das ist ein wichtiger Punkt. Die Freiheit, da kommen wir wahrscheinlich noch mal drauf. Aber dieses Mustererkennen.

00:06:35: Ich habe gemerkt, wie viele von diesen Mustern bei mir drin sind, auch in dieser Anfangsphase. Ich habe geglaubt, wenn du ein Herzensbusiness hast, denkst du auch, «Na ja, jetzt mache ich das mit voller Energie, und jetzt läuft das.» An was hast du gemerkt, dass du immer noch Muster hast?

Karin: So macht man das, wenn man angestellt ist? Tagesroutinen, die einfach so bleiben?

00:07:03: André Ja, genau. Beispielsweise das Arbeiten mit diesen Pendenzenlisten, die ganzen Strukturen. Das habe ich dann einfach übernommen aus dieser jahrzehntelangen Erfahrung, die ich hatte. Ich kann es ja nicht anders.

00:07:14: Ich habe mein Ding gemacht. Wie halt alle auch. Und gemerkt, das dient mir ja gar nicht. Also z.B.

00:07:22: Termine am Morgen. Am Morgen zu legen, bis zu merken, ab wann ich auf Betriebstemperatur bin. Das hat ein paar ... ...

00:07:32: Momente gedauert. Ein paar Monate, bis ich gemerkt habe, aha, okay. Ich will ja nicht die Freiheit eintauschen, die ich habe, dass ich Dinge nicht tue, die mir nicht gefallen, und sie gar nicht mehr tue. Und dann beispielsweise Dinge verschiebe.

00:07:49: Oder dass ich gemerkt habe, dass ich gewisse Muster, gewisse Sitzungen, die wir gemeinsam hatten, das war ja immer ein Juhei, das war ja wirklich ganz toll. Ich habe ja die Sitzung gehasst, weil ich einfach aus meiner Erfahrung Haben die nie was gebracht und du fandest sie ganz wichtig?

00:08:07: Karin Nicht aus dieser Erfahrung, dass es zwischen uns nie was gebracht hätte, sondern ich glaube, es war der Wunsch. Das ist jetzt meine Sichtweise. Wir ticken total anders. Meine Sichtweise war so, ich bin aus der Struktur raus.

00:08:19: Endlich muss ich diese Sitzung nicht mehr haben. Du warst auch jemand, der von Anfang an gesagt hat, als du ins Unternehmen kamst, selbstständig oder zu 100 % Unternehmen war, hast du am Anfang gesagt, du wolltest keine Ressorts. Ich dachte schon, wie das gehen soll. Aber ich wollte dir auch nichts vorschreiben, weil wir beide sehr freiheitsliebend sind.

00:08:45: Es war im Moment gar nicht so einfach, das gemeinsam zu gestalten. Denn weil ich zwei Jahre vorher schon meines gestaltet habe, auch nicht nach Freiheit angefühlt hat, weil du nicht drin warst. Dann beide Freiheit, aber zu merken, wie wir das strukturieren. Das engt ein, davon will ich gar nichts mehr.

00:09:10: Viele Feinfühlige kennen das. Strukturen engen ein. Ich will gar keine Struktur. Ohne Struktur wird es chaotisch

00:09:19: Im Sinne von, das Nervensystem geht hoch. Man wird nervös, weil man merkt, es sei alles nicht geplant. Wer macht jetzt was? Es braucht Strukturen.

00:09:30: Aber sich dann anzugehören, die selber zu bauen, das ist das Thema. Wir haben heutzutage schon auch noch Muster. Weisst du, das Entsorgen am Samstag.

André: Ja, das ist so ein typisches ...

00:09:41: Karin Aber Geld muss man auch gucken. Wir haben irgendwann mal gesagt, wir müssten nicht am Samstag einsorgen gehen, wo alle gehen. Das macht überhaupt keinen Sinn. Oder einkaufen.

00:09:52: Wir haben es dann verändert, weil wir gemerkt haben, das müssen wir nicht mehr. Wir können Freitagmittag gehen. Aber die Strukturen im Aussen sind eben auch so gebaut, dass es bei uns im Dorf einfach nicht offen ist um diese Zeit, sondern nur dann, wenn die anderen auch ...

00:10:08: André Das sind Dinge, die dir auffallen. Welche Strukturen, welche Muster gibt es im Aussen, die ausgerichtet sind auf was?

Karin: Auf Menschen, die einen ganz regelmässigen Alltag haben. Und plötzlich merken wir, dass jemand sehr spät oft Mittag isst.

André: Und wir bekommen nichts mehr um zwei. Wir haben italienische Mittagszeiten. Ab 1.30 Uhr beginnt bei uns die Wohlfühlzone. Wenn wir erst ein bisschen später frühstücken, ist klar, dass wir nicht direkt um 12 Uhr wie bei den meisten da essen.

00:10:40: Das ist ja sehr lustig. Was mir auch noch aufgefallen ist, die Strukturen führen dazu, dass dir in diesem Herzensbusiness, das war mir am Anfang nicht klar, dass dir das um die Ohren gehauen wird. Und zwar nicht nur die Strukturen, Was vorher irgendwo in einer Organisation versandet, das schlägt jetzt auf. Also das ist einfach wie...

00:11:01: Als Beispiel. Naja, also von Briefe öffnen, von Sachen delegieren, von Dingen aussetzen, das geht alles nicht, weil das betrifft dich. Ich weiss, wenn ich heute Entscheidungen treffen muss, dann mache ich die heute anders als vor ein paar Jahren, weil ich es einfach weiss, dass die Dinge dann wieder auf mich zurückfallen. Ich kann nichts aussetzen.

00:11:26: Ich kann auch nicht einfach dagegen sein. Oder ich gebe jetzt beim Team ...

00:11:33: Karin Die anderen sollen mal.

André: Genau, die anderen sollen mal. Oder ich halte mich zurück und schaue. Das sind Strategien, die nicht mehr gehen. Das sieht man in Social Media oder bei neuen Konzepten oder Ideen.

00:11:48: Für mich allgemein, das kennst du auch, wenn du uns zuhörst, Diese Work-Life-Balance, die so wichtig ist bei Menschen, die im Angestelltenverhältnis sind, die ist völlig sinnlos, wenn du ein eigenes Business hast.

Karin: Ich finde sie auch sonst sinnlos. Darüber können wir mal einen Podcast machen. In dieser Form, wie sie angewandt wird, ist sie völlig sinnlos.

00:12:11: André Genau. Was bei mir da war, ist ... Jetzt hast du mich ...

00:12:16: Karin Die Work-Life-Balance als Unternehmer.

André: Genau. D.h., der ganze Tag oder die ganze Struktur ist verwoben. Das ist die Arbeit, und das ist jetzt quasi das Private. Von 8 bis 5 mache ich das so, das teile ich mir ein, und dann lebe ich genauso wie die anderen.

00:12:35: in der Organisation bin, habe ich mein Business. Und da habe ich gemerkt, nee, das funktioniert nicht. Bei mir nicht. Ich will das viel fluider haben.

00:12:41: Ich will das viel mehr spielen können und zeig gleich, mich erfahren, das wäre auch ein Muster. Ich bin jetzt nicht der Disziplinierteste. Also es ist jetzt nicht so, dass ich da eintrage, fünf Minuten und dann mache ich das in fünf Minuten. Ich weiß, da gibt es Player da draußen, die das machen.

00:12:56: Das ist einfach nicht mein Ding. Da fühle ich mich nicht wohl. Vielleicht erkennst du das bei dir auch, dass du das ganz anders haben möchtest. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum du mehr in die Selbstständigkeit möchtest, dass du da dich mehr ausleben willst.

00:13:10: Aber eben auf der anderen Seite, getan werden muss es trotzdem. Es wird nicht gemacht, wenn die Dinge einfach liegenbleiben. Das ist etwas, was für mich heisst, dass jetzt das Business nicht so wirklich eine Wohlfühlzone ist, wie es sich viele vielleicht vorstellen. Da habe ich mir am Anfang auch gedacht, ab jetzt läuft es nur noch rund.

00:13:31: Das tut es nicht, sondern es gibt immer wieder Dinge, die dazwischenkommen. Und es ist wie ein Spiegel. Der Spiegel ist einfach sehr viel direkter und sehr viel näher. Da wirst du einfach auch gedrängt, dahin zu gucken, was bei dir abläuft, weil das hat direkte Auswirkungen aufs Business.

Karin: Ich bin noch nie so gewachsen in meinem Leben wie in diesen acht Jahren. Muss man nachsagen. Und mega cool. Ich habe Dinge gerockt, die ich so nie gerockt hätte.

00:13:55: Muss man einfach sagen. Mit 19 das Designer-Atelier. Ich habe heute gerade ein Reel von einem Altersheim gesehen, wo draufgestanden ist, wenn ich nochmals 20 wäre, was ich machen würde. So 85, 95-Jährige.

00:14:11: Das war so süss. Ich habe das gerne geguckt und mir überlegt, ich bin jetzt keine 85, aber schon bald 48, was ich mit 20 machen würde. Ich erinnere mich, mit 20 hatte ich dieses Designer-Atelier. Nebenbei, wie immer, immer.

00:14:28: Nebenbei hatte ich noch einen Pro-Job. Und wenn ich mich da so reingefühlt habe, was würde ich machen mit 20? Da habe ich so gemerkt, würde ich denn das Design-Atelier ganz anders rocken? Da habe ich gemerkt, ich könnte.

00:14:42: Ich habe jetzt sehr viel mehr Fähigkeiten. Ich habe sehr viel mehr Ideen, was das bedeutet, erfolgreich zu sein. Aber gleichzeitig Nein, es war gar nie das, was ich machen wollte. Designen, ja.

00:14:58: Ich war super im Design. Ich habe schon in der Lehrzeit den Stundenplan übernommen. Da, wo es Design und Zeichnen war, hat mich die Dozentin gebeten, die anderen zu unterrichten, weil sie da nicht so gut drin waren. Ich war schon mit 16, 17 quasi Dozentin da für diese Zeichengeschichte.

00:15:17: Aber Nähen ... Nähen ... Ich meine, das war noch nie ... So kleinteilig.

00:15:24: Du hast so ewig lange an Dingen. Eigentlich war es cool, Dinge nähen zu können, die noch gar nicht in Läden waren. Das war meine grösste Motivation. Aber als Design-Atelier noch zu nähen, das hat mich so angeguckt.

00:15:40: Ich hatte da schon Aufträge, aber es hat mich so angeguckt. Ich konnte nie durch die Decke gehen, weil ich diesen Weg und diese Arbeit nicht machen wollte. Dazu komme ich jetzt. Jetzt geht es darum, ich will diese Arbeit machen.

00:15:55: Ich bin erfolgreich, wir verdienen über 100'000 im Monat und es ist einfach nur so. sondern ich will diesen fucking geilen Weg gehen. Und der ist nicht nur bergauf, und es ist alles leicht. Das ist vielleicht das, was man, wenn man sich entscheidet, auch so eine Scheuklappe hat, nach dem Motto, ach ja, alle erzählen, ich zeige dir, wie du megaschnell erfolgreich wirst, und das funktioniert alles.

00:16:24: Bei uns war es nicht so, sondern es war ... absoluten Wachstum überhaupt an den Punkt zu kommen, dass ich unternehmerisch denke, dass ich nach aussen gehe, dass ich wirklich das Potenzial lebe, dass ich Dinge anspreche, die ich früher vermieden habe, weil ich gedacht habe,

André: Was wäre denn für dich jetzt, für die Zuhörer, was sind so drei, vier Elemente aus diesem unternehmerischen Erdenken, wo du sagst, war dir am Anfang deines Weges jetzt auch mit mir im Unternehmen nicht ganz so klar oder wo bist du da gewachsen?

Karin: Was wäre für Sie hilfreich? Wir haben angefangen, als eine kleine, wilde Yogalehrerin uns gesagt hat ... Wir waren zweimal am Tag im Yoga, und sie hat gesagt, wir müssten was gemeinsam machen. Wir hatten einen Umbruch.

00:17:14: Wir haben gemerkt, wir haben gute Jobs, aber wir sind nicht mehr so zufrieden. Ich glaube, da stehen viele. Sie wüssten, merken hier eigentlich ... Wartet da noch

00:17:27: Obwohl wir schon diese Ausbildungen hatten, wir waren schon Coaches, wir waren schon Therapeuten, war es uns nicht klar, in welche Richtung es geht. Da ist der Punkt. Ich habe im alten Boxen gedacht ... Wir waren ja auch Zeremonienleiter.

00:17:45: Mit Zeremonienleiter können wir nicht selbstständig werden. Da bucht uns ja nur, wenn es gut läuft, jeden Samstag jemand für die Hochzeit. Davon können wir nicht leben. Dann die zweite Möglichkeit.

00:18:00: Im Coaching verdienst du ja nur 150 Fr. pro Stunde. Das aufzubauen und dann noch in der Praxis aufzubauen ... Ich hatte schon keine Lust alleine, wenn ich mir das überlege.

00:18:10: Und es war quasi wie ... Ja, da waren so Dinge ... Weisst du noch? Ja, Innendekoration.

00:18:17: Wir sind beide gerne mit Design unterwegs. Aber alles war im zweiten Moment sofort ... Mit dem kannst du ja nicht Geld verdienen.

André: Es war quasi ... Wie haben wir uns eigentlich in eine Box ...

00:18:29: Karin Wir haben eine neue Box gesucht.

André: Das ist etwas, was bei ganz vielen passiert. Anstelle sich selber eine Box zu designen oder selber auf dem Weg zu sein. Die Frage war ja noch unternehmerisches.

00:18:44: Karin Was würde ich mitgeben? Überhaupt nicht diesen Boxen zu folgen. Ich kenne ganz viele. Du hast schon diese Faszination für gewisse Dinge.

00:18:53: Ich war ja schon mit 23 Therapeutin. Heutzutage ist es so logisch, dass wir in diese Richtung gehen. Aber weil ich das Gefühl hatte, wir können das nicht machen, weil es noch kein Konzept dazu gibt, ein Business so aufzubauen, lass dich nicht davon unterkriegen. Es geht darum, finde das Konzept.

00:19:14: Gerade wenn es um Therapeuten und Coaches geht, wir können dir zeigen, wie du das Konzept findest, dass du ganz neu denkst. Es geht um neue Produkte, um neue Angebote. Da flattert mein Herz. Es geht nicht darum, ich habe eine Methode erlernt, da muss ich jetzt 60 Minuten mit Menschen arbeiten.

00:19:32: Wir haben letztens gerade mit einer Freundin gesprochen, die eine Methode zusätzlich erlernt. Dann sagt sie, die sagen alle quasi ja, aber damit kann ich ja nicht ... Das ist alles so nebenbei. Die meisten Therapeuten und Coaches arbeiten so nebenbei, weil sie genau diesen Gap nicht machen können, weil das Unternehmerische ...

00:19:54: Ich mache Angebote und produziere nicht als Dienstleister eine 60-Minuten-Dienstleistung.

André: Ich glaube, das ist ein absoluter Gamechanger. Konkret, wenn du mich fragen würdest, sind das Skills, die gar nicht primär auf das Herzensbusiness zielen? Nicht nur, ich bin ein guter Therapeut oder kann gut mit Menschen.

00:20:19: Karin Muss immer besser werden.

André: Genau. Ich stecke mein Invest darin, immer besser zu werden in meiner Therapieform. Sondern was sind die Skills? Wie kann ich mit Menschen sprechen?

00:20:30: Wie kann ich Kunden gewinnen? Beispielsweise auch, was heisst das für meine Identität? Wie kann ich tatsächlich auch Social Media machen? All diese Dinge.

00:20:42: Die habe ich relativ spät für mich entdeckt, obwohl ich ja gewusst habe, ich komme ja aus der Kommunikation, das habe ich ja früher gemacht. Und zugleich war das für das Business anders, weil die Freude war so gross da, jetzt endlich inhaltlich zu arbeiten, also jetzt endlich den Menschen im Mittelpunkt zu haben und nicht mehr die Organisation. Und das ist so ein Punkt, ich glaube, wenn du uns zuhörst, dann ist bei ganz vielen dieser Gedanke doch da, Ich muss mein Herz ins Business finden, das Thema, dann mache ich vielleicht noch eine Positionierung, dann habe ich eine Ahnung vom Businessplan, und dann starte ich einfach mal. Und dass da ganz viel dazukommt, das nie dazukommt, wenn du rein therapeutisch unterwegs bist oder irgendwo angestellt bist.

00:21:23: Das war für mich ein Gamechanger. Das würde ich heute auch viel mehr investieren. Ich würde viel früher in Coachings gehen, viel früher in Mentorings, wo ich genau diese Skills lerne und mit meiner Fähigkeit verbinde. Das ist ein Punkt.

00:21:40: Karin Weisst du, was ich letztlich gemerkt habe? All das, was mich total freut ... Schon als Zwölfjährige habe ich am Mittag jeweils getanzt, zwischen den Schulstunden. Ich habe schon immer mega gerne Designs gemacht.

00:21:59: Und all diese Geschichten, die oft so aussahen, als ob ich mich nicht entscheiden kann. Ich habe überall, aber ich bin nirgends wirklich so extrem gut, dass ich sagen könnte, ich sei Designerin und will diesen Weg gehen. Das war nie so ein Thema. Und heutzutage merke ich so.

00:22:17: Jede einzelne Facette kann ich heutzutage in unser Unternehmen eingeben. Soll das sein, tanzen? Soll das sein, in Design zu machen? Soll das sein, Impulse zu machen für

00:22:31: Soll das sein, Meditation zu machen? Soll das sein, vom Herzen her zu sprechen, wie du aus Zeremonien leitest? Soll das sein? Alles, wirklich alles.

00:22:39: Das ist mir irgendwann wie mit Schuppen von den Augen gefallen, als ich gemerkt habe, Ich bin ja plötzlich ich. Ich bin ja ich mit Fähigkeiten und nicht mit einem Beruf, den ich gelernt habe. Und ich glaube, viele suchen diesen, ja, was habe ich gelernt, was könnte ich machen, aber sehen gar nicht sich aus. Also das Thema, also Herzensbusiness bedeutet immer, Du bist im Zentrum, du bist ein Personal Friend, du bist die Person, die diese Fähigkeiten hat und niemand kommt zu dir, weil du eine gewisse Methode machst oder gewisse Dienstleistungen machst, sondern weil du endlich dich lebst.

André: Das ist ja auch in der Neuromagie, rein fachlich, oder bei uns in der Neuromagie Academy, die Jahresreisen. Da lernen die Kunden auch, das ist für mich auch wichtig, sich selber zu sein. Dieses Authentische ist ja gar nicht so einfach. Wenn ich eine Brand aufbaue, das ist beim Herzensbusiness auch so, dann glaube ich, wie ich sein müsste, damit es funktioniert.

00:23:41: Das war bei mir lange so.

00:23:43: Karin Oder man müsste etwas anwenden. Ich muss die Marketingstrategie kennen.

André: Dabei geht es um was anderes. Es geht darum, dass du so bist, wie du bist, und mit dem dein Herzensbusiness aufbaust. Nicht zu sagen, ich liebe das Verkaufen nicht, das mache ich nicht. Wir haben Dinge ausgelagert und bemerkt, dass es nicht funktioniert.

00:24:03: Das würden wir niemandem mehr raten, sich externe Dienstleister zu suchen, die das Unliebsame für einen tun. Die können es in der Regel nicht besser. Und wenn die Energie da drin ist, ist es nicht so cool. Und wie gesagt, dieses Authentische, aus dem was zu machen, das hat mich gelehrt.

00:24:24: Und ich glaube, das geht ganz vielen so. Auch wenn du uns zuhörst, dass da Dinge gezeigt werden, die du angehen darfst, die jetzt aktuell sind, sich damit zu beschäftigen, wenn du erfolgreich sein willst. Das können wir natürlich den Kunden vermitteln. In der Regel sind die Kunden bei uns über eine längere Zeit.

00:24:41: Die meisten Kunden haben wir jeweils über ein ganzes Jahr in den unterschiedlichen Programmen. Das ist auch das, was sich herausgestellt hat. Das war am Anfang nicht so. am liebsten die Kunden kurz hatten, drei Monate oder sechs Monate maximal.

00:24:55: Dann haben wir gemerkt, das sei gar nicht unser Ding. Auch auf diese Entscheide zurückzukommen und es anders zu machen, das braucht manchmal Mut. Das Geschäft wieder neu aufzustellen oder sich neue Ideen, auch mit dem Risiko, dass es nicht funktioniert, das ist halt Teil des Business.

Karin: Vor acht Jahren hatte ich das Gefühl, wir brauchen ein Konzept, das funktioniert, das erfolgreich ist, und dann bauen wir das auf. Am besten so die Coachings, die erzählen, in acht Wochen baust du dir ein Business auf. Dann dachte ich, wir können das aufbauen, das funktioniert, dann ist es schön, dann verdienen wir viel. Dann ist es leicht, genau.

00:25:39: Ich bin vielleicht sogar froh, dass das damals so war. Unbekümmerter bin ich tatsächlich reingegangen, als wenn mir jemand gesagt hätte, es sei halt schon schwierig. Sieben Jahre ist ja auch Bullshit. Es ist beides Bullshit.

00:26:01: Aber was ich sehr gerne mitgebe, ist, es ist nie, ich baue jetzt mein Business auf, genau so, das bleibt jetzt. Ja, das funktioniert immer gleich. Es geht darum, dass du deine Freude mitbringst. Es geht gar nicht darum, irgendwas aufzumachen, anzukommen.

00:26:18: Ich hatte das Gefühl, ich will endlich ankommen. Ich will endlich mich lieben. Ich will endlich keine Probleme mehr. Ich will endlich genügend Geld.

00:26:26: Ich will endlich das so machen, wie ich das möchte. Das stimmt alles. Gleichzeitig kam es aus einem Ort vom Nervensystem. Ich will nicht mehr ständig in einer Box sein.

00:26:37: Ich will nicht ständig Probleme von anderen lösen usw. Aber die Vision ist eigentlich nicht, ankommen und es einfach schön zu haben. Einfach ein megageniales Leben, eine megageniale Bewirkung. Ich liebe es, immer wieder neue Produkte zu gestalten, wieder Visionen zu bekommen.

00:26:58: Das ist überhaupt nicht so, dass man ankommt. Das ist ein Aufbau, bei dem man nicht das Gefühl hat, irgendwann ... bin ich dann da. Es ist wie ein Tanz mit diesem Business.

00:27:13: Dann ist es mal Cha-Cha-Cha, mal irgendwie walzen. Es ist megacool. Du willst ja nicht sagen, nach einem Tanzer sei endlich

00:27:22: André: Ja, absolut.

Karin: Es ist wirklich dieses Leben, dieses Erleben, dieses Fasziniertsein von Menschen. Wir haben so geniale Kunden. Und jeder einzelne Kunde ist auch wieder ein Lernfeld für uns, weil wir merken, das ist ein Wechselspiel, da wachsen wir wieder. Es ist wie ein Baum, der sagt nicht einfach, endlich der siebte Jahr, endlich habe ich Frühstück.

00:27:48: Hoffentlich bleibt dieser Apfel immer an meinem Ast. Da muss ich nie mehr was machen. Das ist das Nervensystem, das das will. Und das war mir lange nicht klar.

André: In der neuen Masterclass Firehorse gibt es ja von quasi unsicher zu unaufhaltsam. werden wir über genau diesen Punkt sprechen, an dem wir sehen, wo ganz viele scheitern oder sich aufhalten lassen. Wenn du uns jetzt zuhörst, dann kennst du doch diese Momente, wo du dir denkst, in deinem Herzensbusiness habe ich keinen Zwang mehr, keinen Druck mehr, da kann ich alles selber frei entscheiden. Dann kommen diese Momente und du denkst dir, es sei etwas falsch.

00:28:36: Habe ich das falsche Herzensbusiness? Mache ich etwas falsch, wenn es sich bei mir nicht so leicht anfühlt, wie alle immer sagen? Es muss leicht sein, es muss sich leicht anfühlen. Oder auch Folge der Freude usw.

00:28:49: Dann stellst du dir die Frage, mache ich etwas falsch, wenn es bei mir nicht so ist? Wir können spoilern, die Masterclass ist auf jeden Fall für dich, aber nein, du machst nichts falsch. Wir haben nur eine falsche Vorstellung davon, was das Herzensbusiness bedeutet. Die Masterclass Firehorse startet am

Karin: Am Sonntag startet der 29. März.

00:29:20: André Wenn du das fühlst und sagst, du möchtest hier wirklich Schritte weitergehen, von unseren Erfahrungen profitieren, weil du Abkürzungen nehmen kannst. Das geht, wenn du nicht die gleichen Fehler machen willst. Das geht dann viel schneller. Dann ist diese Masterclass für mich.

Karin: Auch gerade dann, wenn du merkst ... Ich kannte das sehr gut. Es war mir nicht mal bewusst, in Kontrolle zu sein. Ich muss kontrollieren, ich muss eine Strategie haben, ich muss kontrollieren, dass alles gut läuft, dass die Sicherheit da ist usw.

00:29:54: Ständig in diesem Kontrollmodus sein, dem Angespannten sein und oft einen Impuls zu bekommen, gerade wieder zu sagen, aber nein, das machen ja andere schon, und nein, das kann ich nicht so gut. All diese Geschichten ... Das ist für Firehorse megageil. Wir werden da so viele Türen öffnen, dass tatsächlich deine Impulse durchdringen können, dass du tatsächlich auf dieses Feuerpferd von diesem Jahr aufsitzt.

00:30:22: Es ist megacooler Rückenwind. Wenn wir dieses Jahr nicht so nutzen, dass wir die Kontrolle abgehen dürfen und wirklich in dieses Große gehen, dann wird es halt ... Ja, wenn zu viel Feuer da ist und Reibung, dann ist so Burn-out-mässig. Im Sinne von, es ist schwer, immer in Kontrolle zu sein, ich bin müde.

00:30:45: Kontrolle, die das abortiert und all das.

André: Ja, möglicherweise wird dann aus deinem Herzensbusiness, das du hast, das, wo du gedacht hast, das erfüllt dich jetzt im Herzen, kommen ganz viele Pendenzen oder Herausforderungen auf dich zu, wo du denkst, wie kommt die jetzt in mein Leben? Warum habe ich denn diese Probleme? Ich wollte ja einfach dem folgen, was ich gut kann. Ich will ja in meiner Flow-Zone sein oder in meiner Genie-Zone.

00:31:09: Und jetzt kommen all diese Dinge, mit denen ich mich beschäftigen muss. Und jetzt habe ich ja noch einen grösseren Zwang, vorher und dann beginnt dieser Monkey Mind mit ganz blöden Storys, mit denen du dich noch mehr quasi ins Abseits beförderst. Und das sind Dinge, die wir in Firehose natürlich angucken. Das ist auch nicht so.

00:31:30: Also durch diesen Weg, den kennen wir, den sind wir gegangen und wir haben irgendwann den Ausweg erkannt, wie man da rauskommt, dass du das Gefühl hast, du wärst irgendwo falsch am Platz mit deinem Business. Das Business darf ja funktionieren. Also das soll ja funktionieren. Das ist ja kein teures Hobby.

00:31:50: Und das bedeutet, das merke ich auch, wirklich deine ganze Aufmerksamkeit. Wir haben ja Kunden bei uns, die haben kleine Kinder, es gibt welche, die haben grössere Kinder, gar keine Kinder. Und das einzubetten, das hat eben nichts. was mit einem Plan A genau so für alle funktioniert.

00:32:13: Das schätze ich beispielsweise auch an unseren Kunden, dass wir immer wieder feststellen, wenn ich in diesem Herzensbusiness drin bin, tatsächlich geführt bin und die Impulse zulasse, mich quasi den Impulsen nähre, dann geschieht dieses Magische.

Karin: Ja, ich wollte gerade sagen, der ganze Fokus. Wir sind uns so gewöhnt, wie wir das meinen, dass ich glaube, im Aussen ist das nicht so klar. Letztens hat mich jemand gefragt und ich habe gesagt, nein, wir arbeiten keine 14, 10 oder 8 Stunden pro Tag, sondern wesentlich weniger und sehr unregelmässig im Sinne von je nachdem, wie der Puls da ist. Aber es ist eben auch so, wenn ich spazieren gehe und das sehe ...

André: Wir haben eine andere Zeitanteilung auf jeden Fall.

00:32:56: Karin Dann fotografiere ich das, weil ich denke, das ist megacool, das könnte ich in die Story packen. Haben Menschen auch gerade was davon. Es ist nicht mehr dieses, was bedeutet Arbeit und was nicht, wenn wir einen Impuls haben und sagen, wir gehen heute in ein Fünf-Sterne-Hotel. in die Lobby arbeiten, um ein Design zu erstellen, weil wir merken, dass wir Lust darauf haben.

00:33:18: Es ist einfach anders. Aber dieser ganze Fokus bedeutet nicht ... Ein Herzensbusiness bedeutet auch, eine Vision zu verfolgen. Aber eine Vision ist nicht, ich muss ein Business haben, das so und so funktioniert, das so und so heisst.

00:33:32: Sondern es bedeutet eben ... Da komme ich wieder auf das ... Dass du das bist, dass du das, was du mitgebracht hast, diese Frequenz hierher, deine Fähigkeiten hierher ... Natürlich ist es Persönlichkeitsentwicklung plus zehn, weil du plötzlich Dinge rockst, wo du denkst, du bist noch nicht bereit dafür.

00:33:54: Das passiert ständig. Ich glaube, es hat bei mir schon nachgedreht. Wir hatten Situationen, wo wir ohne Mentoring unterwegs waren, wo wir keine Mentoren an der Seite hatten. Und heute haben wir Mentoren an der Seite und das macht einfach auch was aus.

00:34:09: Immer wieder auf diese blinden Flecken, die man hat, die sind einfach sehr viel schneller aufgedeckt, als wenn wir da rumsöseln und irgendwer merkt, na es funktioniert nicht und dann irgendwie noch das Problem suchen und so weiter, sondern dass wir da tatsächlich gespiegelt werden und somit auch ein Turbo einschalten. Das ist natürlich megacool. Ich glaube, es hängt auch mit dem zusammen.

00:34:33: Für uns ist es so normal, weil wir viele so kennen, die so unterwegs sind. Ich glaube, der Gros der Menschen denkt sich, wenn ich selbstständig bin, Da muss ich ja auch so viel arbeiten. Was bedeutet das? Da muss ich doch alles wissen.

00:34:48: Viele sagen so, ja, ich hatte mal eine Kundin, da habe ich noch anders gearbeitet. Ich sehe ja die Potenziale und die Fähigkeiten der Menschen. Damals habe ich das noch so gemacht, dass ich das erzählt habe, was ich sehe, weil ich dachte, das wäre super, wenn du das weisst, kannst du es machen. Meistens sagen die Menschen, ich hatte mal jemanden, der ...

00:35:12: Ich habe gesehen, dass sie perfekt mit Pflanzen kommuniziert, sodass sie Gärten erschafft, wo eine extrem hohe Frequenz war. Ich wusste nicht, dass sie Gärtnerin ist usw. Dann war für mich klar, Also ein Business so aufzubauen, dass Menschen dich buchen, nicht nur weil du Gärtnerin bist und weißt, welche Pflanze wo kommt und wie es schön aussieht, sondern dass tatsächlich Frequenzen ganz anders werden in Gärten. Das ist ja mega.

00:35:41: Und dann hat die mir gesagt, ja, aber ich wüsste ja nicht wie. Also ich bin keine Unternehmerin. Ja, das ist niemand. Es ist ja nicht so, dass die Unternehmer, die erfolgreich wären, irgendwie studiert hätten.

00:35:53: Wie geht Unternehmertum? Im Gegenteil. Es gibt nicht den einen Weg, sondern es geht darum, zu erkennen, wie man Dinge, die man als Ideen hat, tatsächlich auf den Boden bringen und zu den Menschen bringen kann. Das hat sehr viel mehr mit Energie.

00:36:13: Wie mache ich das zu tun? Wie folge ich meiner Intuition aus? Ich muss wissen, wie Marketing funktioniert.

André: Das bringt mich noch zum Thema Ziel. Das ist auch anders. Ich habe gedacht, ich ziehe das Grösste aus meinem Herzensbüro, wenn ich die Ziele erreiche. Und über die Jahre hat sich das extrem verändert.

00:36:38: Wenn man jetzt zuhört, denkt man, wie meint er das? Wenn ich Ziele habe, dann sind die Ziele für mich der Grund, meine Energie zu mobilisieren. Aber es ist nicht mehr so entscheidend, wann und wie ich diese Ziele erreiche. Weil es viel mehr um diesen Weg geht.

00:36:55: Du hast vorher angesprochen, dass es darum geht, mit deinem Herzensbusiness, deiner Vision zu folgen und alles mitzunehmen, was es da gibt. Und sich nicht nur zu freuen, wenn das Ziel erreicht ist, sondern mich selber zu schulen, dass da Dinge kommen, die scheinbar auf mich warten, weil ich sie mir ja kreiere. Wir kreieren uns ja die Dinge selber. Das Ziel ist wie ein Puzzleteil, aber nicht das ganze Puzzle.

00:37:26: Geht dir das auch so, dass das mittlerweile anders ist?

Karin: Es würde mich viel mehr interessieren, woran du das erkennst. Ich glaube, die Menschen interessieren auch, an was du am Alltag erkennst, was du erlebst, dass die Vision da ist und es nicht um das Ziel geht.

André: Also Dinge zu tun und zu, beispielsweise. Das ist so was.

Karin: Real zu machen, das kannst du nicht vollkommen.

00:37:50: André Genau, diese Kausalität. Ich mache das, weil dann passiert Y.

Karin: Und wenn es nicht passiert, bin ich im Boden zerstört.

André: Genau. Dieses Magische, das ich vorhin angesprochen habe. Viele Feinfühler können doch relaiten zu dem, dass sie es anders wahrnehmen als der grosse Teil ihrer Umgebung, der grosse Teil ihres Umfelds. Da könnte man ins Zweifeln kommen, weil es alles so gemacht wird.

00:38:14: Und auch diese Frechheit zu haben, es anders zu machen für sich, das ist auch dieses Thema mit der Box. Das ist bei mir ein Punkt, wo ich gemerkt habe, hey, so cool, ich erreiche Ziele, finanzielle, von den Key Performance Indices, also auch die Werte, die Unternehmenswerte, und gleich darf ich Freude haben an jedem Schritt, den ich gehe. Weil wir machen das ja gemeinsam.

Karin: Wir sind schon immer so gestartet. Es gibt ja Menschen, die einfach sagen, sie wollen erfolgreich sein, möglichst ein Unternehmen aufbauen, das sie mit 30, 35 verkaufen und davon leben können. Das war ja nie unseres. Nie.

00:38:57: Wir sind gestartet mit der Überlegung, wir wollen gemeinsam ein Leben kreieren, wo wir auch Zeit miteinander verbringen, wo wir nicht irgendwie von Ferien zu Ferien, von Wochenende zu Wochenende planen, sondern tatsächlich ein Leben kreieren, wo wir abweiten möchten, wie wir das gestalten möchten. Und daher war das für uns schon immer wichtig. Ich war aber ganz lange auch ohne Ziele unterwegs. So geht es für mich zumindest auch nicht, weil ich die Komfortzone tatsächlich nicht erweitert habe.

00:39:31: Weil ich gedacht habe, ich weiss nicht, wie es an Kunden kommt. Ich kenne viele Therapeuten, die sagen, sie machen eine Webseite, ein kleines Inserat, vielleicht nicht mal mit Foto, weil er kennt mich nicht. Ja, im Lokal, in der Lokalzeitung. Wenn ich ein Ziel habe, dass es nicht einfach ein Hobby ist und ich dafür ...

00:39:55: Das ist Plan A, dass das laufen darf. Dann habe ich ganz andere Voraussetzungen, was ich dafür tue und wie ich den Weg gehe. Grundsätzlich ist es aber auch nicht so, nur dann bin ich glücklich, wenn ich Ziele erreiche. Das funktioniert auch

00:40:11: Ich glaube, es ist wirklich ein cooler Kombi zu merken. Das Ziel fordert von mir einiges ab, wo ich wachsen darf und gleichzeitig darf ich währenddessen so ein geniales Leben

André: Eine Frage, wenn du uns jetzt zuhörst. Wo bin ich denn so mit den Zielen beschäftigt, dass ich vergesse, das Leben zu geniessen und den Moment meines Weges auch zu anerkennen, zu würdigen? Dass ich auf dem Weg bin, dass ich schon ganz viele Schritte gegangen bin und dass du tatsächlich auch immer wieder merkst, was trägt mich denn eigentlich im Herzensbusiness? Weil wenn es nur das ist, dass die Ziele da sind, dann wirst du immer wieder enttäuscht.

00:40:55: Weil auch wir erreichen unsere Ziele nicht immer so, wie wir uns das vorstellen. Wir denken manchmal, wir hätten einen super Plan und wir schliessen dann die Magie aus und die Magie kommt dann über die Hintertür hinein und dann sieht es ganz anders aus. Einige von euch wisst ja, dass ich früher mal auch sängerisch unterwegs war. Wir sind ja demnächst mal in New York.

00:41:22: Wir nehmen euch ja da mit, wenn wir da eine Woche in New York sind, in einem tollen Hotel usw. Da habe ich mich bei einem ganz renommierten Operncoach angemeldet, Gesangspädagogen.

Karin: Das ist so süss, wenn du so rumstackelst. Er ist so mega stolz und so mega aufgeregt. Ich finde das so toll, dass du das gemacht hast. Dass du einen wirklich renommierten Operncoach angestellt hast.

00:41:57: André Ich komme eigentlich aus der Kirchenmusik. Das war meine erste Berührung mit der Musik überhaupt. Das hat mich einfach fasziniert. Das habe ich aber nie verfolgt.

00:42:07: Ich war ja mal im Konservatorium, aber das ist eine längere Geschichte. Und auf jeden Fall habe ich gedacht, ich mache das jetzt einfach mal aus dem Impuls raus. Weil es ja auch nicht normal ist, dass ich mich dann quasi, weil wir da ja mit der Familie noch hingehen und so, dass ich mir da einfach die Zeit nehme. Das mache ich aber.

00:42:20: Und er hat einfach zurückgeschrieben, ja super, cool. finden wir die Zeit und jetzt bin ich dann in New York, bin ich dann in einem wunderschönen Haus, wo er sein Studio hat und dann werde ich da unterrichtet. Das, was normalerweise Opernstars bekommen. Und das wäre was, was ich mir noch vor Jahren nicht erlaubt hätte oder wo ich gesagt hätte, es ist nicht aufs Business bezogen.

00:42:44: Heute hat das mit dem Ziel zu tun. Heute sehe ich ganz, ganz viel. Heute habe ich diese Haltung, diesen Mindset auch. Es passiert ja eh für mich, aber es bringt mich persönlich weiter, wenn ich diesen Impulsen folge.

00:43:00: Wir sprechen da ganz viel auch in den Jahresbegleitungen drüber. Milk and Honey oder Neuromagie Academy oder auch in den Vision Mastery von dir. Da geht es ganz viel darum, diese Impulse immer wieder ins Business zu integrieren. Das lernt man natürlich nicht an einer Universität.

00:43:15: Davon spricht niemand, weil man das nicht in die Box packen kann. Wenn du also diese Impulse mehr in dein Business integrierst, dann wird sich diese Magie einfach zeigen.

Karin: Weil das Leben magisch ist.

00:43:29: André Weil das Leben magisch ist, ja.

Karin: Und ein Herzensbusiness darf magisch sein. Dinge passieren im Herzensbusiness, die du vielleicht bei uns vor acht Jahren noch nicht für möglich gehalten hättest oder nicht gewusst hättest, wie soll das sein, sondern dass es wirklich kreiert. Ich finde das Genialste daran, wenn du einfach einen genialen Alltag Da kommen nicht Dinge, Herausforderungen, das heisst eben mich, sondern da kommen vielleicht Herausforderungen, wo du merkst, da wächst du wieder ganz anders, du kannst wieder ganz andere Fähigkeiten nutzen. Und nebenbei erfüllen sich einfach Ziele.

00:44:07: Das ist gar nicht so ein Fokus im Sinne von, ah, ist das schon ... Sondern, ah, okay, das sind schon Ziele, wo du merkst, wir haben so viele geniale Kunden, Die Rückmeldung und alles.

André: Genau. Es geht ja nicht darum, der geniale Alltag ist nur dann, wenn genau das passiert, was ich mir vornehme. Bei uns mittlerweile ist es so, wir haben den genialen Alltag, auch wenn es mal nicht so läuft, wie wir das denken. in unseren Köpfen schiefgeht.

00:44:37: Und diesen genialen Alltag, das ist dort, wo Magie beginnt. Und Firehorse lädt dich dazu ein, am 29. März, wenn es dich zieht, wenn du sagst, genau diese Energie auch.

Karin: Wenn das Pferd dich zieht.

André: Wenn dieses Jahrespferd, du sprichst ja immer von Feuerenergie in diesem Jahr auch, weil es tatsächlich so ist, da kannst du ganz viel aufbrechen und für dich auch nutzen in Form von Rückenwind. So wie ein Heissluftballon sehe ich jetzt gerade das Bild, das einfach trägt, weil die Thermik da ist.

00:45:04: Karin All das verbrennt definitiv, und es geht jetzt darum, das Feuer für das Neue zu nutzen.

00:45:09: André Dann join us in the masterclass, und dann freuen wir uns sehr. Wenn dir diese Episode gefallen hat, vielleicht ist es ja die erste. Du hast uns noch nie gehört. Wir haben nicht mal das Intro richtig gemacht, mit uns vorstellen usw.

00:45:24: Macht ja nichts. dann abonnieren den Podcast, liken, schick diese Episode jemandem, wo du denkst, der oder die hat richtig Freude an dieser Episode, die sollte das unbedingt hören. Stärkt die Community, lasst ein Like da. Dann hören wir uns wieder und sehen uns in der Masterclass.

00:45:46: Mit Glitzer. Tschüss. Schönen Tag. Tschau.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.