#61 Du musst die Angst nicht loswerden. Aber diese 3 Dinge verändern alles.
Shownotes
Karin ist ein Angsthase. Und sie sagt das nicht als Schwäche — sondern als Ausgangspunkt. Denn Mut hat nichts damit zu tun, keine Angst zu haben. Es geht darum, was du mit der Angst machst. In dieser Episode teilt Karin drei Dinge mit dir, die sie verändert haben — nicht um die Angst loszuwerden, sondern um trotzdem zu gehen:
1. Angst fühlen dürfen — ohne sie zu verdrängen oder ein Drama daraus zu machen
2. Aus der Kontrolle herausgehen — wenn der Kopf “nein” schreit und du weisst, es ist richtig
3. Die Perspektive wechseln — eine kraftvolle Übung, die Karin bis heute nutzt
Wenn du dich im Nervensystem kennst, wenn Sicherheit für dich wichtiger war als Sichtbarkeit — dann ist diese Episode für dich.
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**Communityfrage **Wie gehst du mit deiner Angst um?
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Transkript anzeigen
Speaker 1: Ich bin ein Angsthase. Und heute habe ich gedacht, das ist sehr wertvoll. Nicht nur, dass es rund um Ostern ist, sondern auch wertvoll im Sinne von, weisst du, wenn Menschen dir von Mut was erzählen, die vielleicht gar noch nie so sehr erlebt haben, dass sie voller Angst aufgewachsen sind, denke ich mir manchmal, ja, vielleicht kennst du das, weisst du, du kannst schon erzählen.
00:00:28: Bei mir ist es ganz anders. Und ich glaube, es ist wertvoll von jemandem zu hören, der tatsächlich sehr stark aufgewachsen ist im Nervensystem, ganz lange im Nervensystem war, wie ich heute über dieses Angsthase-Ding denke und wie ich das gedreht habe. Hallo, ihr Wundervollen! Ich bin mit ganz viel Angst aufgewachsen.
00:00:53: Und das ist überhaupt nicht so im Sinne von, ich bin schlecht aufgewachsen, überhaupt nicht. In unserer Familie, v.a. in der Frauenlinie, war Angsthaben absolut normal. Und zwar nicht nur in Dingen wie, weisst du, z
00:01:16: Schwimmen, Fahrradfahren, überall, wo etwas passieren könnte, wo etwas ein wenig risikoreicher wäre. All das war in unserer Familie schon sehr ... Mutig, sagen wir es mal so. Und auch sehr stark geprägt.
00:01:36: Mir wurde schon ganz früh von meiner Mama gesagt, ups, pass dann ja auf. Und tatsächlich bin ich so dankbar. Ich habe einen älteren Bruder, der ist sieben Jahre älter als ich. Und ich habe ganz viel Mut auch von ihm gelernt.
00:01:52: Weil meine Mama es damals nicht mir beibringen konnte. Zum Beispiel schwimmen. Sie ist nie geschwommen. Sie hatte Angst.
00:02:04: Oder das Fahrradfahren oder was auch immer. Ich habe sehr stark profitiert davon Eltern einen Bruder zu haben, der vorausgeht. Da es gibt Gründe, warum er sieben Jahre älter ist, weil mein Bruder hatte eine schwere Operation als Baby, als Säugling. Und es war für meine Mama wie klar, ein zweites Kind
00:02:28: Diese Ängste möchte sie nicht einmal durchstehen. Und das ist auch der Grund, dass ich eher später in die Familie gekommen bin, da wo mein Bruder dann auch gesagt hat, er möchte gerne einen Bruder haben. Das hat nicht ganz so gut geklappt, aber eine Schwester ist da. Es waren nicht nur diese Momente, sondern auch die schönen Momente.
00:02:55: Das Freuen auf den Urlaub war stark geprägt damit, dass vor allem von meiner Mama her ganz viele Tränen geweint wurden, wenn wir gepackt haben. Ich konnte das als Kind überhaupt nicht ... fassen, wieso, sondern, du kennst es vielleicht, es ist nicht etwas Logisches, dass man übernimmt, was man lernt, sondern die Gefühle, die man lernt, quasi die Normalität. Es war einfach normal, Angst zu haben, in den Urlaub zu fahren, weil es könnte ja irgendwas passieren.
00:03:34: Und das sind prägende Dinge. Das sind prägende Dinge, wenn es darum geht, Neues auszuprobieren. Das sind selbstprägende Dinge. Zum Beispiel gerade jetzt, wir bereiten uns davor, nach New York zu fahren, mit meinem Papa, der tatsächlich noch nie ausserhalb von Europa war.
00:03:55: Und ich freue mich unfassbar darauf, mit meinem Papa, meinem Bruder, mit Andrem diese Reise zu machen. Und gleichzeitig wabern diese Ängste, die nicht logisch abrufbar sind, sondern dieses, wenn ich packe, dann kommen natürlich diese Gefühle hoch, wie wir sie gelernt haben als Kind. Es geht nicht darum, auszusteigen oder das auszutreiben, sondern es geht um etwas ganz anderes. Ich werde in diesem Podcast ganz klare drei Dinge nennen, Strategie oder was ich da verändert habe, dass ich heutzutage nicht mehr diese Ängste habe und mich selber im Gefängnis sehe.
00:04:51: Und ich glaube, es ist so wertvoll auch, weil wir mitten im Feuerpferdjahr sind. Dieses Feuerpferd ist ja voller Feuer und wir sehen es überall, vielleicht auch in deinem Privatleben, vielleicht in deinem Business, aber sicher auch im Weltgeschehen. Da kommen ganz viele Dinge hoch. Und jetzt geht es darum, nicht in die Ängste zu gehen und den Ängsten zu folgen, aber gleichzeitig heißt es nicht, die Ängste nicht fühlen zu wollen.
00:05:20: Das Feuer fährt ja. Dafür hatte ich eine Vision. Es war so klar, wir fliegen nach New York. Ich freue mich schon sehr.
00:05:36: Singapur. Business Class, das war schon auf unserer Vision Board. Es gibt ja keine Zufälle, dass genau ein Flug von Singapur geflogen ist und wir dieses Ticket bekommen haben. Übrigens, New York, wir haben einen Wettbewerb in New York.
00:06:00: Ich werde dir den verlinken. Und zwar kann man da unter anderem auch die Firehorse Masterclass bei uns gewinnen. Firehorse, das ist Mut pur. Aber nicht eben dieses Mutigsein im Sinne von so ...
00:06:18: Du musst jetzt einfach mutig sein. Ich habe mich sehr oft nicht verstanden gefühlt von Menschen, die einfach gesagt haben, du musst es einfach machen. Wieso hast du Angst? Ich kann das gar nicht
00:06:33: Oder mich gar nicht verstanden haben. Darum ist es ganz wichtig, darüber zu sprechen, wie das ist, wenn wir unsicher sind, wenn wir tatsächlich ganz viele Prägungen haben. vielleicht auch Gedanken, die uns Angst machen, dass es nicht nur darum geht, okay, das muss ich jetzt loshaben, sondern auch nicht therapieren, auch nicht heilen, sondern vornehmen und eben nicht vermeiden. Weil ganz viele Ängste sind da, weil wir sie eigentlich Vermeiden.
00:07:07: Oder vermeiden wollen viel mehr. Wenn du diese Masterclass schon mal Feuer gefangen hast für das Feuerpferd, dann verlinke ich dir das auch. Es ist noch für 32 Franken. Ab 20.
00:07:19: April startet sie. Erhältlich. Dass du durchstarten kannst mit deinem Feuer. Was war meine Strategie?
00:07:33: Nicht nur als Kind, sondern ganz lange auch. Ich hatte die Strategie Vermeiden. Ich habe Ängste möglichst vermieden, weil es ist ein Scheissgefühl, Angst zu haben. Also es war nicht mal so, dass ich irgendwie alles vermieden hätte, was Angst macht.
00:07:49: Vielleicht schon, aber vor allem das Gefühl Angst. Ich wollte das nicht fühlen. Ich wollte das nicht ständig in mir haben. Also habe ich Dinge vermieden.
00:07:58: Ich kann mich nur gut vorstellen, ich hatte extrem Angst vor Hunden. Weil, natürlich, ich weiß nicht mal ob weil oder ob das einfach dazugehört hat. Als Kind war ich mal auf dem Bauernhof zu Besuch und habe mit den Kindern da gespielt und dann hat mich der Bauernhofhund gebissen. Und ich hatte so sehr Angst und ich habe seitdem einfach extrem Angst gehabt, ich glaube schon vorher, vor Hunden.
00:08:27: So sehr, dass ich tatsächlich die Strassenseite gewechselt habe, wenn jemand mit dem Hund gekommen ist. Auch an der Leine. Das sind Beispiele, wie ich als Strategie durchs Leben gegangen bin. Natürlich auch mit anderen Themen
00:08:46: immer genügend Geld zu haben. Ich bin selten aus dem Haus mit nur einer Kreditkarte. Es war für mich wichtig, dass ich immer genügend Geld habe, dass immer eine Absicherung da war, dass ich immer mehrere Kontos hatte, wo Geld drauf lag, dass ich immer das Gefühl hatte, ich sei sicher. Ich hatte immer eine Strategie.
00:09:12: Immer wenn ich ein Problem oder eine Thematik hatte, habe ich in meinen Kopf eine Strategie erdacht. Ganz viel auch im Gedankenkarussell gewesen, um möglichst Sicherheit zu bekommen in meinen Gedanken. Das heisst, wenn ich es durchdenke, wenn ich es durchplane, wenn ich alle Eventualitäten durchrechne, dann bekomme ich mehr Sicherheit und dann muss ich dieses Gefühl der Angst nicht fühlen. Dann muss ich gar nicht in diese Situation gehen.
00:09:43: Was kann ich machen, dass ich gar nicht in diese Situation muss? Das ging so weit, dass ich mich nicht mal bewusst sabotiert habe. Zum Beispiel, dass ich immer erkrankt war, wenn es um Sporttage oder Skitage ging. Das war noch easy.
00:10:03: Das war jetzt nicht so schlimm für mich. Aber es war wirklich keine bewusste Geschichte. Aber bis hin auch, dass ich ganz automatisch zum Beispiel bei einer Startstelle gelandet bin. Ich, die eigentlich eine musische Ausbildung hatte, eigentlich überhaupt nicht in diesen Bereich ging.
00:10:27: Für mich war schon sehr schnell alles zu eng. Ich war sehr kreativ, schon immer. Und trotzdem bin ich in dieser Startstelle gelandet, wie jeder in unserer Familie. Und diese Strategien oder vielmehr auch diese Dateien, diese Angstdateien, sind oft nicht unsere.
00:10:45: Sondern auch, ich finde das noch wichtig zu sagen, auch wenn wir manchmal das Gefühl haben, ja, ich hätte da ein passendes Trauma dazu. Ich habe ganz lange das Gefühl gehabt, irgendwas weiß ich nicht. Irgendwas blende ich aus. Es kann doch nicht sein, dass ich so Angst habe, so schreckliche Bilder manchmal in meinem Kopf habe.
00:11:05: Da muss irgendwas passiert sein. Vielleicht kennst du das? Ich dachte mir, es müsse einen Grund geben, warum ich so Angst hatte. Oder habe.
00:11:17: Es war mir sehr lange nicht klar, weil ich es schlichtweg nicht wusste, rein fachlich nicht, dass es etwas in den Ahnenlinien ist. Meine Mama hatte natürlich schon immer Angst, aber auch da entstand sie nicht. Meine Grossmutter hatte immer sehr grosse Angst. Nach dem Tod meiner Mama wurde auch klar, wieso.
00:11:41: Wir haben Dinge erfahren, dass sie oft Angst hatte, von ihrem Partner selber bedroht zu werden. Aber auch Mama hat von der Grossmutter erzählt, dass sie diese Geschichten vom Krieg, dass sie die Flieger gehört haben, dass sie unter Panik die Lichter gelöscht haben, weil sie nicht wussten, dass sie bombardiert werden. Und wir vergessen manchmal so sehr, dass wir nicht so lange her sind, diese Weltkriege, und dass die noch sehr aktiv als Dateien teilweise in uns schlummern und wir diese Dinge abspulen, obwohl sie eigentlich gar nicht mehr zu unserer Lebenswirklichkeit passen. Und selbst bei meiner Großmutter ist nicht der Beginn, weil ich hatte Bilder damals von meiner Urgroßmutter tatsächlich auch schon, wo tatsächlich dramatische Energien da sind, die ja weiter vererbt, kann man so sagen, es ist ja nicht vererbte Gen-Geschichte, sondern eher epigenetisch, dass da Dinge weitergetragen werden.
00:12:50: Und gerade in Linien von Frauen, Sehr, sehr oft. Nicht nur natürlich. Aber auch Frauen, gerade wenn es um Sichtbarkeit geht. Da sind wir mittendrin.
00:13:02: Diese Strategien konnte ich so lange fahren und war gut drin. Wir Menschen sind gut drin, wenn wir mal Strategien fahren. Das Nervensystem hat mal Strategien gefunden, wo es denkt, es sei hilfreich. dass man sie behält.
00:13:19: Und irgendwann in unserem Leben werden wir dann plötzlich feststellen, wir stecken fest, weil wir nur noch diese Strategien haben. Und das war bei mir genauso. Ich war in einer Startstelle vor zehn Jahren, total unglücklich, ich hatte starke körperliche Symptome. Gerade vor zehn Jahren, ich habe jetzt gerade Fotos kürzlich angeguckt von 2016, da habe ich gemerkt, ja genau, das war das Jahr, wo ich innerhalb von kurzer Zeit sehr stark abnahm, weil ich so starke Bauchschmerzen hatte, unerklärliche quasi, und sehr gelitten habe unter dem, dass ich mich selber
00:14:00: klein gehalten habe bei dieser Startstelle, bei diesem Team. ein Leben mir kreiert habe, wo ich nicht verstanden habe, wieso mein Körper so rebelliert, weil es doch alles gut ist, doch alles sicher. Ich habe einen guten Job, ich habe einen sicheren Job, ich habe ein schönes Haus, ich habe eine gute Beziehung und habe doch viele Ausbildungen, die ich immer mal wieder machen kann. Und nebenbei kann ich ja dann das machen, was mir Spass macht, zum Beispiel Zeremonien damals.
00:14:30: Und ich habe es nicht ganz so verstanden, wieso das mein Körper rebelliert, wieso das meine mentale Gesundheit rebelliert. Weil ich gedacht habe, was dann? Ich weiss nicht, was sonst? Weil es ist doch ein Sicherheitsnetz.
00:14:45: Und ich kann mich noch gut an diesen Zeitpunkt erinnern, als ich in einem Café war. wo ich alleine einen Kaffee oder einen Tee trank und gerade so neben einem Fluss war, am Tisch sitzte und nach unten geschaut habe in den See oder in diesem Bereich vom Wasser und da habe ich eine grosse Eisenkette gesehen. Da war irgendwas angemacht. Und ich habe diese Kette gesehen und es hat mich wie magisch angezogen, als würde mich das in den See ziehen.
00:15:23: Und ich bin dann da reingetaucht, natürlich nicht tatsächlich, sondern mental, und habe in diesem Moment gemerkt, wie ich diese Kette spüre um meinen Hals. Ich habe schon gedacht, was ist denn das? Und dann habe ich so gemerkt, ja, diese Sicherheit, diese Sicherheit von dem Leben, das ich mir damals gebaut hatte, hat sich angefühlt wie eine Kette, eine ganz schwere Kette um den Hals. Und es war für mich völlig schockierend.
00:16:00: Und ich habe da zwar gemerkt, ich kann so nicht weitermachen, Es würde mich erdrücken. Gleichzeitig wusste ich nicht, was sonst. Wie soll ich denn das sonst machen? Und so weiter.
00:16:13: Und ich brauchte neue Strategien. Im Business hatte ich die Strategie, ich war ja auch damals schon teilselbstständig, dass ich das nebenbei mache, weiss ich ja. Ich will immer gefallen, weiss ich ja. Ja, keine Sichtbarkeit.
00:16:32: Und wenn ich sichtbar war, bei Insta hatte ich mal ein Profil mit einem anderen Namen, dass mich ja niemand findet, der mich kennt. Weil peinlich, weil nicht sicher. Keine Risiken eingehen. Also alles selber machen.
00:16:54: Kein grosses Risiko auch finanziell einzugehen. Alles durchdenken. Alles so machen, wie andere das tun, weil das ist das, was ich kenne. Also mache ich nur das, was ich kenne.
00:00:17: Das hat bei mir bedeutet, dass ich das nebenbei mache, in Einzelterminen usw. und auch in diesen Zeit-gegen-Geld-Geschichten. Und bei jeder Angst, die hochkam, es könnte die Praxis ein wenig teurer werden oder vielleicht wird es irgendwo knapper, war ich sofort am Absichern und war ich sofort am Zurückkrebsen. Das heisst, ich hatte nicht mal grossartig mir die Erlaubnis gesetzt, dass ich tatsächlich visionär vorausgehe, zwar schon im Sinne von, das macht mir Spass, ich möchte diese Ausbildung machen.
00:17:48: Ich habe auch Visionen suchen gemacht, ich habe viele Ausbildungen gemacht, die mir sehr viel Freude bereitet haben. Gleichzeitig war es immer ein Absichern, ein Stop-and-Go. Wir werden darüber auch mal einen Podcast machen, weil viele kennen dieses Stop-and-Go im Leben und das sich überträgt dann ins Business. Das war bei mir genauso.
00:18:08: Immer wenn ich eine neue Idee hatte, etwas Neues kreiert habe, war es so ein Go. Kurz bevor es erfolgreicher werden würde, bevor es in Sichtbarkeit aufgebaut wurde, war ich wieder voll stopp. Wenn dich das interessiert, mach gerne einen Kommentar, damit wir dieses Thema auch mal aufgreifen dürfen. Das heisst, ich hatte auch eine Strategie im Business.
00:18:37: Obwohl ich dann eine grosse Entscheidung getroffen habe, mit anderen zusammen vor neun Jahren die Heldenflüster zu gründen und dann auch das erste Jahr in absoluter Sicherheit nebenbei aufzubauen, keine Hilfe zu holen, einfach mal das Übliche zu tun, Und dann das erste Mal tatsächlich in Betracht zu ziehen, dass es keinen Plan B mehr gibt, sondern nur einen Plan A, das war für mich unfassbar viel Angst. brauchte eine klare Entscheidung. Ich kann mich noch gut erinnern, ich war am Strand, da wo wir die Heldenflüsserei gegründet hatten, und diese Entscheidung tatsächlich für das Plan A und damals das erste Mal wirklich zu investieren in unser Business, somit auch Hilfe zu holen, um dieses Business aufzubauen, dass es wirklich funktioniert, war
00:19:41: nicht ein einfacher Schritt. Nicht, weil ich die Versicherung auflösen musste, das Geld besorgen musste, das auch, aber das ist ja so oberflächlich, weisst du? Und das. Weil wenn du einen Entscheid getroffen hast, wo du brennst, wo du weisst, genau das wird erfolgreich, dann ist das kein Thema mehr.
00:20:02: Sondern es ist wirklich die Angst, was verliere ich? Was tausche ich ein? Kann ich das? Will ich das?
00:20:10: Was passiert auf diesem Weg? Und natürlich auch, verlieren wir alles? Und wir haben damals die Entscheidung getroffen, weiterzugehen. Gleichzeitig habe ich ganz viele Strategien natürlich mitgenommen, weil mir das damals noch nicht bewusst war.
00:20:27: Ich hatte das Gefühl, ja, ein grosser Entscheid und dann läuft's. Spoiler, so war es nicht bei uns. Sondern es war tatsächlich so, dass ich teilweise die Strategien mitgenommen habe, dass ich keine Risiken eingehen, dass ich immer wieder vorgetastet habe, durchgedacht habe, analysiert habe, versucht habe, in Strategien Sicherheit zu bekommen, versucht habe, möglichst kleine Schritte zu machen, dass ich diese Angst nicht fühle. Es war für mich ganz wichtig, zum Beispiel damals, dass wir einen gewissen Betrag auf dem Konto hatten, dass es einfach für ein Jahr lang völlig easy war, auch wenn wir nichts verdienen würden.
00:21:22: Was aber daraus entstanden ist, ist, weil ich immer gedacht habe, okay, wir haben ja noch diesen Betrag, habe ich unser Business oder haben wir unser Business am Anfang echt sabotiert. Und weil ich nicht den Druck haben möchte, weil ich immer gedacht habe, Druck ist genau das, was ich vermeiden will, weil das führt zu Angst und dieses Gefühl will ich nicht fühlen, war das so ein Teufelskreis, kann man sagen. Der Change kam, musste kommen. Weil ich merkte plötzlich, so kann es nicht weitergehen.
00:22:00: Ich kann nicht mehr vermeiden. Ich kann nicht einfach die Decke drüberziehen und sagen, ich sichere mich irgendwie mit etwas anderes ab, ich gehe wieder arbeiten, was auch immer. Weisst du, diese Sicherheitsgeschichten. Und ich sage nicht, für jeden ist das das Gleiche.
00:22:18: Für andere Menschen ist es vielleicht ganz viel Angst, wieder zum Beispiel einen Teilzeitjob anzunehmen oder was auch immer. Aber für mich war das so quasi wie Ja, eine Sabotage, dass ich diesen Druck nicht wollte und gleichzeitig nicht in die Pötte kam. Gleichzeitig nicht in die Sichtbarkeit ging und mich sabotiert habe. The Change war, als ich mir bewusst war, dass diese Angst nicht meine war oder ist und dass ich diese Angst haben darf.
00:22:59: Ups. Ich erzähle dir heute nicht, wie du die Angst wegbekommst. Denn die Angst ist nichts zum Wegbekommen. Alles, was du wegbekommen möchtest, hast du dreifach an der Bocke.
00:23:12: Willst du etwas verstärken, willst du es weghaben. Das ist nicht die Lösung. Nicht. Sondern die Angst darf schon da sein.
00:23:23: Es spielt keine Rolle, ob du ein Angsthase bist, ein Mutbär bist oder weisst du auch nicht, was du bist. Es ist immer die gleiche Geschichte. Und das tut auch gut, zu merken, ich bin halt ängstlich. Das spielt keine Rolle.
00:23:43: Es spielt keine Rolle. Denn der erste Punkt, den ich dir heute vorstellen möchte, ist, und ich habe schon darüber gesprochen, dieses Gefühl nicht mehr zu vermeiden. Ich habe gemerkt, bei mir hat sich extrem viel geändert, als ich wirklich ganz bewusst Angst fühlen durfte und nicht mehr Angst hatte, dieses unglaublich stark zu verdrängen oder zu vermeiden, so die Angst vor der Angst. Ich hatte die teilweise so vermieden, dass ich mal eine Panikattacke gemacht habe.
00:24:21: Als ich noch angestellt war, hatte ich ein Vorstellungsgespräch und das war es toll, es hat sich toll angefühlt. Und es war dann zwischen dem ersten und zweiten Gespräch, wo ich plötzlich an der Bushaltestelle aus dem Nichts eine Panikattacke gemacht habe, die ich gar nicht verstanden habe, weil ich ständig diese Angst weggedrückt habe, weil ich ständig vermieden habe und ich gedacht habe, es wird schon. Ich stand an dieser Bushaltestelle und dachte, ich sterbe. Ich wusste nicht, was das ist.
00:25:02: Ich dachte, es ist ein Herzanfall oder so. Und seitdem, dass ich das nicht mehr vermeide, dass ich ganz bewusst im Raum gebe, wenn ich spüre, da habe ich Angst, und das auch würdige und das annehme, aber nicht drin hängen bleibe. Also diese Emotion zu spüren, 90 Sekunden, und sich da nicht ein Drama daraus zu machen, ich steige mich jetzt in die Ängste, so meine ich das nicht, sondern tatsächlich, ah, das ist Angst, ich gehe rein, ich spüre es. Dann muss ich es eben weder in einer Attacke zeigen, noch so, dass ich ständig vermeiden will und das noch stärker aufbauen muss.
00:25:46: Es darf gefühlt werden und gleichzeitig durchgegangen werden. Ich habe ein kluges Gespräch geführt. Ich finde das immer mal wieder interessant, gerade wenn es um Angst und Nervensystem geht. Das ist ein sehr cooles Thema, wo ich mich sehr gerne einlese, wo ich sehr gerne Theorien und Thesen dazu entwickle, weil es mich natürlich auch betrifft.
00:26:13: Dann habe ich mal mit KI darüber gesprochen, was Panikattacken sind. Ich verstehe nicht. Für mich ist klar, dass der Körper nichts macht, was ihm grundsätzlich schadet. Es sind immer Strategien, die er wählt, die gerade die besten scheinen für ihn in dieser Situation.
00:26:34: Das macht gar keinen Sinn für mich. Eine Panikattacke hat man ja oft, dann ist man oft nicht mehr fähig, zu handeln. Oder es fühlt sich zumindest so an. Viele Stars haben zum Beispiel auch Panikattacken auf den Bühnen.
00:26:51: Oder vor einem Auftritt. Dann habe ich das durchgespielt und Thesen und Theorien gelesen. Und ganz spannend, dass in einer Panikattacke der Körper oder das System ganz viel Energie zur Verfügung stellt, weil es ja entweder im Fluch- oder Kampfmodus ist, Aber man kommt nicht in die Bewegung, weil es ja noch mental ist. Wir rennen weder vom Bär weg noch zum Bär hin.
00:27:21: Wir bleiben quasi in der Situation stehen und somit überlastet das System. D.h., diese Energie kann gar nicht ins Bewegen kommen. Daher blockiert das System dann. Bewegung wäre eine sehr coole Geschichte, wenn man solche Dinge kennt wie Panikattacken oder Ängste.
00:27:43: Das ist eine kurze Erinnerung. Wir werden immer wieder von Menschen gefragt, was Panikattacken sind. Die zweite Geschichte. Durchgehen, Ängste zulassen und trotzdem gehen.
00:27:57: Angst fühlen und trotzdem gehen. Zweitens. Aus der Kontrolle heraus. Vom Vordenken.
00:28:05: Ich muss es zuerst absolut denken, bevor ich gehen kann. Das Denken, diese Strategien machen mich sicher. Wenn ich einen Plan habe, dann fühle ich mich sicherer. Was da passiert, ist oft, dass wir vorausgehen mit der Freude, mit der Vision.
00:28:29: Ich hatte letztens eine Kundin, die war so sprudelnd und völlig klar, sie möchte jetzt ihr Business starten. Und dann hat sie sich ein paar Mal wieder korrigiert mit dem Verstand. Im Sinne von quasi wieder die Zügel in die Hand genommen, das Pferd wieder gestoppt, das Feuerpferd gestoppt. Und das ist eine Stop-and-Go-Geschichte, die sich dann auch im Leben, aber auch im Business abzeichnen kann, wenn wir diese Strategie fahren, wenn wir dem Verstand glauben.
00:29:05: Jeder kennt das, glaube ich, schon auch, wenn du dich für Neues entscheidest, dass plötzlich so ein Impuls kommt von wegen, lieber nicht. Weißt du, du stehst so an der Achterbahn und du sitzt vielleicht an der Achterbahn und es fährt so langsam hoch. Ich glaube, wenn man die Menschen fragen würde, jetzt hast du die Möglichkeit auszusteigen. Ich glaube, es würde immer Menschen geben, die sagen würden, ich steige jetzt aus.
00:29:32: Das passiert im echten Leben auch, im Sinne von, dass Entscheidungen getroffen werden und plötzlich korrigiert man sich wieder vor lauter Angst, weil die Angst und das Denken ist so, Beste Freunde, weil sie sich supergut aufschaukeln können. Die Angst kommt und man nutzt die Gedanken, um zu erklären, wieso es überhaupt nicht sinnvoll ist, das jetzt zu tun. Wieso das die grösste Scheisse ist, was man alles verlieren könnte, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, dass es viel zu teuer ist usw. Wir kennen es alle.
00:30:14: Und da trotzdem zu bleiben und zu sagen, ich kenne dieses Kopfkino, ich kenne das auch. Immer noch. Ich kenne das auch. Als wir das zum ersten Mal sehr hochpreisig gekauft haben, da sprechen wir von gut 100'000 Franken für ein Coaching, da gingen meine Pferde im Kopf auch durch.
00:30:40: Ich hätte am liebsten gesagt, nein, ich habe mir es anders überlegt. Und trotzdem zu bleiben. Dass der Kopf Drama macht, ist cool, weil es natürlich weniger wird. Je weniger du in den Kopf einsteigst, desto weniger ...
00:31:02: Und auch Vertrauen hast. Okay, ich kenne das bereits. Der Kopf macht jetzt Chaos, es ist Angst. Völlig in Ordnung.
00:31:09: Das heisst nicht, der Kopf weiss es besser, sondern will mich einfach im Atem halten. Das hilft durchaus in diesem Moment. Also ausser Kontrolle vom Vordenken. Und drittens, eine Strategie, die ich fahre, wenn ich tatsächlich merke, Ich bin voll im Nervensystem.
00:31:30: Also macht mir irgendwas sehr stark Angst. Ich bin jetzt gerade in Gedanken. Es ist wirklich ganz aktiv. Nicht so etwas Waberndes, sondern ganz aktiv.
00:31:42: Dann ist es das Eins, sicher mal das Durchfühlen, sich das Erlauben, diese Angst fühlen zu dürfen. Dann habe ich so eine Geschichte, die mir unfassbar hilft. Und zwar nicht einfach Angst überdeckt oder weggedrückt, weil das ist es nicht, sondern tatsächlich die andere Sichtweise einzunehmen. Ich stelle mir dann immer vor, was für ein Wunder das ist, dass wir leben.
00:32:14: eine Seele durch das Portal deiner Mutter, durch einen Moment von Kanill, von dieser Fruchtbarkeitsfunke entstanden, oder deine Hülle zumindest, und gewachsen in deiner Mama. Und als Portal hat sie dich geboren in eine Welt, wo alles da ist. Und wir sprechen jetzt nicht von Steueramt und Strukturen von Menschen, sondern das ganz Basic. Da gibt es unfassbar viele Pflanzen, die jede einzelne eine Wirkung hat.
00:33:02: Da gibt es unfassbar viele Bäume, die Verbindungen zueinander haben. Da gibt es Pilze, die grössten Lebewesen auf der Welt, die dazu da sind, all das zu holen, um neu zu transformieren. Da gibt es Wasser, das uns nährt. Da gibt es Nahrung, die uns nährt.
00:33:29: Es ist alles komplett da. Und wenn ich in diese schamanische Art und Weise zu denken gehe, mich verbinde damit, dann gibt es für mich jeweils keinen Grund mehr, wieso ich mich ängstigen sollte. Und für mich ist es eine unfassbare Kraftquelle, eben nicht diese Angst wegzudrücken, sondern dass sie ein Teil von unserem Erleben ist, dass wir ja als Seelen hier sind, um zu erleben. Wir erleben unseren Körper, sonst wären wir nicht verkörpert.
00:34:06: Wir möchten ja diese Emotionen leben. Wir möchten ja diese Dinge erfahren. Es wäre ja nicht lustig, schon bereits Knopf drücken, du bist jetzt 80, hast das und das erfahren und bereit zum Ziel. Sondern wir wollen ja diesen Weg erfahren.
00:34:23: Und das macht mich so unglaublich auf eine schöne Art und Weise demütig. Und gleichzeitig auf eine besondere Art und Weise mutig. Auf eine demütige Art und Weise mutig zu sein. Und zu merken, das kann alles kein Zufall sein.
00:34:44: Und ich spüre das so sehr. Und vielleicht wenn du da reingehst, spürst du das auch, dass da so viel mehr ist. Und wenn wir uns wieder mehr verbinden, dass wir da dieses Alleingefühl, dieses Ah, wir struggeln nur, das Leben ist hart, ständig Probleme zu lösen, all diese sehr wie unsere Gesellschaft teilweise auch abgebildet wird, in eine andere Art und Weise kommen. Und zwar nicht, was müsste man sein, wie müsste man sein, sondern tatsächlich in diese Verbindung.
00:35:23: Letztens hat mich ein Therapeuten gefragt, die TCM-Therapeutin, was ich denke, was die wichtigste Botschaft sei für die nächsten Jahre. Und da habe ich gesagt, eigentlich hätte ich früher Intuition gesagt und heutzutage merke ich, es geht um Beziehung und per se nicht um Beziehung im Sinne partnerschaftlich oder nur menschenbezogene Beziehungen, sondern Beziehung sein mit allem, mit sich selber, mit dem fällt ihm aussen mit den Pflanzen, mit den Vögeln, mit den Elementen, mit den Heilkräften, mit einfach allem, dass dieses in Verbindung sein vielleicht genau das ist, was jetzt ganz, ganz wichtig sein wird. Und die alten Schamanen haben immer gesagt, wir sind in diesem Zeitalter, wo es darum geht, zu vernetzen.
00:36:17: Ich habe es so lange nicht verstanden. Ich habe gedacht, was vernetzen? Vereine! Kein Vereinstyp, muss ich vernetzen.
00:36:24: Und ich glaube immer mehr, vielleicht einen Teil davon verstanden zu haben, in diese Vernetzung zu gehen. Nicht mehr in diese Trennung, du bist böse, du bist richtig, du bist was auch immer. Diese Therapieform ist gut, diese nicht. Sondern in Beziehung zu sein.
00:36:43: Beziehung zu sein mit seinen Ängsten. Beziehung zu sein mit seinem Mut. Beziehung zu sein mit deinem Leben. Und wenn du die Beziehung willst zu deinem Feuerschert, dann weisst du, die Masterclass am 20.
00:36:58: April. Und wenn du dich genauso prickelst für, was wir alles erleben werden in New York, wir werden dich mitnehmen. in unseren Storys natürlich, weil es für uns eine besondere Reise ist, tatsächlich. Und wir freuen uns sehr darüber, dass wir zuerst in New York gehen, danach dann wieder im Sommer am Meer sind.
00:37:22: Und wenn ich das so vor zehn Jahren gehört hätte, mein Herz springt vor Freude. Es ist einfach unfassbar. Und das, weil Auch, weil ich durch die Ängste gegangen bin. Ganz liebe Umarmung dir, ganz viel Glückwunsch.
00:37:38: Wir freuen uns auf dich. Tschüss.
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