#64 Nett sein ist kein Wert. Es ist ein Schadprogramm
Shownotes
Du bist kompetent. Du bist nahbar. Du gibst alles. Und trotzdem kaufen die Menschen woanders.
In dieser Episode sprechen wir über drei Dinge, die kaum jemand ausspricht — und die für Feinfühlige im Business alles verändern: 🔥 Warum Nett-Sein kein Wettbewerbsvorteil ist — sondern ein Angstprogramm, das dich kleinält. 🔥 Warum Menschen dich mögen, dir folgen, deinen Content konsumieren — aber nicht bei dir kaufen. 🔥 Warum Liebesentzug der eigentliche Motor hinter deiner Zurückhaltung ist — und was das mit deinem Business macht. 🔥 Und was Status wirklich bedeutet — nicht Louis Vuitton, nicht Verbandsmitgliedschaft, sondern das, was Menschen spüren, wenn du in den Raum kommst.
Mitten auf einem New Yorker Zebrastreifen kam der Impuls für diese Episode. Weil eine Grossstadt dir zeigt, was Social Media dir nie sagen wird — wer wirklich Aufmerksamkeit bekommt. Und warum.
Und falls du denkst, der Löwenzahn vor deiner Türe sei einfach nur lästig — diese Episode wird dich das nie mehr so sehen lassen.
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Transkript anzeigen
Karin: Ich bin Karin.
André: Und ich bin André.
Karin: Und das hier ist fein und fühlig.
André: Wir sprechen über das, was passieren kann zwischen Seele und Business. Und heute sprechen wir über etwas, was alle Feinfühlenden betrifft und kaum jemand bemerkt. Wir sprechen über Status und über den Erfolg, der damit zusammenhängt. Und wir zeigen dir, welche drei Dinge uns aufgefallen sind, was wir im Business verändert haben, damit dieser Status funktioniert.
00:00:30: Und was wir genau damit meinen, erfährst du gleich.
Karin: Hello, hello.
André: Hello, hello.
00:00:38: Karin So, jetzt. Mit Jetlag.
André: Mit Jetlag, voller Energie und Jetlag. Irgendwie ist es ein bisschen anders als gedacht.
Karin: Wie auch schon. Doch, wir sind gut drin.
00:00:47: André Wir sind gut drin. Zurück aus New York. Wir haben ganz viel Inspiration. Wir möchten dir heute nicht einfach erzählen, was wir erlebt haben, sondern du hast dich total inspiriert gefühlt zu dieser Episode.
00:01:02: Karin Ja, mitten auf der Strasse in New York sozusagen. Ich weiss noch, mitten auf dem Zebrastreifen.
André: Mitten auf dem Zebrastreifen.
Karin: Da hast du ja einige in New York. Plötzlich kam dieses Thema und ich hab dir an den Ärmel gezupft und gesagt, ich hab das Thema für den neuen Podcast, wenn wir zurückkommen. Mir ist einiges aufgefallen in New York, natürlich auch in der Grossstadt. Du siehst einfach alles, du siehst vieles
00:01:30: Und was so faszinierend war, die New Yorker drehen sich ja nicht mehr wirklich um bei sonderbaren Dingen.
00:01:38: André Ja, die sind sich einiges gewöhnt von Gestalten, denen du in der Nacht lieber nicht begegnen möchtest. Die können ganz harmlos sein, bis zu unglaublich cool angezogenen Menschen mit einer tollen Energie. Da ist alles mit dabei. Und was hat dich denn daran inspiriert?
Karin: Ja, ich habe gemerkt, wenn das jetzt tatsächlich wie Social Media ist, weisst du, wie in Grossstadt. Social Media funktioniert ja auch anders als bei Menschen, die du kennst. Es sind ganz viele Menschen, die dich nicht kennen, die dein Posting vielleicht sehen. Und was ist denn das?
00:02:12: dass Menschen bei dir hell halten und die Dinge sehen, die du zu erzählen hast, zu posten hast oder anbietest. Was ist es denn tatsächlich? Da bin ich ziemlich schnell als Impuls auf den Status gestossen. Ganz ehrlich ...
00:02:34: Es geht nicht immer nur um den Content oder wie gut du in deinem Beruf bist. Ich kenne ganz viele sehr coole Menschen, die sehr grosse Wirkung haben. Im Sinne von, weisst du, therapeutisch, coachmässig, wo ich denke, hey, die haben wirklich super viel Wirkung. Die haben was drauf.
00:02:54: Ich habe einige Menschen im Hinterkopf, wo ich weiss, die sind super, die haben aber nicht dieses Standing, dass Menschen automatisch spüren, dass sie wirklich viel drauf haben. Und ganz viele Coaches und Therapeuten. arbeiten sehr oft mit dem, noch mehr Methoden, noch besser zu werden, weil sie denken, das ist das, wieso Menschen zu ihnen kommen.
André: Lass uns doch mal noch gucken, was Status, was wir eigentlich damit meinen, was dieser Status ist. Ich habe ja beobachtet, habe gedacht, ich sehe andere Autos. Was du dort siehst in New York, das sind ja vor allem, sagen wir, unsere unbekannten Marken. Lincoln.
00:03:30: Ja, solche wirklich amerikanischen Marken, viele aus dem Osten, also aus dem asiatischen Raum. Nicht unseren Osten, aber den asiatischen Raum. Ganz, ganz wenige europäische Autos und wenige Sportautos. Also die sind sehr pragmatisch unterwegs.
00:03:46: Dicke Autos, schwere Autos, grosse Autos, alle mit verdunkelter Scheibe. Ich habe mich da gefragt, was ist denn da dran jetzt? Was ist der Status? Die haben ja alle einen Chauffeur.
00:03:55: Also die, die dort wirklich Topgame spielen, die haben so einen Chauffeur. Parkplätze kannst du ja in New York nicht bezahlen. Die sind extrem kostbar.
00:04:03: Karin Was habe ich gesehen?
André: Eine Stunde? Eine halbe Stunde ist irgendwie 50 Dollar oder so. Eine halbe Stunde. Genau.
00:04:13: Da hatte ich auch diesen Impuls. Der Status ist nicht, welche Markenkleidung ich trage, welche Uhr ich trage. Das ist alles mit dabei. Aber weil du das dort so viel findest, weil so viele kommerziell erfolgreiche Menschen da sind, ist das kein spezielles Ding mehr.
00:04:33: Es geht darum, was dieser Status mit dir macht. Ich glaube, dieser Status hat viel mehr, was ich erkenne, als was ist, was mit dir zusammenhängt. Was ist mein Normal? Was akzeptiere ich für mich?
00:04:46: Was ist mein Standard, der für mich normal ist?
Karin: Was für körperlich? Wenn du das so ansprichst, denke ich mir, so kann man es auch verstehen. Wenn ich eine Louis-Vuitton-Tasche habe, habe ich einen gewissen Status. So meine ich das nicht.
00:05:01: Ich glaube schon, dass viele Menschen das über das Aufbauen möchten und teilweise auch tun. Das meine ich komplett nicht. Ich meine tatsächlich Status im Sinne von, ob das jetzt... ein superkluges Thema ist, wo du sagst, das sei eine Information, wie ich vielleicht arbeite oder wie das für eine Diagnose wichtig wäre.
00:05:24: Ob das jetzt Frau Lieschen ist, die man nicht kennt, die mit leiser Stimme spricht und dir aber einen superärgerlichen Inhalt präsentiert, oder ob das jetzt jemand ist, den du schon an anderen Orten siehst, spielt eine extrem grosse Rolle. Und das sind eben nicht die Louis-Vuitton-Taschen, die ich meine, sondern tatsächlich auch die Frequenz.
André: Ja, das ist die Frequenz, das Verkörpern, auch das, was man für sich möglich hält. Das gehört in diesen Status dazu. Und das ist dann auch ein Auftreten, das schon beeindruckend sein kann. Und ich habe dann für mich diesen Status als Feinfühlender lange abgelehnt.
00:06:08: Also es gab so zwei Dinge. Das eine, dieses Materielle. Meine Seele findet ganz viele Dinge schön. Und das lasse ich auch so stehen.
00:06:17: Und das andere ist, ob ich das brauche, um dieses Gefühl zu haben, oder ob ich es aus mir generiere, weil für mich das ganz normal ist. Das ist dieser Punkt, den ich bei vielen Feinfühlern und Kunden feststelle. Viele lehnen ihren eigenen Status ab, weil sie denken, das würde sie zu etwas Besserem machen. Sie würden sich über andere Menschen erhöhen.
00:06:41: Ich weiss, ganz vielen aus der Therapeutenszene wird auch beigebracht, dieses Augenhöhe. Dieses Auf-Augen-Höhe-Begegnen. Aber seien wir mal ehrlich. Wenn du Menschen wirklich auf Augenhöhe begegnest, dann kannst du denen nichts beibringen.
00:06:56: Dann kannst du mit denen nicht Business machen. Das heisst nicht, dass du nicht selber auch diese Haltung hast, dass alle Menschen gleich wert sind. Aber die Menschen möchten ja was von dir. Diese Hierarchie wird bei uns doch völlig falsch verstanden.
00:07:08: Hierarchie heisst, dass ich besser ... Es wird gleich in diese Besser-oder-Schlechter-Schiene gemacht. Aber da ist ein Gefälle. Jemand kann was.
00:07:19: Eine Dienstleistung hat mir etwas zu bieten, ein Netzwerk, ein Können.
Karin: Es geht doch schon darum ... Früher, als wir noch Prüfungen bei Therapeuten abgenommen haben, Kam es nicht selten vor, dass Menschen gesagt haben, Selbstbewusstsein, allein schon das Bewusstsein über sein Selbst sei nichts Arrogantes? Aber ganz viele haben schon das Gefühl, wenn man selbstbewusst ist, darf man nicht zu sehr selbstbewusst sein. Das ist dann arrogant.
00:07:46: Das hat null miteinander zu tun, wirklich null. Aber gleichzeitig ist da so eine große Angst. Ich sehe das ein wenig anders. Ich kenne das.
00:07:55: Meine Wirkung war schon als Kind so, dass ich aufgefallen bin. Ich hatte aber keine grünen Haare. Ich kenne das, dass ich in einen Raum komme, und man erkennt, dass ich komme. Das war für mich teilweise unangenehm.
00:08:19: Ich weiss noch ganz genau, als ich noch im Job angestellt war, hatten wir mal so einen Kurs. Ich habe ja so Persönlichkeitskurse immer geliebt. Da waren wir mal im Kurs und haben Ressourcen-Duschen gemacht. Dieses, wir sagen jetzt alles, was uns positiv auffällt, dem Gegenüber.
00:08:40: Ich finde das immer cool, weil man da Feedback bekommt. Wo man das Gefühl hat, das ist auch sehr ... Ja. Und dann war jemand, der neben mir in Tränen ausgebrochen ist, von einer anderen Abteilung.
00:08:54: Ich kannte die aber, wie sie haben uns immer so ein wenig in der Pause gesehen. Ich fragte, was los war. Die hatte gerade eine Ressourcentusche. Normalerweise ist man da immer so ...
00:09:05: Megaschön, cool und so. Bei mir kamen ganz andere Dinge und viel weniger als bei dir. wie in diesem Moment nicht verstand, weil ich dachte ... Es war ja nicht direkt so, dass ich vor ihr war.
00:09:17: Es war für mich immer so ... Hä? Dann hat sie gesagt, ich sei so nicht interessant, wenn du in den Raum kommst, wenn ich dich jeweils in den Pausenraum sehe. Das war nicht eine Person, bei der ich sehr nahe stand.
00:09:31: Dann kommst du rein, und alle merken, dass du da bist, und alle finden dich interessant. «Hä? Aber ich mache da gar nichts.» Dann fühlte ich mich dafür falsch. Ich fühlte mich lange falsch dafür.
00:09:44: Auch wenn du das hast, wenn du so auftrittst, wenn du so eine Natürlichkeit hast, ist es eben auch so, dass du natürlich triggerst. Es finden nicht alle toll, wenn du reinkommst und siehst, die Karin ist da. Viele Menschen fühlen sich davon getriggert. Ich fand das immer megaschlimm, weil ich dachte, ich habe doch gar nichts gemacht.
00:10:06: Ich wollte gefallen als Feinfühlige. Und das ist der Punkt, wieso viele Feinfühlige das kennen. Wir spüren sofort Ablehnung, bevor das irgendwer ein Gesicht verzieht oder etwas sagt. Das ist etwas so Unangenehmes, weil du denkst ...
00:10:24: Dann bist du noch so geprägt wie sehr viele Feinfühlige. Ich muss was machen, dass ich wiedergefalle. Ich bin dann so People-Pleaser. Dann gibt es Menschen, die es noch stärker triggern, dass du nett bist.
00:10:37: Man versteht die Welt nicht mehr. Ich hatte das Gefühl, schon als Kind, schon überall, Ich bin doch so nett, ich mache doch gar nichts Böses und werde dafür abgelehnt, dass ich einfach bin.
André: Das ist ganz Spannendes. Als wir in New York waren, fand ich kaum eine Stadt, wo so viele Menschen freundlich waren. Es ist unglaublich. Und nicht dieses Aufgesetzte, sondern das Echte.
00:11:04: Das beginnt, wenn du in der U-Bahn irgendwo hingehst, in die Subway. dann steht da jeder an. Es gibt kein Rempeln, es gibt keine bösen Blicke, es gibt kein Vordrängeln, alles nix. Du wirst extrem freundlich behandelt, wenn du in ein Geschäft gehst, was kaust, wenn du was anguckst.
00:11:24: Das ist mir extrem aufgefallen
00:11:25: Karin Viel offen, ein toller Raumteil.
André: Genau. Und auf der anderen Seite machen sie knallhart Business. Aber auf eine Art wie nicht. Du bist nichts wert, wenn du nichts kaufst.
00:11:34: Bei uns ist das ein bisschen so. Manchmal haben wir doch lange die Vorstellung gehabt, ich darf nicht so sein, wie ich bin, weil ansonsten mache ich kein Business. Oder authentisch sein, glaubwürdig sein, heisst, genau so zu sein, wie ich privat bin, Das ist mein wahrer Kern. So wäre ich.
00:11:58: Meine Feinfühligkeit, meine Sensitivität oder so, wie ich sensibel bin, ich möchte, dass es allen gut geht, und so behandle ich. Mir ist aufgefallen, die Menschen beachten gar nicht, was du tust. Du hast vorhin erzählt, dass es darum geht, diese negativen Gefühle oder diese Ablehnung zu vermeiden. Du wirst dort ständig abgelehnt.
00:12:19: Eigentlich interessiert niemand, was du tust. Sondern es geht darum, authentisch ist, wie dein Auftreten ist. Und wenn dein Auftreten nur nett ist, wenn dein Auftreten nur Zurückhaltung ist, dann ist das ein Teil eines Geplänkels. Die Freundlichkeit ist da.
00:12:41: Karin Ich glaube, es hat viel damit zu tun, dass wir gelernt haben, vielleicht nicht wir als Kinder, sondern unsere Gesellschaft, für viele Feinfühlige auch, wenn ich sympathisch bin und wenn ich gut bin in meinem Job, dann hat es einen Grund, wieso Menschen zu mir kommen. Es waren die zwei Hauptgründe, wieso ich auch als Therapeutin, also möglichst sympathisch wirken, Auch im Arbeiten selber. Und natürlich nicht immer das sagen, was man wahrnimmt, weil man will ja nicht triggern. Und das andere ist tatsächlich dieses Sympathischsein und dann auch supergut im Job zu sein.
00:13:27: Ich will auch immer supergut im Job sein, weil ich es liebe, kompetent zu sein. Ich glaube, das ist was Cooles, aber das verkauft nicht. Niemand merkt, und das habe ich ganz lange nicht gecheckt, dass du super gut im Job bist. Weil wir Feinfühlige denken, wir spüren es ja.
00:13:46: Die anderen spüren es ja. Die spüren ja, dass ich kompetent bin. Und die anderen spüren ja, dass ich sympathisch bin. dass ich nicht gefährlich bin im Nervensystem.
00:13:55: Darum kommen die Menschen. Ich muss einfach supergut, ganz viele Ausbildungen haben und ganz sympathisch auf der Webseite sein und ganz nett schreiben, dass sie sich wohlfühlen und dann verkaufe ich. Dann kommen Menschen zu mir. Ich kann dir sagen, das hat bei uns nicht funktioniert und funktioniert auch bei ganz vielen Menschen, die wir kennen, nicht so.
00:14:15: André Wenn du dich erkennst darin, dass du denkst, du möchtest einen netten Menschen sein, und du hast ein Business, das nicht läuft, dann darfst du da über die Bücher. Höchstwahrscheinlich liegt es nicht an deiner Kompetenz, sondern daran, dass du einen völlig falschen Ansatz wählst, wie Menschen bei dir kaufen sollen, wie Menschen tatsächlich gerne mit dir interagieren, und nicht nur, weil du nett bist. Dieses Friend-Zone gibt es auch in der Beziehung, dass du in der Freundschaftsfalle drin bist. Und das ist genau dieses Thema, das du hast mit Kunden, wenn sie dich gut finden, sie gehen posten, sie sind bei all dem dabei, was du gratis und kostenfrei machst, aber kaufen tun sie nicht.
Karin: Oder jemand anders, das ist auch so.
André: Es gibt so einen Satz, also grundsätzlich kaufst du nicht bei Freunden. Du kaufst bei Menschen, die du für kompetent erachtest. Du verleihst deine Glaubwürdigkeit. Glaubwürdigkeit wird verliehen.
00:15:13: Und wenn deine Glaubwürdigkeit zu grossen Teilen nett ist, bist du nicht kompetent im Businessbereich, weil das ein natürlicher Reflex ist. Nette Menschen machen nicht das beste Business. Du brauchst kein Arschloch zu sein und auch nicht unfreundlich zu sein, sondern im Gegenteil. Nett heisst, dass du genau weisst, wofür du stehst und auch diesen Aspekt des Business.
00:15:40: Viele verwechseln das ja. Wir sind immer nett, aber wir sind nicht nett im Business. Wir sind nicht jene, die nett sind im Business, weil unser Business einen Auftrag hat.
Karin: Ich glaube, es ist ein Unterschied. Es hat nicht damit zu tun, dass wir nicht nett wären, sondern dass wir nicht das Praktikat haben, ich muss nett sein und ganz viele Ausbildungen haben. Dann läuft das Business. Wir haben für uns auch erkannt, weil wir nicht die waren, dass wir nicht unser Business aufgezogen haben.
00:16:17: In den ersten drei Monaten haben wir Rekorde gemacht. Das waren wir nicht. Wir haben auch lernen dürfen, wie das ist, dass wir das Gefühl haben, dass all die, die erfolgreich sind in Coachings, teilweise Arschlöcher sind. Oder die haben nicht mal gute Ausgaben, die sind nicht mal gut
00:16:37: Ich habe es nicht verstanden, weil ich dachte, die sind nicht gut im Job. Und wieso gehen dann so viele Leute dahin? Das ist wie ein Café, wo du denkst, bei Starbucks ist der Kaffee nicht gut. Und wieso gehen die nicht in die Bar nebenbei?
André: Genau, wo der Qualitätskaffee ausgeschenkt wird.
00:17:00: Karin Das hat was zu tun mit Status. Aber eben nicht, ich muss mein Geschäft an der Park Avenue haben, dann habe ich den Status. So meinen wir das nicht. Das ist nur eine Ausdrucksform davon.
André: Ja, und dieser Status sollte eben nicht über die Nettigkeit als Hauptaugenmerk verkauft werden. Und wenn du das merkst und diesen Gedanken auch schon mal gehabt hast, dass du rundherum in deinem Umkreis merkst, da gibt es Menschen, die sind erfolgreicher als ich mit meinem Business, Aber ich weiss, dass sie gar nicht so kompetent sind wie ich. Ich spüre das, ich erlebe das, und da kommt ja deine Feinfühligkeit hervor. Dann ist es eben nicht ein Thema, dass du weiter an deiner Kompetenz arbeitest und weiterhin diese Nettigkeit fährst, sondern dass es darum geht, dass du auch diese Nettigkeit mal als Schadprogramm anschaust.
00:17:52: Nettigkeit als Schadprogramm heisst, du denkst, nett zu sein wäre ein Wettbewerbsvorteil, wäre eine Tugend.
Karin: Oder weich zu spülen.
00:18:02: André Vielleicht auch. Aber im Grunde genommen ist es eigentlich Angst. Das ist ein Angstprogramm, das da läuft, weil es eben darum geht, dass du denkst, nett zu sein würde dir ... ...
00:18:19: schützen. Würde dir schützen. Würde einen Verkauf ermöglichen. Ich kann eine Geschichte erzählen.
00:18:26: Ich hatte kurz nach 20 mein eigenes Unternehmen. Dann kam ein grosser Auftrag, ein mehrfach fünfstelliger Auftrag. Das war für mich in den Anfängen ganz wichtig. Weil ich ein Handelsunternehmen hatte, war ich darauf angewiesen, diese Waren einzukaufen und mit Gewinn weiterzuverkaufen.
00:18:48: Das war mein Geschäft. Damals in einem Hotel hatte ich diese Produkte beworben. Die haben auch zugesagt. Ich habe aber keinen Vertrag.
00:18:59: Normalerweise habe ich immer was signieren lassen. Vorvertrag, auch für die Bestellung als Risiko, als Rückversicherung, habe ich nicht gemacht. Eine Woche später wollte ich quasi die Lieferdetails erklären. Da sind die vom Vertrag zurückgetreten, was rechtlich nicht möglich gewesen wäre.
00:19:17: Aber weil es nur mündlich gab, hatte ich diesen Schaden. Aus einem Verkauf von mehrfach fünfstellig wurde sehr schnell ein Schaden, der für mich mehrfach fünfstellig war. Damals fand ich das scheisse. Ich fand das noch unfair und ungerecht.
00:19:38: Ich konnte aber nichts machen, weil ich nichts Schriftliches hatte. Ich hatte ein Musterproblem. Ich erkannte, dass mein Weg immer war, wenn ich genügend nett bin, sind die Menschen auch nett mit mir. Im Business geht es nicht darum, dass die Menschen dich nicht finden.
00:19:53: Im Business geht es darum, dass du ... die Transformation verkaufst. Wenn jemand zu dir in eine Therapie kommt, in eine Coaching-Session, oder du jemandem berätst, dann geht es nicht darum, dass primär er oder sie dich nett findet, sondern die Dienstleistung, die Ware, die du verkaufst, ist ja jene, dass jemand auf dem Weg weiterkommt mit dir. Wir haben ja ganz lustig zwei Anlagen.
00:20:18: Wir finden entweder alle die nett, die genauso sind wie wir, Oder wir finden die ganz blöd, die bei uns was triggern, wo wir denken, die sind jetzt arrogant, die tragen jetzt dick auf, die feiern immer ihre Folge, läuft bei denen wirklich so, wie alle immer sagen. Da kommt dieser Reflex. Bei beiden Male kannst du prüfen, wo du bei dir stehst. Wenn du tatsächlich nur nicht als Verkaufsargument hast, wird das in Business nicht funktionieren.
00:20:52: Weil das ist, was gerade bei uns in der Schweiz ganz viele sind ja auch so aufgewachsen. Nett und höflich ist bei uns ja fast schon was, was wir geimpft, eingeimpft bekommen, als gesellschaftlicher, länderspezifische Eigenart.
Karin: Ich glaube, das klingt jetzt so, als dürfte man nicht nett sein. Ich möchte das ein wenig runterbrechen. Du darfst natürlich nett sein, aber das baut nicht deinen Status auf. Ich würde mal behaupten, ich bin nett.
00:21:22: Und gleichzeitig denke ich manchmal schon auch, gerade beim Posten, wenn Menschen mich nicht kennen, Denke ich manchmal schon auch. Da habe ich auch einen Struggle, weil ich weiss, ich könnte direkter sein, ich könnte mehr provozieren. Während ich das schreibe, habe ich schon das Gefühl, das kann ich nicht tun. Die Menschen können das ja so und so denken.
00:21:45: Ich muss das wieder abschwächen. Das ist das, was wir heute besprochen haben. Weil ich gesagt habe, das ist eine Folge, in der ihr sagt, Ich habe das O-Ton gesagt. Feinfühlige sind nicht so erfolgreich, wie sie sein könnten.
00:22:01: Du hast gesagt, das sei eine Aussage, die nicht wirklich stimmt.
00:22:06: André So pauschal.
Karin: Das ist das, was teilweise noch eingeimpft ist. Wir haben das ja schon auch, das auch mal offenzulegen. Ich denke, so pauschal kann man das nicht sagen. Man kann nichts so pauschal sagen, v.a.
00:22:23: wenn es triggert, weil es nie schwarz oder weiss ist. Gleichzeitig ist es so wichtig, gerade nach aussen zu treten. dass es mal schwarz und weiss ist, weil die Menschen Sicherheit wollen. Und wenn wir, und ich war ganz, ganz stark so, ich bin teilweise schon auch noch stark so in diesen Facetten, weil ich denke, da gibt es auch noch grün und rot.
00:22:44: Natürlich, weil ich schon immer gedacht habe, so kann man das nicht sagen. Aber wenn ich bei Social Media anfange zu sagen, es gibt auch noch grün, es gibt auch noch blau, dann verliert sich das Interesse. Es braucht eine sehr klare Aussage, die oft ... Zu pauschal ist, dass die Menschen überhaupt den Status erkennen oder merken, da ist jemand sehr klar.
00:23:08: Und Status hat sehr viel mit klar zu tun. Da ist jemand sehr klar, da kann ich mich daran richten. Da gibt es auch Blau und Grün. Natürlich könnte man es auch rosarot sehen.
00:23:23: Ich habe diese Meinung, weil ich weiss, es ist konstruktivistisch, jeder hat seine Wahrheit. Aber wenn ich so nach aussen trete und sagen würde, es könnte auch so sein, es gibt immer wieder Ausnahmen ... Natürlich funktioniert die Welt so. Gleichzeitig haben die Menschen keine ...
00:23:41: Wie sagt man? Keine Sicherheit bei dir, wenn du für alles und jeden stehst.
André: Das ist keine Orientierung. Und tatsächlich ist für mich nett auch dieses nett gemeint, wenn man kein anderes Adjektiv hat. Für das jemanden zu beschreiben, ist es nett.
00:23:57: Karin Also nicht anstossen bei allen, gut Freund sein.
André: Ich habe mal mitbekommen, bei Frauen, die Männer beschreiben, wenn ein Mann nett ist, ist das synonym für uninteressant. Es war nett, auch in der deutschen Sprache. Es war nicht supergeil. Es ist nicht gefährlich.
00:24:15: Es war auch nicht scheisse. Es ist interessant, aber nicht gefährlich. Das kannst du im Business nicht gebrauchen. Wenn du das bei dir erkennst, wenn du uns zuhörst, weisst du, dass du kompetent bist.
00:24:29: Das ist die Voraussetzung. Ansonsten würde ich kein Business machen.
Karin: Aber viele Feinfühlige hören da schon auf. Viele haben das Gefühl, der andere sei noch kompetenter, weil der andere vielleicht darüber spricht. Die Feinfühligen sprechen nicht darüber.
André: Deine Kompetenz ist nicht abhängig davon, was du von anderen kennst. Weil genau da ist die Falle drin, diese Nettigkeit als Schadprogramm. Du denkst immer, du brauchst die Anerkennung des Gegenübers, damit du bestätigt bekommst, dass du kompetent bist. Aber solange du diese Nettigkeit fährst, bekommst du nie diesen Status, dass die Menschen tatsächlich zu dir kommen, weil sie sagen, hey, die mag eine Meinung haben, die hat eine pointierte Meinung oder die sagt auch mal auf Social Media was, da gibt es auch mal Gegenwind.
00:25:19: Das ist das, was bei dir den Status aufbaut. Die Menschen setzen sich mit dir anders auseinander.
00:25:25: Karin Ich kann nicht über mich sprechen, wenn dann schon Kunden, die über mich sprechen. Aber ich kann ja nicht davon erzählen, wie gut ich bin oder wie erfolgreich ich bin. Ich kenne das so gut. Ich glaube, viele Feinfühlige, gerade im Gesundheitsbereich, im Heilbereich, kennen genau das.
00:25:46: Ich kann ja nicht darüber sprechen. Man fühlt das höchstens, man hofft dann, dass das Gegenüber das fühlt, weil man dann sympathisch ist und nett wirkt, aber keine Aufrufzahlen hat. Aber ich kann doch nicht von mir sagen, dass ... Und ich kann doch schon gar nicht in der Heiler-Szene sagen, dass ...
00:26:03: Da spielt es schon eine Rolle. Wir haben so viele Kunden, so viele Ausbildungen, die sind so kompetent, die sind super in ihrem Job, und denken aber immer noch, ich kann ja nichts garantieren, ich kann das ja nicht so ansprechen. Und hu! Über mich zu sprechen ...
00:26:21: Nein, dann spreche ich höchstens über die Methode oder über das, was ich neu gelernt habe, aber nicht über mich. Ich kenne das so gut oder kannte das so gut. Das ist eine echte Hürde. Aha, ich weiss jetzt, sondern das ist echte innere Arbeit, zu merken, ok, all diese Geschichten, ich weiss, dass meine Mama noch gesagt hat, ich weiss, wenn es nur irgendwer gesagt hat, das ist, sie hat das Schweizerdeutsch gesagt, das ist ein Blöffer.
00:26:48: Das ist so ein... Jemand, der einfach Dinge erzählt über sich. Nein, es ist ein Angeber. Ein Angeber, genau.
André: Und genau dieses Angeben ist es. Wenn ich denke, jemand gibt an und das gibt es. Da haben aber die Feinfühlenden praktisch nie ein Thema damit. Weil du als Feinfühler wirst ja merken, wo ist noch heisse Luft dahinter und wo ist wirklich Kompetenz.
00:27:10: Das spürst du ja. es aber gar nicht zu tun, die Dinge, die du gut machst, gar nicht zu erwähnen. Und zwar nicht mal dir selber gegenüber. Dann hast du kein Kompetenzproblem, kein Wissensproblem.
00:27:23: Dann hast du ein Nettigkeitsproblem. Dann bist du in dieser Nettigkeitsfalle drin. Und alle unsere Programme, ob jetzt die Mentorings, unsere Signature-Mentorings, die sechs- bis achtmal pro Jahr stattfinden, oder auch die Jahresreise, Neuromagie Academy oder Milk & Honey, oder auch dein grosser Raum, der Jaguar-Raum, die behandeln immer auch dieses Thema mit. Weil diese Feinfühigkeit dazu führt, dass ich wie überkompensiere.
00:27:56: Ich finde es schön, viel wahrzunehmen, oder ich bin mir gewohnt, viel wahrzunehmen. Aber was ich nicht vertrage, ist diese Ablehnung. Da kommen wir zu einem dritten Punkt. Das ist Liebesentzug als Motor.
00:28:12: Ich kann mit fast 100-prozentiger Garantie sagen, feinfühlende Menschen, die unterwegs sind und deren Anerkennung von außen wichtiger ist als die eigene Anerkennung, haben gelernt, dass Sicherheit immer eine Konsequenz hat. In der Regel kommt die Sicherheit von außen, aber nicht von innen. Und im Erwachsenenalter, jetzt wenn du ein Business hast, fällt dir das auf die Füße? Du wirst das merken?
00:28:39: Schmerzlich? Weil du immer konfrontiert bist? Bleibe ich in der Sicherheit oder trage ich die Konsequenz, dass jemand mich nicht mag? Und ganz viele Feinfühlende mit unglaublichen Kompetenzen, mit einer unglaublichen Wirkungsmöglichkeit, mit extremen Chancen verheddern sich da, bleiben stehen im Leben, weil sie nicht den Schritt gehen und sich davon unabhängig machen, sich von diesem Muster lösen.
00:29:04: Das bedeutet nicht, dass die Sicherheit, die jemand dir verleiht, eine wertvollere Sicherheit ist als die, die du dir selber gehen kannst. Das ist ein erster Punkt in einem Business, denn du unbedingt eine Lektion, die du lernen solltest. Ja, wenn du ein Business hast, wird es unsicher. Und genau wenn es dich stört, ist das dein Hinweis, dass da Muster da sind, die du ersetzen darfst.
00:29:28: Weil wenn eine Möglichkeit da ist, dass Liebe entzogen wird, dann bist du immer anfällig für auf und ab.
Karin: Status wird ja sehr oft eingekauft in diesen Szenen. Ich kannte das früher auch. Wie meinst du das? Krankenkassenanerkennung.
00:29:44: Irgendwelche Diplome.
00:29:47: André Verbandsmitgliedschaften. Genau.
Karin: Das ist ein Status, den man vermeintlich einkauft. Wir haben nichts auf der Webseite, obwohl wir viele Diplome und Hochschulabschlüsse haben, weil wir ganz bewusst ... gespürt haben, diese alte Sicherheit oder alten Status im Sinne von, ich klatsche das mal rauf. Das ist mein Prädikat, wieso Menschen dann erkennen, dass sie bei uns buchen.
00:30:18: Wenn ich, und vielleicht lade ich dich da gerade auch ein, zuhörst. Als ich gemerkt habe, und das ist immer mal wieder bei mir beim Social Media ein Fall, wo ich sage, wie will ich nach aussen treten, Zum Beispiel als Dozentin, da bin ich in meinem Element. Aber bei Social Media ist es wirklich für viele, auch für mich, anders, weil du in 30 Sekunden etwas Gescheites, etwas Wertvolles dalassen solltest. Es ist einfach anders, und das kann man auch lernen.
00:30:48: Es ist aber nicht nur, wie ich das strategisch mache, sondern wie ich das auch in der Frequenz mache. Es ist ein Unterschied, ob ich das Gefühl habe, ich erkläre dir jetzt was, oder wenn ich für mich mein Verhalten anschaue, wo bleibe ich dann stehen bei Social Media? Was schaue ich denn an? Was interessiert mich?
00:31:06: Wo nehme ich Tipps mit? Was ist entscheidend, dass ich da Tipps mitnehme, aber da nicht? Wo ist entscheidend, dass ich dieses Karussell oder dieses Posting supercool fand, vielleicht berührend fand, aber nie auf den Sinn käme, da zu kaufen? Das gibt es bei mir auch.
00:31:23: Es gibt megacoole Menschen, da gucke ich den Content. Aber wenn ich hinschaue, würde ich sagen, ich kaufe bei jemand anderem. Das ist schon Status, weil ich diese Person vielleicht cool finde, im Sinne von, die ist ähnlich. Die ist im ähnlichen Range.
00:31:40: Wir finden viele Menschen super und sympathisch, wenn sie so nahbar sind. Wir haben das Gefühl, die machen das super, cool. Ich nehme vielleicht Tipps mit, aber wo kaufe ich wirklich hochstellig? Da muss ich auch sagen, wenn ich da mal hingucke, was sind die Faktoren?
00:32:01: Da sind es immer Status. Was haben die erreicht? Über was sprechen die? Was für ein Leben leben sie?
00:32:07: Und nicht nur per se, nicht nur auch. Wie gut sind ihr im Job?
00:32:14: André Was sehr spannend ist, wenn wir uns mit diesem Status beschäftigen, das hat Auswirkungen auf dein Angestelltesverhältnis, auf deine Beziehung, auf dein Selbstverständnis. Dass du dir bewusst wirst, wie du beispielsweise selektierst, wo ich kaufe und vielleicht magst du ja auch Kommentare schreiben, wenn du diese Aufgaben machst. Was schaust du dir an, Social Media, und wo kaufst du? Und guck mal an, was dazu führt, dass du bei denen gekauft hast, Coaching oder dass du sonst was einkaufst, auch beim Brand, bei einer Marke.
00:32:51: Und was führt dazu, dass du es einfach schön oder gerne siehst, dass du Content gerne auch konsumierst? Dann lass es uns wissen. Schreib einen Kommentar, kontaktiere uns auch auf Social Media und wenn du schon dabei bist, dann hilft der Community auch, unterstütze sie, indem du den Kanal abonnierst, indem du den Podcast abonnierst, Fein und Fühlig, da freuen wir uns sehr, oder auch ein Like, eine Bewertung vergibst. Wenn du dieses Spiel mal machst, wirst du feststellen, dass du dich gerne mit Dingen konfrontierst, die für dich diese Sicherheit bedeuten.
Karin: Es ist ja auch so, dass dieses Ich-bin-irgendwo-eingebunden ... Ich gehöre dazu. Das ist für Feinfühlige extrem wichtig, weil sie sich schon von früh an oft sehr anders gefühlt haben. Vielleicht auch quasi Ich-bin-anders, ich gehöre nicht dahin.
00:33:48: Das ist halt fürs Nervensystem, weil die feine Wahrnehmung sehr stark das Nervensystem belasten kann. Es ist natürlich extrem wichtig, dieses Dazugehören, Das ist eine Art von Sicherheit. Dazugehören ist man sehr schnell im Nervensystem beim Fiddle-Modus, also beim Bambi, im Sinne von «Ich falle, ich bin People Pleaser, ich will sympathisch sein.» Das ist ein Unterschied. Ganz lustig, in New York war mein Bruder dabei.
00:34:20: Und er hat – ich frage mich so – jetzt das erste Mal einen Insta-Kanal. Er hat gar nichts, keine Social-Media-Kanäle, nie gehabt. Und jetzt hat er einen Social-Media-Kanal, weil er politisch auch engagiert ist. Und dann habe ich gesehen, dass er in sehr kurzer Zeit einige Follower aufgebaut hat und super viele Likes bekommt für das, was er postet.
00:34:44: Und viele kennen das, wenn sie immer noch in diesem... Also ganz viele Follower hat er natürlich aus seinem Netzwerk. Mein Bruder ist einfach ein toller Mensch, darf man einfach sagen. Die finden ihn toll.
00:35:02: Er ist megasympathisch. Er ist ein toller Mensch. Da bekommst du wesentlich mehr Likes von denen, die dich kennen, als wenn du plötzlich einen Status erreichst, ein Business hast und plötzlich merkst, dass die Menschen, die dich im Umfeld nicht supporten, aber einer gewissen Grösse von Business, plötzlich die Menschen, die dich nicht kennen, und auf Social Media finden, plötzlich mehr Supporten als die, die direkt im Umfeld sind.
00:35:34: Plötzlich gehörst du ja nicht mehr dazu. Plötzlich bist du ja so viel im Netz. Und plötzlich bist du ja so ... Ja, sprichst du über Dinge, über die man doch nicht spricht?
00:35:45: Sprich doch nicht über Einkommen, über finanzielle Erfolge und all diese Geschichten. Das ist vielen nicht bewusst oder auch eine Megaschwelle, wo sie denken, ich bleibe lieber klein, dafür gefalle ich, dafür habe ich ein paar Kunden, die mich kennen, die zu mir kommen, die mich toll finden. Aber für die grosse Vision, das fühlt sich nicht so an.
André: Apropos grosse Visionen. Im Mai wird Hidden Structure ein Signature-Mentoring starten. Da freuen wir uns total drauf. Es gibt noch nicht mal eine Landingpage dazu, aber wenn du magst, kannst du den Newsletter abonnieren.
00:36:24: Dann bist du da sowieso mit dabei. Hidden Structure wird ganz stark in diese Tiefe gehen. Was passiert, wenn du nur strategisch unterwegs bist? Oder was passiert, wenn du nur in der Intuition unterwegs
00:36:37: Was brauchst du für ein Business? Darüber werden wir viel tiefer sprechen. Was jetzt passiert, ist, dass du eine Strafe vermeidest. Du glaubst, dass wenn du nicht nett bist, wirst du bestraft, weil das, was du gelernt hast in deiner Kindheit, und ich kann mit fast 100% Sicherheit sagen, dass wenn du feinfühlend bist, wenn du hochwahrnehmend bist, wenn du dich ständig mit Nettigkeit, mit Nettsein, mit Akzeptanz beschäftigst, dann hast
00:37:07: du dieses Programm mitbekommen. Und du vermeidest einfach Strafe. Und das ist für dein Business tatsächlich wie ein Zementklotz am Bein, das tatsächlich dein Business hindert. Und du fragst dich ständig, was mit dir nicht richtig ist, weil dein Business nicht so vorwärtskommt, wie du willst.
Karin: Du bekommst Likes, aber niemand kauft.
André: Das ist so typisch. Vielleicht bekommst du noch die Likes, aber niemand kauft bei dir. Wenn das deine Situation ist, solltest du dich eh mit uns kontaktieren. Dann ist auf jeden Fall Hidden Structure im Mai auf dich.
Karin: Ansonsten melde dich einfach. Vielleicht ... Kurz noch ins Feld gefühlt, wenn wir davon sprechen, weil doch viele, glaube ich, auch viele Therapeuten, die noch auf Zeit und Geld arbeiten, da gucken und sagen vielleicht, ja, aber doch, mein Umfeld kommt doch schon in die Therapie. Wenn wir nicht kaufen sprechen, sprechen wir von Hochstelligkeit
00:38:02: Es ist nicht so, dass die Menschen nicht zu dir in die Therapie kämmten. Das ist es nicht, sondern die Menschen, die mit dir etwas transformieren möchten, die längere Zeit mit dir arbeiten und nicht nur einmal, zweimal oder immer mal regelmässig in deine Therapie gehen, das meinen wir damit nicht. So kann man durchaus im Business aufziehen, ob du etwas klein bleibst. Aber wir meinen tatsächlich das, was du spürst als Vision.
00:38:30: Das Grössere, das, was du merkst, macht dich viel freier, als einfach wieder zu gefallen, zu massieren, dass die Menschen wieder besser gehen. Und sie kommen aber wieder mit den gleichen Symptomen alle zwei Wochen. Ich triggere das auch sehr gerne, weil das viele kennen, sondern wenn Menschen tatsächlich zu dir kommen und sagen, ich will jetzt ein Leben verändern und ich will es mit dir durchziehen, das ist ganz eine andere Geschichte als wenn Menschen zu dir kommen und sagen, ja komm mal, ich habe da noch ein wenig Rückenschmerzen.
00:39:02: Da können durchaus Menschen kommen, die dich die in dir keine Gefahr sehen. Bei uns ist es tatsächlich so, ich weiss, dass ganz viele Menschen von uns getriggert werden, wenn sie das erste Mal uns sehen, weil die 100 % wissen, dass es scheisse ist. Wenn ich zu denen gehe, kann ich so nicht weitermachen. Das sollte eigentlich der Punkt sein.
00:39:27: Auch das ist nett. Ich gehe mit denen mal ins Jahresprogramm, sondern die Menschen, die mit uns wirklich in die Grösse gehen, sagen, am Anfang fand ich es furchtbar. Habe ich mich so getriggert gefühlt? Wir haben immer die Menschen, die sagen, am Anfang dachte ich, als ich euch sah.
00:39:49: Man darf sich darin verlieben, weil ich genau weiss, da passiert die grosse Transformation. Ich fand dich so sympathisch. Das gab es früher auch. Darum gehe ich mal zu dir in die Therapie.
00:40:02: Und es passierte dann nicht wirklich viel nachhaltig.
00:40:05: André Es ist ja nicht nur Therapie, es ist ja allgemein Business. Wenn du dein Business auch so strukturierst, auch darüber sprechen wir bei Hidden Structure, dass natürlich Kunden immer wieder kommen. Viele Kunden bei uns, nicht alle, aber viele, ganz, ganz viele, die sind nicht einmal unser Kunde, sondern die sind mehrfach unser Kunde. Und die möchten mehrfach Kunden sein.
00:40:28: Aber das ist ja nicht was, was einfach passiert. Das ist eine Fähigkeit, die kannst du bei dir so fördern, dass sie anstelle dieses Nettsein ist. Ich hatte vorhin noch einen Impuls. Wenn du aktuell draussen gehst, sind da ganz viele Löwenzahn.
00:40:44: Es gibt ganz viele Löwenzähne.
Karin: Löwenzähne?
André: Wie heisst das eigentlich? Mehrheit. Löwenzähne. Und die sind ja auch nicht nett.
00:40:52: Die sagen ja auch nicht, da ist schon ein bisschen Gras, lass mal lieber woanders. Sondern das ist ja das Ursprüngliche, da fällt ein Same, es gibt einen Boden, es gibt Kondition, zack, ich wachse. Durch den Beton. Genau.
00:41:07: Das Nettsein wäre so wie, ja, aber da liegt ein Stein. Ich glaube, dem Stein ist es nicht recht, wenn ich da jetzt wachse. Und dieses Nettsein meine ich. Sei mir wie der Löwenzahn, der jetzt wirklich die Weltherrschaft übernimmt.
00:41:22: Was würde denn passieren? Weil diese Weltherrschaft bedeutet, du kannst ja mehr Menschen helfen. In dem, was du tust. Deine Dienstleistung wird bekannter.
00:41:31: Du hast eine grössere Sichtbarkeit.
00:41:32: Karin Du kannst mir Menschen helfen. Wenn Menschen schon merken, wenn ich mit dir arbeite, geht die Post ab, ist es doch viel geiler, als wenn ich erklären muss, dass meine Therapieform jetzt ... Und komm doch mal. Und doch, wir gucken mal.
00:41:47: Es ist viel geiler, wenn Menschen kommen und sagen, ich will mit euch arbeiten, da will ich dabei sein, weil ich merke, was Grosses passiert.
André: Und beim Löwenzahn weiss ich ja auch, das ist keine Rose. Also es ist ja auch nicht so, dass ich noch ein bisschen unsicher bin, ob jetzt das da ist, sondern beim Löwenzahn weiss ich, der steht für das. Und das finde ich, das ist genau so dieser Punkt, den wir natürlich in all diesen Programmen auch, das sehen wir, das kommt automatisch bei uns hervor.
Karin: Ich habe jede gute, sehr gute, die ich jetzt noch mega schätze, Mentor kennengelernt. Das Erste war einfach mal ... Ich war einfach mal im Widerstand. Ich fand viele von unseren Mentoren am Anfang einfach scheisse.
00:42:33: Weil ich gemerkt habe, und das ist nichts Bewusstes passiert, gemerkt habe, da bewegt sich etwas in mir. Und das ist viel mehr der Punkt, als wenn du jemanden findest und sagst, das ist noch nichts. Du merkst, da bewegt sich etwas in dir. Und nicht alles in dir, nicht jedes Muster.
00:42:53: Das ist toll, wenn du auf Menschen triffst, die etwas in dir bewegen. Und das ist genau Status. Wenn Menschen dich sehen und merken, shit, die triggert mich, weil die ein Leben lebt, das ich auch haben will, shit, das triggert mich, weil die über Dinge sprechen, Ich hätte auch diese Erfolge. Ich bläse sie ja nicht gerade raus.
00:43:13: Ich habe heute teilweise noch ein Thema damit, wenn ich Lending-Fates mache und dann schreibe, diese 100'000 Fr. im Monat, Umsätze usw. Ich habe da teilweise noch ein Thema mit, weil ich denke, ja, aber ... Dann kommt mein, weisst du, das Titel wieder.
00:43:32: Noch das Überbleibsel. Ja, aber das heisst noch lange nicht, dass mir gut ... Dass wir gut sind. Ich muss mich wieder daran erinnern, warum ich unsere Mentoren für das Business ausgew
00:43:42: Es ist immer ein Unterschied. Da merke ich, ich wähle doch nicht jemanden für mein Business aus, der sagt, ich habe ständig ... Ich weiss auch nicht. Ich habe irgendwas ...
00:43:55: Ich kann irgendwas gut, aber es hat nichts mit Business zu tun. Es wäre so, als wenn ich zum Paartherapeut ... Ich weiss, es gibt ... zum Paartherapeut gehe, aber der hat eine scheisse Beziehung.
00:44:08: Dann kann ich sagen, der hat es fachlich drauf, der weiss, was draufkommt. Aber der setzt sich scheinbar nicht um in seiner Beziehung. Ich weiss, es gibt viel, dass Menschen genau in diesen Sparten unterwegs sind, wo sie eigentlich selber überhaupt nicht stark sind, aber es über das Wissen machen. Ich kann dir sagen, es wird immer mehr so sein, dass es nicht funktionieren wird.
00:44:29: Es ist das Verkörpern. Du kannst noch so viel wissen. Du kannst noch zum Therapeuten-Coach gehen, der sagt, er habe Marketing studiert und weiss genau, wie es geht, aber für sich selber es nicht umsetzen kann. Das wirkt, weil nicht das Wissen es tut.
00:44:45: Nicht das Wissen tut es, sondern die Frequenz, die du bei diesen Menschen wahrnimmst. Und das hat damit zu tun, verkörpert dieser Mensch das oder nicht. Und darum hat es auch viel damit zu tun, was wir teilen. Dass wir auch viel teilen, wo wir sagen, es hat nicht so viel damit zu tun, dass wir in New York waren.
André: Doch, natürlich. Wären wir einfach so, auch jetzt als Reise nach New York gegangen, hätten wir das ermöglicht? Hätten wir das meinem Schwiegerpapa ermöglicht, einfach so eine Reise zu machen, wenn wir nicht ein Business hätten auf diese Art? Nein, natürlich nicht.
00:45:22: Und wir sagen ja immer, das ist das Gefühl dieses Vorher. Wir fühlen diese Dinge vorher, weil wir wissen, Die werden sich zeigen. Aber das ist eben etwas, was nicht mehr aus dieser Nettigkeit kommt. Wir müssen uns nicht auf diese Nettigkeit verlassen, sondern wir haben ein Business, das beweist.
00:45:42: Auch wenn wir unsere Kundenergebnisse posten, das ist der einfachste Weg, weil dann musst du nicht quasi über dich sprechen, sondern die Kundenergebnisse. Das ist ja Proof, das ist Social Proof. Und das ist was ganz Entscheidendes, dass die Kunden ihr das bestätigen können und damit startest du auch.
Karin: Übrigens auf der Webseite haben wir eine coole Seite, die heisst Kundenstimmen. Da erfährst du ganz viel über unsere ehemaligen Kunden mit Videos, mit ganz vielen Postings.
André: Genau, so Testimonials. Natürlich machen wir das, weil das sehr viel wirksamer ist, wenn Kunden über uns sprechen, als wenn wir das selber tun. Und zeitgleich wissen wir, dass das ja erst der Anfang ist einer Reise. Und wenn der Anfang einer Reise für dich auch beginnt, dann lass es uns wissen.
00:46:31: So schön bist du da, hier bei Fein & Fühlig, wo wir Wir hatten doch mal diesen Tribe, dieses Gefühl des Tribes, ein Tribe der Feinfühlenden, wo tatsächlich diese Feinfühligkeit so das Business durchdringt, dass eben beides funktioniert, dass Feinfühligkeit funktioniert, dass das Weibliche funktioniert, das Männliche, dass es zusammenfließt und dass einfach ein Business auch funktioniert, weil damit die Wirkung erzielt wird. Weil du nach außen gehst und zeigst, wer du bist. Was für schöne Worte.
00:47:07: Karin Wir wünschen dir eine schöne Woche mit ganz viel Glitzer.
00:47:10: André Und sagen Tschüss, bis zum nächsten Mal. Tschüss!
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