#76 Sagst du auch: „Ich bin halt so“?

Shownotes

Du liest, reflektierst, gehst an Seminare – und im Alltag verändert sich trotzdem wenig?

Dann liegt es vielleicht an einem einzigen Satz: „Ich bin halt so." Er klingt nach Selbstakzeptanz. Aber wenn er dich insgeheim ärgert, ist er meistens etwas anderes.

Genau hier trennt sich authentisch von wahrhaftig. Authentisch zu sein heisst, zu benennen, wie du bist – und stehen zu bleiben. Wahrhaftig zu sein heisst, dich zu fragen, was als Nächstes dran ist – und es zu tun, auch wenn es etwas kostet. Der Unterschied entscheidet darüber, ob sich dein Leben bewegt oder ob du bleibst, wer du warst.

André und Karin sprechen darüber, warum „ich bin halt so" dich genau da hält, wo du eigentlich nicht bleiben willst – und wie du von der Ausrede ins Tun kommst. KAPITEL 00:00 „Ich bin halt so" – kennst du den Satz? 03:03 Wann Selbstakzeptanz zur Ausrede wird 08:04 Warum du an dir arbeitest und trotzdem stehen bleibst 13:36 Du bist nicht, wer am Ziel ankommt 15:51 Die andere Frage: Was ist als Nächstes dran? 21:26 Es stirbt was. Es entsteht was. 25:20 Dein nächster Schritt

Darum geht's: 🔥 Warum „ich bin halt so" selten Selbstakzeptanz ist – und oft eine schön verpackte Ausrede 🔥 Authentisch vs. wahrhaftig: derselbe Klang, ein entscheidender Unterschied 🔥 Wieso du mit lauter Erkenntnissen trotzdem auf der Stelle treten kannst 🔥 Was Kinder beim Laufenlernen über Wachstum wissen – und du vergessen hast 🔥 Wie du vom „so bin ich halt" ins Tun kommst

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00:00:00: Ich bin halt so.

00:00:02: Jeder von uns hat es mal gesagt oder zumindest gedacht, ich bin halt zu und dann kommt eine Persönlichkeitsbeschreibung oder ein Charakterzug wie... ...ich bin halt kein Verkäufertyp!

00:00:14: Ich bin nicht so gut in der Sichtbarkeit, das bin ich halt nicht.

00:00:19: Ich schreibe gerne Nicht-Gunden an, das BIN ich nicht.

00:00:24: Oder ich spreche nicht offen aus.

00:00:27: was ich denke, so bin ich nicht.

00:00:30: Was nach Selbstakzeptanz klingt, ist etwas ganz anderes.

00:00:34: Denn innerlich nagt es ja in dir und es ärgert dich, dass du diesen Charakterzug oder diese Eigenschaft nicht hast – genau das zeigt dir, dass es eben nicht um Selbstakzeptanz geht sondern dass eine vermeintliche Wahrheit ist hinter der du dich versteckst!

00:00:50: Hallo, hallo.

00:00:51: Hallo!

00:00:52: Du hast jetzt gewartet?

00:00:53: Ja ich habe ganz brav erwartet bis zum Hallo.

00:00:57: Bis zum Hallo!

00:00:58: Ich

00:00:58: und mein Kochlöffel!

00:00:59: Bis zum Hello!

00:01:01: Es ist nicht mal ein Kochlöffel ja es ist ein Tortellöffel.

00:01:04: Das ist

00:01:04: ein Tortenlöffeln das Mikro ersetzt.

00:01:08: Wenn du bis zum Schluss bleibst dann erfährst du auch den Unterschied zwischen authentisch und wahrhaftig und warum.

00:01:16: es darüber entscheidet ob sich dein Leben verändert oder eben nicht.

00:01:21: Ob es im Leben Wunder regnet, oder nicht?

00:01:24: Schön das so ein schönes Bild!

00:01:26: Wir hatten ja einen Kuhlenabend in einer Pizzeria.

00:01:29: Wir sind ja im Moment in der Sommerresidenz und es ist spannend weil ich meditiere gerade viel und habe Erkenntnis- und Gedankengänge die ich dann mit dir austauschen darf.

00:01:43: Ich darf zuhören...

00:01:45: Wir haben uns darüber unterhalten was Menschen so bewegt in ihrem selbst Bild und warum es im Moment so stark.

00:01:55: das Thema ist authentisch.

00:02:00: Was da die Themen sind?

00:02:02: Ja!

00:02:03: Was war da die Frage von mir?

00:02:05: Die Frage war, wir sind ja gerade sehr stark mit dem Nervensystem unterwegs.

00:02:09: Also was heißt es unterwegs?

00:02:11: Wir haben ja unsere Masterclass, die am achtem, zwanzig, neunzwanzig Mal ist das Nerven-System Upgrade und da ist es ja immer so wenn wir damit uns sehr stark beschäftigen, beschäftigen wir natürlich kaum ganz viele Impulse und da kamen diese Impulse.

00:02:26: Authentisch sein ist unglaublich wichtig.

00:02:29: aber authentisch sein bedeutet für die Meistens quasi, so bin ich halt.

00:02:34: So bin ich auch?

00:02:35: Und ich hab da immer wieder auch Kunden... Ich meine das kennst du auch wahrscheinlich, die haben immer mal wieder Kunden genannt werden.

00:02:41: Sicherheit ist das auch schön.

00:02:43: oder wenn es um irgendwelche Dinge geht neu zu machen.

00:02:47: Das bin ich nicht, ich möcht's lieber so oder sowas.

00:02:50: Bei uns ist es ja nicht so, dass man es auf gewisse Art und Weise machen muss.

00:02:54: Und gleichzeitig kennen wir alle die Story – So bin ich halt!

00:02:57: Das kann ich nicht.

00:02:58: Ich glaube das ist ein ganz wichtiger Teil, um mal zu gucken, wo kommt das her?

00:03:03: Genau.

00:03:04: Wir haben uns also die Frage gestellt was ist dann tatsächlich das, was mich ausmacht?

00:03:11: Ist es nicht auffallend, dass immer wenn wir sagen, ich bin halt so, ist es noch ein bisschen Verteidigung trotz... Weil meistens sagen wir, dass ich bin halt so.

00:03:20: Wenn wir uns beispielsweise über die Ordnung unterhalten du streust Dinge und ich mag es gerne geordnet dann könnte man sagen Ich Bin Halt So

00:03:30: Ja

00:03:30: Und das ist dann verteidigen.

00:03:32: Das ist dann das Verteidigen das Typische Dass Jeder Kennt So Ein Reflex Sich Hinter Dieser Diesem Merkmal das Übergangs ja gar Keines Esst Zu Verstecken.

00:03:43: Und was machen jetzt damit?

00:03:44: Also zu was führt das eigentlich, weil wir sagen ja auch im Unterricht immer so, als Therapeuten so authentisch sein ist ein ganz wichtiger Teil.

00:03:54: Auch in Social Media authentisch seien, dass du sagst, was man wahrnimmt sich selber zu sein aber das ist eben auch eine große Falle habe ich gemerkt.

00:04:04: wenn wir diesen Geschichten dann glauben So bin ich halt unsicher.

00:04:09: und weißt du, ich packe ja nicht gerne Wir sind ja in der Sommerresizente, wir haben durften packen und ich packe nicht gerne.

00:04:17: Aber es hat sich verändert in den Jahren bei mir und zwar packe ich mich noch nicht gerne aber früher war das so... Das habe ich dir noch erzählt auf der Fahrt.

00:04:26: Hier war das so, dass ich tatsächlich das Packen selber ging ewig weil ich gedacht habe ja aber dieses Kleid könnte ich noch und vielleicht hab' ich da noch was oder sowas?

00:04:36: Ich konnte mich nicht wirklich gut entscheiden und ich habe gedacht so bin ich halt!

00:04:40: So packe ich halt.

00:04:42: So ist es halt, dass jedes Kleidungsstück das Gefühl hat abzuwägen.

00:04:45: Also so ist es schon seit zehn Jahren oder zwanzig Jahren gewesen Und so

00:04:49: kenne ich mich... Und dieses Mal ist mir richtig auch schon bei New York aufgefallen, dass ich so viel schneller packen.

00:04:58: Viel weniger mitnehme und mit einem viel klarer Gefühl von wegen Ja das lasse ich da, das nehme ich mit!

00:05:05: Das packen selber bin ich selber erstellt geht ruckzuck.

00:05:09: Ich lege immer mal was raus ein Wochen vorher, aber das packen selbst geht ganz anders.

00:05:15: Wenn ich bei meiner Geschichte geblieben wäre... ...ich bin halt so.

00:05:20: Ich kann halt nicht gut entscheiden, wenn es um Kleider geht.

00:05:23: Dann wäre ich da immer noch im gleichen Punkt und ich merke diese... was eigentlich an einem kleinen Punkt sichtbar wird, wird aber auch sichtbaim Unternehmen.

00:05:34: Früher habe ich irgendwie Rungedrucks bei Entscheidungen.

00:05:37: soll ich das tun?

00:05:38: Soll ich das nicht tun?

00:05:39: Solle ich jetzt posten?

00:05:40: Solle ich nicht posten?

00:05:41: soll ich dieses Event machen oder nicht Und heutzutage an mir erkannt, dass ich so viel schneller und klarer entscheide.

00:05:51: Das hat ja auch mit dem Selbstbild zu tun – mit der Selbstwahrnehmung?

00:05:54: Ja!

00:05:54: Und da erleben wir das ist eigentlich ganz fies gestrickt.

00:05:59: Es kann ja passieren, dass wir uns ganz viel mit uns selber beschäftigen reflektieren ganz viel lesen ganz viel meditieren vielleicht auch so wie jetzt gerade und sich mit sich selbst beschäftigen.

00:06:12: und dann frage ich mich wer bin ich?

00:06:15: Weil das ist ja quasi die erste Frage, die du im großen spirituellen Kreis dir stellen kannst.

00:06:22: Wer bin ich?

00:06:22: Who am I?

00:06:23: Haben wir auch mal in der Yoga Session und dann kannst du dich ganz lange damit beschäftigen!

00:06:29: Wer bin Ich

00:06:30: eigentlich?!

00:06:31: Und wir erleben es ja auch bei Kunden und auch bei uns wenn wir uns nur mit dem beschäftigen.

00:06:38: Wer Bin Ich?

00:06:39: Passierte noch gar nichts.

00:06:42: Wenn du dich damit beschäftigst, wer bin ich beim Kleiderpacken?

00:06:46: Wie mache ich das?

00:06:47: dann passiert ja noch nix.

00:06:48: Ja vor allem also ich sehe es immer wieder dass ganz viele auf der Suche sind und dieses diese suchen ist ja generell dann ich also in Programmierung Ich sucht dann ständig!

00:07:00: Ich habe ständig das Gefühl mich nicht gefunden zu haben Und werde dann tatsächlich Ja, ständig suchen und bleiben.

00:07:11: Da hat immer das Gefühl... Ich bin so Wischewaschi!

00:07:13: Es gibt doch Menschen die sind Wischowaschi nicht weil sie Wischiewasche sind sondern weil sie das Gefühl haben sie wissen noch nicht wer sie sind Und das ist etwas was absolut nicht anziehen lässt Gerade wenn du aus Mensch mit Menschen arbeitest.

00:07:26: Wenn du Wischywasche bist und wirklich keine Kante zeigst und keine Klarheit zeigts Dann kann es auch in Form von Da kommen die Menschen nicht auf dich zu, weil ich glaube das was tatsächlich sehr anziehend ist für Menschen ist Begeisterung und Klarheit.

00:07:43: Und Klarheit und Begeistrungen haben etwas für mich sehr starkes mit Wahrhaftigkeit zu tun und ich per se nur mit authentisch wie wir es manchmal denken so quasi Ich erzähle mir Geschichte wie ich bin und glaub sie dann auch noch Auch wenn sie nicht förderlich ist.

00:08:05: Was ist denn so ein Punkt?

00:08:08: Warum ist das denn so attraktiv an sich zu arbeiten und trotzdem nicht voranzukommen.

00:08:14: Irgendwann müsste einem das ja auffallen, dass man ganz viel liest wie gesagt meditieren und trotzdem passiert das Leben nicht.

00:08:21: Das ist ja ein krasses Indiz.

00:08:22: also wenn nichts passiert dann läuft was schief.

00:08:26: Eher negativ im Sinne von immer nur noch im Kreis zu drehen.

00:08:31: Also ich habe das Gefühl, ich war ja auch lange da drin.

00:08:34: Ganz ehrlich!

00:08:35: Ich hab ganz lange gesucht, Visionen suchen gemacht, viele Seminare gemacht... Das hat schon was Cooles weil es Erkenntnisse hast du ja immer.

00:08:44: Habe ich das Gefühl und die Erkenntnissen sind so so habe ich das Leben ja noch nie gesehen.

00:08:49: aber deshalb und weiter und zuvor das sind so Dopamine heiss Die machen auch süchtig, dass es cool ist.

00:08:57: Das sind wir ehrlich!

00:08:58: So cool an dem Seminar zu gehen, mega coole Dinge zu erleben und zu sagen ich habe so viele Erkenntnisse aber du gehst ins alte Leben zurück und veränderst genau nichts.

00:09:09: Und erzählst ihr halt?

00:09:11: So bin ich halt.

00:09:12: Aber du hast dann zwei verschiedene Lebens das eine spieltelle oder Persönlichkeit entwickelnde oder so Gefühl hast.

00:09:19: doch ich komme weiter Liebenselbe verändert sich nicht wirklich.

00:09:24: Das

00:09:25: ist Ablenkung!

00:09:26: Warum?

00:09:26: Weil man nichts tut.

00:09:28: Solange man ja selbst Bild noch nicht definiert hat, kann man ja nichts tun weil ich muss ja zuerst wissen wer ich bin und ich muss erst diesen einen Skill haben und vorher kann ich nix tun.

00:09:39: Und genau das ist die Falle wo leider auch Pfeifünde drin sind doch dass sie zuerst quasi fertig sind innerlich sich fertig machen wollen um dann loszugehen.

00:09:50: Und wir machen das ja auch nicht, also dieses lieber zehnmal vorangehen als hundert mal drüber denken und nix passiert.

00:10:01: Gell?

00:10:01: Also ich habe das ganz lange auch gemacht, no judging weil ich es nicht besser wusste und ich hab immer das Gefühl gehabt ja aber ich setze ja um Ich mache ja, ich gehe ja.

00:10:13: Ich bin interessiert und habe ja Erkenntnisse.

00:10:16: aber wenn ich so rückblickend gucke was bei mir passiert ist damals ist dass ich tatsächlich... ich hatte Mut diese Dinge im geschützten Raum zu machen wie in Visionen zu uns.

00:10:26: das braucht auch extrem viel mutwendig Aber gleichzeitig nicht den Mut wirklich im Alltag etwas zu verändern.

00:10:34: Die Seminare waren so safe space.

00:10:36: Darf ich so mutig sein, aber danach ist es so quasi wie im realen Leben.

00:10:43: Darf das dann plötzlich nicht mehr?

00:10:45: Könnte ich ja feilen...

00:10:46: Genau!

00:10:47: Also der Seminar ist quasi das Fahrrad mit Stützrad und zu Hause steige ich nicht mal mehr aufs Fahrrad.

00:10:55: Aber

00:10:58: ich habe...

00:10:58: und vergesse, dass es wie geht.

00:11:00: Genau!

00:11:01: Und ich mache das nie mehr.

00:11:02: Wir hatten ja letztes Jahr dieses Ding wo wir Golf gespielt haben hier oder Tennis.

00:11:06: Wir sind heute wieder an der Anlage vorbeigefahren und da haben wir gesehen okay wir haben das jetzt nicht mehr gemacht seit hier.

00:11:13: Wir haben den Golflehr angetroffen muss man sagen.

00:11:15: Der zweiten Tag oder so ist er schon zu uns gekommen und gesagt und habt ihr gespielt in dieser Zwischenzeit?

00:11:23: Wir haben ein bisschen rumgedruckt

00:11:27: Ich nur natürlich sprachlich.

00:11:28: Ja, ja

00:11:30: genau und das ist so fühlt sich an und dann ist der einfache Schritt dann authentisch heißt ja dann okay ich anerkenne dass dass ich halt so bin und viele denken das wäre jetzt authentisch.

00:11:43: ja

00:11:44: und genau das ist es.

00:11:46: wenn du das bei dir beobachtest dann packst du wieder deinen Fahrrad mit Stützrad in den Keller aber du steigst nicht mehr drauf.

00:11:54: authentisch zu sein heißt nicht zu benennen, was gerade ist.

00:11:59: Das ist nicht authentisch!

00:12:00: Weil das ist der erste Schritt.

00:12:02: und wie die Analyse.

00:12:04: Ich nehme mich wahr – ich bin jetzt beispielsweise nicht so der Verkäufertyp.

00:12:08: Mein Denken denkt… häufig genug gemacht.

00:12:13: Und ich finde es cool, weil so zum einen kann... das eine ist wenn man die Geschichte glaubt, wenn man sagt, ich kann's wirklich nicht!

00:12:20: Ich bin kein Verkäufertyp, ich habe früher immer gesagt, ich bin kein Business-Typ oder keine Businessfrau, weil ich will nicht zu hart sein und ich hab gewisse Bewertungen gehabt aber gleichzeitig nicht gecheckt dass das eigentlich ein Story ist, die mir nicht dient.

00:12:40: Ich habe es nicht gecheckt.

00:12:41: Und das ist fast eine perfekte Geschichte aus, wenn ich zum Blödsinn checker, ich erzähle mir... ...ich bin das nicht.

00:12:51: und eigentlich ist es auch so wie eine Ausrede.

00:12:56: Eine schön verpackte und ich meine, dass jetzt nicht Schatting im Sinne von, du musst die Ausreden, es fühlt sich nicht so an sondern so quasi... Wenn ich's nicht kann dann kann ich mich auf... Dann muss ich es ja von mir auch nicht erwarten und muss sich nicht sagen, jetzt muss ich's trotzdem tun.

00:13:13: Weil es fühlt sich oft dann in den Moment so an als könnte ich das nicht tun.

00:13:19: Da bin ich vor der Kamera und kann nicht sprechen.

00:13:22: Genau!

00:13:23: Und dass ist wieder diese Geschichte, dann sage ich, bevor ich will nichts fecken, dann mach' ich's lieber nicht oder ich bin nicht so gut im Verkaufen, dann schiebe ichs vor mir her?

00:13:34: Ja.

00:13:34: Das ist vermeiden Weil spannend ist.

00:13:37: ja, ich hab da so ein Bild im Kopf.

00:13:38: Also wenn du mal eine Linie zeichnest wer du bist wie du dich im Moment verhälst und du weißt du hast einen Ziel dann bist du nicht mehr die gleiche Person am Ziel.

00:13:49: Ja

00:13:49: Und auf einer Zeitlinie aufgemalt siehst Du den Unterschied zwischen dem Männchen Den du das du jetzt bist

00:13:57: oder diese Zeichen Das

00:13:58: frauchen Genau und am Ziel Und das was bei vielen passiert ist, wer bin ich?

00:14:04: Bei dieser Authentizität.

00:14:05: Die bleiben dann... Ich bin so wie ich bin und da sind sie auch am Ziel.

00:14:10: Genau!

00:14:11: Mit dem wie ich jetzt bin will ich einfach Erfolg haben oder etwas erschaffen.

00:14:16: Das hatte ich auch.

00:14:17: Hattest du das nicht?

00:14:18: Ich hatte das ganz stark vor allem auch beim Business.

00:14:21: Es war mir beim Business viel weniger klar aus vielleicht anderen Dingen wie zum Beispiel Ausbildung, wo es klar ist dass du dich veränderst.

00:14:31: Aber beim Business hatte ich das Gefühl es geht eigentlich darum das einfach jetzt auf den Boden zu bringen und jetzt zu lernen wie ich das mache mit Marketing usw.

00:14:40: und Strategien usw.. Das war mir überhaupt nicht klar dass es so eine starke Veränderung bräuchte.

00:14:47: Ich war teilweise schockiert wie stark ich mich verändert hatte Und zum Glück habe ich mich so stark verändert müssen.

00:14:56: Weil ganz viele Dinge, die ich mir erzählt hatte waren auch nicht dientlich nicht nur fürs Business nicht sondern generell fürs Leben nicht.

00:15:04: Also unsicher zu sein und zu sagen ja ich bin ja halt jemand der ängstlich ist.

00:15:09: Weißt du das ist ja fürs Leben.

00:15:10: In

00:15:11: dieser Beschreibung?

00:15:11: Ja!

00:15:12: Und wenn es dich ärgert also wenn es sich nicht ärgerte ist alles fein.

00:15:16: Wenn es dich aber ärgern und du das als Ausrede benutzt und du genau weißt dass das eine Ausredee ist dann ist das eben auch nicht wirklich ehrlich.

00:15:26: Dann ist es vorgeschoben, ich bin ja ehrlich!

00:15:28: Ich bin halt nicht so der Verkäufertyp oder die, die in die Sichtbarkeit geht und was auch immer.

00:15:34: Und genau das geht es ja, dass du nicht mehr die Person bist, die ans Ziel kommt, weil sonst würde sich ja deine Realität gar nicht bewegen.

00:15:43: Das würdest du dich gar nicht verändern?

00:15:45: Und hier kommt eben die Wahrhaftigkeit auch ins Spiel.

00:15:49: eine andere Frage stellt.

00:15:51: Die Wahrhaftigkeit stellt doch die Frage, was ist als nächstes zu tun?

00:15:56: und quasi... Was ist dran?

00:15:59: Was wird mir vor die Füße gelegt?

00:16:02: Was ist wirklich?

00:16:03: Worum geht es wirklich?

00:16:05: Wodurch darf ich...?

00:16:07: Ich glaube das ist authentisch sein mit dem, wie ich selbst akzeptant bin, auch Strategie.

00:16:15: So eine Strategie, also ich kenne das jetzt zum Beispiel die Geschichte, die ich mich erzähle.

00:16:18: Dass ich halt nicht so sportlich bin was... Ich weiß eigentlich dass es nicht so ist Aber das ist auch so ein liebevolle Strategie ... es ist okay zu sein damit.

00:16:30: Und das darf man ja auch, wenn merkt ok ich muss kein Marathon laufen... aber wenn jetzt mein Business etwas zu tun hätte, damit dass ich ein Marathon laufe, ist schon scheiße!

00:16:39: Also wenn ich ein Business habe und sage, ich müsste jetzt einen Marathon laufen, aber erzähl mir jetzt, das geht nicht,... dann kann ich dieses Business empführen.

00:16:48: also sprich zum Beispiel Sichtbarkeit oder so.

00:16:51: Und was cool am Business ist, es bringt dich überschwellen wo du... Wirst Dinge machen, wo du vor fünf Jahren noch gedacht hättest?

00:16:59: Das bin ich nicht.

00:17:00: Und ein kurzer Einschub weil es genau hier reinpasst wahrhaftig zu sein krieg dein Nervensystem.

00:17:08: Weil's unbequem wird zuerst.

00:17:10: und genau dafür haben wir was wenn dich das betrifft und wenn du das für dich fühlst am achtundzwanzigsten neunundzwannzeigsten juni steigt unser event der nervis system upgrade wo wir genau das angehen.

00:17:28: Wo du hindurch gehst, warum Wahrhaftigkeit dir hilft auch als Signal das zu erkennen und wenn dich das anspricht dann darfst du da kostenfrei mit dabei

00:17:41: sein.

00:17:41: Und den Platz sichern hat nicht so viel Blättern?

00:17:44: Genau!

00:17:46: Ja genau also.

00:17:47: das ist tatsächlich so dass zuerst einmal fühlt es sich dann unangenehm an Weil du wirst konfrontiert mit etwas.

00:17:55: Du hast eine Abienambivalenz, also auf der einen Seite schreibst du dir zu ich bin nicht so ein Verkäufertyp ohne einer Sichtbarkeit und auf der anderen Seite willst du was weißt dich ärgert weil du genau weißt es würde dich weiter bringen.

00:18:09: Und was macht man dann?

00:18:11: Was macht man denn?

00:18:12: Dann ist eben das Thema einfach sich zufrieden zu geben Ich bin authentisch so sondern dass du das tust.

00:18:18: Also in die Praxis zu gehen.

00:18:21: Du hast heute noch ein Reel aufgenommen und mir ist dieser Gedanke gekommen, weil ich kurz da reingehört habe.

00:18:27: Ein Kind kommt auch nicht darum rum zu sagen Ich bin halt so!

00:18:33: Ein Kind hat diesen Luxus nicht.

00:18:35: Wenn du wachsen willst wenn du Veränderung willst dann musst du dich durch diese Phasen...du musst durchgehen Und es bleibt nichts erspart.

00:18:45: Im Kind bleibt's auch nicht erspart, quasi wahrhaftig zu sein.

00:18:49: Wahrhaftig zusein heißt ich versuche aufzustehen oder stehe auf und fall wieder hin.

00:18:53: Wahrhaftig heißt nicht gewinnen.

00:18:55: Wachhaftig heisst dem Wunsch nachzugeben das Ziel zu erreichen dass sich mir gesetzt habe.

00:19:03: Das natürlich in dieser Verbindung ist es mir überhaupt wichtig ist ein Ziel das für mein Leben eine Bedeutung hat.

00:19:11: Ja, ich glaube es ist ganz gut zu wissen ins Spielen.

00:19:16: Wenn du Kind sagst das ist ja sehr spielerisch Kinder spielen ja sehr gerne und zeigen uns ja immer wieder wie Wachstum entsteht und zwar beim Spielen also dieses Ich kann ja nicht weil ich nicht weiß ich kann ja Nicht Weil ich nicht so bin Das sind ja Storys Die Stories können sich sehr sehr wahr anfühlen

00:19:38: Das sind absolut reale.

00:19:39: Ja, und dann hat man das Gefühl ich zwing mich jetzt halt.

00:19:42: zum Beispiel wenn ich sage ja ich kann jetzt halt keine gute Postings schreiten Ich bin halt nicht so Dann ist man vielleicht von diesem leeren Blatt oder für ein Leerblatt auf dem PC

00:19:55: Und

00:19:56: lebt das ja in diesem Moment.

00:19:58: und weißt du?

00:19:59: Das Nervensystem wird er dann hochfahren und genau dir das präsentieren.

00:20:03: das heißt es werden Blockkarte geben.

00:20:05: Du hast keinen.

00:20:07: Also ich so anfühle, zumindest du hast keine Verbindung zu deinen Impulsen weil du immer überlebensmodus bist.

00:20:13: Du hast nur noch den Tunnelblick!

00:20:15: Du hast nun noch diese Stimme von wegen.

00:20:17: mir gefällt nichts ein.

00:20:18: Ich kann das nicht.

00:20:19: Das ist schlecht wenn ich das schreibe und so weiter.

00:20:21: Wir kennen das alle Wir kennen das alle auf verschiedensten Themen.

00:20:26: Und da dann das zu glauben und zu sagen, okay, leg ich es halt weg?

00:20:31: Ich glaube aber weiterhin, das ist das, was das unglaublich verstärkt.

00:20:37: Aber in diesem Moment hat man ja sehr oft das Gefühl, ich habe keine andere Wahl.

00:20:42: Will ja!

00:20:42: Aber es geht nicht... Und da ist diese Spielen, okay was könnte ich jetzt spielen im Sinne von?

00:20:49: es spielt absolut keine Rolle was rauskommt.

00:20:52: Du spielst nämlich nicht weil du spielen heißt nicht!

00:20:55: Ich will diesen Turm genauso bauen.

00:20:56: der muss genau so hoch sein mit diesen Farben und so weiter.

00:21:00: guck mal was entsteht.

00:21:02: Du gehst in Bewegung, du kriegst Dinge anders und du hast vielleicht andere Impulse und gehst aus diesen Erwartungen raus wie sein müsste.

00:21:13: Und ich glaube das ist ein ganz ganz großer Teil.

00:21:16: um da in die Verhaftigkeit zu kommen.

00:21:18: Verhaftig bedeutet für mich auch in diese Größe zu kommen aber meistens ist es so in die Größe kommt.

00:21:24: Wie komme ich in meine Größe?

00:21:26: Spielen!

00:21:29: spielen.

00:21:29: und für mich ist es doch auch, dass die Wahrhaftigkeit was kostet.

00:21:36: Authentisch sein kostet nix, authentisch seien ist praktisch, authentische Sein ist einfach, authentischer Sein isst quasi ein Weg der jeder gehen kann und der halt nicht wirklich zum Ziel führt.

00:21:51: aber dieses wahrhaftige heißt ich tausche etwas ein.

00:21:56: nochmal das Bild beim Kind.

00:21:58: Wenn doch ein Kind lernt.

00:22:00: und ich habe sehr, sehr spät begonnen zu laufen.

00:22:02: Ich glaube, ich war zwischen zweieinhalb Jahre alt.

00:22:05: Vorher bin ich nur gekrappelt nicht weil ich es nicht hätte tun können sondern mir hat so gut gefallen auf dem Boden.

00:22:14: aber als ich dann aufgestanden bin... ...ich bin nie mehr krabbelnd aufm Boden!

00:22:19: Ich bewege mich nicht mehr vorwärts auf'm

00:22:22: Boden.

00:22:23: Kann ich bestätigen?

00:22:26: Zum Glück Ich könnte, und das ist aber das was du eintauscht.

00:22:32: Du verlierst eine Fähigkeit nicht!

00:22:34: Du verlierest einen Anteil von dir nicht sondern du bekommst neue hin dazu.

00:22:40: Und das ist doch das was es kostet Wenn wir uns weiterentwickeln.

00:22:45: Es entsteht etwas Ja es stirbt was Aber es entstehen ja auch was.

00:22:49: Also es stirbt was Was.

00:22:51: Das ist dann wirklich auch Das ist akzeptieren.

00:22:54: Okay, es stirbt die Zeit des Krabbenes vorbei jetzt kommt die Zeit das Laufens und diesen Schritt zu gehen.

00:23:01: der ist natürlich also wir haben im Nervensystem zu tun weil ganz viele denken da kickt das Nerven System ui das ist jetzt Gefahr.

00:23:10: dass mache ich jetzt nicht Und das hat eben nichts damit zu tun dass du nicht ein Typ wärst sondern weil Du einfach Angst hast diesen Schritt nicht gehst, weil du das nicht umsetzt?

00:23:24: Ich glaube es ist nicht mal so, dass authentisch sein so einfach wäre.

00:23:28: Ich glaube für uns ist es einfach, weil wir denken ja klar wie sprechen das aus was ist und so weiter.

00:23:35: Aber ich glaube, für ganz viele Menschen ist das ja schon für die zum Beispiel zu sagen, ich bin unsicher oder... Ich kann halt das nicht.

00:23:43: Das ist gar nicht so.

00:23:44: der einfachste Weg, das glaube ich gar nicht!

00:23:47: Was ist denn der einfacheste Weg?

00:23:49: Der einfachste weg wäre zu vermeiden höchstenscheinlich aber weil es irgendwo hinzustehen.

00:23:56: Also stelle jetzt mal vor du bist vor in einer Sitzung.

00:23:59: Und in dieser Sitzungen wird irgendetwas gesagt und du wirst es dann sagen, das weiß ich im Moment gerade nicht!

00:24:04: Ich bin unsicher, dass zu entscheiden was vielleicht wirklich das ist, was du im Moment grad denkst?

00:24:09: Ich glaube das machen die wenigsten...in diesen Situationen.

00:24:12: Ich glaube nicht, das ist das Einfachste.

00:24:17: Gibt es noch Stufen davor zu quasi vermeiden oder unehrlich zu

00:24:22: sein?!

00:24:23: Ich glaub für uns ist das so wie, aha das gibt's auch noch.

00:24:25: aber ja Von wegen, ich glaube schon wenn du authentisch sein kannst und diese Dinge auch aussprechen kannst was im Moment ist sie aber nicht glaubst.

00:24:35: Wenn du auch mal sagst, wenn du irgendwie eine Sitzung bist oder vielleicht beim Klient bist und sagt das weiß ich gerade nicht Oder da bin ich mir unsicher oder mein Längen denkt jetzt gerade, dann ist es mega wertvoll.

00:24:50: Das ist nicht.

00:24:51: aber das Glauben, dass es dich blockiert!

00:24:54: Ich glaube, das ist der Punkt, dass wir nicht das verteufeln im Sinne von, dass sich das nicht mehr wahrnehmen kann.

00:25:01: was ich im Moment erlebe als Muster Bin ich nicht.

00:25:06: Das heißt nicht, ich muss das fortführen oder es muss mich quasi klein halten sondern ich kann das jederzeit auch wählen wahrhaftig zu sein in diese Größe zu kommen und es trotzdem zu tun obwohl ich nicht weiß...

00:25:20: Und dann ist ja auch diese Klarheit dran aber die ist halt nur da.

00:25:23: Ich weiß dass ich laufen kann

00:25:25: Meinst du?

00:25:26: Wenn ich laufe

00:25:27: Ja

00:25:28: Ich kann's nicht vorher wissen Und da haben wir in der letzten Episode darüber gesprochen, es gibt Menschen die sehr schnell laufen.

00:25:36: Einmal aufstehen bei denen klappt das – ich habe zum Beispiel auch die Beniden, die einfach sehr schnell so ein Salter können oder andere Dinge.

00:25:44: und trotzdem wenn du diese Schritte nicht gehst oder wenn du merkst dass diese Schritten dich blockieren Merkst du, dass das System macht dicht?

00:25:55: Dann ist der April-June genau für dich.

00:25:59: Wir freuen uns darauf, wenn du dabei bist.

00:26:03: Das verändert viel!

00:26:06: Ja, das verändert extrem viel.

00:26:08: Ich habe ja noch ein Indio gegeben in einem Online-Kongress und gerade über Nervensystem und Business.

00:26:14: Und sie hat mir dann erzählt, ja, ich habe praktisch niemanden im deutschsprachigen Bereich gefunden.

00:26:19: Sie sei so mega happy, dass sie mich gefunden hätte für dieses Interview weil das so unbekannt sei und für sie ist glaube jetzt ziemlich frisch, baut sich ein nächstes Business auf und gesagt, da sei ihr so lange nicht bewusst gewesen was sie sich so erzählte.

00:26:37: So kann man sich bei ihrer Sichtbarkeit wie bei so vielen.

00:26:43: Thema und sie gar nie so gecheckt hat, wieso das es bei ihr zum Beispiel beim Manifestieren und wie sie alles erzählen von Leichtigkeit.

00:26:53: Und sie hat gesagt,

00:26:54: ich

00:26:55: habe das nie so wahrgenommen!

00:26:58: Und irgendwann ... Ich konnte es so relayten... Irgendwann denkst du denn, du bist falsch?

00:27:04: Ja, so bin ich.

00:27:05: Das ärgert mich.

00:27:07: Ich kann es nicht ändern und gleichzeitig bist du immer im Überlebensmodus Und das verändert eben alles wenn du erkennst.

00:27:14: okay Wie kann ich aus dem überlebens Modus in Kriermodus kommen um tatsächlich wahrhaftig Die Impulse zu leben von meiner Seele Wahrhaftig zu erleben Wahrhaftige zu Leben So quasi in dieser Größe und ganz neue Dinge so kreieren zu dürfen.

00:27:35: und das ist ein wichtiger Teil.

00:27:38: Weniger authentisch, mehr wahrhaftig!

00:27:42: Mehr gehen und weniger in diesem Selbstbild festkleben.

00:27:46: und das Nervensystem hilft dabei.

00:27:49: Konkret wir sind da, der

00:27:51: XXVIII.,

00:27:51: der

00:27:51: XXIX.,

00:27:54: wenn das für dich ist bist du dabei.

00:27:56: Schön war's?

00:27:57: Schön war es.

00:27:59: Gehen wir jetzt den Gelati essen.

00:28:01: Ein Pudel Ja, ich war heute den ganzen Tag noch neben Puhl.

00:28:05: Geht nicht!

00:28:06: Puhltanzen?

00:28:07: Einmal Badehose an und rein

00:28:09: in den Pool.

00:28:11: Tschüss

00:28:12: mit Glitzer.

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