Verkaufen ohne Druck: Raus aus Zeit gegen Geld
Shownotes
Warum ist Geld in der Heilarbeit so heikel? Im Gesundheitsmarkt fliessen Milliarden, doch viele Therapeuten zögern, einen eigenen Preis für ihre Arbeit festzulegen. Stattdessen orientieren sie sich an Stundentarifen und Branchenüblichkeit – und verkaufen vor allem ihre Zeit.
Karin und André sprechen darüber, welche Vorstellungen von Fürsorge, Moral und einer „Gabe“ dabei mitschwingen. Sie erzählen von unbezahlter Arbeit nach der Sitzung, langen Verkaufsskripten und einem Schuhladen, in dem dieselben Schuhe plötzlich ganz anders verkauft wurden.
In dieser Folge hörst du:
- Warum Therapeuten sich oft hinter Stundentarifen und Webseiten verstecken
- Wie religiöse und gesellschaftliche Vorstellungen den Blick auf Geld prägen
- Was Einzeltermine für Zeit, Energie und Einkommen bedeuten
- Wie Verkauf zu einem ehrlichen Gespräch über die passende Begleitung werden kann
Weiterführende Angebote
High Sense Selling startet am 16. Oktober: https://kataga.thrivecart.com/selling
Das SHIFT-Webinar findet am 25. Oktober statt: https://trainings.dieheldenfluesterer.com/shift
Übung zum Abschluss:
Denk an eine Klientin, mit der du gern arbeitest. Sag ihr innerlich zunächst: „Es kostet 120 Franken/Euros.“ Dann: „Ich begleite dich drei Monate durch diesen Prozess“, ohne eine Stundenanzahl zu nennen. Beobachte, ob es in deinem Körper eng oder weit wird, und notiere den ersten Gedanken. Die Reaktion ist kein Beweis dafür, dass das neue Angebot nicht möglich ist, sondern ein Ausgangspunkt für weitere Reflexion.
Wenn du gerade fährst, mach die Übung später.
Community-Frage: Was ist der Preis den DU zahlst, weil du immer noch nach Stunden abrechnest?
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