Traumkunden in deiner Praxis: Mythos oder deine Entscheidung?

Shownotes

🔥 In dieser Folge

Warum passen manche Klienten perfekt zu dir, während andere dich an deine Grenzen bringen? Wir sprechen über Traumkunden, Eigenverantwortung, die Kraft deiner Persönlichkeit und darüber, wie du deine Praxis nach deinen eigenen Vorstellungen gestaltest.

🔥 Kapitel

00:00 – Traumkunden: Mythos oder Realität?

03:00 – Können heisst nicht Wollen

04:20 – Klienten, die dich beflügeln

07:25 – Gefangen in deiner Methode

10:15 – Deine Diplome sind nicht du

14:00 – Wer trägt die Verantwortung?

19:05 – Erfolgreiche Therapie – und weg sind sie

21:00 – Was kommt nach der Heilung?

26:00 – Arbeiten, wie es dir entspricht

30:50 – Der Nocebo-Effekt: Erwartungen wirken

35:30 – Schwierige Klienten oder schwierige Erwartungen?

40:25 – Mehr als nur Einzelsitzungen

46:25 – Wie Wunschkunden dich finden

49:09 – Neuromagie Academy: Deine eigene Strategie

49:28 – Beyond Knowing: Neue Wege der Begleitung

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Transkript anzeigen

S2E92 Hast du Traumklienten und Wunschkunden in deiner Praxis? Podcast fein und fühlig.m4a

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André

00:00 - 00:18

Hast du eigentlich eine exakte Vorstellung von deinem Traumkunden? Von deinem Wunschklienten oder Wunschpatienten? Weißt du, so wie eine eierlegende Wollmilchsau. Pünktlich die Rechnung zahlen, extrem gut mitarbeiten in deinen Sessions und phänomenale Ergebnisse erzielen.

André

00:18 - 00:37

Möglicherweise hast du aus Marketingsicht deinen Avatar, deinen Lieblingskunden, deinen Traumkunden schon x-mal skizziert, aber in der Praxis ist er etwas so selten wie ein weißes Einhorn. Heute sprechen wir darüber, was es mit diesem Traumkunden auf sich hat und gehen da eine völlig neue Perspektive mit dir in diesem Podcast.

Karin

00:37 - 00:40

Hello, hello.

André

00:40 - 00:40

Hello, hello.

Karin

00:41 - 00:43

Der Traumkunde, der Traumklient.

André

00:43 - 00:52

Der Traumklient. Ist er wirklich so selten? Und was macht ihn eigentlich aus? Ist das einfach der, der pünktlich die Rechnung zahlt oder hat er ganz andere Qualitäten?

André

00:52 - 01:14

Und warum jagen wir diesem Traumkunden so hinterher, wenn wir uns ein bisschen umschauen und auch auf unsere Erfahrung zurückblicken, auf unsere Reise, die wir erlebt haben mit 1'000 Kunden, Therapeuten, die wir ausgebildet haben? Ist dieser Traumkunde ein Mythos oder existiert er wirklich?

Karin

01:14 - 01:16

Beides. Beides?

André

01:16 - 01:22

Du meinst, du beantwortest die Frage schon gleich. Du hast jetzt alles schon gesagt und jetzt kommen wir zum Ende, oder?

Karin

01:22 - 01:49

Ja, es ist immer die Definition. Ich möchte einen Kunden oder einen Klienten haben, der tatsächlich dem entspricht, dass ich das Gefühl habe, hey, Megawirkung. Und ein Kunde, der wie so wie ist und einfach mitmacht, auch das System, das man nicht das Gefühl hat, man muss irgendwie überzeugen, schwer arbeiten, sondern einfach mitmacht. Und gleichzeitig ist es auch die Definition, Traumkunde heisst ja auch, bringt mich weiter.

Karin

01:51 - 02:02

Es ist einfach nur Flow. Es bringt auch mich weiter auf die megacoolsten Ideen. Ich kenne das. Wir haben wirklich Traumkunden.

Karin

02:02 - 02:22

Seitdem wir so arbeiten, wie wir arbeiten, haben wir Traumkunden. Das heisst aber nie, dass es nur Flow ist. Manchmal stellen Menschen Fragen oder sind in Situationen, wo du denkst, es könnte mehr Flow sein. Gleichzeitig ist es die Einladung, da kann etwas ganz Neues entstehen.

Karin

02:22 - 02:31

Die meisten Entwicklungen, die wir machen, sind aus Situationen, wo wir merken, da darf es noch leichter gehen, noch magischer sein. Nicht alles klappt einfach nur so.

André

02:33 - 02:55

Oder wie siehst du das? Für mich ist es nicht nur diese ökonomische Größe. Traumkunde ist natürlich auch, wenn du jetzt 10, 20, 40 Tausend Euro verdienst, Franken im Monat mit deiner Praxis, dann hast du natürlich Freude, dass das in diesem Sinne Traumkunde sind, weil dir ja irgendwas matcht da. Irgendwas machst du richtig, weil die Kunden kommen zu dir, die bezahlen die Sessions, was auch immer.

André

02:56 - 03:25

Und in einem zweiten Schritt, so ging es uns auch, haben wir gemerkt, mit wem möchten wir denn arbeiten? Und das ist so ein Spannungsfeld, das immer wieder auftagt, jeden Tag. Vielleicht hast du fünf, sechs Kunden am Tag und dann merkst du, ja, mit diesem Kunden arbeite ich sehr gerne und beginnst dich zu fragen, was sind denn die Qualitäten, was sind die Merkmale und die Besonderheiten an diesem Menschen, dass ich sehr gerne mit dem arbeite? Weil können würdest du ja mit ganz vielen, aber wollen wahrscheinlich nicht.

André

03:27 - 03:49

Du hast ja auch deinen Standard, deine Vorstellungen, deine Erwartungen und vor allem auch, dass du langsam in deiner Erfahrung merkst, wo du wirklich grosse Wirkung erzielst. Und jetzt kommt man in diese Situation, dass man denkt, okay, ich habe Kunden. Bravo, cool. Und da gehören sicher nicht alle zu diesen Traumkunden hinzu.

André

03:50 - 04:19

wenn eigentlich die Kriterien nicht erfüllt sind. Du hast ein paar angesprochen, die wir in diesem Podcast auch ansteuern werden, was eigentlich ein Traumklient, ein Traumpatient macht. Denn es scheint ja, dass es nicht so ist, dass einfach jeder die gleichen Ergebnisse erzielt, obwohl du bei dir dieselbe Behandlung machst, obwohl du dieselbe Methode einsetzt. Und das wirft ja Fragen auf.

André

04:19 - 04:22

Also wenn du ein bisschen reflektiert unterwegs bist, das wirft ja irgendwie Fragen auf.

Karin

04:22 - 04:45

Ja und ich habe immer gemerkt, es hat ja auch reflektiert auf einem selber als Behandler. Also im Sinne von, wo habe ich das Gefühl, geht es leicht, auch von meiner Energie her, gibt mir Energie, mit diesen Kunden zu arbeiten. Das sind auch ganz, ganz wichtige Teile. Wenn ich mit dem Kunden unterwegs bin, habe ich das Gefühl, es gibt mir sogar Energie, es ist megacool.

Karin

04:45 - 05:11

Und es gibt Kunden oder Klienten, die ich früher hatte, wo ich das Gefühl hatte, das war nett. Es war nicht so quasi, weisst du, sondern vielleicht im Aussen nicht mal so, dass ich sagen konnte, die setzen jetzt nicht um oder so, aber es war so schwer. Es hat sich so angefühlt. Natürlich gibt es auch die, wo du das Gefühl hast, jetzt sind wir schon an einem anderen Punkt und es geht wieder rückwärts.

Karin

05:11 - 05:35

Menschen in Prozessen zu begleiten, heisst auch mal das. Es heisst nicht nur, dass Menschen einfach nur durchhüpfen. Aber gleichzeitig dann auch zu merken, Ja, es färbt schon fast auf mich selber ab. Wenn ich vielleicht 90 Prozent von den Kunden, die ich am Tag habe – ich mache das jetzt so nicht mehr, aber ich kann mich noch so reinfühlen – sind so, mh, ja.

Karin

05:37 - 06:02

Menschen, die vielleicht sogar den Eindruck erwecken, mach mal. Mach mich mal gesund oder bring mich mal ans Ziel. Und dann hast du schon das Gefühl ... Die Traumkunden sind definitiv die, die selber auch umsetzen und diesen Weg gehen und dementsprechend dein System nicht das Gefühl hat, er oder sie müsse jemanden ans Ziel tragen.

Karin

06:03 - 06:17

Ich gehe davon aus, dass viele Therapeuten und Heilpraktiker eine solide Ausbildung haben. Sie wissen, sie tragen niemanden ins Ziel, sie heilen niemanden, sondern sie aktivieren etwas im besten Fall.

André

06:17 - 06:21

Und das aus ganz unterschiedlichen Richtungen, aus unterschiedlichen Disziplinen und Methoden.

Karin

06:21 - 06:51

Genau. Gleichzeitig reagiert das System, das wir haben, meistens nicht auf die Logik, die wir in der Ausbildung gelernt haben. Das System hat oft eine andere Logik, eine unbewusste Logik, und trägt dann trotzdem mit. Wenn jemand vor dir sitzt, der nicht das Ganze umsetzt, nicht alles selber in Schritte geht oder das System nicht im Widerstand ist?

André

06:51 - 07:14

Wir sind der Traumkunde, der all diese Kriterien, die wir alle für uns individuell festlegen, in unserer Praxis, in unserem Business, in unserer Selbstständigkeit, der einfach alles matcht. Ich habe eine Bucketlist, was ich im Leben will. So mache ich es auch im Kundenavatar. Pünktlich Rechnung zahlen, immer pünktlich erscheinen.

André

07:14 - 07:25

Möglicherweise sogar ein Programm oder eine Serie buchen. Heilungserfolge sind immer gut aufgestellt. Gibt es da einen Katalog an Erwartungen oder Vorstellungen?

Karin

07:26 - 07:34

Schön gesagt. An Erwartung. Ich glaube nicht, dass Erwartung einen glücklich macht. Man wartet darauf.

Karin

07:34 - 07:57

Für mich ist die Definition sicher eine davon, dass ich merke, durch diesen Kunden kommt Gänsehaut. Ich liebe es, wenn ich arbeite und es gibt Gänsehaut. Es gibt Gänsehaut, wenn ich merke, ich bin frei, in dem ich meiner Wahrnehmung vertrauen kann. Früher hatte ich manchmal das Gefühl, Ich war früher auch mal Schiazotherapeutin.

Karin

07:57 - 08:10

Der kommt für genau diese Methode, also muss ich das jetzt auch erfüllen. Obwohl ich andere Impulse hatte. Obwohl ich vielleicht das Gefühl hatte, das braucht etwas anderes. Da habe ich mir vielleicht überlegt, ich kann keine Meditation machen.

Karin

08:10 - 08:29

Da war ich so unfrei in dem. Ich glaube, bei mir sind Traumkunden, wenn ich so absolut frei bin und merke, Wir haben einen Raum von gegenseitiger Erwartungsfreiheit, und es matcht einfach. Es ist einfach so ...

André

08:29 - 08:53

Wenn ich dir zuhöre, ist das eine relativ passive Haltung. Es ist ja nicht so, dass du dir auf dein Praxisschild kleben kannst, dass da steht, bitte nur Traumkunden oder bitte jene, die gut mitarbeiten. Wir sind ja im Gesundheitsbereich auch gewissen gesetzlichen Regelungen unterworfen. Unabhängig jetzt Deutschland, Österreich und der Schweiz.

André

08:53 - 09:16

Und natürlich willst du ja auch niemanden ablehnen, der per se einfach ein Thema hat, wo du gut drin bist oder wo du sagst, da kann ich prinzipiell helfen. Und dann muss das ja nicht unbedingt ein Traumkunde sein, aber apropos Erwartung. Also ich nehme das nicht ganz ab, dass diese Erwartung tatsächlich so weg ist, wie wir uns das gerne wünschen. Ich glaube, wir würden uns wünschen, dass diese Erwartung nicht da ist.

André

09:16 - 09:36

Aber spätestens beim fünften, sechsten Termin, wenn jemand die Medikamente nicht nimmt oder die Tropfen, oder wenn jemand ... Wenn du einfach merkst, dass ... Oder manchmal ist der Heilungserfolg auch nicht gerade da. Gehört das denn auch noch in diesen Kriterienkatalog, dass wenn jemand fünf- oder zehnmal braucht, bis sich was im System bewegt?

André

09:36 - 09:39

Bist du denn schlecht oder ist das kein Traumkunde?

Karin

09:39 - 09:48

Ich würde unterscheiden zwischen Traumkunde und Traumklient. Traumkunde ist rundherum im Sinne von tatsächlich pünktlich kommen, Rechnungen zahlen.

André

09:49 - 09:50

Also dieses Formale.

Karin

09:50 - 09:51

Ja, das Formale.

André

09:51 - 09:52

Das administrative.

Karin

09:52 - 10:16

Ja, der Business-Aspekt, der nicht dauernd fragt, ob er einen Rabatt haben kann, sondern einfach sagt, er komme so gerne zu dir, du bist so wirksam. Und beim Traumklienten hat das nicht nur mit der Einstellung des Klienten zu tun, ob das matcht oder nicht. Ob die Beziehung matcht oder nicht. Ehrlich, wir sind nicht für alle das richtige Match.

Karin

10:17 - 10:36

Wir alle sind nicht für jeden das richtige Match. Das hat sehr viel damit zu tun, wie wir nach draussen gehen. Ich denke manchmal, wir wollen Traumkunden. Aber ich sehe so viele Therapeuten, die sich hinter Methoden verstecken, hinter irgendwelchen Erklärungen, hinter irgendwelchen ...

Karin

10:37 - 10:38

Ja.

André

10:38 - 10:40

Es steht auf der Webseite.

Karin

10:40 - 10:52

Fachwissen. Das heisst, du ziehst genau die Menschen an, die das möchten. Du verlangst aber die Menschen, die mega offen sind. Bei mir jedenfalls.

Karin

10:52 - 11:27

Wenn du aber nach draussen gehst, so wie du authentisch bist, was dir wichtig ist, die Menschen so ansprichst und auch Angebote so gestaltest, die genau die Menschen abholen, Wo du sagst, das ist ein Mega-Match, ist es nicht mehr, ich warte auf Kunden, bin froh, dass ein Kunde kommt, vielleicht ist er gut oder schlecht. Ich richte mich schon aus auf die Kunden, wo ich genau sage, die möchte ich. Die wenigsten Therapeuten, Teilpraktiker, Ärzte machen das tatsächlich, sondern sie verstecken sich in den Methoden oder Symptomen, wieso Menschen kommen sollen.

Karin

11:27 - 11:34

Aber nicht wirklich so, ich bin die oder der für genau die Menschen, die da stehen. Das spielst du ja bereits.

André

11:35 - 11:43

Das Marketing, da sprichst du ja bereits zum Marketing an. Das ist ein großer Teil, genau. Was denkst du? Gehört das denn für dich jetzt zum Traum Klienten oder Patienten oder zum Traum Kunden generell?

André

11:43 - 11:47

Beides. Ist das was administrativ Formales?

Karin

11:47 - 11:58

Nein, vor allem, ich würde mal sagen, vor allem die Wirkung. Also Menschen, Buchen nicht dein Werkzeug. Nie. Buchen nicht dein Werkzeug, sondern dich und deine Energie.

Karin

11:58 - 12:12

Weil das ist das, was wirklich wirkt. Das ist wirklich das, wieso das Menschen zu dir kommen, nicht zu Frau Müller, die eine ähnliche Ausbildung hat. Und das ist tatsächlich ... Menschen müssen dich erkennen können.

Karin

12:12 - 12:48

Und nicht nach fünf Seiten Webseite vielleicht noch ein kleines Foto und noch drei Sätze, wieso du diese Ausbildung gemacht hast und das machst, sondern tatsächlich deine Energie, die man matchen kann, genau diese Energie möchte ich. Denn oftmals kommen Menschen zu uns, auch zu uns, die gar nicht ganz so genau wissen, was sie wollen. Weil wir uns kollektiv glaube ich manchmal überhaupt nicht erlauben zu wissen, was wir wollen. Und Menschen erkennen so oft in dir einen Teil, was sie wirklich wollen.

Karin

12:48 - 13:09

Das heisst Persönlichkeit, wo du stehst, deine Werte und nicht nur dein Fachwissen, das ist ein kleiner Teil davon. ist eigentlich das, wieso du Menschen anziehst. Dann kannst du ja nur die Traumkunden anziehen, die sich dadurch gematcht fühlen. Aber wenn du dich hinter Fachwissen, Methoden, irgendwas anderes versteckst, können sie das nicht.

Karin

13:09 - 13:14

Was denkst du denn? Was ist effektiv das, was da spielt?

André

13:14 - 13:30

Ich finde diesen Gedankensspann, dass du das unterteilst in diese Marketing-Schiene. Das ist ganz neu. Quasi das Formale und Nicht. Ich glaube, ein Traumkunde ist so, dass beiderseitig Energie fliesst und beides aufbauend wirkt.

André

13:30 - 14:01

Und das über eine längere Zeit. Das ist für mich ein Traumkunde. Natürlich kann ein Traumkunde auch mal eine Rechnung nicht bezahlen und bleibt trotzdem ein Traumkunde, in dem Sinne, dass das gewisse Bumps, Waves sind in einem Prozess oder in einer Beziehung. Für mich ist ein Traumkunde eine Entscheidung, eine Auswahl, wie in einem Geschäft, dass ich sage, ich weiss, wofür ich stehe, ich weiss, wo meine Grenzen sind, und ich weiss auch, was mir Spass macht, wo ich Freude habe, wo ich selber Energie bekomme.

André

14:01 - 14:33

Das ist im Gesundheitsbereich nicht wirklich üblich, sich darüber Gedanken zu machen, sondern Patient ist Patient. Das ist wie, ich habe einen Anspruch drauf, und dann erledige ich das. Das heisst, dass ich diesen Avatar eigentlich entkopple von dieser Realität, was ich antreffe. Dass ich Menschen habe, die jammernd unterwegs sind oder die klagend sind, wo ich mir überlegen soll, ob ich mit denen wirklich zusammenarbeiten muss.

André

14:33 - 15:24

Ist das überhaupt jemand, der in einem Bewusstseinszustand ist, wo ich das will, wenn ich ihn nicht gerade als Arzt aus Kapazitätsgründen annehmen darf. Für mich hat das vielmehr damit zu tun, dass ich mich immer mit dem auseinandersetze, Stimmt das mit meiner Positionierung überein, mit denen, die ich wirklich aus Marketingsicht arbeiten will? Und zeitgleich habe ich aber energetisch auch die Fähigkeit, für mich was mitzunehmen aus dieser Session. Und es ist ja noch nicht so lange her, das ist es für mich, dass Menschen immer noch bei Ärzten, bei Therapeuten mit der Einstellung kommen, die wissen, was zu tun ist.

André

15:25 - 15:47

Die laden die ganze Verantwortung ab. Ich beobachte das. Ich war lange auf Seite der Patienten und merke, dass, wenn die Verantwortung nicht dort liegt, wo sie ist – das ist ein systemisches Ding –, dann kommt es nicht gut. Ich kann jemanden die Verantwortung nicht langfristig übernehmen.

André

15:48 - 15:48

Das gelingt nicht.

Karin

15:49 - 15:53

Auch nicht kurzfristig. Ich habe sie auch für ein Kind.

André

15:53 - 16:12

Ich habe eine gewisse Verantwortung. Manchmal glaube ich, dass man nicht darüber hinweggeht, dass diese Verantwortung irgendwann endet. Keine Unterstützung mehr, kein Support, keine Liebe, keine Behandlung. Doch die Befähigung, dass jemand lernt, die Verantwortung zu übernehmen, ist ein Teil der Heilung.

Karin

16:14 - 16:22

Wie machen wir es denn? Wieso haben wir denn Traumkunden mittlerweile? Hast du dir das auch schon überlegt, an was das hängt?

André

16:22 - 16:35

Ja. Die Traumkunden, die wir solche bezeichnen, oder Traumklienten, sind tatsächlich Menschen, die von sich aus kommen. Und zwar mit diesem Bewusstsein, dass sie bei sich was ändern dürfen.

Karin

16:35 - 16:49

Aber wie machen wir das, dass sie kommen? Ich meine, das will ja jeder. Jeder will Kunden, die wirklich was verändern wollen, nicht nur irgendwie von was weg. Nicht nur klagend unterwegs sind.

André

16:49 - 16:57

Glaubst du, dass es so ist, dass jeder Kunden will, die bei sich große Ziele haben, Großes verändern wollen?

Karin

16:57 - 17:08

Nein, große Ziele glaube ich nicht. Das würde viele einschüchtern. In den Therapiesessions ist es nie ein Thema, große Ziele zu haben. Die allermeisten sprechen gar nicht.

André

17:08 - 17:10

Die sprechen nicht mal dazu.

Karin

17:10 - 17:16

Obwohl sie wüssten. Und schon gar nicht große Ziele. Denn große Ziele bedeutet so ... Ja, aber das ist ja unmöglich.

Karin

17:16 - 17:27

Ich glaube tatsächlich, gerade in Therapie, Heilpraktik usw. sind grosse Ziele. Leider, leider, leider gar nicht Usus. Und ich glaube, die wenigsten denken, das ist ein Traumkunde, wenn der kommt mit einem riesigen Ziel.

Karin

17:27 - 17:45

Weil sie denken, wie soll ich das schaffen? Und sich dann gar nicht überlegen, ah, das ist gar nicht mein Ding, dass ich es schaffen müsste. Nein, ich meine Traumkunde im Sinne von, dass der Kunde weiß, was er will und tatsächlich auch umsetzt. Auch wirklich für Änderung will und nicht nur am Pflaster.

Karin

17:45 - 17:59

Und ich glaube schon, die allermeisten, also ich würde jetzt mal behaupten, die allermeisten möchten das. Natürlich, gell? Also früher bei der Sozialarbeit hatte ich ja auch Kunden und Klienten. Und das war ja ganz ähnlich, wenn die kamen.

Karin

17:59 - 18:22

Ich hatte auch Traumklienten. die tatsächlich sowas von mitgearbeitet haben, alles möglich gemacht haben, die tatsächlich einfach mega nett waren, auch in der sozialen Arbeit nicht immer so gesehen, weil das ist ja meistens nicht freiwillig. Selbstverständlich, ja. Und die waren dann aber auch schnell weg, weil sie es sehr schnell geschafft haben.

Karin

18:22 - 18:45

Und sind wir ehrlich, das sind ja auch Themen, wenn man mit Einzelterminen arbeitet und man hat mega coole Kunden. Ich glaube, viele würden wahrscheinlich auch sagen, Ich war kürzlich beim Arzt. Ich glaube, der hätte gesagt, ich sei eine Traumkundin, weil ich ihm ganz genau gesagt habe ... Ich habe ihn verstanden.

Karin

18:45 - 19:05

Wir konnten auf ganz anderer Ebene diskutieren. Für ihn war das schon so, jemand, der nicht einfach reinkommt und eine halbe Stunde erzählen will, wie schlecht es ihm geht. Und gleichzeitig bin ich ja dann auch nicht Stammkunde von dem, weil ich den ja nicht mehr brauche.

André

19:05 - 19:23

Genau, das kommt ja noch hinzu. Als Therapeutin, egal ob im Heilberuf, hast du immer das Thema, dass wenn du sehr gut bist, du den Kunden verlierst. Das ist in anderen Branchen nicht so. In anderen Branchen ist es so, du wirst häufiger gebucht, wenn du gut bist.

André

19:23 - 20:04

Natürlich kann es in einem Coaching-Mentoring-Bereich anders sein. Aber wenn du eine Therapiesitzung hast, auch ohne Behandlungsziel, ist es doch so, wenn du den Erfolg hast, kommt er nicht mehr. Nach wie vor bedeutet Traumkunde auch neben der Arbeitsweise im Gesundheitsbereich Ich mache das nicht zur Prophylaxe. Wenn du es zuhörst, schreib in die Kommentare, wie viele deiner Kunden, die du in deinem Praxisumfeld, in deiner Behandlung, in deiner Begleitung begleitest, kommen zu dir, nicht, weil sie ein konkretes Problem gelöst haben wollen, sondern weil sie wissen, dass die Energie, in der sie zu dir kommen, in

André

20:04 - 20:19

Gesprächen, in der Behandlung, egal, wie du arbeitest, ihnen guttut. und das für sie messbar, spürbar einen Unterschied macht im Leben, um voranzukommen, um auch auf einem bestimmten Niveau zu sein, energetischen Niveau beispielsweise. Lass uns das mal wissen.

Karin

20:19 - 20:38

Bei den Einzelsessions ist es natürlich so Usus, weil man das so angewöhnt hat, jemand kommt entweder mit einem gewissen Thema oder dann Prophylaxe. Wahrscheinlich eher weniger, aber wir werden es sehen. Und wir haben ja ganz ein anderes System erschaffen für uns. Wir arbeiten mit den Menschen, die tatsächlich irgendwo hinwollen.

Karin

20:40 - 20:54

Und vielleicht, du hast gerade gesagt, bei Coaching eher noch so, dass man das so gewohnt ist. Ich finde völlig zu Unrecht nur ein Coaching, absolut zu Unrecht. Denn wir wissen ja auch, wie der Körper funktioniert. Wir unterrichten das auch.

Karin

20:54 - 21:40

Wie viel das ausmacht, dass wir mit Menschen arbeiten, die wirklich schon irgendwo hin möchten und nicht irgendwo weg. Ich glaube, das ist der Mega-Change, weshalb wir auch Traumkunden haben. Die ganzen Kommunikationen, die wir machen, die ganzen Angebote, die wir haben, sind ausgerichtet darauf, dass du irgendwo hinkommst und nicht von irgendwas weg willst, also irgendein Problem löst. Das ist, glaube ich, schon ein Riesending, weil bei den ganz vielen Therapeuten, Einzelsitzungen, bla, bla, gibt es ja immer noch diese Krankenkasse-Geschichte, aber auch diese Gewohnheit, ich gehe zu einem Heilpraktiker oder Arzt, wenn mit mir irgendwas nicht stimmt.

Karin

21:41 - 22:06

Und dass wir das absolut drehen und neue Angebote brauchen und durch das erst auch wirklich Traumkunden oder nur noch Traumkunden anziehen. Ich glaube schon, dass viele Menschen, viele Behandler immer mal wieder Menschen antreffen, die sagen, mit ihnen macht es wirklich Spass zu arbeiten. kommt superschnell weiter. Das ist für mich auch erhellend.

Karin

22:06 - 22:14

Mit der Arbeit, die ich da mache, entwickle ich auch neue Dinge mit dieser Person. Das ist ja auch megacool.

André

22:14 - 22:28

Zum Thema Innovation kommen wir noch. Das war auch bei mir ein Punkt. Ich möchte noch mal zurück und finde es sehr spannend, dass du das sagst. Könnte ein Traumkunde nicht auch bedeuten, ich werde gefordert, mein Modell, wie ich arbeite, zu überdenken?

André

22:29 - 23:10

Wenn du einen Traumkunde hast, verlierst du den, weil du so gut bist in der Zusammenarbeit, dass prinzipiell das Problem gelöst ist. Wenn du dir die Frage stellst, aus gesundheitlicher Sicht ist die Heilung das Ziel, das Ende der therapeutischen Beziehung, egal welche Disziplin oder Methode, Was, wenn du immer Offerten machen kannst, das Optimieren oder das Verändern, das Begleiten, auch das Sicherheitsnetz, aber auch das Sparring? Wir haben uns heute noch über Supervision unterhalten. Ist das eine Beziehungsebene, die Patienten und Therapeuten verbinden könnte?

André

23:10 - 23:44

Wenn das Businessmodell nur daraus ausgerichtet ist, mit Einzelsitzungen das Problem zu lösen, dann hast du ein Businessmodell, das nur die Hälfte des Potenzials erfüllt. Und da begleiten wir ja ganz viele in diesem Bereich und können ihnen auch helfen. Das sind einfach noch rare Beispiele, die man am Markt nicht findet. Weil der Großteil der Therapeuten, wenn du dir die Fragen stellst, was mein Traumkunde ist, passiert reflexartig denen, dass du beginnst, zu sagen, was er nicht hat.

André

23:44 - 23:57

Ja. Schau dir mal einen Reflex an. Ja, ist doch so. Dann überlegst du dir, nein, da mag ich mich an Herrn Müller erinnern, an Frau Mayer, an XY.

André

23:57 - 24:10

Das möchte ich eigentlich nicht in der Praxis. Warum? Weil diese negative Erfahrung dir Energiepotenziale raubt. Oder wenn du denkst, da bin ich nicht so glücklich zu Hause, dann merke ich, das stresst mich, es passiert mit mir was, es ist eine Wechselwirkung.

Karin

24:11 - 24:20

Ist es nicht einfach eine Sichtweise? Eigentlich könnte jeder Kunde ein Traumkunde sein, egal wie er sich verhält. Man lernt ja immer was.

André

24:20 - 24:33

Absolut. Absolut. Das Ding mit «sympathisch» oder «nicht sympathisch» ist nicht die Ebene, die ich meine. Ich glaube, auch nicht du.

André

24:33 - 24:52

Die Ebene ist eher der, dass ich bestimmte Kriterien habe. Ich glaube, es wäre fair, zu sagen, wie diese Kriterien aussehen. Wenn dir das drauf ankommt, einen Traumkunde zu haben, brauchst du einen Katalog. Du brauchst ein Profil.

André

24:52 - 25:06

Ohne dieses Profil weisst du das nicht. Bei den Spezialisten ist das Profil über die Fachlichkeit bereits abgedeckt. Ein Herzspezialist ist kein Orthopäde. Und ein Internist ist kein ...

André

25:07 - 25:26

Zahnarzt. – Zahnarzt. Oftmals nimmt man die Methode in den alternativen oder in der energetischen Medizin, in der Psychotherapie, und sagt, die Methode definiert, an welchen Kunden ich arbeite. Man schaut dann gar nicht, ob es ein Traumkunde ist.

André

25:26 - 25:35

Wenn ich ein Chirurg bin, der ist ja meist sediert, spielt der Patient nicht so eine grosse Rolle, ausser in der Heilungsphase hört er nicht auf mich.

Karin

25:35 - 25:36

Zerfetzt vielleicht die guten Zahlen.

André

25:39 - 26:00

In diese Richtung geht es doch auch. Dass mir ein Recht zusteht, auch eine Anforderung, jetzt aus dem Manifestieren gesprochen, mit wem umgebe ich mich denn? Ich mache das im Privaten auch. Dass ich mich mit Menschen umgebe, die mir gut tun, wo ich inspiriert werde und wo ich Nahrung bekomme.

Karin

26:01 - 26:42

Es hat wahrscheinlich auch sehr viel damit zu tun, wir arbeiten ja mit zwei Energietypen. Mit den Samenstreuern, die Menschen, dazu gehöre ich, die Impulse geben, die nicht wirklich so ganz lange mitbegleiten, sondern Impulse geben, weil ich die Grösse der Menschen sehe und diese selber umsetzen. Da bekomme ich extrem viel Energie, wenn ich wirklich Impulse setze. Und die anderen Energietypen lieben tatsächlich dieses klassische Therapiesetting im Sinne von acht Klienten am Tag.

Karin

26:42 - 27:00

Jeder kann mich so tief begleiten. Es spielt keine Rolle, wo die stehen, sondern ich bin einfach da für sie. Und das ist nicht besser oder schlechter, sondern eine absolut andere Energieart. Jetzt sind die meisten Ausbildungen darauf ausgerichtet, auf den Tipp 2, also dieses, ich bin eine Stunde mit dem Klient im Prozess.

André

27:00 - 27:01

Also reine Servicearbeit.

Karin

27:02 - 27:18

Ja, reine Dienstleistung schon auch. Und die, die so funktionieren, bekommen extrem viel Energie und finden das toll. Absolut gut, das ist ein Match. Aber ganz viele von denen merken, dass sie viel mehr bewegen wollen.

Karin

27:18 - 27:31

Es macht mich schwer. Ich mag gar keine acht Klienten am Tag in diese Prozesse führen. Ich merke, dass manchmal ein Wort reichen würde, und es bewegt sich mehr. Die haben es schwer.

Karin

27:31 - 27:41

Und die haben unterschiedliche Traumkunden. Absolut unterschiedliche Traumkunden. Ich wäre ganz, ganz schlecht aufgehoben, z.B. bei der Trauerbegleitung.

Karin

27:41 - 27:55

Nicht weil ich die Trauer nicht kennen würde, nicht weil ich nicht Prozesse durchleiten könnte. All das Fachwissen habe ich, und ich könnte das auch. Wie viele. Aber es würde nicht mit meinem Energietyp matchen.

Karin

27:55 - 28:09

Ich wäre alleine schon, durch das, wie ich wirke, kein Match für diese Person. Ich wäre ständig ein Trigger, dass sie zu wenig weit ist. Nicht, weil ich mich so verhalte, sondern weil meine Energie so ist.

André

28:10 - 28:29

Und auch deine Programmierung, wie du dich selber siehst. Die Identität natürlich auch. Die Identität, stellen wir fest, wird in den einzelnen Methoden ganz klar gebrandet. Die Identität wird mit der Methodik, die ich lerne, eigentlich übertragen.

André

28:29 - 28:40

Mach ein Beispiel. Naja, wie du zu sein hast als Therapeut. Nehmen wir Red Flags. Nehmen wir an der Grenze von juristischen oder gesetzlichen Dingen.

André

28:40 - 28:51

Mache ich das aus. Beispiel, wie du dich zu verhalten hast, was du genau machst. Dass wir antreffen, dass Ernährungsberatung nichts mit einer Partnerschaft zu tun hat.

Karin

28:52 - 28:58

Ich kann kein Thema auftun, wenn es um Beziehungen geht. Ich bin ja nur Ernährungsberater.

André

28:58 - 29:16

Der Rahmen dessen, was ich für mich und meine Methodik als realisierbar angucke, ist beschränkt. Das färbt auf dich als deine Identität ab, weil du dich mit der Zeit selber siehst. Am Anfang, wenn du die Methodik neu lernst, bist du noch frisch. Aber nach fünf Jahren gibt es da gewisse ...

Karin

29:17 - 29:18

Glaubenssätze. Ich bin das.

André

29:18 - 29:29

Gewohnheitenprogramme, die du abspulst und nicht mehr hinterfragst. Der Arzt. Ich nehme dieses krasse Beispiel. Jemand, der den Menschen ...

André

29:29 - 29:35

Je mehr du in die Materie des Menschen gehst ... Körperlich. Genau. Wie ein Chirurg.

André

29:35 - 30:00

Die Psyche des Menschen spielt da viel weniger eine Rolle. Dementsprechend bist du viel weniger davon abhängig, dass die Beziehung ... wirkt, weil ich an der Materie arbeite. Wenn du aber in der Beziehung unterwegs bist, auch energetisch, und diese Beziehung auch als Teil deiner Identität wahrnimmst, dann ist es erforderlich, dass du vor allem auch etwas zurückbekommst.

André

30:00 - 30:04

Und zwar nicht, weil er dir das liefert, sondern weil du dafür sorgst.

Karin

30:05 - 30:42

Ich glaube, ich weiss, was du meinst. Und gleichzeitig, wie wir die Energien sehen, würde ich jetzt mal behaupten, auch wenn es um Operationen geht, gibt es auch Studien, die zeigen, je nachdem, wer operiert und welche Musik läuft und was gesprochen wird während der Operation, hat Einfluss auf die Heilung des Patienten. Was ich spannend finde, ich glaube sehr wohl, dass in unserer Welt das so gedacht wird. Je mehr man es mit dem Körper macht, umso weniger braucht es, verstanden zu werden, energetisch zu sein.

Karin

30:42 - 30:49

Wenn ich eine Spritze setze, ist eine Spritze gesetzt und da braucht es keine Beziehung. Gleichzeitig glaube ich das tatsächlich nicht.

André

30:50 - 31:17

Gibt es Studien dazu, ob jetzt Placebo oder Nocebo? Das spielt keine Rolle. Ob es eine Verbesserung mit einem nicht vorhandenen Wirkstoff ist, mit einer nicht vorhandenen Behandlung, mit einer nicht vorhandenen Applikation oder ob es ein Nocebo ist, dieser Fall, wo es tatsächlich Menschen eingeliefert wurde, Er wollte sich das Leben nehmen. Ich habe das kürzlich gehört.

André

31:17 - 31:29

Ich muss gucken, wo die Studie oder die Schilderung ist. Ein Mensch wurde in ein Spital eingeliefert. Er wollte sich das Leben nehmen und hat seine Psychopharmaka geschluckt. Das ganze Österreichische?

André

31:29 - 31:44

Genau, die ganzen Mengen, die Pillen. Er wurde in ein Spital eingeliefert und wollte wieder zurück. Er wollte tatsächlich leben. Er hat das dann mitgeteilt und die haben das Präparat angeguckt und festgestellt, dass es ja gar nicht etwas ist, was es auf dem Markt gibt.

André

31:44 - 31:50

Jetzt war der Teilnehmer einer Studie. Und die haben dann natürlich die ...

Karin

31:50 - 31:54

Die, die Wirkstoffe bekommen und die, die nicht Wirkstoffe bekommen. Aber klingt ...

André

31:54 - 32:02

Genau. Aber die mussten dann natürlich anrufen, kontaktieren. Und dann war er einer, der den Wirkstoff nicht bekommen hat.

Karin

32:02 - 32:04

Und es war aber nicht weiß.

André

32:04 - 32:27

Aber er wusste das nicht, weil es eine Studie ist, bei der ich nicht weiss, was ich bekomme. Er hat aber alle Symptome gemacht. Als er eingeliefert wurde, war dieser Patient bereits nicht mehr ganz ansprechfähig. Er hatte bereits die Symptome gemacht mit Herzrhythmusstörungen, Aussätzen.

André

32:27 - 32:39

Ich glaube, sie mussten ihn auch beatmen. Ich verlinke die Studie oder das Ergebnis. Ich finde diese Geschichte interessant. Danach, nach dem Aufwachen, hat sich alles sehr schnell normalisiert.

André

32:39 - 33:09

Ein typischer Bericht für ein Nocebo. Eine Verschlechterung, eine negative Auswirkung auf mein Leben, obwohl nichts an dem, was ich bekommen habe, tatsächlich diesen Effekt auslöst. Und wir unterschätzen, dass das auch energetisch funktioniert, wenn ich am Marketing kommuniziere. Wenn ich selber nicht inspiriert werde von meinen Kunden, darf ich auch nicht davon ausgehen, dass ich meine Kunden und meine Klienten inspiriere.

André

33:09 - 33:40

Das ist vielleicht diese Geschichte, wo jeder weiss, deine Innenwelt spiegelt sich im Außen, und deine Außenwelt ist quasi dein Prüfstein oder dein Spiegel, was du dir tatsächlich manifestierst. Ich glaube, es ist eine Schwierigkeit, dass viele diesen Traumkunden hinterherrennen. Weil sie gar nicht mehr wissen, dass zuerst dieses Geben da ist. Also dass ich zuerst in dieser Situation bin, dass ich bereit bin, all das zu geben, was meine Kunden tatsächlich und meine Klienten dann auch mir zurückgeben könnten.

André

33:41 - 34:05

Und wenn ich natürlich gebe, dass das alles Menschen sind, die bedürftig sind, wenn mein Mindset so ist, dass das einfach Patienten sind, ich bekomme die Patienten sowieso, die werden mir zugeteilt, vielleicht aus Kassenpflicht und so weiter. Ganz viele im Heilbereich, im Alternativen, sind ja eh Selbstzahler. Dann mache ich natürlich was Gravierendes falsch und gehe in eine falsche Richtung, weil ich dann nicht an mir arbeiten kann.

Karin

34:06 - 34:27

Ja, also dieses Mindset, das Denken über Kunden. Das habe ich schon in der Sozialarbeit sehr schnell mal erkannt. Ich habe sehr viele gesehen in der Sozialarbeit, die mit 120 auf die Wand zugerannt sind, im Sinne von «Burnout». Also Behandler, nicht Klienten per se.

Karin

34:28 - 35:07

Und ich habe so viel in Pausenräumen gehört, wie schlimme Klienten sie haben, dass Herr Müller wieder nicht so tut, wie er sollte. Und als ich damals ein lösungsorientiertes Studium gemacht habe, vor 20 Jahren, war für mich schon – und das war so verpönt – lösungsorientierte Beratung zu machen, war extrem verpönt in der Sozialarbeit. Also quasi, ja ihr, was wollt ihr schon so. Und ich habe dann tatsächlich die Haltung auch schon vorher gehabt, aber so bestätigt bekommen, hier es gibt zum einen keine schwierigen Kunden und es hat extrem viel Auswirkung auf das, wie ich die Welt sehe, was mir die Welt präsentiert.

Karin

35:08 - 35:15

Und mir wurde dann ziemlich schnell gesagt, ja du hast halt immer die Guten, hast auch Glück. Ich habe gedacht, nie.

André

35:15 - 35:30

Du hast diese Geschichte erzählt, wo du wolltest, dass deine Kunden, deine Klienten, freudvoll zu dir kommen, weil sie denken, so geil, ich habe wieder einen Termin bei der Karin.

Karin

35:30 - 36:01

Ja, in der Sozialarbeit war das so, das war so ein Warteraum, der war ziemlich gross, war ein ganzes Haus mit verschiedenen sozialen Einrichtungen usw. Und als ich in den Warteraum kam, der war so trist, Und die Menschen sind ja meistens nicht da und sagen, juhu, ich bin im sozialen Diensten. Sondern die sind meistens auch nicht so freudig da. Und für mich war klar, wenn ich in diesen Raum gehe, und das war für mich auch so ein Spielfeld, wie kann ich mein Mindset dafür nutzen?

Karin

36:01 - 36:23

Dann war das so eine Türe, wo man reingeht, wo man nicht sieht, wohin man geht. Und für mich war das immer vor dieser Türe völlig klar, jetzt gehe ich da rein, So, dass jeder Einzelne sagen würde, diese Beraterin hätte ich gerne. Und zwar nicht, weißt du, so P.O.C. mäßig.

Karin

36:24 - 36:37

Es gibt auch Menschen, die kommen rein und du merkst, so kommt der Frühling. Das hab ich mir als Aufgabe gestellt. Und ich hatte immer super Kunden. Das war immer toll.

Karin

36:37 - 36:55

Und auch dann, wenn andere vielleicht gesagt hätten ... Ich hatte auch Kunden, die standen auf den Tischen bei mir, haben die Schuhe ausgezogen und haben gesagt, wenn ich dieses Geld nicht bekomme, dann ... War das aber mehr so quasi spannend, was mach ich jetzt damit? Ah, spannend, der Kunde gibt jetzt mir grad ...

Karin

36:55 - 37:19

Da durfte ich Dinge ausprobieren, zu sagen, «Hey, die können noch so doof tun. Ich glaube trotzdem, wir sind grösser und sie können das anders.» Dann guckten sie mich an und es war völlig anders, als alle anderen. Sie guckten mich an und sagten, okay. Sie kamen runter, haben die Schuhe angezogen und sagten ...

Karin

37:20 - 37:35

Und du warst auf einer anderen Ebene. Ich habe es geliebt, es war Gänsehaut. Und ich so quasi, ich habe gerne die examen Kunden, überhaupt nicht. In diesem Moment war es manchmal auch nicht ganz so easy zu wissen, wie gehe ich jetzt damit um.

Karin

37:35 - 38:00

Es war so ein cooles Lernfeld, zu merken, dass ich das sagen darf, was tatsächlich da ist. Nicht nach irgendeinem Protokoll, nach einer Methode arbeiten muss, sondern das Mindset und auch die Wahrnehmung, ich sehe dich in dieser vollen Grösse, auch wenn sie gerade durchdrehen. Dass das von Herzen kam bei mir und nicht einfach als Intervention. Und dass das einfach so viel auslöst.

Karin

38:00 - 38:14

Und ganz viele sagen uns doch, Ja, ich würde so gerne so arbeiten, aber meine Kunden würden das nicht verstehen. Und da denke ich mir, wie soll sie das verstehen, wenn du noch nicht so arbeitest?

André

38:14 - 38:50

Ja, das ist ja wieder der Punkt mit dem Geben. Wir können ja bei den Kunden beobachten, bei uns. die außerordentlich performen, die außerordentliche Wirkung erzielen, alle diese Kunde vereint dieses Kriterium oder diese Fähigkeit, das sie von sich geben. dass sie nicht der verlängerte Arm einer Methode sind, sondern dass sie in Beziehung gehen und vor allem mit der klaren Vorstellung, was ein Traumkunde für sie bedeutet.

André

38:50 - 38:55

Die strahlen das mit jeder Faser ihrer Erscheinung aus, und dementsprechend kommt das an.

Karin

38:56 - 39:09

Sind wir auch ehrlich? Es gibt auch so komische, verdeckte Loyalitäten. Loyalität im Sinne von Berufsstand, von Methoden. «So darf ich nur sein.» Das hören wir ja ab und zu auch.

Karin

39:09 - 39:28

Aber wenn ich jetzt so ins Aussen gehe, darüber so spreche, dann weiss ich nicht, ob ich vielleicht nicht mehr in diesem Berufsverband sein kann. Oder dass die Kollegen total doof über mich denken. Und sind wir ehrlich, das mit der Innovation. Wie willst du denn die Traumkunden bekommen, wenn du...

Karin

39:29 - 39:30

So bist jede andere.

André

39:30 - 39:46

Genau. Wenn du austauschbar bist, das ist eine Marketinggeschichte, dann stehst du für die Austauschbarkeit. Natürlich weisst du, dass du gut bist, aber die anderen wissen das nicht. Es nützt dir nichts, wenn du den Traumkunden nur auf dem Papier hast.

André

39:46 - 39:53

Avatar, ich habe den skizziert, das ist Frau Müller, sozio-demografische ... Aber du verhältst dich nicht so. Genau. Aber in der Praxis ...

André

39:53 - 40:25

Du hast vielleicht da so fast wie ein Vision Board. Bist du aber 0815 unterwegs und eigentlich weißt du, dass du das bist? Eigentlich weißt du das, weil du innerlich fühlst, ich könnte ja was anderes machen, aber ich getraue mich möglicherweise nicht, innovativ zu sein. Oder jetzt nach diesem Podcast, nach dieser Episode, weiss ich, okay, vielleicht ist ja auch mein Business-Modell, mein Geschäftsmodell, mein Praxismodell gar nicht so ausgebaut, dass ich so innovative Elemente mache.

Karin

40:25 - 40:39

Wenn du Samensteuer bist, wirst du in den Einzelsitzungen immer das Thema haben, dass du das Gefühl hast, es ist zu wenig groß. Es ist zu mühsam. Es geht zu wenig schnell. Es ist irgendwie ermüdend.

Karin

40:39 - 40:49

Es ist vielleicht nicht die richtige Methode. Das ist auch ein Klassiker. Ich könnte noch so viel mehr bewegen. Das sind auch Hinweise, zusammensteuert zu sein.

Karin

40:49 - 40:59

Da ist einfach ein anderes Businessmodell, das wir auch führen, ein absoluter Gamechanger. Und?

André

41:00 - 41:25

Etwas, das auch vergessen, also fast verdrängt wird, oder Vergessenheit. Es ist ja nicht nur das Mindset und die Persönlichkeit, sondern es ist auch die Fähigkeit, ganz in der Präsenz zu sein mit dem Klienten. Und das ist halt eben bei der Methode so, dass ich in der Regel ein Konzept habe, das ich fachlich abspule. Also ich gehe zu jemand, der Akupunktur macht.

André

41:25 - 41:46

Und dann, das ist alles fein, alles gut, aber das dass ich dort auch Impulse bekomme, die mir vielleicht nicht logisch erscheinen. Während eines Gesprächs. Beispiel. Jemand erzählt eine Geschichte, und bei dir regt sich was, dass irgendwas nicht stimmt an dieser Geschichte.

André

41:46 - 42:00

Und zwar nicht, weil es gelogen wäre, sondern irgendwas passt sich für dich emotional. Oder ein Anflug von «Irgendwas stimmt nicht», eine Ahnung. Und dann übergehst du diesen Impuls. Du gehst dem nicht nach.

André

42:00 - 42:07

Und das wäre aber eine Gelegenheit, diesem Impuls nachzugehen und in die Interaktion mit diesen Menschen zu gehen.

Karin

42:07 - 42:12

Was denkst du, wieso gehen die Menschen nicht dem Impuls jetzt nach? Oder hast du das selber schon erlebt?

André

42:12 - 42:33

Du hast einen Punkt ja angesprochen. Ja, ich habe das natürlich auch erlebt. Ich erlebe das auch. Vielleicht passiert es dann, dass es nachher, nach dem Ende der Session, nach dem Ende von einem Coaching, noch Dinge nachgehen, oder dass du noch einen Gedanke daran, wenn du den Schlüssel drehst, in deiner Praxis oder den Bildschirm ausschaltest, dass da noch was nachgeht.

André

42:33 - 42:39

Über ein Schicksal oder eine Begegnung, über ein Gespräch. Und dann, ah, da war doch was.

Karin

42:40 - 43:15

Ich habe das anders. Durch das, dass wir Jahresbegleitungen haben, gerade jetzt zum Beispiel im Jaguar-Raum, unser VIP-Raum, da bekomme ich – das ist fantastisch, das ist ja nicht selbst gewählt, sondern für mich entdeckt – Visionen für die Menschen, die im Jaguar-Raum sind. Und ich hatte gerade vor zwei Tagen eine Nacht, da bin ich kurz aufgewacht und hatte Bilder für eine Klientin. Und da waren so Visionen.

Karin

43:15 - 43:49

Ich konnte gar nicht in Einzelsessionen ... Wie soll ich denn so arbeiten können, wenn ich Einzelsessions mache? Es ist nicht immer so, sehr oft, dass gerade in den Sessions etwas passiert, sondern dass ich diese Information bekomme, wenn es notwendig ist. Wenn ich eine Begleitung habe, die nicht auf Session basiert ist, sondern ein Jahr lang so eine enge Begleitung hat, dann ist das eben nicht so Schlüssel von der Praxis gedreht usw., Da bin ich ständig im Feld, und die Menschen sind in meinem Feld.

Karin

43:49 - 44:21

Das ist eine komplett andere Art und Weise, zu arbeiten. Aber eben nicht in diesem Sinne von, es ist belastend, was ich früher vielleicht noch gedacht hätte, sondern vielmehr, das ist wie ein Netzwerk, wo der Klient drin ist, Das ist so befeuernd und so aufbauend für die Personen. Was würde ich machen, wenn ich so jemanden im Einzelsetting hätte? Wahrscheinlich bekäme ich keine Vision, weil gar nicht in meinem Feld.

Karin

44:21 - 44:37

Oder es wäre gar nicht möglich, so zu arbeiten. Allein schon das. Es braucht neue Formen, gerade wenn du so unterwegs bist. das kennst oder jetzt Gänsehaut hast und merkst, das macht was mit dir, dein System kennt das.

Karin

44:37 - 44:46

Weil ganz viele haben das schon als Urwissen bei sich, aber sie haben ja noch keinen Raum oder keine Möglichkeit, genau so zu arbeiten.

André

44:46 - 44:48

Und die Methodik hat keinen Platz dafür.

Karin

44:48 - 44:50

Die Methodik hat keinen Platz dafür.

André

44:50 - 45:27

Die allerwenigsten Methoden im alternativen oder komplementären Bereich bei uns in der Schweiz, aber wenn du Hauptpraktiker bist, z.B. mit Naturwissen arbeitest usw. Die Methodik hat zwar eine lange Tradition, länger als die schulmedizinische, ausgezweigt und verengt, würde ich fast sagen, wie eine Schulmedizin oder eine andere Aufgabe. Und das ist aber so, dass auch dort heute ganz viele in einen Wettbewerb gehen, dass man die Augenhöhe der Methode ja nur dann erreicht, wenn ich es mit den gleichen Massstäben mache.

André

45:27 - 45:43

Und jetzt gehe ich anstelle zur klassischen oder neuen Schulmedizin, wenn man so will, gehe ich halt einfach zu diesen… Die Prinzipien sind gleich. Genau, die Prinzipien sind sich ähnlich und das führt natürlich dazu, dass ich auch die ähnlichen Mechanismen übernehme.

Karin

45:43 - 46:26

Man hat so oft das Gefühl, das ist nicht ähnlich, weil man das Gefühl hat, man gibt nicht einfach nur Tabletten oder man guckt wirklich hin, man hat noch Zeit für den Klienten, ja, aber es ist gleich, die Prinzipien von wegen, da ist was, das muss weg, ist genau gleich. Ziemlich ehrlich, Schamanismus, ohne einen Fass aufzumachen, würde bedeuten, tatsächlich auch so zu arbeiten, wie wir arbeiten, im Sinne von in einem Feld zu sein und nicht einfach nur eine Session zu haben, zu wirken, dass etwas weg wird, sondern mit Aufgaben, mit Erweiterung, mit Erweiterung von Fähigkeiten für die Menschen und nicht nur, weil irgendwer ein Symptom macht und das möchte weghaben.

André

46:27 - 46:40

Wie wir das auch für die Traumkunden umsetzen, ist, dass wir natürlich selektieren. Aber das machen wir nicht, indem wir uns persönlich mit diesen Menschen in allem beschäftigen. Ja, du darfst. Nein, du darfst nicht.

André

46:40 - 47:02

Nein, sondern da gibt es natürlich Möglichkeiten in deiner Kommunikation. Es gibt Möglichkeiten auch in deiner Art, wie deine Produkte, deine Dienstleistung ausschaut. Viele haben doch den Eindruck, ich habe nur die Einzelsitzung, Das ist mein Produkt, meine Dienstleistung. Das habe ich gelernt.

André

47:02 - 47:33

Und verpassen dann, dass es noch andere Möglichkeiten gibt innerhalb deines Praxismodells. Wenn es dich interessiert, dann schreib uns eine DM, nimm mit uns Kontakt auf. Schau dir mal an, was sich bei dir erregt. Dieses Praxismodell sorgt dafür, dass Kunden nicht nur einmal kaufen, sondern dass sie wieder kaufen, aber nicht primär ein Problem brauchen, sondern immer mehr in den Räumen diese Eigenverantwortung auch da ist.

André

47:33 - 47:58

Und das macht es in meinen Augen extrem cool, dass du Kunden bekommst, die langsam in dein Universum reinkommen – oder auch schnell, aber in der Regel gibt es da Stufen – und danach entscheiden, ich möchte mehr davon. Und das nicht mehr, weil es ihm immer schlechter geht, wie das normalerweise ist. Es wird intensiver, je schlechter. Es wird sich mehr um dich gekümmert, wenn es dir schlecht geht.

André

47:58 - 48:12

Bis zum Notfall im Spital beispielsweise. Aber das Leben funktioniert nicht so. Eigentlich müsste die Belohnung, dein Incentive, ausgerichtet sein, dass du immer mehr von Gutem bekommst, je mehr du diese Eigenverantwortung trägst. Und das ist bei uns ganz ein großer Pfeiler.

André

48:12 - 48:25

Wir ziehen nur die Kunden an, die in dieser Eigenverantwortung stehen. Alle anderen sind energetisch. Ich weiss nicht, ob man da sagen kann, dass es wie ein Wächter ist, oder dass es ein aufgebautes System ist, dass das bei uns gar nicht ankommt.

Karin

48:25 - 48:49

Die Menschen fühlen sich gar nicht angezogen davon, weil wir einfach auch den Raum dafür nicht bieten. Wenn du für alles und jeden Verständnis hast, Ich meine das nicht therapeutisch, sondern im Marketing. Im Sinne von, ich bin für jeden. Dann bist du zum einen für niemanden und zum anderen ...

Karin

48:49 - 49:07

Es sind halt auch die Menschen, die besonders die Aufmerksamkeit wollen im Sinne von, ich bin ein armer, armer Pflänzchen, bitte rette mich, dann auch schnell dabei. Die Menschen fühlen sich absolut nicht von uns oder unseren Angeboten angezogen. Das ist schon so. Weil die wären auch nicht richtig bei uns.

Karin

49:09 - 49:22

Ja, kann man nicht anders sagen. Und das hat was dazu zu tun, was für ein Angebot wir haben und wie wir kommunizieren. Das geben wir ja auch bei der Neuromarkie Academy weiter. Wie du das für dich machst, nicht uns das.

Karin

49:22 - 49:28

Das sehe ich immer wieder so. Nimm meine Strategie und du wirst erfolgreich. Nein, kreiere deine Strategie.

André

49:28 - 50:00

Bei «Beyond Neue» geht es genau darum, dass, wenn du dir jetzt Fragen stellst, das dürfen wir ja auch entwickeln, wie man das jetzt macht, aus der Methode auch diese Themen, dein eigenes mit reingeben, also dass deine Warnung mit reinspielt oder dass du die Art und Weise, wie du arbeitest, tatsächlich auch entwickelst, dass du das nicht in der Einzelsitzung nur hast, sondern dass das auch für Gruppen, für mehr Menschen geht. auch aus dieser Überlegung der Verantwortung, dann ist bei uns Beyond No Ink. Beyond No Ink.

André

50:00 - 50:06

23. November startet. Ich packe dir da den Link rein, wenn es dich catcht, dann gerne.

Karin

50:06 - 50:36

Da gehen wir ja sowas von weiter. Wir haben da so viel entwickelt, Neues entwickelt, weil ganz viele sagen, okay, ich bin vielleicht Körpertherapeut, ich kann das gar nicht online machen, ich kann das nur an jemandem machen. Es wird so insane werden mit der Felderarbeit, wie wir das umsetzen, dass du noch viel mehr Wirkung hast und nicht irgendeine neue Methode lernen musst, sondern mit genau dem, was du jetzt schon an Fähigkeiten hast, und dann wissen, dass das tatsächlich einfach mega verändert. Da freue ich mich recht.

André

50:36 - 50:44

Was ist dein Fazit? Gibt es den Traumkunden für jeden? Ist das ein Mythos? Oder was würdest du sagen?

Karin

50:44 - 51:14

Es ist wie mit allem. Wohin zündest du, was siehst du und wohin gehst du darauf zu? Ich glaube tatsächlich, jeder Kunde der sich wirklich von dir angezogen fühlt, weil du wirklich in die volle Sichtbarkeit gehst, wie du wirklich bist, kann nur ein Traumkunde werden, wenn der sich von dir angezogen fühlt. Wenn du wirklich da nicht anbietest und bitte, bitte komm, sondern tatsächlich die Person bist und mit dieser Wirkung nach draußen gehst, dann kommt ...

Karin

51:15 - 51:17

Können nur die kommen.

André

51:17 - 51:29

Mit diesem Selbstverständnis unterwegs zu sein. Und dieses Selbstverständnis bedeutet, alle Ebenen von sich selber auch in dieser Reflexion anzugucken. Dein Praxismodell anzugucken. Das ist dein Fazit.

André

51:29 - 51:57

Ja, das Praxismodell tatsächlich anzugucken. Aber auch diese ... diese Lust, diese Freude, dieser Drang auch, tatsächlich präsent zu sein mit den Menschen in der Behandlung oder auch in deinen Produkten, die du kreierst, damit sie das Beste haben in der Transformation und dass nicht das Ende der Beziehung ist, sondern dass das eben erst der Start ist in ganz viele Erfahrungen, die beiderseits absolut gewinnbringend und lebensfördernd sind.

Karin

51:59 - 52:04

Damit ganz viel Glitzer für die nächste Woche und unglaublich viele schöne Traumkunden.

André

52:04 - 52:05

Bis bald. Tschüss.

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